„Mia kean zamm“ – Eine Kunstaktion für Inklusion

Unter dem Slogan „Mia kean zamm“ also „Wir gehören zusammen“, setzten Schüler*innen der Franziskusschule am 14./15. Juli 2021 im Rahmen eines Kunstprojektes gemeinsam ein Zeichen für Inklusion. Anlass hierfür war das 50. Jubiläum der Lebenshilfe Starnberg. Ziel dieser Wanderausstellung war es Berührungsängste abzubauen und vor allem, dass Kinder, welche im Alltag eher unter dem Radar fliegen als Gleichberechtigte wahrgenommen werden (vgl. https://www.merkur.de/lokales/starnberg/starnberg-ort29487/zeichen-fuer-inklusion-franziskus-schueler-sprayen-ihre-gesichter-auf-starnberger-kirchplatz-lebenshilfe-90872601.html).

Wie die Kunstaktion im Einzelnen ausgeführt wurde und welche Inspiration dahintersteckt, könnt Ihr im Folgenden nachlesen.

Lars Felix Pauluhn (Von Studierenden für Studierende)

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Ist der Urlaub für Heimbewohner*innen mit Behinderungen nun ganz ausgesetzt?

„Wegen eines Urteils des Bundesverwaltungsgerichts fallen Ausflüge für Behinderte flach“ (https://www.pnp.de/lokales/stadt-und-landkreis-passau/passau-stadt/Fuer-die-Inklusion-ein-Rueckschritt-4040218.html). In einem Urteil des Bundesverwaltungsgerichts wurden Ausflüge mit Übernachtungen für Menschen mit einer Behinderung erschwert. Durch das Urteil, welches beschließt, dass Ausflüge mit behinderten Menschen mit Übernachtungen keine haushaltsnahe Tätigkeit sind, dürfen Pfleger*innen nur maximal 10 Stunden mit einer 45-minütigen Pause arbeiten und zwischen den Schichten müssen 10 Stunden Zeit liegen. Dadurch ist es vielen Heimen für Menschen mit Behinderungen nicht mehr möglich Ausflüge mit Übernachtungen zu realisieren. Innerhalb dieser Ausflüge können sich die Menschen mit Behinderung in den Alltag ihrer Mitmenschen inkludieren und mit ihren Pfleger*innen eine Auszeit aus dem Heim nehmen. Doch wird diese Form der Inklusion durch diesen Beschuss ganz wegfallen? (vgl. https://www.pnp.de/lokales/stadt-und-landkreis-passau/passau-stadt/Fuer-die-Inklusion-ein-Rueckschritt-4040218.html).

Cheyenne Gockel (Von Studierenden für Studierende)

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Inklusion auch auf dem Konto: ca. 1,35€ pro Stunde verdient ein Mensch, der in einer Werkstatt für behinderte Menschen (WfbM) arbeitet

Fast jeder 10te Mensch in Deutschland zählt als schwerbehindert. Laut dem Jahresbericht der Bundesarbeitsgemeinschaft Werkstätten für behinderte Menschen e.V. arbeiten rund 320.000 Menschen in einer WfbM (https://www.bagwfbm.de/category/104). Die meisten arbeiten dort, weil sie woanders keinen Job bekommen. Allerdings wird die Arbeit in der WfbM nicht wirklich als Arbeit angesehen, weshalb die Arbeitnehmer*innen auch keinen Mindestlohn bekommen. Dies möchte der 27-jährige Lukas Krämer nun ändern und hat dafür eine Petition unter dem Hashtag #StelltUnsEin gestartet. Das Instagram Video und weitere Informationen findet Ihr hier https://www.stern.de/wirtschaft/job/mindestlohn-gefordert–menschen-mit-behinderung-verdienen-in-werkstaetten-einen-stundenlohn-von-1-35-euro–30492366.html

Ronja Koslowski (Von Studierenden für Studierende)

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(K)ein inklusiver Arbeitsmarkt

Inklusion ist kein Fremdwort mehr. Der Grundgedanke ist bereits bei vielen Menschen verankert, dennoch ist Inklusion in der Gesellschaft nicht überall vertreten. Besonders der Arbeitsmarkt kann kaum mit inklusiven Leitgedanken glänzen. Immer noch finden die meisten Menschen mit Behinderung eine Arbeitsstelle in Werkstätten, die ausschließlich für Menschen mit Behinderung ausgelegt sind. Ist dies sinnvoll oder doch nur hinderlich für eine inklusive Gesellschaft?

Louisa Engelhard (Von Studierenden für Studierende)

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Inklusives Schulsetting, und was dann?

Welche Schwierigkeiten bringt der Arbeitsmarkt für Menschen mit Behinderung mit sich?

Der Gedanke der Inklusion ist besonders in den Schulformen schon weit fortgeschritten und wird besonders im Primarbereich zumeist auch schon umgesetzt. Ziel ist es, alle Schüler und Schülerinnen, ob mit oder ohne Förderbedarf, zusammen zu unterrichten, um jedem die Chance zu geben, gemeinsam zu lernen. Von der Exklusion an Förderschulen soll Abstand genommen werden, sagt die UN-Behindertenrechtskonvention (vgl.https://www.behindertenbeauftragte.de/SharedDocs/Publikationen/UN_Konvention_deutsch.pdf?__blob=publicationFile&v=2).

Aber was passiert nach der Schule? Ist der Arbeitsmarkt ebenfalls so inklusiv, wie das Schulkonzept?

Antonia Lipke (Von Studierenden für Studierende)

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Zwischen Unterstützung und Ableismus – #inkluencer in den Sozialen Medien

Egal ob im schulischen Kontext, bei Hobbies, auf der Arbeit, in der Literatur, in Filmen oder in den sozialen Medien – Inklusion betrifft jeden, immer und überall. Darauf macht die Aktion Mensch mit ihrer Aktion #inkluencer in den Sozialen Medien aufmerksam. Während immer mehr Leute als Influencer mit Instagram ihr Geld verdienen, sind dort keine Stimmen von Menschen mit Behinderungen zu hören. Die Aktion Mensch gibt allen eine Stimme und schafft somit ein echt soziales Netzwerk, das nicht immer nur positiv ist (https://www.youtube.com/watch?v=BIEOhLp9JTU).  

Katharina Huil (Von Studierenden für Studierende)

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Von 1920-2020 – 100 Jahre Schulreform – Eine (un)endliche Geschichte?!

In dem am 12.05.2021 erschienenen siebten Band der Schriftenreihe „Eine für alle – die inklusive Schule für die Demokratie“ von Marianne Demmer analysiert die Autorin, warum es in Deutschland seit Jahrzehnten so schwierig ist, die Schulen inklusiv zu gestalten. Laut Demmer ginge es voran, aber sehr langsam und mit Rückschritten, womit sie betont, dass schon einige Fortschritte erreicht wurden, es aber auch, vor allem im internationalen Vergleich, noch einiges zu tun gibt. Denn „In kaum einem anderen Land ist der Zusammenhang von sozialer Herkunft und Schulerfolg (gemessen an erreichten Kompetenzen und Schulabschlüssen) so groß und über die Jahrzehnte so stabil wie in Deutschland“ (https://www.gew.de/index.php?eID=dumpFile&t=f&f=106804&token=0e9aa918d55da8500380e7bcf56432e42565e15f&sdownload=&n=7-Schriftenreihe-Eine-fuer-alle-Nr.7-Marianne-Demmer.pdf.pdf).

Woran liegt es also, dass die Schulreform nur langsam voranschreitet? Und was sind jetzt die nächsten Schritte?

Lea Berger (Von Studierenden für Studierende)

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„Die Bereitschaft muss da sein!“ – Raúl Krauthausen im Podcast über Inklusion in der Schule

In der neuen Folge „Inklusion in der Schule: Wie kann sie gelingen?“ vom 23. April 2021 des Podcasts „Die Neue Norm“, unterstützt durch Bayern 2, kommen Raúl Krauthausen, Judyta Smykowski und Jonas Karpa ins Gespräch. Die drei Journalist:innen reden unter anderem über ihre eigenen persönlichen und inklusiven Erfahrungen in ihrer Schulzeit sowie über die Inklusion im Allgemeinen aus heutiger Sicht. Inwiefern gelingt die Inklusion im Bildungsbereich und wo ist noch anzusetzen? Über welche aktuellen Eindrücke und Ereignisse berichten die Journalist:innnen? Und was verstehen sie unter dem Begriff ‚Inklusion‘?

Marie Kruckenbaum (Von Studierenden für Studierende) 

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UN-BRK – Institut fordert am Europäischen Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen (05. Mai) einen umfassenden Nationalen Aktionsplan 3.0!

Berlin – Anlässlich der gestrigen Veröffentlichung des Statusberichts zur Fortschreibung des Nationalen Aktionsplans 2.0 der Bundesregierung zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention kritisiert das Deutsche Institut für Menschenrechte die fehlende Beteiligung von Menschen mit Behinderungen bei der Weiterentwicklung des Aktionsplans und die mangelnde Rückbindung der Maßnahmen an die UN-Behindertenrechtskonvention. Das Institut fordert eine umfassende Neuauflage in Form eines NAP 3.0 in der nächsten Wahlperiode.

Weitere Informationen Aktionspläne – Website des Deutschen Instituts für Menschenrechte  
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ttps://www.institut-fuer-menschenrechte.de/themen/rechte-von-menschen-mit-behinderungen/aktionsplaene 

Bundesministerium für Arbeit und Soziales: Statusbericht zur Fortschreibung des Nationalen Aktionsplans 2.0 (Mai 2021)www.gemeinsam-einfach-machen.de/GEM/DE/AS/NAP/Statusbericht_NAP/statusbericht_nap_node.html

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Freizeitbegleiter*innen gesucht!

Der Familien unterstützende Dienst ‚FuD Königstraße‘ in Paderborn sucht wieder Mitarbeiter*innen für die Freizeitbegleitung von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen mit Behinderung im Kreis Paderborn.

Nachdem die Begleitung in den letzten Monaten coronabedingt erschwert war, obwohl diese besonders in Notsituationen natürlich erforderlich ist, kehrt beim ‚FuD Königstraße‘ langsam wieder der Alltag ein.

Eine gute Gelegenheit auch für Sie als Studierende wieder aktiv zu werden 🙂

Im Vordergrund steht eine bedürfnisorientierte und individuell an den Interessen der Klient*innen angepasste Freizeitgestaltung, die zur Entlastung der Angehörigen beiträgt. Die Vergütung erfolgt über die steuerfreie Aufwandsentschädigung. Die Arbeitszeiten können flexibel in Absprache mit den Familien vereinbart werden.

Erfahrungen im Umgang mit Menschen mit Behinderung sind willkommen, aber keineswegs zwingend erforderlich. Für alle, die sich in einem sozialen Arbeitsfeld erproben und Inklusion erleben möchten, ist die niederschwellige Tätigkeit ein guter Einstieg.

Haben Sie Lust? Dann los: Der FuD benötigt eine kurze schriftliche Bewerbung mit Lebenslauf (geht auch per Mail):

Familien unterstützender Dienst ‚FuD Königstraße‘; Königstraße 60; 33098 Paderborn, Tel. 05251-682420; info@fud-paderborn.de