Habilitationsgratulation

Ein weiterer Grund zur Freude besteht für das Institut: Wir gratulieren Dr. Matthias Kissel, der am 21. und 22.12.23 seine Habilitationsprüfung absolvierte. Im Fakultätsrat vom 24.01.24 wurde das Habilitationsverfahren abgeschlossen. Im Fakultätsrat am 21.02.24 erhielt er seine Ernennungsurkunde und somit die Lehrbefugnis. Kissel verbindet Kirchenmusik und Theologie und arbeitet als Pfarrer in der Schweiz.

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Paris interreligiös erleben

Paris ist ein Ort, der mit vielen Assoziationen und Bildern verbunden ist. Das wurde schon bei der Vorbereitung der theologischen Studienreise im Austausch zwischen Dozierenden und Studierenden aus Paderborn und Bielefeld deutlich: Paris – dazu gehört Eifelturm und Louvre, Baguette und Pain au chocolat, l’amour und Multikulti-Gesellschaft, etc. Während der Reise vom 02. bis 07.01.2024 wurde klar, dass Paris mehr als die Klischees umfasst und religiöse Entdeckungen trotz Laizitätsbestrebungen bereithält. Die Gruppe wurde mit Galette des Roies (Dreikönigskuchen) in Paris willkommen geheißen, die in der Auslage jeder Boulangerie der Woche zu finden waren. Das ist bereits ein Beleg für die immer noch vorhandene Verzahnung von religiösen Traditionen und Kultur in Frankreich ist, auch wenn die Staatskirchentrennung bereits im 19. Jahrhundert ihren Anfang fand.

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Einladung zum TheoSlam(en)

Das Institut freut sich, dass auch in dieser Adventszeit das gemeinsame Blockseminar von Fachschaftsrat und Institut für Ev. Theologie stattfinden kann, dessen Auftakt erneut der TheoSlam ist. Das diesjährige Thema der Lehrveranstaltung ist „Gemeinschaft“, die auch beim gemeinsamen Erleben und Gestalten des TheoSlams am 15.12.2023 erspürt werden kann. Der Einlass in den Hörsaal O2 ist um 17:30 Uhr, Beginn ist um 18:00 Uhr. Herzliche Einladung sowohl zum Zuhören als auch zum Slamen (Infos zu Letzterem s. u.)!

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Religion in TV-Serien

Ein interessantes Thema nimmt das neueste Heft der Zeitschrift „Praktische Theologie“ in den Blick: Serien. Die verschiedenen Beiträge zeigen Methoden auf, wie die Bezugnahme von Fernsehserien auf religiöse Themen eingeordnet werden kann. Mit apl. Prof. Dr. Inge Kirsner und Jan Christian Pinsch sind auch zwei Lehrende des Instituts für Evangelische Theologie der Universität Paderborn mit einem gemeinsamen Beitrag vertreten. In ihrem Aufsatz „Religion in TV-Serien. Literaturbericht über praktisch-theologische Rezeptionsperspektiven der letzten Jahre“ stellen sie verschiedene Forschungsansätze vor, die Serien wie „A Handmaid’s Tale“ oder „Breaking Bad“ in den Horizont eines religiösen Verständnisses der Gegenwartskultur stellen.

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Forum „MENSCHENSBILDER“ mit Paderborner Beteiligung und Call for Posters

Am 25. und 26.04.2023 findet das erste FORUM differenzsensible
Religionspädagogik in Siegburg, genauer im Tagungshaus des Katholisch-Sozialen Instituts statt unter dem Motto „Menschensbilder“. Das FORUM ist ökumenisch, bundesweit und professionsgruppenübergreifend geplant und lebt vor allem von den Teilnehmenden.

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Thessaloniki 5.0: Eine weitere bereichernde deutsch-griechische, evangelisch-orthodoxe Begegnung

Dieses Mal als „Autumn School“ (statt wie bisher meist als „Summer School“) hat vom 9. bis 13. Oktober 2023 die V. Conference der School of Theology der Aristoteles-Universität Thessaloniki und des Instituts für Evangelische Theologie der Universität Paderborn stattgefunden. Prof. Dr. Vasiliki Mitropoulou und Prof. Dr. Harald Schroeter-Wittke planten ein Programm unter dem Thema: „Spiritual Life in Secularized Times in Teaching Religion“.

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Die Kraft der Psalmen in post-biblischem Judentum – neuer Sammelband von Bergmann et al.

Dass die Psalmen durch ihre elementare Wortgewalt Kraft geben können, steht heute sowohl jüdisch als auch christlich außer Frage. Diese ‚Power‘ des Psalters wurde auch schon früh im nachbiblischen Judentum erkannt und im 118. Band der Reihe Ancient Judaism and Early Christanity durch die Herausgebenden Claudia Bergmann (Universität Paderborn), Tessa Rajak (em. University of Reading), Benedikt Kranemann (Universität Erfurt) und Rebecca Ullrich (FU Berlin) mitsamt einem wissenschaftlich starken Autor*innenteam herausgearbeitet. Der Band begegnet der Herausforderung die komplizierten Beziehungen zwischen Judentum und Christentum in eine multikulturellen Welt darzustellen. Dabei werden die Psalmen chronologisch in der Zeit des zweiten Tempels, in der Spätantike, im rabbinischen und mittelalterlichen Judentum und darüber hinaus betrachtet.

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Jüdisches Erfurt zum Weltkulturerbe ernannt

Seit gestern sind die jüdisch-mittelalterlichen Stätten in der Thüringer Landeshauptstadt Erfurt offiziell als UNESCO-Weltkulturerbe der Menschheit anerkannt. Dazu gehören die Alte Synagoge, die älteste erhaltene Synagoge Europas aus dem 11.-13. Jahrhundert, ein mittelalterliches jüdisches Ritualbad und ein historisches Wohnhaus. Nach 14-jähriger Vorbereitungszeit wurde die Arbeit von nationalen und internationalen Wissenschaftler:innen sowie Mitarbeiter:innen der Stadt Erfurt nun mit Erfolg gekrönt.

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Inklusive Religionspädagogik veröffentlicht

Richard Janus, derzeit Vertretungsprofessor in Bielefeld, ansonsten wissenschaftlicher Mitarbeiter am Paderborner Institut für Evangelische Theologie, hat einen Beitrag zu einem aktuellen Diskursbereich der Religionspädagogik geleistet. Inklusion ist nicht nur ein pädagogisches und gesellschaftliches Ideal, sondern inklusive Vielfalt kann gerade im Religionsunterricht bereichernd sein, so zeigt es seine Monografie.

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