Weiterführende Links

Im Internet gibt es inzwischen viele Websites, die sich mit den Themen dieses Blogs beschäftigen. Auf dieser Seite stellen wir ein paar vor.
Rückmeldungen, Feedback und Ergänzungen sind immer willkommen!

Kunstpädagogik

Integrale Kunstpädagogik
Die Internetseite, vertreten durch Joachim Penzel, stellt u.a. mit Beiträgen von Studierenden und Lehrkräften eine kompakte Einführung in die integrale Kunstpädagogik bereit. Darüber hinaus findet sich eine Übersicht über methodische Grundlagen sowie erprobte Bausteine für den Kunstunterricht. Außerdem werden auf der Homepage weitere Impulse für die Unterrichtspraxis und das fächerübergreifende Lernen aufgezeigt. Besonders erwähnenswert sind dabei die Erklärvideos, die komplexe Sachverhalte anschaulich vermitteln. Durch ihren starken Fokus auf ganzheitliche ästhetische Erfahrungen und Subjektorientierung ist die Seite eine gute Ergänzung zu kompetenzorientiertem Unterricht.
⇒ Hier geht’s zur integralen Kunstpädagogik

Kunst & Schule

Kunstlabore
Kunstlabore von MUTIK schaffen Ateliers in Schulen, die für Künstlerinnen und Künstler wie für Lernende geöffnet sind. Gemeinsam wurden so verschiedene Projekte realisiert, die auf der Website vorgestellt werden. Es finden sich dort viele Anregungen für den eigenen Unterricht und Ideen für gestalterische Arbeiten.
⇒ Hier geht´s zur Seite Kunstlabore

Ideensets
Die pädagogische Hochschule Bern hat eine Onlinesammlung erstellt, die es Lehrkräften aller Fächer ermöglichen soll, schnell und einfach erprobtes Unterrichtsmaterial zu finden. Die „Ideensets“ behandeln ein bestimmtes Unterrichtsthema und bestehen aus einer Einführung und verschiedenste Lehrmaterialien, die im Sinne von OER (Open Educational Ressources) verwendet werden können. Für das Fach Kunst gibt es bereits eine Bandbreite an Themen, von 3D-Druck bis zum Gestalten mit Schrift. Auch eigene Vorschläge können eingereicht und so mit anderen geteilt werden.
⇒ Hier geht´s zu den Ideensets

Komm mit – mach mit
Ein Bilder-Rätsel-Buch rund um die Universität Paderborn
Im Wintersemester 18/19 entstand in dem interdisziplinären Seminar „Sprache und Bild“ durch die Kooperation der Arbeitsgruppe Psycholinguistik und der Professur Kunstdidaktik mit besonderer Berücksichtigung von Inklusion ein Bilder-Rätsel-Buch rund um die Universität Paderborn.
Die Idee hierzu wurde in der Arbeitsgruppe Psycholinguistik unter der Leitung von Prof. Dr. Katharina Rohlfing geboren. Ziel war es, mit Hilfe eines aktivierenden Buches Kinder im Grundschulalter mit viel Freude die Uni-Welt entdecken zu lassen. Das Besondere daran ist, dass neben dem spielerischen Zugang zur Universität durch die verschiedenen Rätsel auch die sprachlichen und gestalterischen Fähigkeiten sowie ein genauer Blick auf die Universität herausgelockt werden. So stellt das Buch nicht nur eine Beschäftigung dar, die Spaß macht, sondern kann gleichzeitig auch zur gezielten Förderung eingesetzt werden.
Unter der Leitung von Dr. Silke Fischer und Prof. Dr. Rebekka Schmidt erarbeiteten 37 Studierende mit viel Engagement und Begeisterung die einzelnen Seiten, bei denen immer auch bestimmte sprachliche, gestalterische und wahrnehmungsfördernde Aspekte im Vordergrund standen. Darüber hinaus haben sie an vielen Stellen mit viel Liebe kleine Dinge versteckt, die sicher nicht alle auf den ersten Blick entdeckt werden können. Es lohnt sich also immer wieder mal, etwas genauer hinzusehen!
Die einzelnen Arbeiten wurden dann unter der Federführung von Prof. Dr. Rebekka Schmidt in eine schlüssige Form gebracht. Diejenigen, die das Buch lesen und die Rätsel lösen werden hoffentlich genauso viel Spaß empfinden, wie die, die es erstellt haben.
⇒ Hier geht’s zur PDF

Kunst & Material digital

IMAGORAS – Die Rückkehr der Bilder
Vom Städel Museum in Frankfurt a.M. haben wir bereits den Online Kurs zur Moderne vorgestellt. Das Museum hat noch vieles mehr in ihrem Online-Angebot, das dazu stetig erweitert wird. Die Spiele-App „IMAGORAS“, die für iOS, Android und weitere Plattformen zur Verfügung steht, ist besonders erwähnenswert. Gemeinsam mit den Spieleentwicklern von Deck 13 wurden die Kunstwerke aus der Sammlung des Städel Museums zum Leben erweckt und sollen von den Kindern entdeckt werden. Zur Seite steht ihnen dabei Flux, eine Fantasiegestalt, die verschiedene Rätsel zu den Kunstwerken stellt. Im Kunstunterricht könnte die App bspw. als Puffer für Stationsarbeit eingesetzt werden.
⇒ Hier geht´s zu IMAGORAS“


Planet Schule: Nie wieder keine Ahnung!
In der Sendereihe „Nie wieder keine Ahnung! – Malerei“ von planet schule geht die Fernsehmoderatorin Enie van de Meiklokjes vielen Fragen zur Malerei nach. Antworten erhält sie von den beiden Experten Professor Raimund Wünsche, dem leitenden Sammlungsdirektor der Glyptothek und der Staatlichen Antikensammlung in München, und dem österreichischen Performancekünstler und Professor Wolfgang Flatz. In der Sendereihe, die aus vier Folgen besteht, brechen die beiden Experten komplexe Sachverhalte auf die Grundideen herunter, gehen in ihren Erklärungen auf nur wenige Schlüsselbilder ein und verzichten dabei auf Fachjargon, wodurch die Sendereihe sehr schülerorientiert ist und sich besonders für die Mittelstufe eignet. Die Arbeitsblätter, die begleitend zu den einzelnen Folgen der Sendereihe zur Verfügung gestellt werden, enthalten vielfältiges Material (unterschiedliche Aufgabentypen, Anregungen zum praktischen Arbeiten, Projektideen), das für verschiedene Alters- und Anforderungsstufen geeignet ist.
⇒ Hier geht´s zur Reihe „Nie wieder keine Ahnung!“


Kunstgeschichte Online. Der Städel Kurs zur Moderne
Wie kann moderne Kunst vermittelt werden? Diese Frage beantwortet das Städel Museum in Frankfurt a.M. auf ganz eigene Weise. In Kooperation mit der Leuphana Universität wurde ein Onlinekurs entwickelt, welche durch die moderne Sammlung des Museums führt. Das Menü des Kurses besteht aus einem detaillierten Zeitstrahl, der von 1750 bis 2015 reicht und mit Kunstwerken, Kunstströmungen und gesellschaftlichen Ereignissen gefüllt ist. Darüber hinaus gibt es fünf Module, die aufeinander aufbauen und Themen von Aspekten der Betrachtung bis hin zur Aufgabe von Museen behandeln. Neben Videos werden kleine Aufgaben und Texte bereitgestellt, die das Thema vertiefen. Der Onlinekurs ist kostenfrei und muss nicht in der vorgegebenen Reihenfolge absolviert werden.
Mittlerweile wurde der Kurs durch das FWU speziell für Schulen als interaktives Lehrmaterial aufbereitet. Eine Einzellizenz kann dort für 30,40 € erworben werden.
⇒ Hier geht´s zum Städel Kurs


Google Arts & Culture
Als Teil des Google Cultural Institute bietet das Projekt Google Arts & Culture eine Plattform für Museen, um ihre Sammlungen online zu kuratieren. Die Inhalte werden dabei auf verschiedene Weise aufbereitet. Besonders eindrucksvoll sind die virtuellen Rundgänge durch Ausstellungen und die „Zoom in“-Funktion ausgewählter Kunstwerke. Die dazugehörige App ermöglicht es darüber hinaus, Kunstwerke mithilfe von Augmented Reality in die eigene Umgebung hereinzusetzen. Verschiedene kulturelle Einrichtungen nutzen bereits das Angebot, darunter das Rijksmuseum in Amsterdam, die Alte Nationalgalerie in Berlin oder das Schloss Versailles.
⇒ Hier geht´s zum Google Arts & Culture

Inklusion

Beratungshaus Inklusion
zur Unterstützung inklusiver Bildung in der Bildungs- und Integrationsregion Paderborn
Das Beratungshaus Inklusion setzt sich dafür ein, alle am Inklusionsprozess Beteiligen zu informieren, zu beraten und zu unterstützen. Ein interdisziplinäres Team, welches Fachkräfte aus der Sonderpädagogik, der Schulpsychologie sowie der Therapie und Pflege vereint, stellt ein umfassendes Beratungsangebot zur Verfügung. Dies wird auch durch die Verbindung der verschiedenen Fachkompetenzen und den Kontakt zu unterschiedlichen Kooperationspartnern unterstützt. Auf der Internetseite des Beratungshauses findet man außerdem zusätzliche Links zu weiteren wichtigen Beratungs- und Anlaufstellen.
⇒ Hier geht´s zum Beratungshaus Paderborn

bidok
bidok – behinderung inklusion dokumentation – ist ein Internet-Projekt am Institut für Erziehungswissenschaft der Universität Innsbruck. Es handelt sich zum einen um eine offene, allgemein zugängliche Online-Bibliothek, in der Artikel zum Thema Inklusion als Volltext zur Verfügung stehen. Dabei kann nach Neuaufnahmen, Themenbereichen, Schlagwörtern oder Personen gesucht werden. bidok hat es sich zur Aufgabe gemacht v.a. schwer zugängliche Texte zur Verfügung zu stellen, die für inklusive Pädagogik und die Entwicklung der Rechte behinderter Menschen bedeutsam sind. Hierbei finden sich sowohl praktische bzw. handlungsbezogene als auch sozialwissenschaftlich theoretische Texte.
Darüber hinaus gibt es Informationen über Projekte von bidok und Vernetzungsmöglichkeiten, sowie eine Lernplattform auf der es möglich ist mit einem Gastzugang Inhalte zu erarbeiten und Informationen zu erhalten.
Ganz im Sinne der Barrierefreiheit kann die Website auch in leichter Sprache angezeigt werden.
Fazit
Auch wenn sie auf den ersten Blick etwas unübersichtlich wirkt, ist v.a. die Bibliothek ein gutes Angebot, das viele wichtige sowohl wissenschaftliche als auch praktische Artikel rund um Inklusion zur Verfügung stellt. Es lohnt sich sicher, hier zu stöbern, man sollte aber etwas Zeit mitbringen.
⇒ Hier geht´s zur Website