Corona und Du – Hilfe in Zeiten psychischer Belastungen

In der aktuellen Zeit ändert sich einiges in unserem gewohnten Alltag und es kommen immer neue Unsicherheiten auf uns zu. Auch ich merke den innerlichen Druck und fühle mich immer mehr belastet von der aktuellen Situation mit eingeschränkten sozialen Kontakten und Reglementierungen.

Doch welchen Einfluss hat diese Krise auf uns und unsere Psyche? Welche Hilfen wurden in dieser Zeit initiiert?

Victoria Lohmann (Von Studierenden für Studierende)

In vielen Studien der letzten Zeit wurde der Einfluss der Corona-Krise auf die Psyche betrachtet. Von Angstzuständen über Depressionen bis hin zu vermehrter häuslicher Gewalt – neue Zeiten stellen uns vor neue Probleme, mit denen wir umgehen müssen. Vor allem für Kinder ist diese Zeit in vielerlei Hinsicht schwierig. Die fehlenden oder eingeschränkten sozialen Kontakte und das ständige „Zuhause-Sein“ in Zeiten des Lockdowns bringen psychische Belastungen mit sich. Symptome wie „Ängste, Niedergeschlagenheit, Panik, Zwänge und Aggressionen können sich durch die momentane Situation verstärken“ (https://www.therapie.de/aktuell/artikel/psychotherapie-in-zeiten-von-corona/). Eltern berichten von „unkonzentrierten, gelangweilten und zappeligen“ Kindern – doch was tun!?  Das Verhalten ändert sich und sowohl Erwachsene als auch Kinder haben mit den Konsequenzen der Corona-Pandemie zu kämpfen.

Professor Schulte-Körne, Direktor der Universitätsklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie am LMU Klinikum berichtet, dass die Belastungen an Verhaltensstörungen, Ängsten und Depressionen aufgrund weggebrochener Hilfen zunimmt. Mit der Webseite ‚Corona und Du’ wird versucht, Hilfestellungen zu geben (https://www.corona-und-du.info/).

Außerdem gibt es immer mehr Online Möglichkeiten, wie das Hilfetelefon oder Online-Therapien.  (Online-Therapie: https://www.selfapy.de/?gclid=CjwKCAjwmMX4BRAAEiwA-zM4JuWjWSfXwVoIxDylyTyhdllHvhZvJSbEhKPRaKgSSLXjzajuoxMUoBoCBtYQAvD_BwE; Hilfetelefon: 08000 116 016).

In einer Studie, die die Anrufe einer Krisenhotline in Wuhan auswertete, zeigte sich, dass 47% der Anrufer*innen an Angstzuständen litten und es wurden weitere Auffälligkeiten wie Schlafstörungen und Schuldgefühle geäußert (https://asbh.de/aktuelles/seelische-und-psychosoziale-belastungen-in-zeiten-der-corona-pandemie/).

Es zeigt sich ein ernstzunehmender Einfluss der Corona-Krise auf psychische Belastungserlebnisse.

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