Methoden

Manchmal fehlt einfach noch eine aktivierende Methode, um dem eigenen Unterricht den letzten Schliff zu verleihen. Auf dieser Seite gibt es Anregungen.
Rückmeldungen, Feedback und Ergänzungen sind immer willkommen!

Liberating Structures

Keith McCandles und Henri Lipmanowicz haben auf der Website liberatingstructures.de bisher 33 Mikrostrukturen, die Liberating Structures, zusammengetragen, die zusätzlich in einem Buch veröffentlicht wurden. Sie zeigen damit Alternativen zu konventionellen Arbeitsstrukturen, wie Präsentationen oder Diskussionen auf, durch die gemäß den Autoren eine Gestaltung von Kollaborationen möglich ist, bei der jede mitwirkende Person in die Zusammenarbeit einbezogen werden kann. Die Auswahl und Orientierung erleichtert ein sogenannter „Matchmaker“. Unter diesem Menüpunkt werden Liberating Structures passend zum Ziel der Zusammenarbeit, der zur Verfügung stehenden Zeit oder Methoden angezeigt. Im „Liberating Structure Menü“ findet sich zusätzlich einer Übersicht über alle 33 Liberating Structures, in der alle Methoden durch ein Icon mit zugehörigem Titel dargestellt sind.












Möchte man mehr über eine der Methoden erfahren, öffnet ein Klick auf das entsprechende Bild in der Matrix ein neues Browserfenster mit vertiefenden Informationen zu der ausgesuchten Liberating Structure. Hier finden sich Hinweise zum Einsatz der Methode, eine Kurzanleitung mit jeweils fünf Bausteinen, weitere Hinweise zum Sinn und Zweck der Methode sowie Tipps und Stolperfallen, Variationsmöglichkeiten, Beispiele etc.. Hinter den Liberating Structures verbirgt sich zudem ein ganzes Programm mit Workshops und einer Community, wie ein Blog auf der Website belegt. Interessant für den Unterricht sind besonders die verschiedenen Methoden zur Gestaltung von kollaborativen Phasen, die übersichtlich und ausführlich auf dieser Seite vorgestellt werden.

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Wilde Workshop Spiele

Auf der Suche nach einem passenden Spiel für die nächste Unterrichtsstunde, Seminarsitzung o.ä. kann man auf der Seite Wilde Workshop Spiele von Caspar Siebel sicher fündig werden. Hier sind allerlei Anleitungen für Spiele versammelt, die man zu verschiedenen Zeitpunkten, Zwecken und Kontexten einbinden kann. Sie sind in Online Warm-ups, Kennenlern Spiele, Energyzer Spiele sowie Bastel Spiele kategorisiert und können zusätzlich nach Spieleranzahl (bis 20 Spieler und bis 99 Spieler) sortiert werden. In der Übersicht sind zusätzlich zu einer ansprechenden Illustration der Titel, die maximale Spieleranzahl, die einzuplanende Spielzeit und oft auch noch weitere Hinweise wie Online Warm-up oder der Schwierigkeitsgrad der Moderation vermerkt. Unter dem Bild findet man außerdem einen kurzen Kommentar zu dem jeweiligen Spiel. Klickt man auf das Bild, gelangt man zur kompletten Spielanleitung, die anschaulich und motivierend illustriert ist. Da die Bilder unter einer CC BY-NC-SA-Lizenz veröffentlicht sind, können sie (je nach Zweck und unter Berücksichtigung der Vorgaben) für die eigene Anleitung verwendet werden. Die Wilden Workshop Spiele werden kontinuierlich erweitert und bieten eher ausgefallene als traditionelle Möglichkeiten an. Es lohnt sich also, dort vorbeizuschauen.

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Das elektronische Lehrportal (eLP)

Das elektronische Lehrportal – kurz eLP – versammelt eine Vielzahl von bekannten und unbekannten Lehr-/ Lernmethoden und bietet Impulse und Anregung für die eigene Unterrichtspraxis. Es wurde von Frau Dr. Seehagen-Marx an der Bergischen Universität Wuppertal als Unterstützungsinstrument entwickelt, um Lehre individuell und kompetenzorientiert zu planen. Darüber hinaus verfügt das elektronische Lehrportal über eine umfassende Infothek, in der unter anderem Lehr-/ Lernmethoden übersichtlich und in alphabetischer Reihenfolge zusammengetragen worden sind. Über das Einstellen von individuellen Filtern wird eine Konkretisierung der Suche ermöglicht. So kann beispielweise die Sozialform, die Lernphase oder eine bestimmte Taxonomie als Auswahlkriterium festgelegt werden. Alle Inhalte der Infothek sind frei verfügbar und werden stetig weiterentwickelt, ergänzt und angepasst. Insgesamt bietet der eLP eine strukturierte und umfangreiche Anlaufstelle, für die digitale Lehr- und Lernplanung von Lehrenden und Lernenden.

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Digitale Vertrauenskarten & Take-A-Break-Karten für Online-Meetings & -Workshops

CC BY-NC-SA Tobias Seidl und Lara Kolbert
„Können mich alle hören?“ – „Wir warten nochmal fünf Minuten auf die anderen.“ – „Funktioniert die Webcam?“
Es gibt durchaus aktivierendere Möglichkeiten, um eine Webkonferenz zu starten, doch viele Warm-Ups lassen sich nur schwer in den digitalen Raum verlegen. Das Hochschulforum Digitalisierung hat 28 Methoden zusammengestellt, die speziell für digitale Treffen gedacht sind. Die Sammlung ist gut strukturiert, übersichtlich und bietet gute Impulse, die Lust auf die nächste Webkonferenz machen.

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Wolfgang Mattes (2011): Methoden für den Unterricht. Kompakte Übersichten für Lehrende und Lernende (inklusive Schülerheft)
Heike Plitt
Das Methodenbuch ist klar strukturiert, verständlich geschrieben und eignet sich sehr gut, um Anregungen für den Unterricht zu erhalten. Es beginnt mit einer theoretischen Klärung von wichtigen Fragen, die immer wieder an die Methoden gerichtet werden, zum Beispiel: Was müssen Methoden leisten? Welche Methoden fördern welche Kompetenzen? Wie führt man eine Methode neu ein?
Anschließend werden viele verschiedene Möglichkeiten vorgestellt. Die Methoden sind dabei kurz und knapp auf unterschiedlichen Karten mit Fokus für Lehrkräfte, Lernende oder als „Methodenkarte“ beschrieben: Während bei den Übersichten für Lehrkräfte der Schwerpunkt auf der Organisation der Methode liegt, erhalten die Lernenden Regeln und Handlungsanweisungen, die sie beherrschen müssen, damit die Methode zum Erfolg führt.
Die Methodenkarten geben Tipps zur Vorbereitung, zu Einsatzmöglichkeiten, Lernchancen und Grenzen. Die ausführliche Behandlung der Vor- und Nachteile einer jeden vorgestellten Methode unterstützt bei der didaktisch-methodischen Analyse. Fragen der Kompetenzorientierung, Differenzierung, Individualisierung und des kooperativen Lernens ziehen sich wie ein roter Faden durch das Buch und werden an den jeweils passenden Stellen erläutert.
Paderborn: Schöningh, ISBN: 978-3-14-023812-0, 28,00 €

Sketch it – Das Kartenspiel

Wibke Tiedmann und Stefanie Maurer haben ein Kartenspiel entwickelt, um „Handwerkzeug des Sketchnotens und Visualisierens“ zu vermitteln. Dabei sollen die von Ihnen bereits erstellten Sketchnote-Karten sowohl Lernende als auch Lehrende anregen, selbst tätig zu werden und Inhalte bildlich festzuhalten. Denn Lernende können Sketchnotes dazu nutzen, um (Lern-) Inhalte zu behalten, während Lehrpersonen diese zum Vermitteln und Visualisieren von Inhalten verwenden können. Bei dem Kartenspiel geht es außerdem darum, eine Lernumgebung zu schaffen, in der die Lernenden an mehreren Stationen die verschiedenen Aspekte des Visualisierens kennenlernen und entdecken können. Das Kartenspiel umfasst daher acht Kategorien mit unterschiedlichen Zeichenaufgaben. Auf Ihrer Internetseite stellen die Autorinnen eine deutsche sowie eine englische Fassung ihres Kartenspiels bereit.

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PraxisProfi Kooperative Lernmethoden

Der „PraxisProfi Kooperative Lernmethoden“ von Konstanze Aßmann ist, laut Finken-Verlag, ein Nachschlagewerk für Lehrerinnen und Lehrer. Er bietet einen Überblick über verschiedene Methoden des kooperativen Lernens, die aber nicht nur im schulischen Kontext eingesetzt werden können. Außerdem besticht er durch seine farbliche Gliederung, die prägnanten Beschreibungen und die kindgerechte Gestaltung, die die Methoden auch für junge Lernende zugänglich macht.

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Methodenkoffer SGL

Der Methodenkoffer zum selbstgesteuerten Lernen wurde unter der Koordination der TU Dortmund ursprünglich für die berufliche Weiterbildung erstellt. Allerdings findet sich in den Methoden vieles, was auf den Schulunterricht bezogen werden kann. Vor allem die zahlreichen Filteroptionen (z.B. Gruppengröße oder benötigte Zeit)                  sind hilfreich, um schnell zu einer passenden Methode zu finden.

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Methodensammlung NRW
Auch wenn die Sammlung für Moderatoren gedacht ist, lassen sich viele Methoden auch im Unterricht einsetzen. Der Vorteil ist, dass die Methoden sowohl nach ihrer Einsatzmöglichkeit (Auflockerung, Erarbeitung, Information etc.) sortiert und ausgewählt werden können als auch nach der Sozialform.

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SpieleWiki
Auf dieser Seite finden sich viele Spiele, die nicht nur für den Sportunterricht interessant sein können.
Sie können nach Spieletyp, nach Anzahl der Spielenden, nach Material, nach Ort und nach Thema ausgewählt und gesucht werden.

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MYOW – Workbook Arts Education
Wie lässt sich das Web für den Austausch von Ideen für den Kunstunterricht nutzen? Diese Frage hat sich die Universität zu Köln gestellt und daraufhin MYOW (Make Your Own Workbook) gestartet. Auf der Plattform werden Ideen für Unterrichtsreihen des Faches Kunst erstellt und geteilt. Die Inhalte behandeln aktuelle Themen und sollen von Lehrkräften selbst entwickelt und geteilt werden – „aus der Praxis, für die Praxis“, wie es auf der Website heißt.
Momentan befindet sich die Seite noch in der Beta-Phase, bietet aber schon jetzt spannende Ideen für den Unterricht.

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