Nachgefragt bei Désirée Laubenstein: Wissenschaftler/innen sind Menschen, die privilegiert sind, sich mit wesentlichen gesellschaftlichen Fragen auseinander zu setzen und dafür noch Geld bekommen

Eine neue Nachfrage:

Wenn Ihr wissen wollt, warum Désirée Laubenstein zu nachtschlafender Zeit durch Bielefeld joggt und Krimis spannender findet als Fachbücher …,

hier sind mögliche Antworten – einfach weiterlesen.

 

  • Ich beginne meinen Tag mit Joggen im Bielefelder Westen – gern bei den ersten Sonnenstrahlen, wenn ich mich aus dem Bett quälen kann.
  • Am meisten freue ich mich in der Uni Paderborn auf eine gute Tasse Kaffee, wenn ich ankomme.
  • Meine besten Einfälle habe ich, wenn ich irgendetwas anderes tue und meine Gedanken immer kreisen können – irgendwie unerwartet. Dann benötige ich Stift und Papier, um diese Gedanken zu notieren – durchaus auch nachts.
  • Seminare regen mich dazu an meine eigenen Gedanken zu präzisieren, damit nicht nur ich, sondern auch andere sie verstehen.
  • Am meisten ärgert mich Desinteresse. Die Welt ist zu voll mit Fragen, die nicht ignoriert werden können.
  • Das nächste Fachbuch, das ich lesen will – ja, die Qual der Fachbücher ist, dass sie so viele an der Zahl sind – ich konzentriere mich lieber auf meinen nächsten Krimi – gern von den Skandinaviern.
  • Energie tanke ich im Urlaub mit meiner Familie. Da bleibt keine Zeit zum Nachdenken, zu viel Aktion.
  • Wenn ich mehr Zeit hätte, würde ich mich gern mehr ehrenamtlich engagieren.
  • Wenn ich einen Rat brauche, frage ich meine Töchter. Die bringen mich schnell auf den Boden der Tatsachen zurück.
  • Ich frage mich manchmal, warum ich so viel Glück in meinem Leben hatte und andere so wenig.
  • Kreativität entsteht in Momenten, in denen man durch Texte, Bilder oder Aussagen inspiriert wird.
  • Freude an meinem Beruf habe ich jeden Tag, wenn ich das Privileg spüre, einfach Ich sein zu können.
  • Die Zeit meines Studiums war super. Ich hatte eine geniale Studierendengruppe, die sich über Jahre jede Woche getroffen und bis spät in die Nacht bei dem einen oder der anderen über philosophische und existenzielle Themen diskutiert hat. Eine unschätzbare Erfahrung und eine unglaublich innige Gemeinschaft.
  • Wenn ich Wissenschaftsminister/in wäre, hätte ich gern ein gutes Team an meiner Seite.
  • Die Faszination des Studiengangs Sonderpädagogische Förderung macht für mich die Freiheit aus, neue Wege gehen zu können und Altbewährtes nicht zu vergessen.

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