Nachgefragt bei Rebekka Schmidt: Ich frage mich manchmal, ob und wie es gelingen kann, die Ressentiments gegenüber Inklusion abzubauen, so dass sie nicht als Add-on, sondern tatsächlich als Chance gesehen wird, das bestehende (Schul-)System zu seinem Besseren zu verändern.

Eine neue Nachfrage!

Wenn ihr wissen wollt, wie Rebekka Schmidt ihren Tag beginnt, wann sie ihre besten Einfälle hat und woher sie ihre Energie tankt, lest weiter …

 

  • Ich beginne meinen Tag … im Büro damit, dass ich die Fenster öffne und frischen Wind herein lasse.
  • Meine besten Einfälle habe ich … in Gesprächen und Brainstormings mit Kollegen, Freunden und meinem Team.
  • Seminare regen mich dazu an … Inhalte auf eine neue Art zu durchdenken und mich von neuen Fragen herausfordern und inspirieren zu lassen.
  • Am meisten ärgert mich … Desinteresse an Inhalten und Menschen.
  • Das nächste Fachbuch, das ich lesen will, … ist „Kunstunterricht und Inklusion“ von Anna Maria Loffredo (Hrsg.)
  • Energie tanke ich … beim Windsurfen.
  • Wenn ich mehr Zeit hätte, … würde ich mehr lesen.
  • Wenn ich einen Rat brauche, … habe ich ein gutes Netzwerk von Freunden, die in derselben Situation sind wie ich und an die ich mich immer wenden kann.
  • Ich frage mich manchmal, … ob und wie es gelingen kann, die Ressentiments gegenüber Inklusion abzubauen, so dass sie nicht als Add-on, sondern tatsächlich als Chance gesehen wird, das bestehende (Schul-)System zu seinem Besseren zu verändern.
  • Kreativität entsteht … wenn traditionelle Verfahren und Denkweisen nicht mehr funktionieren und man bereit ist, unkonventionelle Wege zu gehen und Energie für eine neue Lösung zu investieren, denn Kreativität ist weniger Genie sondern viel mehr Arbeit.
  • Freude an meinem Beruf … empfinde ich immer, wenn ich das Gefühl habe durch meine Lehre in einigen Köpfen etwas bewirkt zu haben.
  • Wissenschaftler/innen sind Menschen … „die ihr Hobby zum Beruf gemacht haben und dann feststellen müssen, dass sie nicht mehr dazu kommen“ – das ist ein Zitat aus einer ähnlichen Rubrik der Zeitschrift „Forschung und Lehre“. Ich weiß nicht mehr von wem es stammt, aber ich könnte es nicht besser formulieren.
  • Wenn ich Wissenschaftsminister/in wäre, … – das möchte ich gar nicht sein.
  • Die Faszination des Studiengangs Sonderpädagogische Förderung macht für mich aus …, dass er von der Grundidee her inklusiv angedacht war und auch die Fachdidaktiken miteinbezieht.
  • Sonderpädagogik an der Uni Paderborn zu lehren, bedeutet für mich … mich immer wieder neuen Herausforderungen zu stellen.

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