Archiv des Autors: Tobias Zenker

Dalli-Dalli – Vorwissen aktivieren

Veranstaltungstyp: Seminar

Teilnehmeranzahl: 33

Teilnehmerzusammensetzung: Bachelor, 4. Semester

Raum: relativ eng, etwas Platz zum Bewegen

Name der Methode: 30-Sekunden-Dalli-Dalli

Materialien: je TeilnehmerIn einen DIN A4-Zettel und einen Stift

Phase der Lehrveranstaltung:
Einstieg, Aktivierung von Vorwissen oder zur Auflockerung zwischendurch

Kurzbeschreibung der Methode: Die TeilnehmerInnen assoziieren innerhalb von 30 Sekunden zu einem vorgegebenen Begriff. Anschließend wird eine zweite Runde zu einem Begriff durchgeführt, der sich nah am ersten Begriff orientiert

Durchführung der Methode: Die TeilnehmerInnen sollen das A4-Blatt gedanklich in der Mittel teilen und in die linke Hälfte alle assoziierten Begriffe zum ersten Aspekt untereinander aufschreiben und in die rechte Hälfte die Begriffe der zweiten Runde zu einem ähnlichen Aspekt.

Lehr-Lernziel: Vermeintlich ähnliche Sachverhalte lassen sich so voneinander abgrenzen. Durch den Vergleich der beiden Begriffsseiten lassen sich Unterschiede herausarbeiten.

Es ist auch möglich, mit dieser Methode einen Vorher-Nachher-Wissenstand zu erheben.

Empfehlung an KollegInnen: Den Ablauf der Methode zu Beginn unbedingt deutlich erklären. Gut ist es, die Methode an einem Beispiel deutlich zu machen.

Reaktion der Studierenden: Sehr gut angenommen.

Eine neue Lerngruppe – kennenlernen, Lernstand abfragen etc.

Veranstaltungstyp: Seminar

Teilnehmeranzahl: 33

Teilnehmerzusammensetzung: Bachelor, 4. Semester

Raum: relativ eng, etwas Platz zum Bewegen

Name der Methode: lebendige Statistik oder soziometrische Abfrage

Materialien: vorbereitete Fragen, etwas zum Visualisieren, viel Platz

Phase der Lehrveranstaltung:
Ich habe die Methode zum Kennenlernen in der ersten Sitzung des Semesters eingesetzt.

Kurzbeschreibung der Methode: Es werden Fragen gestellt, die jeder Teilnehmer durch die Positionierung im Raum beantwortet, d.h. eine Position im Raum bedeutet eine Antwort.

Durchführung der Methode: Über einen Beamer wurden die Fragen gestellt und die Anwortmöglichkeiten mit angegeben. Zu jeder Antwortmöglichkeit wurde eine Position im Raum zugeordnet. Die Teilnehmer haben sich dann im Raum entsprechend der Antwort aufgestellt.

Lehr-Lernziel: Wahrnehmung von Unterschiedlichkeit der einzelnen Teilnehmer. Meinungs- und Stimmungsbild einholen. Heterogenität in den individuellen Antworten sichtbar machen.

Empfehlung an KollegInnen: Suchen Sie kreative Fragen und Positionierungsmöglichkeiten. Die Methode macht dann den Teilnehmern mehr Freude.

Reaktion der Studierenden: Sehr gut angenommen. Die Methode macht auch die Individualität innerhalb der gleichen Antwortposition deutlich, weil sich die Teilnehmer direkt über ihre Vorstellungen austauschen.

PINGO in Mathevorlesung

Veranstaltungstyp: Vorlesung +Übung

Teilnehmeranzahl: ca. 250

Teilnehmerzusammensetzung: überwiegend Studienanfänger, Lehramt

Raum: Großer Hörsaal

Name der Methode: Feedback via Votingsystem PINGO

Materialien: Internetfähiges Endgerät (Smartphone, Tablet, Laptop…)

Phase der Lehrveranstaltung:
Die Methode kann regelmäßig für das Feedback innerhalb der Veranstaltung eingesetzt werden. Mit einem Votingsystem kann die erfolgreiche Vermittlung vergangener Vorlesungsinhalte überprüft werden.

Kurzbeschreibung der Methode: Bei dem Feedback via PINGO können die Studierenden über ein internetfähiges Endgerät an eine rvom Professor gestellten Umfrage anonym teilnhemen. Die Umfrage kann entweder eine Single-Choice-, eine Multiple-Choice- oder eine Freitextaufgabe sein. Die Antworten der Studierenden erscheinen beim Professor dann in Form von absoluten Zahlebn und einem Balkendiagramm. Freitextaufgaben werden als Tag-Coud dargestellt. Die Fragen können im System vorbereitet oder spontan eingegeben werden (nicht aufwändig).

Durchführung der Methode: Insgesamt waren drei Aktivitäten möglich.

1. Zur Wiederholung/zum Einstieg: Die gestellten Fragen, bspw. am Anfang einer Veranstaltung können sich auf die Inhalte des vorhergegangenen Veranstaltungsinhaltes beziehen.

2. Veranstaltungsbegleitend: Fragen können mehrfach während der Veranstaltung gestellt werden, z.B. an Phasen der Veranstaltung angelehnt, oder nach inhaltlichen Schritten gestaffelt.

3. Assessment am Ende: Zur Überprüfung eines groben Lehrziels und als Feedback für die Studierenden, ob die Inhalte verstanden wurden. In diesem Falle gibt das System einen Hinweis zur initiierung von Selbstlernaktivitäten.

Lehr-Lernziel: Den Studierenden sollte die aktive Teilnahme an der Vorlesung ermöglicht werden.

Lehrende bekommen Feedback über den Lernstand der Teilnehmer und können ggf. den Lehrverlauf darauf direkt anpassen.

Für Studierende ist das System eine gute Möglichkeit anonym ein Feedback zu geben.

Empfehlung an KollegInnen: Es gibt viele unterschiedliche Votingsysteme auf dem markt. man sollte sich imVorfeld genau überlegen, welche Ziele man mit dem Votingsystem verfolgt und danach entscheiden.

Nach einer Einarbeitung in das PINGO-System gibt es kaum noch Schwierigkeiten. Das System ist für den „Life“-Einsatz gedacht und nicht für asynchrone Assessments.

Es ist wichtig, das System am Anfang einer Veranstaltungsreihe bei den Studies einzuführen. Vielleicht mit einer Probeaufgabe, die alle mal mitmachen können.

Reaktion der Studierenden: Bei der Einführung des Systems haben die Studierenden PINGO überwiegend positiv aufgenommen.

Austauschforum für Vorlesung

Veranstaltungstyp: Vorlesung + Tutorium

Teilnehmeranzahl: ca. 600

Teilnehmerzusammensetzung: überwiegend Erstsemester, B.A., B.Sc.

Raum: Audimax

Name der Methode: Austauschforum

Materialien: PC, Internetzugang, koaLA-Kurs, eingerichtete Foren

Phase der Lehrveranstaltung: semesterbegleitendes Angebot, add-on zur Präsenzveranstaltung

Kurzbeschreibung der Methode: Einrichtung eines Kommunikationsforums für Studierende, um Fragen und Probleme, aber auch Anregungen sowohl untereinander als auch im Austausch mit dem/der Lehrende/n schnell und unkompliziert klären zu können.

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Referate im Wiki dokumentieren

Veranstaltungstyp: Seminar

Teilnehmeranzahl: 25

Teilnehmerzusammensetzung: Studienanfänger

Raum: Seminarraum

Name der Methode: Gestaltung von Wikis

Materialien: PC, Internetzugang, koaLA-Kurs, vorher angelegter Wiki

Phase der Lehrveranstaltung: Informationssicherung

Kurzbeschreibung der Methode: Die Studierenden haben Kurzreferate gehalten und die Inhalte in einem Wikieintrag dokumentiert und veranschaulicht.

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eAssessment als Lernhilfe

Veranstaltungstyp: Vorlesung

Teilnehmeranzahl: 400

Teilnehmerzusammensetzung: 3. Semester, Chemieingenieurwesen, Wirtschaftsingenieurwesen, Maschinenbau

Raumsituation: Hörsaal G

Name der Methode: Fragenkatalog, formatives eAssessment

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Lernvideos statt Kurzreferate

Veranstaltungstyp:Seminar

Teilnehmeranzahl: ca. 40

Teilnehmerzusammensetzung: Fortgeschritten (B.A. und Examen)

Raumsituation: Seminarraum

Name der Methode: Lernvideoproduktion

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Frageforum in koaLA

Veranstaltungstyp:Vorlesung und Tutorien

Teilnehmerzahl: 600-1000

Teilnehmerzusammensetzung: viele Erstsemester, B.A. und B.Sc.

Raumsituation: Audimax

Name der Methode: Austauschforum

Materialien: Kurs in koaLA, Forum im koaLA-Kurs

Phase der Veranstaltung: semesterbegleitendes Angebot, Selbstlernphase

Kurzbeschreibung der Methode: Kommunikationsforum zur Unterstützung des Austauschs zwischen Studierenden und zwischen Studierenden und Lehrstuhl

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ABC-Liste zur Klausurvorbereitung

Veranstaltungstyp: Übung (letzte Übung vor der Klausur)

Anzahl d. Teilnehmer: ca. 30 TN

Teilnehmereigenschaften: Studienanfänger, 1. Semester

Raumsituation: Seminarraum mit etwas mehr als 30 Plätzen

Name der Methode: ABC-Liste

Materialien: Eigene, vorbereitete ABC-Liste als Beispiel

Phase der Lehrveranstaltung: Wiederholung, Vorbereitung auf Klausur

Kurzbeschreibung der Methode: Methode, bei der die Studierenden Begriffe nach einer vorgegebenen Struktur (ABC-Liste) assoziieren.

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Angereichertes E-Learning in einem Seminar durch Blogs und Wikis

Veranstaltungstyp: Seminar

Anzahl Teilnehmer: ca. 60 TN

Raumsituation: Seminarraum in ausreichender Größe

Name der Methode: Blog- und Wikiarbeit

Materialien: Rechner, Internetzugang, Kurs in koaLA

Phase der LV: Selbstgesteuertes Lernen

Kurzbeschreibung der Methode: Im Rahmen einer Präsenzveranstaltung wurde ein eLearning-Angebot auf der Lernplattform koaLA erstellt. Das Angebot bestand aus zwei Teilen:

1. Ein Kommunikationsforum, das den Studierenden die Möglichkeit geben sollte, auch außerhalb der Präsenzzeiten Fragen zu stellen. Eine Antwort wurde innerhalb von 24h gegeben.

2. Ein Wiki, welches die Studierenden mit eigenen Beiträgen zu Seminarinhalten versehen konnten. Die Qualität der Inhalte sollte durch einen festgelegten Anforderungskatalog sichergestellt werden. Als Anreiz gab es Zusatzpunkte, die auf eine Prüfungsleistung (TN-Klausur) angerechnet werden konnten.

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