Nachgefragt bei Timm Albers: Denken und Handeln anzustoßen, gibt ein gutes Gefühl!

Wenn Ihr wissen wollt, worauf sich Timm Albers, Professor für Inklusive Pädagogik, am meisten in der Uni Paderborn freut, was ihm bei langen Autofahrten so durch den Kopf geht und warum er unterschiedliche Positionen von Menschen für so wichtig hält, lest weiter!

 

Ich beginne meinen Tag mit mindestens zwei großen Tassen Kaffee.

Am meisten freue ich mich in der Uni Paderborn auf Tage ohne Termine.

Meine besten Einfälle habe ich während einer langen Autofahrt.

Seminare regen mich dazu an über meine Rolle als Ausbilder zukünftiger Lehrkräfte nachzudenken.

Am meisten ärgert mich Desinteresse und geistige Abwesenheit.

Das nächste Fachbuch, das ich lesen will: Das Integrationsparadox von Aladin El-Mafalaani.

Energie tanke ich beim Spazierengehen und Laufen mit meiner Frau.

Wenn ich mehr Zeit hätte, würde ich mehr spazieren gehen und häufiger Laufen.

Wenn ich einen Rat brauche, frage ich je nach Art des Rates sehr gute Freunde, Kolleg*innen oder meine Familie.

Ich frage mich manchmal, warum ich diesen beruflichen Weg einschlagen konnte, freue mich aber darüber, dass es geklappt hat.

Kreativität entsteht, wenn Menschen miteinander ins Gespräch kommen, auch wenn oder gerade weil sie unterschiedliche Positionen haben.

Freude an meinem Beruf zeigt sich immer in solchen Situationen, in denen man das Gefühl hat, Denken und Handeln angestoßen zu haben.

Die Zeit meines Studiums war erst eine Zeit der Orientierung (und Faulheit), dann eine Zeit der Fokussierung auf Fragestellungen, die mich wirklich interessiert haben.

Wissenschaftler/innen sind Menschen, die von außen betrachtet manchmal schwer zu verstehen und kompliziert sind, meistens letztlich aber doch einfach nur Menschen wie andere auch.

Wenn ich Wissenschaftsminister wäre, würde ich mehr unbefristete Stellen im Mittelbau schaffen, Juniorprofessuren ohne Tenure Track verbieten und mehr Forschungsprogramme für den Abbau von Benachteiligungen im Bildungssystem finanzieren.

Die Faszination des Studiengangs Sonderpädagogische Förderung macht für mich aus, dass die Studierenden auf einen spannenden Beruf vorbereitet werden.

Sonderpädagogik an der Uni Paderborn lehren bedeutet für mich, mit Gruppen interessierter und diskussionsfreudiger Studierender zusammenzuarbeiten.

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