Nachgefragt bei Katharina Kammeyer: Seminare regen mich dazu an, immer wieder die Grundlagen zu ordnen, die die Bezugsebene für alle weitere theoretische und praktische Arbeit sind!

Wenn ihr euch fragt, was Müni bedeutet, wo die Sehnsuchtsorte von Katharina Kammeyer, Professorin für Didaktik der evangelischen Religionslehre mit Schwerpunkt Inklusion zu finden sind und welchen Zusammenhang es zwischen dem Bedürfnis nach Ähnlichkeit und Inklusion gibt, dann lest weiter!

  • Ich beginne meinen Tag damit, meine kleine Tochter anzuziehen, die sich dabei derzeit immer erkundigt, ob es gleich Müni, also Müsli gibt.
  • Am meisten freue ich mich in der Uni Paderborn auf alle Begegnungen mit meinen Kolleginnen und Kollegen und den Studierenden.
  • Meine besten Einfälle habe ich entweder nach längerem Lesen in ruhigen Mußephasen oder im Gespräch.
  • Am meisten ärgert mich elitäres Verhalten, weil dies anerkennende Kommunikation unmöglich macht, die aber für die Gemeinschaft von Menschen lebenswichtig ist.
  • Das nächste Fachbuch, das ich lesen will, untersucht religionspädagogische Professionalität im Horizont des Pathischen, womit die Spannung von Krankheit und Gesundheit und das Thema des Unverfügbaren gemeint sind.
  • Energie tanke ich in Bewegung draußen bei jedem Wetter und freue mich, während ich das schreibe, auf den Sommer.
  • Wenn ich mehr Zeit hätte, würde ich diese häufiger in der Schule verbringen.
  • Wenn ich einen Rat brauche, frage ich eine Person, die mir ähnlich ist.
  • Ich frage mich manchmal, wie das Bedürfnis nach Ähnlichkeit mit dem nach Inklusion zusammenhängt.
  • Kreativität entsteht in beglückenden Situationen, in denen die richtigen Fragen gefunden werden und auf die richtigen Gesprächspartner/innen (live oder in der Literatur) stoßen.
  • Freude an meinem Beruf habe ich nach der langen Beurlaubung aufgrund der Elternzeit im Moment ganz besonders.
  • Die Zeit meines Studiums fand zum Großteil in Dortmund und ein Jahr lang in Beirut im Libanon statt, beides Sehnsuchtsorte.
  • Wissenschaftler/innen sind Menschen, die in dem Genuss stehen, spielerische Freiheit und konzentrierte Arbeit verbinden zu dürfen.
  • Wenn ich Wissenschaftsminister/in wäre, würde ich ziemlich bald in meinen eigenen Beruf zurückkehren.
  • Die Faszination des Studiengangs Sonderpädagogische Förderung macht für mich aus, dass hier die verschiedenen Rationalitäten zusammen treffen, also mit Jürgen Baumert gesprochen die kognitiven und ästhetisch-expressiven Wege der Weltbegegnung ebenso wie die normativen Auseinandersetzungen und die Fragen der konstitutiven Rationalität, in denen es um die Letztbegründung menschlichen Daseins geht.
  • Sonderpädagogik an der Uni Paderborn zu lehren, bedeutet für mich hier Theologie und Sonderpädagogik und damit meine beiden wissenschaftlichen Wurzeln verbinden zu können.

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