Anlässlich der ab 2026 vorgesehenen Einführung des gemeinsamen evangelisch-katholischen Religionsunterrichtskonzeptes „Christlicher Religionsunterricht“ (CRU) in Niedersachsen hat das Institut für Evangelische Theologie und Religionspädagogik an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg eine zweitätige interaktive Werkstatt zur Kirchengeschichtsdidaktik veranstaltet. Im Rahmen eines Workshoptages wurde dabei anhand von Querschnittsthemen herausgearbeitet, vor welchen Herausforderungen die Kirchengeschichtsdidaktik steht. PD Dr. Harmjan Dam (Frankfurt) sprach dabei über rassismuskritische Kirchengeschichtsdidaktik, Sarah Hilmer (Göttingen) thematisierte das Problemfeld „Gender und Identität“ und von unserem Institut war Jan Christian Pinsch mit dabei, um in seinem Workshop antisemitismuskritische Bildung und Holocaust Education als notwendige Elemente der Kirchengeschichtsdidaktik aufzuzeigen.
Kategorie: Allgemein
Antrittsvorlesung von PD Dr. Richard Janus
Bereits im Mai hatten wir PD Dr. Richard Janus zu seiner Habilitation gratuliert. Nach jahrhundertelanger universitärer Tradition markiert die sogenannte Antrittsvorlesung dann auch den formellen Beginn der Lehrtätigkeit von Hochschulprofessor*innen und Privatdozent*innen. Nun ist dieser besondere Schritt erfolgt. Nach einer Einführung durch den Dekan Prof. Dr. Harald Schroter-Wittke sprach Richard Janus über „Öffnungen. Aus-, Durch- und Einblicke profaner Religionspädagogik“ und spannte den Bogen von Dietrich Zilleßen über Friedrich Schleiermacher bis hin zu Baustellenschildern im Kreis Paderborn. Herzlichen Glückwunsch!
Foto: Marion Keuchen
Herzlichen Glückwunsch!
Jan Christian Pinsch, der an unserem Institut im Bereich Kirchengeschichte beschäftigt ist, hat den vorletzten Schritt auf dem Weg zur Promotion erfolgreich getan. Nach der Abgabe seiner Promotionsschrift „Bible Belts in Deutschland. Eine Studie zu gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit und (rechts-)konservativem Christentum in Lippe“ fand nun die Disputation statt. Der letzte Schritt wird die Veröffentlichung seiner Untersuchung sein, mit der er Einblick in ein Milieu gibt, in dem sich christlich-konservative mit politisch-rechten Einstellungen mischen.
Bilder von Sarah und Hagar in Geschichte und Gegenwart
Ein internationaler und interdisziplinärer Workshop gab am 07. und 08. November 2025 Einblicke in die vielfältige und weitreichende Rezeptionsgeschichte der beiden biblischen Figuren Sarah und Hagar. Wissenschaftler*innen aus den Niederlanden, den USA, Myanmar und Österreich diskutierten die verschiedensten Texte, Bilder und Themen, die die Frauenfiguren über die Jahrhunderte hinweg rezipierten und bearbeiteten, um sie neuen Zeiten und Kontexten anzupassen.
„Bilder von Sarah und Hagar in Geschichte und Gegenwart“ weiterlesenSarah und Hagar: lecture series
Die Rezeptionsgeschichte der beiden biblischen Figuren Sarah und Hagar ist lang und äußerst vielschichtig. Das zeigen die beiden Lecture Series und nun auch der Workshop zum Thema, der am 07.-08.11.2025 vor Ort in Paderborn stattfinden wird. Wir begrüßen dazu Wissenschaftler*innen aus Regensburg, Erfurt, Oldenburg und Paderborn sowie aus Tilburg in den Niederlanden, aus den USA und aus Österreich, die in deutscher und englischer Sprache Beispiele der Rezeptionsgeschichte des Frauenpaares diskutieren werden.
„Sarah und Hagar: lecture series“ weiterlesen„Juden unter dem Schatten des Kreuzes“ Exkursion zu den SchUM-Städten
Wie sah das Leben der mittelalterlichen Juden in einer mehrheitlich christlich geprägten Gesellschaft aus? Wo und vor allem wie lebten die jüdischen Gemeinden ihre Kultur und Religion aus?
Um diesen Fragen auf den Grund zu gehen, fand eine viertägige Exkursion, geleitet von Frau Prof. Dr. Claudia Dorit Bergmann (Universität Paderborn) und Frau Prof. Dr. Laura Lieber (Universität Regensburg) in den sogenannten SchUM-Städten statt.
„„Juden unter dem Schatten des Kreuzes“ Exkursion zu den SchUM-Städten“ weiterlesenGratulation zu Promotionen
Laura-Sophia Kindt-Matthes hat im August 2025 ihre Dissertation zum Thema „Angst im Neuen Testament. Methodologische Fragen zur neutestamentlichen Analyse von Angst“ eingereicht. Die ehemalige Studentin und SHK am Institut für Evangelische Theologie arbeitet inzwischen als Lehrerin an der Gesamtschule Halle (Westfalen) und bietet als Lehrbeauftragte u. a. an der Evangelischen Hochschule Bochum bei Bedarf Lehrveranstaltungen zu Biblilog und anderen Themen in der Schnittmenge zwischen Biblischer Theologie und Praxis an. Die Verteidigung der Arbeit wurde im Herbst 2025 durchgeführt.
Auch Stefan Hammel gebührt zu seiner Doktorarbeit Gratulation. Er reichte im September 2025 zum Thema „Wer Ohren hat, der höre! Hypnosystemische Seelsorge und Tinnitus“ ein und verteidigte sie im Winter 2025. Zu seiner beruflichen Tätigkeit als Seelsorger sei auf seine Homepage verwiesen: https://www.stefanhammel.de/systemischer-therapeut-hypnotherapeut-autor.html
Dina-Seminar besucht das Bibeldorf
Ein Tag im Bibeldorf Rietberg
Am 13. Juni hatten wir die besondere Gelegenheit, das Bibeldorf in Rietberg zu besuchen. Dieser Ausflug führte uns nicht nur aus dem Seminarraum hinaus, sondern hinein in eine lebendige Erfahrungswelt, in der die biblische Zeit greifbar wird. Während einer abwechslungsreichen Führung erhielten wir spannende Einblicke in den Alltag der Menschen zur Zeit der Bibel.
„Dina-Seminar besucht das Bibeldorf“ weiterlesenOpen-Access-Publikation veröffentlicht

Publikationen von Qualifikationsarbeiten sind immer ein Grund zur Freude, insbesondere wenn sie einer großen Interessengruppe kostenlos zur Verfügung stehen. In dieser Open-Access-Monografie von Anne Breckner werden anhand von Detailanalysen von Vaterunser-Parodien deren Relevanz für die Theologie als auch für die Gesellschaft im Verlauf der Jahrhunderte dargestellt, diskutiert und bewertet.
„Open-Access-Publikation veröffentlicht“ weiterlesen500 Jahre Bauernkrieg – Eine Exkursion nach Thüringen

Vor 500 Jahren nahmen Ereignisse ihren Lauf, die das kollektive Gedächtnis ganzer Generationen im deutschsprachigen Raum prägen sollten. Im Deutschen Bauernkrieg von 1524-1526 lehnten sich verschiedene Gruppen in Süd- und Mitteldeutschland, allen voran die dortige Landbevölkerung, gegen die Obrigkeiten auf. Zeitlich verortet in den Wirren der Reformation bietet die nähere Betrachtung dieses Ereignisses nicht nur eine historische, sondern auch eine theologische Perspektive an, die im Zuge einer von Frau Prof. Dr. Bergmann und Herrn Prof. Dr. Schroeter-Wittke organisierten Exkursion im August erkundet werden sollte.
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