Kurzfilme sind mehr als thematische Aufhänger im Unterricht

Prof. Dr. Marion Keuchen hat gemeinsam mit Dr. Manfred Karsch (Herford/Universität Bielefeld), Astrid Weber (Pädagogisch-Theologisches-Institut, Ev. Kirche im Rheinland) den seit dem 1. Juli frei zugänglichen Beitrag verfasst: „Kurzfilme als Kommunikations-, Kompensations-, Diskurs- und Inter-/Intramedien.

Eine kritische Kurzfilmhermeneutik für den Religionsunterricht.“ Ausgangspunkt des Beitrags ist die Beobachtung, dass Kurzfilme im Religionsunterricht häufig inhaltlich verengt und primär als Mittel zur Themenvermittlung genutzt werden. Demgegenüber betont der Beitrag die spezifische Ästhetik, Mehrdeutigkeit und mediale Komplexität des Kurzfilms. Zentrale Kategorien sind dabei das Zusammenspiel von „story“ und „discourse“ sowie inter-, intra- und transmediale Bezüge. Kurzfilme eröffnen durch Verdichtung, Leerstellen und offene Enden eigenständige Zugänge zu Sinnfragen und fördern aktive Rezeptionsprozesse. Eine kritische Kurzfilmhermeneutik erweitert somit die Filmdidaktik, indem sie das Medium selbst stärker in den Fokus rückt.

Der Beitrag ist open access zugänglich:

https://openjournals.fachportal-paedagogik.de/theo-web/article/view/128

Wer mehr über Kurzfilme wissen und solche sehen will, besucht im WS 26/27 das von Marion Keuchen angebotene Seminar:

(Kurz)filme im Religionsunterricht: Resilienz fördernd, Trauma sensibel und diskursiv

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