Ukrainische Geflüchtete mit Behinderung/Pflegebedarf in Deutschland

Für manche ukrainischen Menschen stellt sich in diesem Krieg das Problem, dass sie nicht in vorhandene Luftschutzbunker oder zu anderen Rettungsmöglichleiten laufen können, da sie auf einen Rollstuhl angewiesen sind. Für andere besteht das Problem darin, dass sie nicht sehen können, wo sie hinlaufen können, um sich zu retten, da sie blind sind. Dies sind nur zwei Beispiele für die zahlreichen Probleme, die für Menschen mit Behinderung in diesem Krieg zu der bislang schon schrecklichen Situation hinzukommen (https://www.dw.com/de/ukrainische-fl%C3%BCchtlinge-mit-behinderung-brauchen-besondere-hilfe/a-61636374).

Doch welche Möglichkeiten haben die ukrainischen Geflüchteten mit Behinderungen oder Pflegebedarf, wenn sie dann in Deutschland sind? An wen können sie sich bei uns wenden, um Hilfe zu bekommen? Nachfolgend werden einige Möglichkeiten vorgestellt.

Sophie Wittlings (Von Studierenden für Studierende) „Ukrainische Geflüchtete mit Behinderung/Pflegebedarf in Deutschland“ weiterlesen

Das Ende sonderpädagogischer Feststellungsverfahren

Bis heute wird an dem Förderschulsystem festgehalten, obwohl dies gegen die menschenrechtliche Verpflichtung zum Aufbau eines inklusiven Schulsystems spricht und somit nicht als UN-BRK-konform (UN behindertenrechtskonventionskonform) gelten kann (vgl. https://www.gemeinsam-einfach-machen.de/GEM/DE/AS/UN_BRK/Staatenpruefung/CO_Staatenpruefung.pdf?__blob=publicationFile&v=4).

So steigt die Förderquote und der Anteil aller Schüler:innen mit festgestelltem sonderpädagogischen Förderbedarf bundesweit seit 2009 kontinuierlich und nur die Verminderung der Exklusionsquote, der Anteil der Kinder in Förderschulen, bleibt fast konstant (vgl.https://www.kmk.org/fileadmin/Dateien/pdf/Statistik/Dokumentationen/Dok223_SoPae_2018.pdf).

Frau Dr. Schumann stellt heraus, dass der geforderte Rückbau des Förderschulsystems nicht erfolgt und mehr Inklusion nicht weniger Exklusion bedeutet. Der Zuwachs an Inklusion folge daraus, dass immer mehr Schüler:innen als sonderpädagogisch förderbedürftig diagnostiziert werden. Dabei spielen die sonderpädagogischen Feststellungsverfahren eine große Rolle und sollten abgeschafft werden(vgl. https://bildungsklick.de/schule/detail/plaedoyer-fuer-das-ende-sonderpaedagogischer-feststellungsverfahren).

Fiona Poetters (Von Studierenden für Studierende)

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Digital-inklusive Bildung 

Aktuelle Debatten setzen sich derzeit gehäuft mit den beiden zentrale Herausforderungen – Inklusion und Digitalisierung – des Bildungssystems auseinander. Die beiden Bereiche werden dabei vorwiegend getrennt voneinander betrachtet. Die Corona-Pandemie zeigte jedoch, dass Inklusion und Digitalisierung zusammengedacht werden müssen, um alle Menschen an der digitalen Welt und den damit verbundenen Lernangeboten teilhaben zu lassen. Wie können Inklusion und Digitalisierung kombiniert werden? Darum geht es in dem Beitrag „Was ist digital-inklusive Bildung? Einordnung und Potenziale der Aktion Mensch (https://www.aktion-mensch.de/inklusion/bildung/impulse/digital-inklusive-bildung/hintergrundwissen/was-ist-digital-inklusive-bildung).

Gesellschaftlich brisante Themen verschieben sich zunehmend in digitale Medien. Nicht nur die Kommunikation über soziale Netzwerke nimmt stetig zu, auch politische, ökonomische und kulturelle Themen werden zunehmend im Internet diskutiert, so dass für viele Menschen ein Leben ohne digitale Medien unvorstellbar ist. Dennoch können nicht alle Menschen an der Nutzung dieser Medien partizipieren. Im Besonderen sind Menschen mit Beeinträchtigungen, mit sozio-ökonomischen Benachteiligungen und mit ungenügenden Sprachkenntnissen davon ausgeschlossen (https://www.aktion-mensch.de/inklusion/bildung/impulse/digital-inklusive-bildung/hintergrundwissen/warum-ist-digital-inklusive-bildung-wichtig).

Warum digitale Bildung jedoch für alle Menschen wichtig ist, erfahrt ihr nachfolgend.

Johanna Schmidt (Von Studierenden für Studierende) 

„Digital-inklusive Bildung “ weiterlesen

Inklusion auf der Bühne

Die Film- und Theaterwelt wird immer diverser. Doch gilt diese Diversität auch für Menschen mit Behinderung? Nicht immer, wie Yulia Yàñez Schmidt erfährt. Schon immer war es ihr Traum, Schauspielerin zu werden. Doch eine Ausbildung an einer staatlichen Schauspielschule war für sie nicht möglich. Warum? Sie hat eine Beinprothese.

Das inklusive Schauspielstudio in Wuppertal zeigt seit 2019, dass Menschen mit Handicap sehr wohl Schauspieler:innen werden können (https://www1.wdr.de/mediathek/audio/wdr3/wdr3-resonanzen/audio-das-inklusive-schauspielstudio-in-wuppertal-100.html).

Was das inklusive Schauspielstudio auszeichnet und welchen Mehrwert die Ausbildung bringt, erfahrt ihr hier!

Gina Viktoria Nowak (Von Studierenden für Studierende) „Inklusion auf der Bühne“ weiterlesen

INCLUSIA 2022: Gemeinsamkeit schafft Freu(n)de 

Das Knüpfen von Kontakten zwischen Menschen mit und ohne Behinderung kann Hemmschwellen und Barrieren abbauen und damit aktiv zur Weiterentwicklung der Inklusion beitragen.

Kontakte und Freundschaften konnten vergangene Woche auch auf der INCLUSIA geknüpft werden.

Auf der einzigartigen Inklusionsveranstaltung, die vom 17. bis zum 19. Mai stattfand, konnten dieses Jahr wieder viele Freundschaften zwischen Schüler:innen und Menschen mit Behinderung geschlossen werden. Durch die aktive Mitgestaltung der Klagenfurter Schüler:innen konnte ein einzigartiges Fest gestaltet werden (https://www.presseportal.de/pm/105137/5219481).

Mehr über die INCLUSIA erfahrt ihr im Folgenden.

Alina Steeg (Von Studierenden für Studierende) „INCLUSIA 2022: Gemeinsamkeit schafft Freu(n)de “ weiterlesen

Alles außer gewöhnlich – Alltag von Personen mit herausforderndem Verhalten 

Menschen mit Autismus-Spektrum weisen eine hohe Vulnerabilität auf. Die Betroffen sind gegenüber sensorischen Reizen oder Emotionen überempfindlich. Dies kann unter Umständen körperliche Stressreaktionen auslösen, die wiederrum zu Steigerung der körperlichen Motorik bis hin zu aggressiven Verhalten führen können. Dabei kann sich Aggressivität zum Teil durch selbstverletzendes Verhalten ausdrücken (vgl. Theunissen, G. (2021). Autismus und herausforderndes Verhalten. Praxisleitfaden Positive Verhaltensunterstützung. 4. Auflage. Freiburg im Breisgau: Lambertus. S. 94ff. verfügbar über VPN unter: https://content-select.com/de/portal/media/view/6034cdb2-0228-4668-b5da-5f49b0dd2d03?forceauth=1). Gemäß § 42 des Kinder- und Jugendhilfegesetzes (1990) ist das Jugendamt zur Inobhutnahme verpflichtet, wenn eine dringende Gefahr für das Wohl des Kindes besteht (vgl. https://www.gesetze-im-internet.de/sgb_8/SGB_8.pdf). Was passiert jedoch, wenn der autistische Mensch durch sein besonders herausforderndes Verhalten von sozialen Einrichtungen abgewiesen wird?

Wioletta Gorecki (Von Studierenden für Studierende) „Alles außer gewöhnlich – Alltag von Personen mit herausforderndem Verhalten “ weiterlesen

Biker für Inklusion

Inklusion ist ein sehr wichtiges Thema, für das sich eigentlich jede:r einsetzen kann. Das zeigt uns auch Horst Sommer mit seinen Kollegen des Vereins der Biker & Triker-Freunde ohne Grenzen Selfkant.Sie haben das Festival „Ein Fest für alle” gegründet, was in diesem Jahr vom 10. bis zum 12. Juni in Wassenberg stattfindet. Bei dem Festival stehen Menschen mit Behinderung im Mittelpunkt (https://rp-online.de/nrw/staedte/wassenberg/wassenberg-biker-und-triker-stehen-fuer-inklusion_aid-69334385).

Lisa Bernard (Von Studierenden für Studierende)

„Biker für Inklusion“ weiterlesen

Inklusion im Angebot? Supermärkte und das Einkaufen für alle

Mal eben in den Supermarkt gehen, um noch eine Kleinigkeit zu holen oder den Wocheneinkauf erledigen. Für viele Menschen ganz alltäglich. Manchmal sind wir genervt von anderen Kund:innen, die zu langsam an der Kasse sind, von der langen Schlange an der Frischetheke oder wenn das Mehl mal wieder vergriffen ist. Was aber, wenn das Einkaufen selbst zu einer großen Herausforderung wird?

Supermärkte müssen eigentlich per Gesetz barrierefrei sein. Dies gilt allerdings nur, wenn sie neu gebaut werden, ältere Geschäfte sind hiervon ausgenommen (https://enorm-magazin.de/gesellschaft/gleichstellung/inklusion/die-utopie-barrierefreies-einkaufen-inklusive-supermaerkte).

Pauline Meier (Von Studierenden für Studierende) „Inklusion im Angebot? Supermärkte und das Einkaufen für alle“ weiterlesen

„Tempo machen für Inklusion – barrierefrei zum Ziel!“

Deshalb steht der diesjährige Protesttag unter dem Motto „Tempo machen für Inklusion – barrierefrei zum Ziel!“. Der Fokus liegt dabei klar darauf, für mehr Barrierefreiheit nachdrücklich einzutreten. Teilnehmen können Interessierte sowohl an digitalen Angeboten als auch an Veranstaltungen, die in Präsenz durchgeführt werden. Die Homepage des Protesttags zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung informiert über alle Aktivitäten.

Am 5. Mai findet der Europäische Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen zum 30. Mal statt. Ein Grund zum Feiern, aber auch, oder vielleicht sogar mehr als das, um weiter für die Rechte behinderter Menschen zu kämpfen. 1992 entstand der Protesttag auf Initiative des Vereins „Selbstbestimmt leben“. Ein wichtiges Etappenziel wurde am 3. Mai 2008 erreicht, als die Behindertenrechtskonvention der Vereinten Nationen (UN) in Kraft trat. Viel wurde in dieser Zeit erreicht. Viel gilt es aber auch noch zum Besseren zu wenden auf dem Weg zu einer inklusiven Gesellschaft.

Logo des Protesttages von 2021

Ausgrenzung? Pusteblume! – Ein inklusives Vorbild

Der siebenjährige Joshua Martinangeli besucht die Pusteblume Grundschule in Berlin. Wobei das Schlagwort „besucht“ so nicht ganz zutrifft. Er selbst ist im Klassenzimmer nicht anwesend, sein Avatar schon (https://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/menschen/ein-roboter-macht-den-unterrichtsbesuch-moeglich-17727531.html).

Lea Mari Gbur (Von Studierenden für Studierende) „Ausgrenzung? Pusteblume! – Ein inklusives Vorbild“ weiterlesen