Guten Start, liebe Erstis!

Nachdem ihr in der vergangenen digitalen Orientierungswoche hoffentlich viele spannende und aufschlussreiche erste Eindrücke gewinnen konntet, beginnt nun der Unialltag für euch. Auch ihr startet unter außergewöhnlichen Voraussetzungen in euer Studium. Dabei wird eure beSONDERe Studiensituation sicherlich von einigen Herausforderungen, aber ganz bestimmt auch von vielen schönen Erfahrungen begleitet.
Für euer erstes Semester wünschen wir euch viel Erfolg – kommt gut an, nutzt die Gelegenheiten zum Austausch und bleibt achtsam und gesund! 🙂

Eure Redaktion von Sonder-Pader-Gogik

Angebote der Beratungsstelle ProLernen der UPB im WiSe 2020/2021

„Das zweite, von Corona geprägte Semester ist gestartet. Vieles ist nicht mehr so chaotisch und ungewiss wie im April. Es ist toll, dass sogar einige Veranstaltungen wieder in Präsenz stattfinden können. Manches andere ist schon längst zur neuen Normalität geworden. Diese neue Normalität bedeutet aber nicht, dass die Herausforderungen, die mit den veränderten Strukturen, der Onlinelehre und dem hohen Anspruch an das Selbststudium verbunden sind, plötzlich wegfallen.

Eine gute Vorbereitung, Austauschmöglichkeiten und eine Ansprechpartnerin/einen Ansprechpartner an der Seite zu haben, können dabei helfen, all‘ diese Herausforderungen zu meistern.

Die Angebote von ProLernen, der uniinternen Beratungsstelle gegen Prokrastination und Motivationsprobleme im Studium, bietet deshalb auch in diesem Semester wieder krisentaugliche Angebote an: 

  • Die wöchentliche Anti-Prokrastinationsgruppe trifft sich immer donnerstags um 10:00 Uhr online in BBB. Hier ist unter fachlicher Anleitung Raum für Austausch zum Studienalltag, die Entwicklung individueller Strategien und das gemeinsame Planen der Studienaufgaben.
  • In unserem monatlichen Newsletter erfahrt Ihr Interessantes rund um die Themen Prokrastination, Motivation und Selbstregulation im Studium und erhaltet Impulse für einen motivierteren und strukturierteren Studienalltag.
  • Darüber hinaus bieten wir auch individuelle, psychologische Beratungstermine an.
  • Wenn Ihr Interesse an unseren Angeboten habt oder noch Fragen offengeblieben sind, meldet Euch gerne unter prolernen@campus.uni-paderborn.de

Wir freuen uns auf Eure Anfrage und wünschen Euch allen einen guten Start in dieses besondere Semester! Euer Team von ProLernen“

Herzlich Willkommen zum Wintersemester 2020/21

Liebe Studierende,
wir begrüßen Euch ganz herzlich zum Wintersemester 2020/21 an der Uni Paderborn. Nun gehen wir gemeinsam in das zweite Semester unter Corona-Bedingungen. Das bedeutet für einige ein Hybrid-Semester aus Präsenz und digitalem Austausch – puh, auch nicht einfach zu koordinieren, für andere reines digitale Lernen – auch nicht besser 🙁 Was uns auch immer als Dozierende und Studierende erwartet – es wird herausfordernd! Nichtsdestotrotz: Machen wir Bildung sichtbar, initiieren wir Diskurse, suchen wir jegliche Gelegenheit zum Austausch und zum Diskutieren, im privaten Bereich, über Foren mit Kommiliton*innen und Dozierenden oder – im Blog Sonder-Pader-Gogik 🙂

Wir wünschen Euch viel Motivation, gutes Durchhaltevermögen und klar, Gesundheit, Eure Redaktion von Sonder-Pader-Gogik

LaLeFa – NRW´s Lehramtsfachschaften vernetzen sich – auch für das Thema Inklusion

LaLeFa? Wofür steht das eigentlich? LaLeFa ist die Abkürzung für Landeslehramtsfachschaftenkonferenz. Die Uni Paderborn hat, wie einige weitere Lehramtsunis in NRW, eine Fachschaft Lehramt, die sich für die Interessen der Studierenden einsetzt. Vor einigen Jahren wurde die LaLeFa ins Leben gerufen. Auf dieser Konferenz treffen sich jedes Semester Vertreter*innen der Lehramtsfachschaften in NRW für zwei bis drei Tage an einer der Universitäten, um sich auszutauschen und verschiedene Themen zu besprechen. Ziel dieser Tagungen ist es dabei, mögliche Mängel in den Lehramtsstudiengängen aufzudecken und Lösungen zu suchen, die anschließend vom Vorstand der LaLeFa auch an das Schulministerium, Parteien im Landtag, Politiker*innen, Verbände und Gewerkschaften herangetragen werden. Seit Anfang des Jahres hat der Vorstand der LaLeFa (kurz: StALL – Ständiger Ausschuss der LaLeFa) Gespräche mit diesen Personen und Institutionen geführt, um Anregungen zu geben, das Lehramtsstudium in ganz NRW weiter zu verbessern. Neben einer Verbesserung des Praxissemesters (unter anderem durch eine Vergütung) steht dabei auch das Thema Inklusion im Vordergrund. Bei den letzten Tagungen der LaLeFa ist nämlich aufgefallen, dass sich viele Lehramtsstudierende allgemeiner Schulformen diesbezüglich nicht ausreichend vorbereitet fühlen. Wir fordern also, dass auch Studierende außerhalb des Lehramts für sonderpädagogische Förderung vermehrt über die Grundlagen sonderpädagogischer Förderung aufgeklärt werden, wie zum Beispiel über Lernbeeinträchtigungen und Beeinträchtigungen des sozialen Verhaltens. Diese Themen sollen in den Prüfungsordnungen aller Schulformen mehr verankert werden.

Die LaLeFa hat eine Instagram-Seite (@lalefanrw), sowie eine Website (lalefa-nrw.de), die sich momentan noch im Aufbau befinden. Auf diesen wird jedoch schon bald über die Aktivitäten dieses Zusammenschlusses von den NRW-Lehramtsfachschaften informiert. Bei Interesse an oder Fragen zu der Arbeit der LaLeFa kann auch jederzeit eine E-Mail an lalefa@latnrw.de geschrieben werden. Außerdem freut sich die Fachschaft Lehramt unserer Uni sehr, dass sie im November die nächste LaLeFa austragen wird.

„Psychologie für Jedermann und Frau“

In Zeiten von Corona haben wir alle Zeit uns mit Dingen zu beschäftigen, die im alltäglichen Leben zu kurz kommen oder zeitbedingt keinen Platz finden, wie beispielsweise die Auseinandersetzung mit dem Förderschwerpunkt Emotionale und soziale Entwicklung außerhalb des Studiums. Aus diesem Grund kann ich Euch den YouTube-Kanal von Christian Fiechtner ans Herz legen, der in seinen YouTube-Videos über Verhaltensauffälligkeiten und unterschiedliche Störungsbilder aufklärt (https://www.youtube.com/channel/UC5QpERtKTWmA3k6aLke9Mjw).

Christian Fiechtner ist ein Klinischer- und Gesundheitspsychologe, der in seinem Lebenslauf auch schon in einer sozialpädagogischen Einrichtung für Kinder mit sozial-emotionalen Störungsbildern gearbeitet hat. In seinem Videoblog beschreibt er, wie der Umgang mit Verhaltensstörungen von Kindern zu gestalten ist, geht aber auch speziell auf die Störungsbilder ADHS, Angststörung, Borderline oder auch Depressionen sowie die psychologische Diagnostik ein.

Auch in der derzeitigen Situation ist der Kanal von Christian Fiechtner aktuell. Sein neuestes Video gibt sechs psychologische Tipps für die durch Corona bedingte Quarantäne.

Um nun aber nicht zu viel vorweg zu nehmen … Wer Lust & Zeit hat – schaut einfach mal rein und gewinnt neue Erkenntnisse für Euren weiteren Studienwerdegang.

Laura Salmen (von Studierenden für Studierende)

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Depressionen in Zeiten von Corona

Die aktuelle Corona-Krise ist für Menschen, die ohnehin schon unter Belastungen durch psychische Erkrankungen leiden, eine enorme zusätzliche Herausforderung. „Menschen mit psychischen Erkrankungen leiden angesichts der Corona-Pandemie verstärkt unter sozialer Isolation und Ängsten“ (Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde). Die aktuellen Einschränkungen können selbst für gesunde Menschen belastend sein, für Menschen mit psychischen Erkrankungen kann das dann der Horror sein. Die Stiftung Deutsche Depressionshilfe befürchtet daher einen Anstieg von Suiziden, wenn Menschen mit depressiven Erkrankungen in der Corona-Krise nicht ausreichend betreut werden. Außerdem kann nicht ausgeschlossen werden, dass Ärzte oder Pflegekräfte nach der Krise möglicherweise traumatisiert sein können. Denn andauernde Gefühle von Hilflosigkeit, Unsicherheit, Angst, Isolation und Stress sind Risikofaktoren für Gesunde, als auch für die bereits Betroffenen.

Menschen mit Depressionen arbeiten während ihrer Therapie oft daran, ihren Alltag aktiver zu gestalten und unter Menschen zu gehen. Die aktuellen Kontaktverbote und Ausganssperren verhindern dies zurzeit, wodurch das Risiko steigt, dass Betroffene in alte Muster der sozialen Isolation zurückfallen. Trotz der Kontaktverbote versuchen Psychotherapeut*innen alles, um weiterhin die Therapien mit ihren Patient*innen weiterzuführen, zum Beispiel durch Videosprechstunden.

Die Deutsche Depressionshilfe hat eine Liste mit Hinweisen erstellt, um den wachsenden Sorgen und Ängsten entgegen zu steuern. Außerdem findet man zahlreiche Informationen wie zum Beispiel Telefonnummern, an die man sich wenden kann, wenn Hilfe benötigt wird. Der folgende Link führt euch zu der Homepage der Deutschen Depressionshilfe: https://www.deutsche-depressionshilfe.de/corona

Für uns alle ist die aktuelle Lage eine schwere Situation, weshalb die Hinweise der Deutschen Depressionshilfe für uns alle hilfreich sein könnten und reinschauen sich auf jeden Fall lohnt. Achtet auf eure Mitmenschen und versucht die Zeit so gut es geht zu überstehen!

Albiona Hasani (Von Studierenden für Studierende)

Viel Spaß im Praxissemester :-)

Liebe Studierende des zweiten Mastersemesters! Jetzt seid Ihr schon die 3. Woche in Euren Schule. Wir wünschen Euch viele neue Erlebnisse, Anregungen, Ideen und Umsetzungsmöglichkeiten in Eurem Praxissemester im SoSe 2020 und freuen uns auf Eure Berichte in Lehrveranstaltungen oder auch hier – wenn Ihr mögt!

Das verzerrte Bild von Normalität – Welchen Einfluss haben Instagram und Co. auf die Gesellschaft?

Instagram ist ein soziales Netzwerk, auf dem Bilder und Videos veröffentlich werden können. Jeder kann sich dort ein individuelles Profil erstellen. Auf diesem Profil werden persönliche Daten gepostet, Bilder geteilt und ‚Storys‘ gedreht. Feedback erhält man durch Likes und Kommentare. In Deutschland nutzen über 15 Millionen Menschen Instagram. Unter den Nutzer*innen sind vor allem Jugendliche und junge Erwachsene.

Vor einiger Zeit bin ich auf ein ganz besonderes Profil gestoßen: lisaxMina. Dieses Profil zeigt, dass das Leben manchmal anders verläuft, aber es nicht weniger perfekt ist. Auf diesem Profil berichtet die junge Mutter Lisa von ihrem Leben mit ihrer kleinen Tochter Mina. Im Internet werden sie dabei von 44.300 Menschen verfolgt. Mina hat Trisomie 21 und einen angeborenen Herzfehler. Diagnostiziert wurde dies bei einer Fruchtwasserpunktion in der 24. Schwangerschaftswoche. Mit der Diagnose hat sich Lisa (zu dem Zeitpunkt 23 Jahre alt) anfangs sehr schwer getan – eine Abtreibung kam für sie aber nicht in Frage. Sie berichtet von ihrem Alltag mit ihrer 3-jährigen Tochter. Die Woche über haben sie viele Termine: Heilpädagogik, Logopädie, Ergotherapie. Auch berichtet die Mutter über Minas Ernährung: sie wird durch eine PEG künstlich ernährt, da Mina nicht essen möchte. Die Sondennahrung wird durch die Bauchdecke direkt in den Magen gepumpt. Lisa erzählt in Storys, dass Mina oft launisch ist und ihren eigenen Kopf hat. Das Leben mit ihr möchte sie dennoch nicht missen. Ihr Leben hat sich durch die Diagnose zwar um 180 Grad gedreht, jedoch in die „schöne“ Richtung, wie sie selbst sagt.

In der Social Media Welt sind solche Profile noch die Ausnahme. Doch Inklusion beginnt im Kleinen: Pluralität von Lebenswelten sollte auch im Netz zur Normalität gehören.

Eva-Luisa Globisch (Von Studierenden für Studierende)

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