Kindheitstrauma und Einsamkeit

Einsamkeitsgefühle sind in der heutigen Zeit keine Seltenheit mehr. Kinder und Jugendliche fühlen sich aufgrund aktueller Krisen immer einsamer. Allerdings gibt es bestimmte Faktoren, welche die Entstehung von Einsamkeit verstärken können. Etwa sind laut einer Studie in den USA vor allem Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene häufiger einsam als ältere Menschen. Für das Einsamkeitsgefühl gibt es mehrere Ursachen, etwa technische Entwicklungen, Bindungserfahrungen, Erziehungspraktiken sowie Kindheitstraumata (vgl. Braun, Judith (2022). Einsamkeit bei Erwachsenen: Kindheitstrauma kann Ursache sein. In: SauerlandKurier, https://www.sauerlandkurier.de/leben/gesundheit/einsamkeit-trauma-kindheit-ursache-ausloeser-depression-angst-soziale-phobie-folgen-hilfe-zr-91699939.html?trafficsource=idTopBox).

Hendrik Robert Ahrens (Von Studierenden für Studierende) „Kindheitstrauma und Einsamkeit“ weiterlesen

Mehr psychische Erkrankungen wegen der Corona-Pandemie: Mädchen sind stärker betroffen als Jungen

Der Beginn der Corona-Pandemie im Jahr 2020 führte zu einem signifikanten Anstieg von psychischen Erkrankungen um 25% weltweit. Dies berichtet die Weltgesundheitsorganisation (WHO). Ein Report der Krankenkasse DAK zeigte, dass besonders weibliche Kinder- und Jugendliche von diesem Anstieg betroffen sind (vgl. WHO verzeichnet starke Zunahme psychischer Erkrankungen durch Corona, Vereinte Nationen, https://unric.org/de/who17062022/).

Die DAK erfasste gemeinsam mit Forschenden von Vandage und Uni Bielefeld Versorgungsdaten von 782000 Kindern und Jugendlichen bis 17 Jahren in dem Zeitraum von 2018 bis 2021. Aus diesen Daten geht hervor, dass Mädchen häufiger an psychischen Erkrankungen wie Depressionen, Angst- oder Essstörungen leiden und mehr Antidepressiva bekommen als Jungen.

Gizem Duman (Von Studierenden für Studierende) „Mehr psychische Erkrankungen wegen der Corona-Pandemie: Mädchen sind stärker betroffen als Jungen“ weiterlesen

Humanoide Roboter in der Schule anstelle von Lehrer:innen aus Fleisch und Blut? Science-Fiction wird real!  

Mit der Covid-19-Pandemie rückt auch die Frage in den Fokus, ob Lehraufgaben – sei es im Fernunterricht oder in der Klasse – zukünftig durch Roboter übernommen werden könnten. Der Einzug von Robotern zeigt sich verstärkt in Arbeit, Gesellschaft und dem alltäglichen Leben. Sie bilden mithilfe der künstlichen Intelligenz das Gegenstück zum menschlichen Körper und werden dabei immer autonomer. Als Alternative könnten sie im menschlichen Alltag zur Verfügung stehen und sogar für Schüler:innen und vielleicht auch für Lehrkräfte zum Konkurrenten auf dem Arbeitsmarkt aufsteigen (vgl. https://zukunft-der-schulen.de/humanoide-roboter-in-der-schule/).

Desweiteren bieten Roboter für Menschen eine Möglichkeit, sie sich als Freunde zu nehmen, für verschiedene Dienstleistungen zu mieten oder sogar als Lebenspartner:in auszuwählen. „Das klingt ja im Moment wie Science-Fiction!“, mag der ein oder andere zunächst denken, jedoch lassen sich genau solche Entwicklungen bereits in anderen Ländern beobachten.

Sarah Märkisch (Von Studierenden für Studierende) „Humanoide Roboter in der Schule anstelle von Lehrer:innen aus Fleisch und Blut? Science-Fiction wird real!  “ weiterlesen

Die Schule wird ein besserer Ort, wenn sich diese beiden Dinge verändern werden

Viele Jugendliche wissen nach dem Schulabschluss nicht, wie es weiter geht oder was sie machen wollen. Die Gründe dafür sind die fehlende Gestaltungskraft in der Schulzeit und der Verlust am Lernen und Tätigsein. Die Schule hat nämlich die Funktion die Schüler:innen auf die Aufgaben, die nach der Schule anstehen, vorzubereiten. Heutzutage wird der Fokus auf den Erwerb von Besitztümern und konsumgesichertem Wachstum gelegt. Unter diesen schulischen Vorgaben kommt allerdings die eigene Entfaltung der Schüler:innen viel zu kurz. In diesem Artikel klärt Gerald Hüther, einer der bekanntesten Neurobiologen, welcher sich mit verschiedensten Initiativen und Projekten neurobiologischer Präventionsforschung befasst, auf, wieso der Mangel an Motivation entsteht und durch welche zwei Veränderungen die Schule für die Kinder zu einem besseren Ort wird (vgl. https://www.focus.de/familie/schule/gamechanger-hirnforscher-gerald-huether-wenn-wir-zwei-dinge-aendern-waere-die-schule-ein-besserer-ort_id_136708518.html).

Vanessa Karwinkel (Von Studierenden für Studierende) „Die Schule wird ein besserer Ort, wenn sich diese beiden Dinge verändern werden“ weiterlesen

Inklusion – zum Scheitern verurteilt?! Wie bedrohlich der Lehrkräftemangel in Deutschland wirklich ist

4.000 Lehrkräfte fehlen allein in NRW. Von den ausgeschriebenen Stellen für Sonderpädagog:innen sind an den Schulen für Gemeinsames Lernen in NRW Zweidrittel unbesetzt. In den anderen Bundesländern Deutschlands sieht es seit Jahren schon ähnlich aus, da der Altersdurchschnitt unter den Lehrkräften laut OECD-Berichten weiterhin ansteigt, während die Anzahl an Berufseinsteigern im Bereich des Lehramts weiter sinken. Laut Prognosen des Essener Bildungsforschers Prof. Klaus Klemm werden bis zum Jahr 2030 höchstwahrscheinlich 81.000 Lehrkräfte fehlen, sodass der Hamburger Schulsenator Ties Rabe im Zusammenhang mit dem erhöhten Bedarf an Lehrkräften bereits vor einem langfristigen „Versorgungsproblem“ warnt. Doch welche Auswirkungen kann dieser Mangel an Lehrkräften auf den Weiterausbau des inklusiven Schulsystems in Deutschland nehmen und was lässt sich dagegen unternehmen? Diesen Fragen soll nun im Folgenden auf den Grund gegangen werden (https://www.news4teachers.de/2022/03/lehrkraeftemangel-kmk-zeigt-sich-ratlos-und-will-jetzt-erst-einmal-bildungsforscher-befragen/).

Laura Schrader (Von Studierenden für Studierende) „Inklusion – zum Scheitern verurteilt?! Wie bedrohlich der Lehrkräftemangel in Deutschland wirklich ist“ weiterlesen

Deutsches Schulsystem an der Belastungsgrenze?

Die Folgen der Pandemie und dessen Auswirkungen auf die psychische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen in Deutschland lassen sich anhand der COPSY-Studie aufweisen. Nun soll jedoch der Blick auf die Belastung der Lehrer:innen gelenkt werden. Es lässt sich erkennen, dass sich das deutsche Schulsystem an der Belastungsgrenze befindet (vgl. Das Deutsche Schulbarometer: Erschöpft – Lehrerumfrage zeigt ein System an der Belastungsgrenze, https://deutsches-schulportal.de/unterricht/umfrage-deutsches-schulbarometer/).

Jule Kraienhorst (Von Studierenden für Studierende) „Deutsches Schulsystem an der Belastungsgrenze?“ weiterlesen

Die Zukunft von Förderschulen – „Warum wollen eigentlich alle, dass diese Schulform abgeschafft wird?“

Die gemeinsame Beschulung von Lernenden mit und ohne sonderpädagogischem Förderbedarf, kurz Inklusion genannt, ist ein in der breiten Öffentlichkeit seit langem, strittig diskutiertes Thema. Gerade für uns als angehende Sonderpädagog:innen ist dies im Hinblick auf unsere spätere berufliche Profession eine relevante Thematik. Momentan haben die Eltern von Kindern mit sonderpädagogischem Förderbedarf noch die Wahl, ob sie ihr Kind auf eine Förderschule oder auf eine Regelschule schicken. Doch die parallele Aufrechterhaltung beider Systeme ist auf lange Sicht nicht angedacht. Der Anteil der Lernenden mit sonderpädagogischem Förderbedarf, die eine inklusive Schule besuchen, steigt stetig. Von den 24.020 Schüler:innen aus Niedersachen, welche einen diagnostizierten Unterstützungsbedarf im Förderschwerpunkt Lernen besitzen, werden inzwischen 19.586 inklusiv beschult.  Aber gibt es auch Gründe, warum sich Eltern für den Erhalt von Förderschulen stark machen? (https://www.spiegel.de/panorama/bildung/niedersachsen-warum-eltern-sich-fuer-den-erhalt-von-foerderschulen-starkmachen-a-71c98e0f-d81c-4abe-b4c6-84a018bef574).

Charlotte Sprenger (Von Studierenden für Studierende) „Die Zukunft von Förderschulen – „Warum wollen eigentlich alle, dass diese Schulform abgeschafft wird?““ weiterlesen

Der Beruf der/des Lerntherapeut:in

Sie arbeiten ohne staatliche Anerkennung, ohne Ausbildung oder vorgegebene Richtlinien und dürfen sich trotzdem als „Therapeut:innen“ betiteln. Der Beruf der/des Lerntherapeut:in beschäftigt sich mit der Förderung von Kindern mit Lernschwächen oder diagnostizierter Lernstörung. Laut Griepenburg und Schuchardt (2019) ist Lerntherapie „die einzige nachweislich wirksame Therapie der Lernstörungen“ (Griepenburg, Conny; Schuchardt, Kirsten (2019): Psychoedukation bei Lernstörungen: Relevanz und Umsetzung. In: Lernen und Lernstörungen, 8(1), 33-45).

Carolin Grieß (Von Studierenden für Studierende) „Der Beruf der/des Lerntherapeut:in“ weiterlesen

Feuerwehr der Kinder – Brandlöschung mit wenig Schlauch und wenig Wasser

Seit Beginn der Corona Pandemie sind immer mehr Kinder dort gefährdet, wo sie am sichersten sein sollten – zu Hause in ihrer Familie. Zunehmende Verwahrlosung und mehr Gewalt durch überforderte Eltern – die Lage von gefährdeten Kindern und Jugendlichen hat sich verschärft.

Doch was ist, wenn Hinweise auf eine Kindeswohlgefährdung vorliegen? Wer schreitet ein und überprüft die Missstände in den Familien?

Die Dokumentation des rbb „Kinder in Not | Mit Krisenhelfern des Jugendamtes unterwegs“ zeigt die tägliche Arbeit des Kriseninterventionsteams des Jugendamtes Marzahn-Hellersdorf, das dann tätig wird, wenn Hinweise auf eine Kindeswohlgefährdung vorliegen (https://www.youtube.com/watch?v=WtDa4kYq5BA&t=1172s).

Katharina Schulte (Von Studierenden für Studierende) „Feuerwehr der Kinder – Brandlöschung mit wenig Schlauch und wenig Wasser“ weiterlesen

Emotionale Misshandlung mehr in den Fokus des Kinderschutzes holen

Körperliche und sexuelle Gewalt an Kindern und Jugendlichen ist eine Form von Gewalt, die schnell in unseren Köpfen auftaucht, wenn wir an Gewalt denken. Das häufige Auftreten von blauen Flecken macht Erzieher:innen, Lehrer:innen, etc. schnell nachdenklich. Emotionale Gewalt an Kindern und Jugendlichen ist schwieriger zu erkennen, aber darf nicht vernachlässigt werden, da sie laut Studien die häufigste Form von Gewalt ist und die gleichen Folgeschäden mit sich bringt, wie körperliche und sexuelle Gewalt. Deshalb fordert die parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSJ), Ekin Deligöz, dass emotionale Misshandlung mehr in den Fokus der Kinderschutzarbeit gerückt werden muss (https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/136883/Emotionale-Misshandlung-mehr-in-den-Fokus-des-Kinderschutzes-holen).

Rebecca Nehring (Von Studierende für Studierende) „Emotionale Misshandlung mehr in den Fokus des Kinderschutzes holen“ weiterlesen