Kategorie-Archiv: E-Learning

Wikis als eine Form der Prüfungsvorbereitung

Veranstaltungstyp: Seminar

Teilnehmeranzahl: 97

Teilnehmerzusammensetzung:  M.A. (WiWi, IBS)

Raumsituation: SP  2, großer Seminarraum, ausreichend Platz, Tafel, Beamer

Name der Methode: Wikis als eine Form der Prüfungsleistung

Materialien: Computer, Internetzugang, Kurs in koaLA oder Moodle

Phase der Lehrveranstaltung: Arbeitsphase

Kurzbeschreibung der Methode: Im Rahmen des Teilmoduls wurde den Studierenden ein für sie neues Format des Seminars angeboten: Die Kombination der klassischen Lernmethode mit angewandten eLearning-Elementen: Die Seminarteilnehmer hatten als Prüfungsleistung verschiedene Fallstudien in Kleingruppen zu bearbeiten und ihre Ausarbeitungen sowie Lösungskonzepte in Wiki darzustellen.

Durchführung der Methode: Den Studierenden standen folgende Funktionen des LMS „koaLA“ zur Verfügung (alternativ ginge auch Moodle):

  • Wikis, die für die Erarbeitung der Fallstudien für die Gruppen erstellt wurden
  • Ein Blog, sowie zwei Foren (ein Forum zu den Kursinhalten sowie ein Forum zu technischen Fragen und Problemen)
  • Ferner wurden den Studenten die durch die Universitätsbibliothek angebotenen elektronischen Pendants der Semesterapperate sowie die Folien der Vorlesungen zur Verfügung gestellt.

Lehr-/Lernziel: Die durch die Seminarteilnehmer erstellten Wikis dienten als die Prüfungsleistung. Ein Blog sowie Foren sollten u.a. zur Verbesserung der Kommunikation zwischen Studierenden dienen.

Empfehlungen an KollegInnen: 

Die Vorbereitung vor dem Semesterbeginn: Erstellung von Arbeitsbereiche für die Gruppen in koaLA, von relevanten Informationen, wie etwa „Wie arbeitet man mit Wiki“, „Was ist bei der Arbeit mit Wiki zu beachten“, „Hinweise zur Dokumentation der Gruppenausarbeitungen im Wiki“, etc.
Da einige Studenten zuvor noch nicht eine ähnliche Prüfungsleistung hatten, ist es auch wichtig, vor dem Beginn des Seminars u.a. genau festzustellen, „Wie die Wiki-Einträge zu bewerten sind“, „Wie viel geschrieben werden soll“, „Wie viel man im Rahmen eines Wiki-Eintrags zitieren kann“, usw.
– Die ausgewählten E-Learning-Elemente, hier vor allem Foren, sollen vorher ganz genau aus der didaktischen Perspektive betrachtet werden: u.a. „Was ist der Zweck“, „Welche Informationen könnten dadurch vermittelt werden“, „Wäre es relevant sowie für die Studierenden nützlich“, „Wie kann man den Prozess der Kommunikation stimulieren sowie effizienter organisieren“ etc.
– Die mögliche Anwendung eines ’systematischen Feedbacks‘.

Reaktion der Studierenden: Nach dem Ende des Seminars wurde eine Umfrage unter den Teilnehmern des Teilmoduls durchgeführt. Gemäß dieser Umfrage lässt sich feststellen, dass die gesamte Lernmethode den Seminarteilnehmern sehr gut gefallen hat, vor allem „Gruppenarbeit“ sowie „Selbstständigkeit“ und „Freiraum“.

Vokabeln üben

Veranstaltungstyp: Seminar

Teilnehmeranzahl: 30

Teilnehmerzusammensetzung:  Sprachanfänger aus allen Studiengängen

Raumsituation: normaler Seminarraum für 30 Teilnehmer, Multimediaraum

Materialien: Internetzugang für KoaLA

Phase der Lehrveranstaltung: Nachbereitung der Stunde, Vorbereitung für Klausuren

Kurzbeschreibung der Methode: Ich habe im Anfänger Spanisch A 1 mit KoaLA verschiedene Lektionen angelegt:

– Auflistung der Hausaufgaben für die nächste Stunde
– Erstellung von Vokabelfeldern
– Plattform für die Veröffentlichung weiterer Materialien und Übungen
– Hausaufgaben können hochgeladen und kommentiert werden

Durchführung der Methode: Ich habe in dem Kurs auf KoaLA einfach Lektionen erstellt, auf die die Studierenden und Dozenten Zugriff haben.
Im Unterricht wird dann besprochen, welche Gruppe zum Beispiel das Vokabelfeld „Essen“ bearbeitet oder welche Form die Hausarbeit haben soll (Beispiel: Vorstellung der eigenen Person auf Spanisch über ein Video–> Übung der Vokabeln und des Sprechens)
So stellt die Dozentin am Ende der Stunde die Hausaufgaben oder weitere Informationen online.
Des Weiteren übermittelt sie mir die weiteren Übungen zu den Lektionen, die ich online stellen kann und die Studierenden darauf hinweise, dass sie weiterführende Übungen und Test machen können.
Eine weiterführende Idee dazu wäre das Erarbeiten von Vokabelfeldern durch die Studierenden. Das heißt, nicht nur die Vokabeln aus dem Buch werden aufgeführt, sondern die Studierenden überlegen selber, welche Vokabeln für sie im Alltag zu diesem Thema wichtig wären. Was möchten sie sagen? In welchen Situationen reden sie über das essen? was möchten sie fragen?
So wäre eine praktische Übung zum Beispiel, dass die Studierenden zum Thema „Essen“ einkaufen gehen und überlegen, was sie im Laden sagen möchten oder müssen bzw. ergeben sich vielleicht Situationen wo sie nach bestimmten Produkten, Preis oder Gewicht fragen müssen. Dies übersetzen sie dann in das Spanische und haben ein Vokabelfeld, was auf den Alltag und die Bedürfnisse der Studierenden zugeschnitten ist.

Lehr-/Lernziel: Mein Ziel war es, die Studierenden in Lernprozess zu unterstützen und durch die Methoden einen Praxisbezug herzustellen. Außerdem war es mir wichtig, dass die Studierenden weitere Aufgaben bekommen, die sie eigenverantwortlich zuhause üben können und somit ihr Wissen vertiefen und nicht nur im Unterricht lernen, sondern auch zuhause die Motivation haben, ihr gelerntes Wissen zu vertiefen und auszubauen.
Zum Ende des Seminars sollten sie damit gut auf die Klausur und den mündlichen Test vorbereitet sein.

Empfehlungen an KollegInnen: Es ist darauf zu achten, den Studierenden klare Zeitangaben für die Abgabe der Onlinehausaufgaben zu machen. Auch muss zu Anfang des Seminars eine Gruppeneinteilung stattfinden, sodass jeder Studierende weiß, zu welchem Thema er Vokabeln suchen und ein Treffen zur praktischen Umsetzung finden muss.
Zudem ist es wichtig, bei der Veröffentlichung der weiteren Aufgaben und Tests darauf zu achten, dass diese nicht zu früh oder zu spät freigeschaltet werden. Also am besten schon im Vorfeld alle Übungen vorbereiten und dann nach Abschluss der Lektionen oder einer Einheit freischalten. Das spart auch Arbeit während des Semesters.

 

PINGO

Veranstaltungstyp: Vorlesung

Teilnehmerzahl: 300

Teilnehmerzusammensetzung: Studienanfänger

Raumsituation: Audimax, Beamer, Mikro etc.

Materialien: Laptop und Beamer, Smartphones, Internetempfang

Phase der Veranstaltung: Ausstieg/Kontrollfragen zur gehaltenen Veranstaltung

Kurzbeschreibung der Methode: PINGO steht für „Peer Instruction for very large groups“ und ist das an der Universität Paderborn entwickelte Web-basierte Live-Feedback-System für die Lehre zur Aktivierung von Studierenden insbesondere in großen Lehrveranstaltungen. So wie Günther Jauch bei der Quizsendung „Wer wird Millionär“ die Zuschauer im Studio über den Publikumsjoker in das Quiz einbezieht, können Dozenten mit PINGO ihre Studierenden aus der traditionell eher passiven Rolle herausholen und aktiv an der Vorlesung beteiligen. Diese können während der Vorlesung vom Dozenten gestellte Fragen über ihre Smartphones, Tablets oder Laptops beantworten. PINGO wird derzeit in einer deutschen und einer englischen Version angeboten und steht Nutzerinnen und Nutzern von Hochschulen weltweit kostenlos zur Verfügung. PINGO ist unter http://pingo.upb.de erreichbar.

Durchführung der Methode: Die Methode Pingo habe ich zum Ende der Lehrveranstaltung Kosten- und Leistungsrechnung zur Lernzielkontrolle durchgeführt. Dazu habe ich im  Vorhinnein ca. 8-12 Kontrollfragen formuliert, die die Studierenden am Ende der Veranstaltung mittels Pingo beantworten. Die Ergebnisse waren daraufhin direkt sichtbar und bei der Erläuterung konnte ich mich auf diejenigen Fragen fokussieren, die von einer Mehrzahl von Studierenden nicht korrekt beantwortet wurden.

Lehr-/Lernziele: Eine Lernzielkontrolle mit einer aufgelockerten Methode. Einen Medienwechsel. Die Aktivierung von Studierenden.

Empfehlungen für KollegInnen: Die Fragen müssen eindeutig und klar formuliert sein (eine gute Vorbereitung ist notwendig). Die Methode Pingo und die online-Menüführung müssen vollständig durchdrungen werden, um Verwirrungen während der Durchführung zu vermeiden. Bei der Nachbereitung der Vorlesung / der PINGO-Befragung sollten nicht mehrheitlich richtig beantwortete Fragen hinsichtlich der Fragestellung und/oder hinsichtlich der Erklärung in der Vorlesung überprüft werden.

Reaktion der Studierenden: Mehrheitlich waren die Studierenden begeistert von der Methodik. In wenigen Fällen gab es Unmut, wenn PINGO auf dem Smartphone nicht funktionierte oder wenn kein Smartphone vorhanden war.

 

PINGO in Mathevorlesung

Veranstaltungstyp: Vorlesung +Übung

Teilnehmeranzahl: ca. 250

Teilnehmerzusammensetzung: überwiegend Studienanfänger, Lehramt

Raum: Großer Hörsaal

Name der Methode: Feedback via Votingsystem PINGO

Materialien: Internetfähiges Endgerät (Smartphone, Tablet, Laptop…)

Phase der Lehrveranstaltung:
Die Methode kann regelmäßig für das Feedback innerhalb der Veranstaltung eingesetzt werden. Mit einem Votingsystem kann die erfolgreiche Vermittlung vergangener Vorlesungsinhalte überprüft werden.

Kurzbeschreibung der Methode: Bei dem Feedback via PINGO können die Studierenden über ein internetfähiges Endgerät an eine rvom Professor gestellten Umfrage anonym teilnhemen. Die Umfrage kann entweder eine Single-Choice-, eine Multiple-Choice- oder eine Freitextaufgabe sein. Die Antworten der Studierenden erscheinen beim Professor dann in Form von absoluten Zahlebn und einem Balkendiagramm. Freitextaufgaben werden als Tag-Coud dargestellt. Die Fragen können im System vorbereitet oder spontan eingegeben werden (nicht aufwändig).

Durchführung der Methode: Insgesamt waren drei Aktivitäten möglich.

1. Zur Wiederholung/zum Einstieg: Die gestellten Fragen, bspw. am Anfang einer Veranstaltung können sich auf die Inhalte des vorhergegangenen Veranstaltungsinhaltes beziehen.

2. Veranstaltungsbegleitend: Fragen können mehrfach während der Veranstaltung gestellt werden, z.B. an Phasen der Veranstaltung angelehnt, oder nach inhaltlichen Schritten gestaffelt.

3. Assessment am Ende: Zur Überprüfung eines groben Lehrziels und als Feedback für die Studierenden, ob die Inhalte verstanden wurden. In diesem Falle gibt das System einen Hinweis zur initiierung von Selbstlernaktivitäten.

Lehr-Lernziel: Den Studierenden sollte die aktive Teilnahme an der Vorlesung ermöglicht werden.

Lehrende bekommen Feedback über den Lernstand der Teilnehmer und können ggf. den Lehrverlauf darauf direkt anpassen.

Für Studierende ist das System eine gute Möglichkeit anonym ein Feedback zu geben.

Empfehlung an KollegInnen: Es gibt viele unterschiedliche Votingsysteme auf dem markt. man sollte sich imVorfeld genau überlegen, welche Ziele man mit dem Votingsystem verfolgt und danach entscheiden.

Nach einer Einarbeitung in das PINGO-System gibt es kaum noch Schwierigkeiten. Das System ist für den „Life“-Einsatz gedacht und nicht für asynchrone Assessments.

Es ist wichtig, das System am Anfang einer Veranstaltungsreihe bei den Studies einzuführen. Vielleicht mit einer Probeaufgabe, die alle mal mitmachen können.

Reaktion der Studierenden: Bei der Einführung des Systems haben die Studierenden PINGO überwiegend positiv aufgenommen.

Austauschforum für Vorlesung

Veranstaltungstyp: Vorlesung + Tutorium

Teilnehmeranzahl: ca. 600

Teilnehmerzusammensetzung: überwiegend Erstsemester, B.A., B.Sc.

Raum: Audimax

Name der Methode: Austauschforum

Materialien: PC, Internetzugang, koaLA-Kurs, eingerichtete Foren

Phase der Lehrveranstaltung: semesterbegleitendes Angebot, add-on zur Präsenzveranstaltung

Kurzbeschreibung der Methode: Einrichtung eines Kommunikationsforums für Studierende, um Fragen und Probleme, aber auch Anregungen sowohl untereinander als auch im Austausch mit dem/der Lehrende/n schnell und unkompliziert klären zu können.

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Referate im Wiki dokumentieren

Veranstaltungstyp: Seminar

Teilnehmeranzahl: 25

Teilnehmerzusammensetzung: Studienanfänger

Raum: Seminarraum

Name der Methode: Gestaltung von Wikis

Materialien: PC, Internetzugang, koaLA-Kurs, vorher angelegter Wiki

Phase der Lehrveranstaltung: Informationssicherung

Kurzbeschreibung der Methode: Die Studierenden haben Kurzreferate gehalten und die Inhalte in einem Wikieintrag dokumentiert und veranschaulicht.

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Frageforum in koaLA

Veranstaltungstyp:Vorlesung und Tutorien

Teilnehmerzahl: 600-1000

Teilnehmerzusammensetzung: viele Erstsemester, B.A. und B.Sc.

Raumsituation: Audimax

Name der Methode: Austauschforum

Materialien: Kurs in koaLA, Forum im koaLA-Kurs

Phase der Veranstaltung: semesterbegleitendes Angebot, Selbstlernphase

Kurzbeschreibung der Methode: Kommunikationsforum zur Unterstützung des Austauschs zwischen Studierenden und zwischen Studierenden und Lehrstuhl

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Angereichertes E-Learning in einem Seminar durch Blogs und Wikis

Veranstaltungstyp: Seminar

Anzahl Teilnehmer: ca. 60 TN

Raumsituation: Seminarraum in ausreichender Größe

Name der Methode: Blog- und Wikiarbeit

Materialien: Rechner, Internetzugang, Kurs in koaLA

Phase der LV: Selbstgesteuertes Lernen

Kurzbeschreibung der Methode: Im Rahmen einer Präsenzveranstaltung wurde ein eLearning-Angebot auf der Lernplattform koaLA erstellt. Das Angebot bestand aus zwei Teilen:

1. Ein Kommunikationsforum, das den Studierenden die Möglichkeit geben sollte, auch außerhalb der Präsenzzeiten Fragen zu stellen. Eine Antwort wurde innerhalb von 24h gegeben.

2. Ein Wiki, welches die Studierenden mit eigenen Beiträgen zu Seminarinhalten versehen konnten. Die Qualität der Inhalte sollte durch einen festgelegten Anforderungskatalog sichergestellt werden. Als Anreiz gab es Zusatzpunkte, die auf eine Prüfungsleistung (TN-Klausur) angerechnet werden konnten.

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