Willkommen an der Uni

Heute und morgen findet die Orientierungsphase für die neuen Studierenden statt. Wie der Mame schon sagt, werden die Studienstarter*innen mit den wichtigsten Infos über Studium und Campusleben versorgt, damit sie sich bestens an der Uni zurechtfinden.

Wir begrüßen alle Erstis ganz herzlich und wünschen Ihnen einen guten Start und viel Erfolg! Und den älteren Semestern … welcome back! Und auch euch einen guten Start in das neue Semester und viel Erfolg!

Lesewoche der KW der UPB 2022

Liebe Studierende,

vom 07. bis zum 10. Juni 2022 ist es wieder soweit – die Lesewoche der Fakultät für Kulturwissenschaften der Universität Paderborn findet endlich wieder in Präsenz statt.

Und es gibt ein spannendes Programm: Vom Komma-Workshop über Literaturverwaltung, Selbstmanagement bis zu Themen von Philosophie und Exklusion bis Musikfestivals von der frühen Neuzeit bis heute. Seht selbst unter: https://kw.uni-paderborn.de/angebote-initiativen/lesewoche

Lasst Euch inspirieren! Viel Spaß wünscht Euch Eure Blogredaktion 

Noch bis 30. Januar 2022 bei „Schulwärts“ anmelden

Das Projekt „Schulwärts“ des Goethe-Instituts bietet Lehramtsstudierenden die Möglichkeit, Praktika an Schulen im Ausland zu absolvieren.Das Bild zeigt einen Ausschnitt der Weltkarte
Noch bis zum 30. Januar 2022 können sich Lehramtsstudierende und (angehende) Lehrkräfte aller Fächerkombinationen und Schulformen für ein Kurzpraktikum (8-16 Wochen) an einer vom Goethe-Institut betreuten Schule im Ausland bewerben. Den ausgewählten SCHULWÄRTS!-Bewerber*innen wird ein Praktikum inkl. Stipendium (2000 – 3000€) in einem ihrer Wunschländer im Zeitraum März bis einschließlich Dezember 2022 vermittelt. Vor, während und nach ihrem Praktikum werden die Stipendiat*innen durch eine Kombination aus Präsenzseminaren und digitalen Angeboten begleitet. Persönlich betreut werden sie durch das SCHULWÄRTS!-Team in der Zentrale des Goethe-Instituts, den Ansprechpartner*innen am Goethe-Institut im Ausland und durch eine betreuende Lehrkraft an der Schule.

Aufgrund der COVID 19-Pandemie und verringerter Kapazitäten in vielen Praktikumsländern sind in dieser Bewerbungsphase ausschließlich Bewerbungen für Ägypten*, Armenien, Australien (ab Mitte Juli), Belgien, Brasilien*, Bulgarien, China*, Dänemark*, Finnland*, Georgien, Indien*, Indonesien*, Island*, Jordanien*, Kamerun, Kirgisistan, Korea*, Kroatien, Libanon*, Litauen, Mexiko, Nepal*, Niederlande, Norwegen*, Peru*, Polen, Rumänien, Russland*, Schweden*, Senegal*, Sri Lanka*, Thailand (ab Juni), Tschechien, Tunesien*, Türkei, Ukraine*, Ungarn, Usbekistan, Vietnam* möglich. In Ländern, die mit einem Sternchen (*) markiert sind, können frühestens in der zweiten Jahreshälfte (d.h. ab August) wieder Praktika absolviert werden.

Bewerbt euch noch bis zum 30. Januar! Nähere Informationen zum Projekt und zu den teilnehmenden Zielländern findet ihr auf www.goethe.de/schulwaerts.

Neues zum Auslandsaufenthalt im Lehramtsstudium

Ihr wolltet immer schon euer Lehramtsstudium mit einem Auslandsaufenthalt verbinden? Dann abonniert den neuen Newsletter „PLAZ-International“, damit ihr keine wichtigenDas Bild zeigt eine Weltkarte in Regenbogenfarben Fristen mehr verpasst.

Tragt dazu einfach eure E-Mail-Adresse auf der Auslandswebseite des PLAZ ein. Der Newsletter informiert euch laufend über Ausschreibungen, Finanzierungsmöglichkeiten und Erfahrungen anderer. Natürlich findet ihr hier auch Infos zu neuen Kooperationsschulen, Aktuelles zu außerschulischen Praktika und vieles mehr.

Mit dem Newsletter wärst du beispielsweise über das folgende aktuelle Thema informiert: Bewirb dich noch bis zum 31. Januar für das „Praxissemester international“, wenn Du Lehramt im Master studierst und noch auf der Suche nach einem spannenden Ort für’s Praxissemester bist. In dessen Rahmen kann das Praxissemester an einer Schule in Finnland, der Türkei, Aserbaidschan, Rumänien, Paraguay oder Togo absolviert werden. Für weitere Informationen schau gerne hier vorbei!

Logo des Projekts Vielfalt stärken

Lehramtsstudierende aller Fächer und Schulformen können sich bis zum 15. Juni für das Projekt „Vielfalt stärken – Sprachförderung für Kinder mit Deutsch als Zweitsprache“ bewerben, das im September starten wird. Für eine Bewerbung sind ein Motivationsschreiben (maximal eine DIN A4-Seite) und der ausgefüllte Bewerbungsbogen beim Projektteam einzureichen.

Das Projekt richtet sich an alle, die auf der Suche nach neuen Lehrerfahrungen und Zusatzqualifikationen sind und Interesse an den – auch aus sonderpädagogischer Perspektive relevanten – Themen Spracherwerb und Sprachbildung haben. Im Projekt werden Kenntnisse und Kompetenzen im Bereich Deutsch als Zweitsprache und Interkulturalität vertieft. Auf dieser Basis können Teilnehmende selbst als Sprachförderlehrkraft an Schulen in Stadt und Kreis Paderborn aktiv werden.  

Spannende Einblicke in das Projekt bietet dieses Video und für alle, die sich fragen, ob das Projekt zu ihnen passt, liefert der Learningsnack eine Entscheidungshilfe.

LaLeFa – NRW´s Lehramtsfachschaften vernetzen sich – auch für das Thema Inklusion

LaLeFa? Wofür steht das eigentlich? LaLeFa ist die Abkürzung für Landeslehramtsfachschaftenkonferenz. Die Uni Paderborn hat, wie einige weitere Lehramtsunis in NRW, eine Fachschaft Lehramt, die sich für die Interessen der Studierenden einsetzt. Vor einigen Jahren wurde die LaLeFa ins Leben gerufen. Auf dieser Konferenz treffen sich jedes Semester Vertreter*innen der Lehramtsfachschaften in NRW für zwei bis drei Tage an einer der Universitäten, um sich auszutauschen und verschiedene Themen zu besprechen. Ziel dieser Tagungen ist es dabei, mögliche Mängel in den Lehramtsstudiengängen aufzudecken und Lösungen zu suchen, die anschließend vom Vorstand der LaLeFa auch an das Schulministerium, Parteien im Landtag, Politiker*innen, Verbände und Gewerkschaften herangetragen werden. Seit Anfang des Jahres hat der Vorstand der LaLeFa (kurz: StALL – Ständiger Ausschuss der LaLeFa) Gespräche mit diesen Personen und Institutionen geführt, um Anregungen zu geben, das Lehramtsstudium in ganz NRW weiter zu verbessern. Neben einer Verbesserung des Praxissemesters (unter anderem durch eine Vergütung) steht dabei auch das Thema Inklusion im Vordergrund. Bei den letzten Tagungen der LaLeFa ist nämlich aufgefallen, dass sich viele Lehramtsstudierende allgemeiner Schulformen diesbezüglich nicht ausreichend vorbereitet fühlen. Wir fordern also, dass auch Studierende außerhalb des Lehramts für sonderpädagogische Förderung vermehrt über die Grundlagen sonderpädagogischer Förderung aufgeklärt werden, wie zum Beispiel über Lernbeeinträchtigungen und Beeinträchtigungen des sozialen Verhaltens. Diese Themen sollen in den Prüfungsordnungen aller Schulformen mehr verankert werden.

Die LaLeFa hat eine Instagram-Seite (@lalefanrw), sowie eine Website (lalefa-nrw.de), die sich momentan noch im Aufbau befinden. Auf diesen wird jedoch schon bald über die Aktivitäten dieses Zusammenschlusses von den NRW-Lehramtsfachschaften informiert. Bei Interesse an oder Fragen zu der Arbeit der LaLeFa kann auch jederzeit eine E-Mail an lalefa@latnrw.de geschrieben werden. Außerdem freut sich die Fachschaft Lehramt unserer Uni sehr, dass sie im November die nächste LaLeFa austragen wird.

Depressionen in Zeiten von Corona

Die aktuelle Corona-Krise ist für Menschen, die ohnehin schon unter Belastungen durch psychische Erkrankungen leiden, eine enorme zusätzliche Herausforderung. „Menschen mit psychischen Erkrankungen leiden angesichts der Corona-Pandemie verstärkt unter sozialer Isolation und Ängsten“ (Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde). Die aktuellen Einschränkungen können selbst für gesunde Menschen belastend sein, für Menschen mit psychischen Erkrankungen kann das dann der Horror sein. Die Stiftung Deutsche Depressionshilfe befürchtet daher einen Anstieg von Suiziden, wenn Menschen mit depressiven Erkrankungen in der Corona-Krise nicht ausreichend betreut werden. Außerdem kann nicht ausgeschlossen werden, dass Ärzte oder Pflegekräfte nach der Krise möglicherweise traumatisiert sein können. Denn andauernde Gefühle von Hilflosigkeit, Unsicherheit, Angst, Isolation und Stress sind Risikofaktoren für Gesunde, als auch für die bereits Betroffenen.

Menschen mit Depressionen arbeiten während ihrer Therapie oft daran, ihren Alltag aktiver zu gestalten und unter Menschen zu gehen. Die aktuellen Kontaktverbote und Ausganssperren verhindern dies zurzeit, wodurch das Risiko steigt, dass Betroffene in alte Muster der sozialen Isolation zurückfallen. Trotz der Kontaktverbote versuchen Psychotherapeut*innen alles, um weiterhin die Therapien mit ihren Patient*innen weiterzuführen, zum Beispiel durch Videosprechstunden.

Die Deutsche Depressionshilfe hat eine Liste mit Hinweisen erstellt, um den wachsenden Sorgen und Ängsten entgegen zu steuern. Außerdem findet man zahlreiche Informationen wie zum Beispiel Telefonnummern, an die man sich wenden kann, wenn Hilfe benötigt wird. Der folgende Link führt euch zu der Homepage der Deutschen Depressionshilfe: https://www.deutsche-depressionshilfe.de/corona

Für uns alle ist die aktuelle Lage eine schwere Situation, weshalb die Hinweise der Deutschen Depressionshilfe für uns alle hilfreich sein könnten und reinschauen sich auf jeden Fall lohnt. Achtet auf eure Mitmenschen und versucht die Zeit so gut es geht zu überstehen!

Albiona Hasani (Von Studierenden für Studierende)

Das verzerrte Bild von Normalität – Welchen Einfluss haben Instagram und Co. auf die Gesellschaft?

Instagram ist ein soziales Netzwerk, auf dem Bilder und Videos veröffentlich werden können. Jeder kann sich dort ein individuelles Profil erstellen. Auf diesem Profil werden persönliche Daten gepostet, Bilder geteilt und ‚Storys‘ gedreht. Feedback erhält man durch Likes und Kommentare. In Deutschland nutzen über 15 Millionen Menschen Instagram. Unter den Nutzer*innen sind vor allem Jugendliche und junge Erwachsene.

Vor einiger Zeit bin ich auf ein ganz besonderes Profil gestoßen: lisaxMina. Dieses Profil zeigt, dass das Leben manchmal anders verläuft, aber es nicht weniger perfekt ist. Auf diesem Profil berichtet die junge Mutter Lisa von ihrem Leben mit ihrer kleinen Tochter Mina. Im Internet werden sie dabei von 44.300 Menschen verfolgt. Mina hat Trisomie 21 und einen angeborenen Herzfehler. Diagnostiziert wurde dies bei einer Fruchtwasserpunktion in der 24. Schwangerschaftswoche. Mit der Diagnose hat sich Lisa (zu dem Zeitpunkt 23 Jahre alt) anfangs sehr schwer getan – eine Abtreibung kam für sie aber nicht in Frage. Sie berichtet von ihrem Alltag mit ihrer 3-jährigen Tochter. Die Woche über haben sie viele Termine: Heilpädagogik, Logopädie, Ergotherapie. Auch berichtet die Mutter über Minas Ernährung: sie wird durch eine PEG künstlich ernährt, da Mina nicht essen möchte. Die Sondennahrung wird durch die Bauchdecke direkt in den Magen gepumpt. Lisa erzählt in Storys, dass Mina oft launisch ist und ihren eigenen Kopf hat. Das Leben mit ihr möchte sie dennoch nicht missen. Ihr Leben hat sich durch die Diagnose zwar um 180 Grad gedreht, jedoch in die „schöne“ Richtung, wie sie selbst sagt.

In der Social Media Welt sind solche Profile noch die Ausnahme. Doch Inklusion beginnt im Kleinen: Pluralität von Lebenswelten sollte auch im Netz zur Normalität gehören.

Eva-Luisa Globisch (Von Studierenden für Studierende)

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