„Ich habe die Wahl! Du hast die Wahl!“ – Ein Erklärfilm zur Kommunalwahl 2020 in einfacher Sprache

Der knapp 15-minütige Film erklärt in einfacher Sprache und Schritt für Schritt, wie das Wählen eigentlich funktioniert: Von der Wahlbenachrichtigung, über den Stimmzettel bis zur Briefwahl werden alle wesentlichen Dokumente und Abläufe erklärt sowie der Wahlvorgang im Wahllokal dargestellt.

Der Film darf kostenlos für interne oder auch öffentliche Vorführungen verwendet werden.  Er steht ab sofort direkt über YouTube oder auf der Internetseite der EUTB Paderborn zur Verfügung. YouTube-Link ohne Gebärdensprache: https://youtu.be/mN5Betn-FuQ; YouTube-Link mit Gebärdensprache: https://youtu.be/HgDNpFiRbEM

Der Film ist eine Gemeinschaftsproduktion des Kompetenzzentrums Selbstbestimmt Leben OWL und der EUTBs für die Kreise Höxter, Lippe und Paderborn.

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Inklusion – mal zum Reinhören

Das Bild weist auf alle Dimensionen menschlichen Seins: schlau, verunsichert, frustriert, witzig und noch vieles mehr.
Wir alle sind Inklusion

Nicht nur wir als Wissenschafler*innen oder Ihr als Studierende setzt Euch täglich mit der Herausforderung Inklusion auseinander. Und klar – es läuft nicht rund, sogar vielmehr eckig, zickzag, rückwärts – wenn es ganz Essig läuft, sogar an manchen Stellen vor die Wand. Trotzdem – der Song ‚Inklusion‘ inspiriert und zeigt auch kritisch Töne – einfach mal reinhören: https://www.youtube.com/watch?v=PWF37F2fbak  

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Kinder und Jugendliche mit geistiger Behinderung lernen richtiges Verhalten im Straßenverkehr

Selbst in unserer heutigen Zeit ist es noch immer nicht für alle Menschen möglich, sich selbständig und frei in unserem öffentlichen Verkehr fortzubewegen. Was dieses Thema mit Inklusion zu tun hat und welches Projekt nun dagegen vorgehen will, lest Ihr im folgendem Blogbeitrag.

Ein weiterer Schritt in Richtung Inklusion wurde in Berlin/München am 10. Januar 2020 durch die Veröffentlichung des kostenfreien Projektes „Mobile teilhabe“ für Verkehrserziehung von Kindern und Jugendlichen mit geistiger Behinderung gemacht. Der VMS (Verkehrswacht Medien & Service) hat nun seine Materialien online veröffentlicht, um Betroffenen den öffentlichen Verkehr verständlicher zu machen. Ihr Material basiert dabei auf dem Mobilitätsprojekt „Mobile Kids. Mobilität lernen!“ der Ludwig-Maximilian Universität München und erklärt, übt und zeigt das richtige Verhalten im Straßenverkehr. Durch die Unterstützung der TÜV SÜD Stiftung ist das Projekt bundesweit einsetzbar. Ihr Konzept besteht aus vier Bausteinen: (1) Unterwegs zu Fuß und mit dem Rollstuhl, (2) Busfahren lernen, (3) Bahnfahren lernen und (4) Radfahren lernen. Durch diese Bausteine sollen die wichtigsten Fortbewegungsmöglichkeiten für die Betroffenen abgedeckt werden. Für jede der jeweiligen Fortbewegungsarten gibt es Unterrichtsanregungen, Arbeitsblätter, Bildmaterial und auch Filmhinweise.

Weiterführende Links findet Ihr unter: https://www.verkehrswacht-medien-service.de/mobile-teilhabe und https://www.presseportal.de/pm/80446/4488380

Patricia Dzeko (Von Studierenden für Studierende)

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Pretty PRRITTI – Besuch der Peter-Gläsel-Schule in Detmold

Das Foto zeigt die Studierendengruppe des Masterseminars "Inklusion und Schulentwicklung" des Studiengangs Sondeerpäadagogische Förderung der Universität Paderborn mit Professor Harry Kullmann
Exkursion zur Peter-Gläsel-Schule: Studierende des Masterseminars „Inklusion und Schulentwicklung“ mit Professor Harry Kullmann (rechts im Bild)

Schülerpartizipation und Lernerautonomie, Kulturelle Bildung und Bildung zur Nachhaltigkeit, das sind nur wenige zentrale Stichworte zur Beschreibung des Bildungskonzepts der Peter-Gläsel-Schule in Detmold. Die Schule sieht sich nicht als „Alternativschule“, sondern vielmehr als „Bildungsmodell der Zukunft“, so Joseph Köhler, einer der Gründerväter der Schule, die von der Peter-Gläsel-Stiftung (ebenfalls Detmold) getragen wird.

Die Schule bietet den Schülerinnen und Schüler u.a. sehr große Freiheitsgrade in Bezug auf Lerninhalte und -zeitpunkte sowie die zugehörige Sozialform. In den didaktischen Kernprozessen setzt sie sehr stark auf angeleitete Selbstverantwortung, auf Kooperation der Lernenden und ihrer Lernbegleiter, auf Spontaneität und intrinsische Motivation. Am Anfang des Bildungsprozesses steht die erlebende Praxis, aus der sich dann weiterführende Fragen und Lernanlässe sowie schließlich Elemente der Transformation und der Innovationen zugunsten des Einzelnen und der Gemeinschaft ergeben. Das zugehörige, elaboriertere Bildungskonzept wurde in das Akronym PRRITTI gegossen: Praxis – Resonanz – Reflexion – Information – Transformation – Transfer – Innovation.

Besucht wurde die Peter-Gläsel-Schule Mitte Januar von 19 Studierenden des Masterseminars „Inklusion und Schulentwicklung“ (WS 2019/2020) auf Initiative des Dozenten Professor Harry Kullmann (s. Foto) sowie auf Einladung des Schulleiters, Reto Friedli.

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Neues Portal zur Religionspädagogik

Im Juni 2019 ist die Internetplattform inrev.de gestartet. Das Online-Angebot zu einer Inklusiven Religionspädagogik der Vielfalt richtet sich an Studierende, Lehrende, Wissenschaftler*innen, Personen in der Fortbildungsarbeit und (Religions-)Lehrkräfte und soll einen Einblick in den Bereich der inklusiven Religionspädagogik, den fachlichen und fachdidaktischen Austausch sowie die Weiterentwicklung des Inklusionsdiskurses in der Religionspädagogik ermöglichen.

Neben Grundlagentexten, Bausteinen für die Aus- und Fortbildung von Lehrkräften und Leitlinien zur Sensibilisierung gibt es auch einen Blog zu aktuellen Themen, Neuerscheinungen und Veranstaltungen. Das Internetportal versteht sich als informative und interaktive Plattform, die auch an der Weiterentwicklung einer Inklusiven Religionspädagogik der Vielfalt interessiert ist. Daher gibt es diverse Mitwirkungsmöglichkeiten an dem Portal, z. B. in Form von Diskussionen und Blogbeiträgen.

Inrev ist ein Kooperationsprojekt des Comenius Instituts (Dr. Annebelle Pithan, Dr. Peter Schreiner und Janine Wolf) mit Wissenschaftler*innen aus dem Forschungsgebiet zur inklusiven Religionspädagogik der Universität Paderborn (Prof. Dr. Katharina Kammeyer, Vera Uppenkamp), der Universität Duisburg-Essen (Prof. Dr. Thorsten Knauth) und der Universität Würzburg (Prof. Dr. Ilona Nord).

Link zum Internetportal: https://inrev.de

10 Jahre nach der Ratifizierung der UN-BRK (2009-2019)

Am 26. März 2009 trat in Deutschland das von den Vereinten Nationen drei Jahre zuvor verabschiedete „Übereinkommen über die Rechte von Menschen mit Behinderungen“ (UN-BRK) in Kraft. Die UN-BRK enthält 50 Artikel, in denen die allgemeinen Grund­rechte ausdrücklich im Hinblick auf Men­schen mit Behinderung formuliert werden. „Die UN-BRK ist die erste allgemeine Rechts­norm, die bestehende Menschenrechte konkret auf die Situation von Menschen mit Behinderung bezieht. Dabei unterstreicht die Konvention einen Paradigmenwechsel: Eine Beeinträchtigung stellt nicht ein Defizit oder eine Abweichung dar, sondern ist Teil der Vielfalt menschlichen Lebens. Die eigentli­che Behinderung entsteht aus dem Zusam­menspiel von individueller Beeinträchtigung und äußeren Gegebenheiten, die dieser Person eine Teilhabe am gesellschaftlichen Leben erschwert. Menschen mit Behinderung sind keine Objekte gesellschaftlicher Für­sorge, sondern selbstbestimmte Bürgerinnen und Bürger“ (https://www.aktion-mensch.de/ds/img/content/aktion/soviel/parallax/AKM-Kurzbilanz_10Jahre_UN-BRK.pdf)

Wie aber steht es 10 Jahre nach der Ratifizierung?

Die Bundesländer haben Aktionspläne vorgelegt, was als Plus gewertet werden kann, aber es besteht eine große Uneinheitlichkeit in den einzelnen Bundesländern bezüglich Anstrengung und Umsetzung. Zudem bestehen weiterhin Doppelstrukturen in den Bereichen Bildung, Wohnung und Arbeit.

Wesentlich ist aber, dass Menschen mit Behinderung nach wie vor nicht in den entsprechenden Entscheidungs- und Gesetzgebungsprozesse mit eingebunden werden. Es gibt viel zu tun – auch nach 10 Jahren!

Mehr Info unter: www.aktion-mensch.de oder https://www.institut-fuer-menschenrechte.de/aktuell/news/meldung/article/pressemitteilung-10-jahre-un-behindertenrechtskonvention-in-deutschland-miteinander-von-menschen/

„Die Kinder der Utopie“ – Filmvorführung am 15. Mai

„Sechs junge Erwachsene schauen zurück auf ihre gemeinsame Grundschulzeit in einer Inklusionsklasse. Sie reflektieren ihre Erlebnisse und Erfahrungen – und blicken in die Zukunft.“

Die AG Inklusive Pädagogik lädt herzlich zum Themenabend Inklusion ein.
Am 15. Mai wird in der UCI Kinowelt Paderborn der Film „Die Kinder der Utopie“ gezeigt. Der Film wird um 19.30 Uhr gezeigt, Plätze können im Vorfeld online reserviert werden (https://www.diekinderderutopie.de/paderborn).
Im Anschluss wird zudem eine Podiumsdiskussion zum Thema Inklusion stattfinden.
Alternativ wird am 18. Juni Uni Intern von 18-20 Uhr ebenfalls der Film gezeigt, der Raum wird über die Homepage der AG Inklusive Pädagogik rechtzeitig bekannt gegeben.

Wenn Ihr wissen wollt, worum es in dem Film geht – lest weiter… „„Die Kinder der Utopie“ – Filmvorführung am 15. Mai“ weiterlesen

10 Jahre nach der UN-BRK: Inklusion in NRW stagniert – Was sagen die Zahlen?

In ihrer bildungsstatistische Analyse aus Anlass des 10. Jahrestags des Inkrafttretens der UN Behindertenrechtskonvention am 26. März 2019 machen die Bielefelder Wissenschaftler/innen Helen und Marcus Knauf darauf aufmerksam, dass die gemeinsame Unterrichtung von Schüler/innen mit und ohne sonderpädagogischem Förderbedarf stagniert (vgl. Neue Westfälische, Ausgabe Bielefeld, Zwischen Weser und Rhein, 15.03.2019) und ziehen damit eine enttäuschende Bilanz für den Zeitraum 2009-2017. Die Zahlen weisen darauf hin, dass insbesondere das Bundesland NRW seine Inklusionsverpflichtung nicht erfüllt hat – doch stimmt das so?

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Ment4you lädt ein: Filmabend mit Pizza am 19.12.2018

Inklusion ist ein komplexes und aktuelles Thema, welches (angehende) LehrerInnen im Schulalltag direkt betrifft. Aus diesem Grund machen wir gerne auf unseren zweiten Filmabend zu “Schule, Schule – die Zeit nach Berg Fidel“ aufmerksam. Dieser Dokumentarfilm soll die Zuschauer für dieses viel diskutierte Thema sensibilisieren und ihnen einen Zugang verschaffen.

Bei unserem letzten Filmabend haben wir uns den Film „Berg Fidel – Eine Schule für alle“ angesehen, bei dem die Filmemacherin Hella Wenders die vier Kinder David, Jakob, Anita und Lucas begleitet, die an der inklusiven Schule Berg Fidel in Münster zur Schule gehen, wo Schüler ungeachtet körperlicher, geistiger und sozialer Unterschiede aufgenommen werden und sich mit allen möglichen Beeinträchtigungen arrangiert wird.

Jetzt ist Teil 2 dran: In „Schule, Schule – Die Zeit nach Berg Fidel“ dokumentiert Wenders den Werdegang von David, Jakob und Anita sowie ihrer ehemaligen Mitschülerin Samira, nachdem sie ihre alte Schule verlassen haben und auf unterschiedliche weiterführende Schulen gewechselt sind. Dabei zeigt sie die verschiedenen Träume, Hoffnungen, Sorgen, Ängste und Nöte der vier Kinder und Jugendlichen, aber auch deren schulische und private Erfolge.

▶Für Getränke, passende weihnachtliche Naschereien und leckere Pizza ist natürlich gesorgt.
▶Am: 19.12.2018
▶Um: 16-19 Uhr
▶Raum: N1.344

Hier noch der Trailer zum Film: https://www.youtube.com/watch?v=zIdGOrtGtAA

 

Schule NRW: Neuausrichtung der Inklusion!

Im September 2018 legte die Bildungsministerin Yvonne Gebauer ein Konzept zur Neuausrichtung der Inklusion vor, das von der Landesregierung NRW am 03. Juli 2018 beschlossen wurde.

Diese beginnt mit dem Schuljahr 2019/2020 und versteht Allgemeine Schulen und Förderschulen als zwei gleichberechtigt mögliche Schulformen: „Aus unserer Sicht gehören Inklusion und Förderschulen zu den zwei Seiten einer Medaille.“ Aus diesem Grund soll mit der Absenkung der Mindestgrößenverordnung die Voraussetzung geschaffen werden, den Erhalt eines breiten landesweiten Förderschulangebots zu sichern.

Man darf also gespannt sein, wie sich der Schulentwicklungsprozess in NRW in naher Zukunft gestaltet!

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