Wie inklusiv ist unsere Arbeitswelt wirklich?

Wenn über die Bildung oder die Ausbildung von Menschen mit Behinderung gesprochen wird, fallen zwei Begriffe ganz bestimmt: Förderschule und Werkstatt für Menschen mit Behinderung.

Schüler:innen mit einem sonderpädagogischen Förderbedarf, die eine Schule mit dem Schwerpunkt Geistige Entwicklung besuchen, werden mit großer Wahrscheinlichkeit in ihrem späteren Leben in einer Werkstatt für Menschen mit Behinderung arbeiten. Laut eines Artikels von dem Aktivisten Raul Krauthausen, der selbst ein Mensch mit Behinderung ist, arbeiten ungefähr 320.000 Menschen in Deutschland in solchen Werkstätten (https://www.zeit.de/arbeit/2022-02/menschen-behinderung-werkstaetten-arbeitsbedingungen-fairtrade-standards). Davon haben drei Viertel „eine kognitive Einschränkung, 22 Prozent eine psychische und nur drei Prozent eine körperliche“ (https://www.mdr.de/religion/thema-behinderten-werkstaetten-wie-weiter-100.html).

Tabea Voos (Von Studierenden für Studierende) „Wie inklusiv ist unsere Arbeitswelt wirklich?“ weiterlesen

Karriere mit Behinderung. Das geht!?

Egal ob Stephen Hawking, Stevie Wonder oder Elon Musk. Sie sind weltweit bekannt und haben trotz ihrer Behinderungen Karriere gemacht. Auch in Deutschland leben viele Menschen mit Behinderungen.

Im Artikel „Was gibt´s hier zu glotzen“ der Süddeutschen Zeitung geht es genau darum. Wie Katrin Langensiepen es geschafft hat und viele weitere Aspekte zu dem Thema erfahrt Ihr hier! https://www.sueddeutsche.de/politik/katrin-langensiepen-eu-parlament-die-gruenen-menschen-mit-behinderung-1.5614240

Lena Heinemann (Von Studierenden für Studierende) „Karriere mit Behinderung. Das geht!?“ weiterlesen

Werkstätten für Menschen mit Behinderung vor dem Aus? Keine Ausgangstür für Menschen mit Behinderung

Schrauben zählen, Elektroteile zusammenschrauben, Versandpakete packen oder Laub harken gehören zum Arbeitsalltag vieler Beschäftigten in Werkstätten für Menschen mit Behinderung (WfbM). In Deutschland arbeiten ca. 310.000 Menschen mit Behinderungen in Werkstätten. Bei vielen Arbeitgeber:innen stoßen Menschen mit Behinderung auf Vorurteile, weshalb sie im Rahmen von WfbM’s beschäftigt werden. Diese Sonderkulturen entsprechen nicht mehr unserem aktuellen Bild von Inklusion. Die Werkstätten haben den Auftrag Beschäftigte in den allgemeinen Arbeitsmarkt zu vermitteln. Diesem Auftrag der Vermittlung kommen jedoch nur wenige Werkstätten nahe, was daran liegt, dass sie ihre leistungsstarken Beschäftigten behalten wollen und im Rahmen wirtschaftlicher Verpflichtungen behalten müssen. Eine Vermittlung in den allgemeinen Arbeitsmarkt gelingt deshalb oft nur bei ca. einem Prozent der Beschäftigten. Ihnen wird so die Chance, einen Job auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt zu bekommen, genommen, weshalb diese Einrichtungen zunehmend in der Kritik stehen (vgl.https://www.rnd.de/beruf-und-bildung/behindertenwerkstaetten-menschen-ausgenutzt-statt-ausgebildet-DGNISZ2AOBATRMFMKQLF4SADHQ.html).

Nele Unruhe (Von Studierenden für Studierende) „Werkstätten für Menschen mit Behinderung vor dem Aus? Keine Ausgangstür für Menschen mit Behinderung“ weiterlesen

„Nenn mich Carlos, nicht Carla!“ – Transsexualität in der Schule thematisieren

Transgeschlechtliche Personen merken meistens schon im Schulalter, dass sie sich in ihrem Körper nicht wohlfühlen und sich nicht mit ihrem biologischen Geschlecht identifizieren können bzw. sich nicht ausschließlich mit dem Geschlecht, mit dem sie geboren wurden, identifizieren können. Durch Unverständnis und Ablehnung der Gesellschaft gegenüber Transsexualität und durch Angst vor Mobbing in der Schule trauen sich viele Kinder nicht ihre wahre, selbstbestimmte Identität offenzulegen. Der Leidensdruck, welcher dadurch entsteht, zeichnet sich bei Kindern und Jugendlichen oft mit Schuldistanz, Depressionen, selbstverletzendem Verhalten und/oder Suizid aus. Um einen transgender-akzeptierenden Umgang an Schulen zu fördern, ist es notwendig transgeschlechtliche Personen in der Schulkultur sichtbar zu machen (https://www.regenbogenportal.de/informationen/nenn-mich-leo-nicht-lea-transgeschlechtlichkeit-in-der-schule).

Laura-Lee Mattina (Von Studierenden für Studierende) „„Nenn mich Carlos, nicht Carla!“ – Transsexualität in der Schule thematisieren“ weiterlesen

Darstellung von Inklusion in Filmen

Inklusion ist ein wichtiges Thema, welches auch oft in Filmen aufgegriffen wird. Doch werden dabei Filmcharaktere mit Behinderungen fast ausschließlich von Schauspieler:innen ohne Behinderungen gespielt. Auch die Darstellung von Menschen mit Behinderungen in Filmen ist oftmals sehr einfältig und nicht realitätsnah. Warum die Darstellung von Menschen mit Behinderungen in Filmen oftmals problematisch ist und warum kaum Menschen mit Behinderungen Schauspielschulen besuchen erfahrt Ihr hier! (https://www.zeit.de/kultur/film/2022-05/behinderung-inklusion-film-serie/komplettansicht )

 Jule Wapelhorst (Von Studierenden für Studierende) „Darstellung von Inklusion in Filmen“ weiterlesen

An die Instrumente, fertig, los! – Das Projekt ‚Don’t stop the music‘ für bildungsbenachteiligte Kinder

Auf das Erlernen eines Musikinstruments, die Teilnahme an einem Orchester oder das Singen in einem Chor müssen viele Kinder und Jugendliche in Deutschland verzichten. Die soziale Ungleichheit unseres Bildungssystems findet sich auch im Bereich der Musik wieder. Ob Kinder in ihrer Freizeit musikalisch aktiv sind, hängt maßgeblich von der Bildung und dem Verdienst der Eltern ab (vgl. https://www.bertelsmann-stiftung.de/de/themen/aktuelle-meldungen/2017/september/musikalische-aktivitaet-von-jugendlichen-haengt-wesentlich-von-bildung-und-einkommen-der-eltern-ab).

Das Musikprojekt ‚Don‘t stop the music‘ begleitet Kinder der Gemeinschaftsschule Campus Efeuweg aus benachteiligten Familien auf dem Weg, mit ihrem Paten Bülent Ceylan ein Abschlusskonzert im berühmten Konzerthaus am Gendarmenmarkt in Berlin auf die Beine zu stellen.

Gina Crain (Von Studierenden für Studierende) „An die Instrumente, fertig, los! – Das Projekt ‚Don’t stop the music‘ für bildungsbenachteiligte Kinder“ weiterlesen

Inklusion im Konzertleben – Von wegen barrierefrei feiern

Konzerte bringen viele Menschen zusammen, indem gemeinsam zu guter Livemusik gefeiert wird. Spaß steht dabei im Fokus der Besucher:innen. Leider sind Konzerte für Menschen, die eine körperliche Einschränkung haben, immer noch eine gewaltige Herausforderung. Die Teilhabe am Konzertleben wird ihnen aufgrund baulicher oder personeller Barrieren erschwert (https://www.sueddeutsche.de/muenchen/muenchen-barrierefrei-konzerte-clubs-olympiahalle-tollwood-inklusion-1.5599709).

Welche Möglichkeiten gibt es, damit Menschen mit einer körperlichen Einschränkung am Konzertleben teilhaben können? Wie sieht generell die Begegnung mit der Inklusion in der Gesellschaft aus?

Greta Borgmann (Von Studierenden für Studierende) „Inklusion im Konzertleben – Von wegen barrierefrei feiern“ weiterlesen

Mode für alle. Früher Wunschgedanke, heute Realität? – Entwicklung in der inklusiven Modebranche

Die Modebranche erfindet sich jede Saison neu, entwirft Mode für jeden Anlass, für Männer sowie Frauen und setzt den nächsten Trend der kommenden Jahreszeit. Für den Großteil der Bevölkerung gibt es ein Überangebot an Einkaufsmöglichkeiten sowie Kleidungsstücken in verschiedenen Konfektionsgrößen, Farben etc., sodass die Auswahl und Möglichkeiten der Beschaffung unendlich scheinen. Für Menschen mit körperlichen Auffälligkeiten wie exemplarisch einer Kleinwüchsigkeit oder auch kognitiven Beeinträchtigungen wie Trisomie 21, besser bekannt als das Down-Syndrom, hingegen gibt es zum jetzigen Zeitpunkt nur eine begrenzte Auswahl an Alltagsmode, die sowohl preislich als auch optisch vergleichbar mit der Mode der durchschnittlichen Bevölkerung ist.

Kathrien Ostermann (Von Studierenden für Studierende)

„Mode für alle. Früher Wunschgedanke, heute Realität? – Entwicklung in der inklusiven Modebranche“ weiterlesen

Über die schwierige Entscheidung auf welche Schule mein Kind später gehen wird

Durch die Ratifizierung der UN-Behindertenrechtskonvention im Jahre 2009 hat sich Deutschland dazu verpflichtet ein inklusives Schulsystem zu entwickeln und umzusetzen. Der Unterricht an Regelschulen wurde infolgedessen zu einem inklusiven Unterricht umstrukturiert. Die Förderschulen stehen im völligen Kontrast zu diesem Ansatz, doch immer noch entscheiden sich Eltern bewusst dafür ihr Kind an einer Förderschule anzumelden. Die Studie der Konrad-Adenauer-Stiftung hat dies bereits im Jahr 2014 untersucht und 304 Familien befragt, die ein Kind mit einem sonderpädagogischen Förderbedarf haben, um herauszufinden, aus welchen Beweggründen sich Familien gegen oder für eine inklusive weiterführende Schule entscheiden (vgl. https://www.kas.de/documents/252038/253252/7_dokument_dok_pdf_42672_1.pdf/7ce54eeb-8a82-1a60-963c-76a9558a323c?version=1.0&t=1539651930572).

Julietta Freier (Von Studierenden für Studierende) „Über die schwierige Entscheidung auf welche Schule mein Kind später gehen wird“ weiterlesen

Inklusion – Wunschdenken gegenüber der täglichen Praxis in Schulen

Inklusion ist gerade in der pädagogischen Praxis ein viel diskutiertes Thema. Egal ob in Kindergärten oder in den Schulen, überall wird darüber gesprochen. Doch die wenigsten Institutionen können Inklusion auch erfolgreich wahrnehmen und durchführen. Aber warum eigentlich nicht? Ist das Konzept Inklusion gescheitert?

Genau zu diesem Thema gaben zwei Lehrerinnen ein Interview für die Zeitschrift Stern (https://www.stern.de/gesundheit/lehrerinnen-ueber-inklusion—es-gibt-gute-gruende–warum-diese-kinder-ausrasten–8745100.html).

Laurina-Alea Burgmer (Von Studierenden für Studierende) „Inklusion – Wunschdenken gegenüber der täglichen Praxis in Schulen“ weiterlesen