Allgemeine Tipps und Hinweise

eBildungslabor – Unterstützung für zeitgemäße Bildung

Das eBildungslabor wurde von Nele Hirsch gegründet, um Lernen in einer durch Digitalität geprägten Welt zu ermöglichen. Neben Fortbildungen und Beratungsangeboten besteht das Labor aus einer umfangreichen Website, die in drei Bereiche aufgeteilt ist: Unter den Blogeinträgen finden sich Überlegungen und Kommentare zum Lernen in der heutigen Zeit. Darüber hinaus gibt es Lernangebote mit verschiedenen Selbstlernkursen und OER-Materialien. Diese Kurse wurden von Nele Hirsch in Kooperation mit verschiedenen Partnerinstitutionen entwickelt und stehen frei zur Verfügung. In dem letzten Bereich „Krimskrams“ sammelt Nele Hirsch kleine und größere Tools für den Unterricht.
Da die Website kontinuierlich gepflegt wird, lohnt es sich, immer mal wieder nachzuschauen, was Nele Hirsch dort zur Verfügung stellt.

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Digitale Vertrauenskarten & Take-A-Break-Karten für Online-Meetings & -Workshops

CC BY-NC-SA Tobias Seidl und Lara Kolbert

„Können mich alle hören?“ – „Wir warten nochmal fünf Minuten auf die anderen.“ – „Funktioniert die Webcam?“
Es gibt durchaus aktivierendere Möglichkeiten, um eine Webkonferenz zu starten, doch viele Warm-Ups lassen sich nur schwer in den digitalen Raum verlegen. Das Hochschulforum Digitalisierung hat 28 Methoden zusammengestellt, die speziell für digitale Treffen gedacht sind. Die Sammlung ist gut strukturiert, übersichtlich und bietet gute Impulse, die Lust auf die nächste Webkonferenz machen.
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Orientierungsrahmen: Lehrkräfte in der digitalisierten Welt

Nach der Entwicklung des Medienkompetenzrahmens NRW, der sich an die Lernenden richtet, wurde nun ein Orientierungsrahmen mit Blick auf die Kompetenzen von Lehrkräften entwickelt, die sich durch das Unterrichten in einer digitalisierten Welt ergeben. Unter der Leitung von Prof. Dr. Birgit Eickelmann wurden fünf Kompetenzbereiche erarbeitet, die sich auf die KMK-Standards für die Lehrkräftebildung stützen: Unterrichten, erziehen, Lernen und Leistung fördern, beraten sowie Schule entwickeln. Jedem der Bereiche wurde vier Unterkategorien mit spezifischen Anforderungen in der digitalisierten Welt zugeordnet. So entsteht eine umfangreiche Matrix aus den neu aufkommenden Anforderungen, die hier übersichtlich dargestellt ist. Anders als der Medienkompetenzrahmen ist der Orientierungsrahmen für Lehrkräfte nicht verbindlich in einer Phase der Lehrkräftebildung verankert. Dennoch bietet ein Überblick über die verschiedenen Bereiche Hilfestellung bei der Entwicklung von Studiengängen oder im Aufbau der Seminare im Vorbereitungsdienst. Darüber hinaus kann die Strukturierung die Selbstreflexion des eigenen Handelns unterstützen.

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Den Überblick behalten – Broschüren zur Digitalisierung an Schulen

Durch den Einbezug von Digitalisierung an Schulen gibt es mittlerweile viele verschiedene gesetzliche Vorgaben, die z.T. bundesweit gelten oder sich innerhalb der Bundesländer unterscheiden. Zusätzlich werden immer neue Handreichungen und Broschüren herausgegeben. Im Alltag ist es daher nicht immer einfach, bei der neuen Datenschutzverordnung, dem Medienkonzept jeder Schule oder dem Medienkompetenzrahmen einen Überblick zu behalten. In Nordrhein-Westfalen gibt es mit der Medienberatung des Schulministeriums eine Anlaufstelle, die die Entwicklungen verständlich aufbereitet und als Publikationen kostenlos als Download zur Verfügung stellt. Das Angebot wird laufend aktualisiert und lohnt sich daher sehr, um über aktuelle Entwicklungen auf Seiten der Schulpolitik informiert zu bleiben oder sich über ein spezielles Thema zu informieren.

⇒ Hier geht´s zu den Publikationen der Medienberatung

Kunstunterricht digital – Übersicht über gesetzliche Vorgaben und wichtige Dokumente


Beim Thema digitale Medien hat sich in den letzten Jahren auf Seiten der Schulpolitik viel verändert. Es wurden sukzessive Dokumente veröffentlicht, die entweder gesetzliche Vorgaben enthalten oder Hinweise zum Lernen und Lehren in einer digitalisierten Welt geben. Um einen Überblick über die für das Fach Kunst wichtigen Neuerungen zu geben, werden diese Dokumente im Folgenden vorgestellt. (Bildung in der digitalen Welt. Strategie der Kultusministerkonferenz von 2016; Medienkompetenzrahmen NRW von 2018; KMK-Standards in der Lehrerbildung von 2019)
⇒ Hier geht´s zur Übersicht (PDF)

Handreichung zum „Datenschutz an Schulen in NRW“

Seit dem 25. Mai 2018 ist die Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) EU-weit in Kraft. Daher ist es auch Aufgabe von Schule, alle personenbezogenen Daten, die durch ihr Aufgabenfeld verarbeitet werden, zu schützen. In der Handreichung für Schulen, „Datenschutz an Schulen in NRW“, gibt das Schulministerium NRW einen Überblick über alle wichtigen Aspekte, die es für Schulen und Lehrkräfte im Umgang mit personenbezogenen Daten zu beachten gilt. Darüber hinaus zeigt die Handreichung auf, inwieweit Datenschutz auch als Unterrichtsgegenstand verankert werden kann, um Lernende im Umgang mit Daten zu sensibilisieren und ihre Medienkompetenz weiter auszubauen.

⇒ Hier geht´s zur Handreichung „Datenschutz an Schulen in NRW

DigCompEdu Check-In


© European Union, 2017

Erst letztes Jahr wurde in NRW die Neufassung des Medienkompetenzrahmen für Lernende herausgegeben. Basierend auf den Kompetenzen der Kultusministerkonferenz sollen die Bereiche unter anderem eine systematische Medienbildung sichern.
Ein ähnliches Kompetenzsystem existiert auch für Lehrkräfte: Das DigCompEdu-System umfasst sechs Bereiche mit insgesamt 22 Kompetenzen. Die Implementierung digitaler Medien beschreibt dabei nur einen Bereich, darüber hinaus wird auch das Engagement der Lehrenden und die Verwendung von Ressourcen angesprochen.
Zum praktischen Einsatz des Kompetenzsystems wurde nun ein Check-In Tool eingerichtet, welches zur Reflexion und Weiterentwicklung der eigenen digitalen Kompetenzen eingesetzt werden kann. Zuerst werden durch eine Selbsteinschätzung die Stärken und Schwächen abgefragt und die Personen jeweils in eine der sechs Kompetenzebenen eingeordnet. Neben der Auseinandersetzung mit der eigenen Kompetenz erhalten die Teilnehmenden des Tools darüber hinaus wertvolle und umfangreiche Hinweise, wie sie von ihrer Ebene aus weiter vorgehen können. Außerdem werden nützliche Links zu den einzelnen Kompetenzbereichen zur Verfügung gestellt.
Es lohnt sich also durchaus, sich mit den eigenen Kompetenzen hinsichtlich digitaler Medien auseinanderzusetzen und die Tipps mitzunehmen.

⇒ Hier geht´s zum DigiCompEdu Check-In

Die Schummelzettel der Virtuellen PH

Welche Bilder, Musik oder Videos aus dem Internet darf ich in meinem Unterricht nutzen?
Und wo finde ich frei verfügbares Material? Diese und andere alltäglichen Fragen von Lehrenden beantworten die „Schummelzettel“ der Virtuellen PH auf einem Blick. Darunter finden sich beispielsweise eine Checkliste für den Einsatz von Creative Commons Lizenzen im Schulleben oder ein Reiseführer mit vielen interessanten Onlineadressen für Lehrende.

Modell für digitales Lehren und Lernen mit kunstdidaktischem Fokus
Dr. Rebekka Schmidt, Lena Westhoff

Durch den Einzug digitaler Medien in den Kunstunterricht erweitert sich das Feld der Nutzungsmöglichkeiten und es werden neue kreative Ausdrucksformen möglich (Peez, 2012). Im Folgenden wird ein Modell vorgestellt, das die Erscheinungsformen, den Einsatz und die damit verbundenen Inhalte für den Kunstunterricht strukturell systematisiert, um eine nachhaltige und umfassende Berücksichtigung aller Aspekte im Umgang mit digitalen Medien zu gewährleisten.

⇒ Hier findet ihr detaillierte Infos zum Modell

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