Eine Alternative zur Notenvergabe – der Lernentwicklungsbericht

An der Integrierten Gesamtschule Franzsches Feld (IG:FF) erhalten die Schüler*innen anstatt der klassischen Ziffernnoten einen persönlichen Lernentwicklungsbericht (LEB). Die Schule nutzt weder Noten noch Bewertungsraster oder -skalen, um jegliche Kategorisierung zu vermeiden, und um jeden Schüler/jede Schülerin individuell zu fördern und zu fordern (Das Deutsche Schulportal (2020). https://deutsches-schulportal.de/konzepte/lernentwicklungsberichte-leistungsbewertung-im-dialog/).

Diese Art des konstruktiven Feedbacks versucht die Schule seit ihrer Gründung im Jahr 1989 umzusetzen und hat nach einigen Änderungen und Anpassungen ein Konzept entwickelt, das es ihnen ermöglicht, jeder und jedem Lernenden ein persönliches Feedback zu geben und dabei auf Beziehungsebene zu arbeiten und zu lernen. 

Das Deutsche Schulportal nennt den LEB „eine konkurrenz­arme, lern­diagnostische und informationsreiche Leistungs­bewertung“, und hat sogar ein Video dazu verfasst. Dieses findet Ihr unter:  https://www.bing.com/videos/search?q=individuelle+Lernentwicklungsberichte&&view=detail&mid=88F9D5AE2B39DD6C5F3888F9D5AE2B39DD6C5F38&&FORM=VRDGAR&ru=%2Fvideos%2Fsearch%3Fq%3Dindividuelle%2BLernentwicklungsberichte%26FORM%3DHDRSC3

Marianne Martens (Von Studierenden für Studierende)

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The Camphill School – Eine Schule für besondere Kinder

Ihr fragt euch jetzt bestimmt alle, was ich mit besonderen Kindern meine? Eigentlich ist diese Frage ganz einfach zu beantworten. Für mich sind die Kinder mit einer Behinderung die besonderen Kinder, die in der Inklusion eher verloren gehen und zu wenig beachtet werden. Aus diesem Grund ist The Camphill School genau das richtige: Eine private Schule für Kinder sowohl mit geistiger Behinderung, als auch für Kinder mit entwicklungsbedingter Behinderung (vgl. https://camphillschool.org/school/who-we-are/).

Was The Camphill School so besonders macht – lest selbst!

Hannah Sophie David (Von Studierenden für Studierende)

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Selbstbestimmtes Lernen ohne Notengebung als letzter Ausweg für Erwachsenenbildung? Die Schule für Erwachsenenbildung!

Das Schulsystem – ein System, in dem sich viele Schüler*innen unterordnen und anpassen können, um den gesellschaftlichen Leistungsansprüchen gerecht zu werden.

Doch genau dieses System ist nicht für Jeden*Jede profitabel. Durch die vorgegebenen hierarchischen Strukturen, dem aufkommenden Leistungsdruck, fehlender Individualisierungen und Freiheiten, ungerechten Bewertungen sowie durch das von der Gesellschaft herangetragene Konkurrenzdenken, fühlen sich einige der Schüler*innen in einem regulären Schulsystem nicht zurecht. Dies äußert sich meist durch Schulabsentismus oder rebellischem Verhalten gegenüber den vorgegebenen Regelstrukturen. Einige junge Erwachsene möchten dieses Versäumnis aus der Jugend aufholen – doch gibt es eine Institution, die nicht nach den generellen Standards agiert?

Die SFE (Schule für Erwachsenenbildung) in Berlin ist eine alternative private Schule, die durch selbstbestimmtes Lernen ohne Notengebung und mit der Selbstverwaltung durch Schüler*innen und Lehrer*innen heraussticht (vgl. https://www.sfeberlin.de/index.html).

Doch wie läuft es genau an der SFE ab?

Nina Siethoff (Von Studierenden für Studierende)

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MeTAzeit – Achtsamkeit und Bewegung im Schulalltag zur Förderung einer gesunden Entwicklung von Schüler*innen

In einer Pilotstudie zum Thema „Achtsamkeit in der Schule“ wurde das Projekt „MeTAzeit“ vorgestellt, bei dem das Ziel verfolgt wird, mehr Bewegung und Achtsamkeit in den Schulen zu integrieren, um eine gesunde Entwicklung von Kindern im Schulalltag zu fördern (vgl. https://www.metazeit.de/wp-content/uploads/2021/03/MeTA-Ergebnisbericht_kurz.pdf).

Doch wie soll das ablaufen und was bewirkt es wirklich?

Luca Marlin Tölle (Von Studierenden für Studierende)

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Vermehrtes Vorkommen von Cybergrooming in der Corona-Pandemie und wie die Lehrkräfte jetzt für den Schutz der Schüler*innen Sorge tragen sollen

Die Corona-Pandemie wirkte sich 2020/21 bereits stark auf die Institution Schule aus. Für die Schüler*innen ist demnach der Alltag durch viele Veränderungen geprägt. Damit die Lehre auch in Zeiten eines Lockdowns weitergeführt werden konnte, wurden digitale Geräte genutzt. Doch auch jetzt ist die Onlinelehre unerlässlich, da trotz des Wechselunterrichts, alle Kinder das gleiche Bildungsangebot erhalten sollen. 

Welches Problem die vermehrte Nutzung von digitalen Endgeräten hat und wie dieses behoben werden soll? Lest selbst!

Hannah Schröer (Von Studierenden für Studierende)

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Pretty PRRITTI – Besuch der Peter-Gläsel-Schule in Detmold

Das Foto zeigt die Studierendengruppe des Masterseminars "Inklusion und Schulentwicklung" des Studiengangs Sondeerpäadagogische Förderung der Universität Paderborn mit Professor Harry Kullmann
Exkursion zur Peter-Gläsel-Schule: Studierende des Masterseminars „Inklusion und Schulentwicklung“ mit Professor Harry Kullmann (rechts im Bild)

Schülerpartizipation und Lernerautonomie, Kulturelle Bildung und Bildung zur Nachhaltigkeit, das sind nur wenige zentrale Stichworte zur Beschreibung des Bildungskonzepts der Peter-Gläsel-Schule in Detmold. Die Schule sieht sich nicht als „Alternativschule“, sondern vielmehr als „Bildungsmodell der Zukunft“, so Joseph Köhler, einer der Gründerväter der Schule, die von der Peter-Gläsel-Stiftung (ebenfalls Detmold) getragen wird.

Die Schule bietet den Schülerinnen und Schüler u.a. sehr große Freiheitsgrade in Bezug auf Lerninhalte und -zeitpunkte sowie die zugehörige Sozialform. In den didaktischen Kernprozessen setzt sie sehr stark auf angeleitete Selbstverantwortung, auf Kooperation der Lernenden und ihrer Lernbegleiter, auf Spontaneität und intrinsische Motivation. Am Anfang des Bildungsprozesses steht die erlebende Praxis, aus der sich dann weiterführende Fragen und Lernanlässe sowie schließlich Elemente der Transformation und der Innovationen zugunsten des Einzelnen und der Gemeinschaft ergeben. Das zugehörige, elaboriertere Bildungskonzept wurde in das Akronym PRRITTI gegossen: Praxis – Resonanz – Reflexion – Information – Transformation – Transfer – Innovation.

Besucht wurde die Peter-Gläsel-Schule Mitte Januar von 19 Studierenden des Masterseminars „Inklusion und Schulentwicklung“ (WS 2019/2020) auf Initiative des Dozenten Professor Harry Kullmann (s. Foto) sowie auf Einladung des Schulleiters, Reto Friedli.

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„Er war kaum zu bändigen“

In dem Interview, welches am 13.01.2020 in der süddeutschen Zeitung veröffentlicht wurde, erzählt die Sonderschullehrerin Eva Bauer über ihre Erfahrungen und berichtet explizit über einen Schüler, der sich von einem schwierigen Jungen, der kaum zu bändigen war, zu einem Erwachsenen mit Perspektiven entwickelt hat.

Die Geschichte von Frau Bauer und ihrem Schüler Paul ist ein gutes Beispiel dafür, dass wir, insbesondere als Sonderpädagog/innen, allen Kindern eine Chance geben sollten – Entwicklungspotenziale sind nicht kausal prognostizierbar!

Wenn Ihr das ganze Interview nachlesen wollt, dann ist hier der Link: https://sz-magazin.sueddeutsche.de/der-fall-meines-lebens/sonderschule-chancen-88108

Christine Rawe (Von Studierenden für Studierende)

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Schule und psychische Belastungen

Prof. Dr. med. Gerd Schulte-Körne ist Direktor der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie in München, wobei sein Fachgebiet unter anderem auch ADHS, Schulabsentismus, sowie Ess-, Angst-, und depressive Störungen beinhaltet. In einem Interview mit dem Nachrichtenportal Merkur.de berichtet er über psychische Belastung im Zusammenhang mit Schule.

Im Hinblick darauf, dass jedes fünfte Kind als psychisch belastet gilt, stellt Schulte-Körne klar, dass es für psychische Belastungen nicht nur eine Ursache gibt, sondern es ein Zusammenwirken von individuellen Belastungen, solchen innerhalb der Familie, sowie biologische Faktoren, ist. Dazu gehört, dass die Kinder oft einen hohen Leistungs- und Erfolgsdruck erleben, aber auch Erkrankungen, Trennung oder sogar Stress der Eltern können sich auf die Kinder auswirken.

Die Frage, ob eine bestimmte Schulart Ursache für psychische Belastungen sein kann, verneint er aber. Eine Rolle würde jedoch die individuelle Situation in der Klasse, das Verhältnis zu Lehrkräften sowie auch Noten spielen. Weiterhin merkt er an, dass bei z.B. Lernschwierigkeiten entscheidend sei, ob und wie das Kind gefördert und integriert wird.

Das gesamte Interview vom 04.01.2020 lässt sich nachlesen unter: https://www.merkur.de/leben/karriere/bildungstage-muenchen-ere449860/bildungstage-muenchen-2020-schule-psychischen-belastungen-fuehren-kann-13416819.amp.html

Charline Bunte (Von Studierenden für Studierende)

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Ringveranstaltung: 100 Jahre Grundschule – ein Jubiläum zum Feiern?!

Die Grundschule wird also 100 Jahre alt. Anlass genug für eine Würdigung, und genau dies soll in in Form einer Ringveranstaltung geschehen. Sie findet in diesem Semester statt und startet am Dienstag, den 29. Oktober. Die angeboteten Vorträge werden jedoch nicht nur zurückblicken und die bisherigen Errungenschaften dieser Schule für alle zum Thema machen. Vielmehr legen sie den Finger durchaus an kritische Stellen und wagen auch den Blick nach vorn in Richtung Zukunft.

Die Termine liegen in der Regel dienstags um 16 Uhr, beachtet bitte die Winterpause und ggf. abweichende Termine. Der Veranstaltungsort ist abwechselnd Paderborn und Bielefeld. Genaueres erfahrt ihr auf der Webseite: go.upb.de/100JahreGrundschule.

10 Jahre nach der UN-BRK: Inklusion in NRW stagniert – Was sagen die Zahlen?

In ihrer bildungsstatistische Analyse aus Anlass des 10. Jahrestags des Inkrafttretens der UN Behindertenrechtskonvention am 26. März 2019 machen die Bielefelder Wissenschaftler/innen Helen und Marcus Knauf darauf aufmerksam, dass die gemeinsame Unterrichtung von Schüler/innen mit und ohne sonderpädagogischem Förderbedarf stagniert (vgl. Neue Westfälische, Ausgabe Bielefeld, Zwischen Weser und Rhein, 15.03.2019) und ziehen damit eine enttäuschende Bilanz für den Zeitraum 2009-2017. Die Zahlen weisen darauf hin, dass insbesondere das Bundesland NRW seine Inklusionsverpflichtung nicht erfüllt hat – doch stimmt das so?

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