Fortbildungen und Workshops

Lehr-Lernvideos für den Kunstunterricht erstellen und nutzen
Fortbildung an der Universität Paderborn

Die Professur Kunstdidaktik mit besonderer Berücksichtigung von Inklusion unterstützte am 14. und 28. Mai 2020 angehende und erfahrene Lehrkräfte zu Zeiten der pandemiebedingten Schulschließungen durch ein Fortbildungsangebot, das erstmalig als Online-Seminar stattfand. Im Mittelpunkt standen Lehr-Lernvideos, die nicht nur in den notwendig gewordenen digitalen Lehr-Lernsettings eine wichtige Rolle spielen. Das digitale Format machte es möglich, das Angebot auf zwei Tage aufzuteilen, zwischen denen eine 2-wöchige Selbstlernphase lag, in der eigene Lehr-Lernvideos erstellet wurden. So konnten die ca. 25 Lehrkräfte die in der ersten Online-Sitzung gewonnenen Erkenntnisse und Fertigkeiten direkt anwenden und vertiefen. Am 14. Mai stellte das Team der Professur den Teilnehmenden neben den theoretischen Grundlagen das kostenlose Programm Screencast-O-Matic vor. Die Lehrkräfte konnten dabei verschiedene Workshops ausgehend von ihrem Vorwissen und der Gerätepräferenz (PC oder Tablet) wählen. In der Zeit zum zweiten Termin konnte dieses dann bei der Erstellung eines eigenen Videos erprobt werden. Am 28. Mai wurden die Ergebnisse und die Erfahrungen in einer Videokonferenz reflektiert. Dabei wurden verschiedene Einsatzszenarios diskutiert und festgestellt, dass das Erstellen eines Videos einfacher als gedacht sein kann und auch Lernende dazu ermutigt werden können. Sowohl die Fortbildung selbst als auch die Umstellung auf das digitale Format wurden durchweg positiv bewertet, so dass zukünftig vielleicht Präsenz- und Onlinefortbildungen im Wechsel angeboten werden.

Feedbackkultur im Kunstunterricht –
Das Tablet als Unterstützung für Lehrkräfte
Fortbildung für (angehende) Lehrkräfte am 20. November 2019

Anknüpfend an den Erfolg der letzten Jahre hat die Professur Kunstdidaktik mit besonderer Berücksichtigung von Inklusion auch 2019 eine Fortbildung für Studierende, angehende und erfahrene Lehrkräfte angeboten. Dieses Jahr stand die Reflexion und die damit verbundene Feedbackkultur im Mittelpunkt. Besonderes Augenmerk wurde hierbei auf die Möglichkeiten gelegt, die ein Tablet für die Lehrkraft bieten kann.
Im Workshop wurden verschiedene Wege aufgezeigt, wie Feedback und Reflexion im Kunstunterricht mit Hilfe eines Tablets durchgeführt werden kann.
Hierzu gab es nach einer Betrachtung des Themas aus wissenschaftlicher Perspektive die Möglichkeit, an verschiedenen Stationen diese Wege kennen zu lernen, auszuprobieren und in der Gruppe zu diskutieren. Bei der Konzeption wurde dieses Jahr auch das unterschiedliche Vorwissen berücksichtigt.
Weitere Informationen zum Fortbildungsprogramm werden bald an dieser Stelle veröffentlicht.

Kunstrezeption auch mit Tablets
am 21. November 2018 an der Universität Paderborn

Anknüpfend an den Erfolg im letzten Jahr wurde erneut eine Fortbildung angeboten, in dem dieses Jahr die Kunstrezeption im Fokus stand. Sie kann viele belebende Impulse geben und neue Sichtweisen erschließen, auch wenn ihr gesamtes Potenzial oft nicht voll ausgeschöpft wird. Wenn zusätzlich die Erweiterung in Betracht gezogen wird, die sich durch die digitalen Medien eröffnet, wird die Frage nach gelingenden Ansätzen umso wichtiger.
Im Workshop wurden daher Möglichkeiten, Chancen und Schwierigkeiten der Kunstrezeption aufgezeigt und reflektiert. Dabei stand besonders die Frage im Mittelpunkt, welchen Zugewinn digitale Medien für die Kunstrezeption bieten können.
Hierzu wurden nach einem theoretischen Input sowohl verschiedene methodische Elemente, als auch ausgewählte Apps vorgestellt und konnten von den Teilnehmenden selbst an iPads erprobt werden. Diese Erfahrungen wurden in der Gruppe hinsichtlich ihres Potenzials für Kunstrezeption reflektiert und konkrete Lernaufgaben für den eigenen Unterricht entwickelt.

Einige Impressionen aus der Fortbildung:

Stop-Motion-Workshop am Tag der offenen Tür der Universität Paderborn
Am 24. Juni 2018 öffnete die Universität Paderborn ihre Türen für alle Interessierten und lud zum Mitmachen ein.
Selbstverständlich beteiligte sich auch die Professur für Kunstdidaktik mit besonderer Berücksichtigung von Inklusion an diesem Tag: In einem Stop-Motion-Workshop konnte die Verbindung von analoger und digitaler Kunst selbst erprobt werden. Ausgestattet mit iPads und einer großen Menge an Material entstanden dabei vielfältige Kurzfilme in der Stop-Motion-Technik. Durch differenzierte Arbeitsaufträge, Hilfekarten und individuellen Input konnte das Anspruchsniveau, der Aufwand und das Ausmaß an Unterstützung individuell gewählt werden.
An diesem Tag sind in kurze Zeit viele unterschiedliche Videos entstanden, die eine Möglichkeit aufzeigen, wie einfach aber auch effektiv Tablets im Kunstunterricht genutzt werden können.
Ein herzlicher Dank geht an alle Beteiligten, die ihre Ergebnisse hier präsentieren lassen.

⇒ Hier geht´s zur Playlist mit allen Videos

E-Learning NRW Workshop „E-Learning in der Lehrerbildung“
Am 18. Dezember 2017 an der Universität Köln

Rebekka Schmidt stellte auf dem von E-Learning NRW veranstalteten Workshop ihr Seminarkonzept und erste Erfahrungen vor.
⇒ Mehr Informationen zum Workshop

Tablets im Kunstunterricht
Potenziale und Herausforderungen mobiler Medien

Fortbildung im November 2017 an der Universität Paderborn

Am 22. November 2017 fand erstmalig eine Fortbildung der Professur für Kunstdidaktik mit besonderer Berücksichtigung von Inklusion statt. Rund 30 Lehrkräfte, Referendare, Fachleiterinnen und Studierende erhielten Einblick in die Chancen des Lernens und Gestaltens mit iPads im Kunstunterricht.
In einer Praxisphase konnten verschiedene Apps mit Anleitung erprobt und in der Gruppe diskutiert werden. Dabei stand die Frage im Mittelpunkt, welchen Zugewinn das iPad für kunstpädagogische Zielsetzungen bieten kann.
Ausgehend von diesen Erfahrungen wurden in einer gemeinsamen Reflexion der Apps auch Ideen für konkrete Lernaufgaben für den eigenen Unterricht gemeinsam entwickelt. Darüber hinaus stand weiterführendes Informationsmaterial zur Verfügung, so dass sich auch in den Pausen angeregte Gespräche entwickelten.
Insgesamt fand die Fortbildung großen Anklang. Besonders hervorgehoben wurden die Möglichkeit des gemeinsamen Austausches, die Organisation sowie die Bereitstellung des Materials und die Möglichkeit alles selbst auszuprobieren.
⇒ Mehr Infos zur Fortbildung

Das ist doch nicht normal?
Textility Workshop an der Universität Paderborn im September 2017

Am 22. Und 23. September lud Prof. Dr. Kolhoff-Karl der Universität Paderborn vom Fach Textil zu der Tagung „Texitility“ ein. Ziel war es, unter kreativen, heterogenen und inklusiven Gesichtspunkten einen Einblick in den textilen Diskurs in Bereichen der Kunst, des Designs und der Mode zu schaffen und daran selbst teilzunehmen. „Textitlity“ als Leitbegriff und Titel der Tagung umfasst Metaphern des Netzwerks und des Gewebes und gleichzeitig der Inklusion und des Verbindens von Heterogenem.
In diesem Zusammenhang boten Prof. Dr. Rebekka Schmidt und Lena Westhoff einen Workshop an, in dem der Diskurs des Normalen infrage gestellt wurde. Ausgehend von der Überlegung, wann Verbindungen einer Norm zu entsprechen haben und wann das vielleicht gerade gar nicht notwendig ist, diskutierten und entwickelten die Teilnehmenden – in eigenem Erleben des „Unnormalen“ und unter Verwendung einschränkender Simulationsbrillen – unterrichtspraktische Ansätze.