Archiv für den Autor: Thomas Mangold

Partnerinterview & gegenseitiges Vorstellen

Fakultät: KW

Veranstaltungstyp: Praxisseminar

TN-Zahl: 11

TN-Zusammensetzung: Studierende vom 1. – 11. Fachsemester, ungefähr hälftig Bachelor- und Lehramtsstudierende

Phase der Lehrveranstaltung: Einstiegssituation, Kennenlernphase

Raumsituation: U-Sitzordnung

Benötigte Materialien: Folie mit Arbeitsanweisung, Material für Notizen seitens der Studierenden

Kurzbeschreibung der Methode: Partnerinterview: Die Sitznachbarn führen ein 5-minütiges Gespräch über ihren (Studien-)Hintergrund, ihr Vorwissen zum und ihre Erwartungen ans Seminar.

Danach stellen sich die Gesprächspartner jeweils gegenseitig der Gruppe vor.

Durchführung der Methode: Zunächst mündliche Erklärung der Methode/ des Arbeitsauftrags.

Danach Projektion einer Folien mit der Arbeitsanweisung sowie Beispielen leitender Fragen für das Partnerinterview.

Der Lehrende gibt das Startsignal und stoppt die Zeit.

In der Gesprächszeit tauschen sich die Partner aus und machen sich ggf. Notizen für die nachfolgende Präsentation.

Nach Beendigung der Partnergespräche stellen sich die Studierenden gegenseitig der Gruppe vor.

Der Lehrende stellt dabei teilweise Nachfragen.

Lehr-/Lernziel: Erhebung von Vorwissen und Wünschen der Studierenden (auch, um Seminarinhalte darauf auszurichten).

Transparenz für die Studierenden schaffen, wer welches Wissen mitbringt und wo Möglichkeiten der Zusammenarbeit bestehen.

Erste Kontakte zwischen den Studierenden anregen sowie Gruppenbildung für spätere Partnerarbeiten fördern.

 

Tipps/Hinweise: Wenn die Gruppe größer und die Zusammensetzung der Studierende weniger gemischt ist oder sich schon deutlich abzeichnet, dass die nebeneinander sitzenden Studierenden sich bereits kennen, sollte erst (etwa per Losverfahren) eine andere Sitzordnung hergestellt werden, damit tatsächlich neue Kontakte entstehen.

 

Eine Schwierigkeit könnte sein, dass zu Beginn der Sitzung noch verspätete TeilnehmerInnen kommen, die dann keinen Gesprächspartner haben bzw. erst mitten im Gespräch dazustoßen.

 

Wenn sich herausstellt, dass die anvisierten 5 Minuten zu knapp sind, sollte der Lehrende die Gesprächsdauer lieber um eine Minute erhöhen als den Gesprächsfluss/ das Kennenlernen zu unterbrechen.

 

Der/Die Lehrende sollte sich bei der Vorstellung der TeilnehmerInnen Notizen machen, damit er die Studierenden-Wünsche auch später aufgreifen und das vorhandene Wissen ‘anzapfen’ kann.

Reaktion der Studierenden: Es entstand eine gelockerte Atmosphäre zwischen den Teilnehmern.

Dadurch, dass die Studierenden erst miteinander sprechen und sich dann gegenseitig vorstellen, ist die Situation (insbesondere auch gut war für eher zurückhaltende Studierende) recht entspannt, da nicht vor der gesamten Gruppe in der ‘Ich’-Perspektive geredet werden muss.

 

Debatte

Fakultät: KW

Veranstaltungstyp: Seminar

TN-Zahl: ca. 50

TN-Zusammensetzung: Philosophiestudierende in allen Studienphasen + Studium Generale

Phase der Lehrveranstaltung: Arbeitsphase in einer Wiederholungssitzung

Raumsituation: Großer, heller Seminarraum mit einem Mittelgang, so dass Mann/Frau leicht zwei Gruppen bilden konnten, aber auch gut in Kleingruppen arbeiten

Benötigte Materialien: Unterrichtsmaterial der Studierenden; Pinnwände / Tische

Kurzbeschreibung der Methode:  „Eine Debatte ist ein geregeltes Wortgefecht, bei dem die TeilnehmerInnen argumentativ ihren eigenen Standpunkt zu einem bestimmten Thema vertreten und versuchen ihn gegen konträre Ansichten zu behaupten.

Der Einsatz der Methode eignet sich besonders bei konfliktgeladenen Themen, um alle TeilnehmerInnen zu beteiligen oder um einer ungeordneten Diskussion Struktur und Regeln zu verleihen.“

Durchführung der Methode: In meinem Fall ging es darum zwei fundamentale antithetische Positionen in der Geschlechterfrage, die in den vorangehenden Sitzungen ausführlich behandelt worden waren, zu diskutieren. Dazu habe ich die Seminargruppe in zwei zufällig gleich große Untergruppen aufgeteilt (rechts vom Mittelgang/links vom Mittelgang), die jeweils eine der Positionen verteidigen sollten.

Die Teilnehmer erhielten 15 Minuten Zeit, ihre Unterlagen einzusehen und sich die jeweilige Position und ihre Argumente zu vergegenwärtigen. Die Gruppen durften Eröffnungsredner bestimmten, die die Debatte eröffneten (jeweils 5 Minuten Redezeit). Danach wurde die Debatte von mir moderiert.

Lehr-/Lernziel: Zweck der Debatte war zum einen die Wiederholung der bestehenden Lernergebnisse aber auch ihre Erweiterung durch die Nötigung der Studierenden, Argumente für eine Position zu finden, die sie nicht vertreten.

Die Methode bot sich unbedingt an, weil eine große Mehrheit der TeilnehmerInnen, von vornherein eine der beiden Positionen bevorzugte, vertrat und verteidigte und eine weitergehende Reflexion der anderen Position verweigerte, so dass sie in den Sitzungen etwas unterbelichtet blieb. Dieser Missstand sollte durch die Debatte behoben werden.

Tipps/Hinweise: Diese Methode lebt davon, dass die Debattierenden sich mit der von ihnen vertretenen Position (vorübergehend) identifizieren. Das ist in meinem Fall nicht allen TeilnehmerInnen gelungen. Im Fall eines erneuten Einsatzes dieser Methode unter ähnlichen Umständen, würde ich einen größeren Anreiz dafür schaffen, die geforderte Position offensiver zu verteidigen. Ich denke, es wäre erfolgsversprechend den Wettbewerbsgedanken zu betonen und einen Anreiz für einen Debattensieg zu schaffen.

Da ich die Debatte von dem gesamten Kurs ausführen ließ, der auch noch recht groß war, stellte sich die Moderation als besondere Herausforderung heraus. Manche Meldungen konnten nicht berücksichtigt werden u.ä.  In Zukunft würde ich bei größeren Seminaren die Debatte in kleineren Gruppen durchführen lassen, die am Schluss der Sitzung ihre Debattenergebnisse dem Plenum vorstellen.

Verfasst von:
Ana Rodrigues

Methoden-Highlights

Fakultät: KW

Veranstaltungstyp: Begleitseminar

TN-Zahl: 14

TN-Zusammensetzung: Mitte Bachelor – Ende Master

Phase der Lehrveranstaltung: Arbeitsphase

Raumsituation: U-Sitzordnung, 3 Stellwände, an den Seiten Tischreihen

Benötigte Materialien: Unterrichtsmaterial der Studierenden; Pinnwände / Tische

Kurzbeschreibung der Methode: Die Methode dient dazu, dass TN eigene Materialien und Methoden vorstellen können, ohne viel Vorbereitungszeit oder großen Materialaufwand zu haben. Jeder stellt etwas vor. Die Länge der Vorstellung hängt individuell von der Person/dem Material ab, Obergrenze sind 5 Minuten Vorstellung.

Durchführung der Methode: Die Studierenden werden im vorherigen Seminar aufgefordert, eigene Unterrichtsmaterialien mitzubringen. Sie sollen solche auswählen, die sie selber gestaltet haben oder welche sie übernommen/verändert und für den Unterrichtseinsatz sehr gut befunden haben. In dem Seminar bekommen die TN 10 Minuten Planungszeit, um eine Vorstellung ihrer mitgebrachten Materialien zu organisieren. Neben den Pinnwänden können die Unterrichtsmaterialien auch auf großen Tischgruppen ausgelegt werden. Nun geht die Gruppe gemeinsam in einer Art „Museumsrundgang“ von Station zu Station und die TN stellen jeweils unter Angabe der Quelle ihre Materialien mit Vor- und Nachteilen, Wirkung auf die SuS und Lernzielen vor. Anschließend können Rückfragen der Zuhörer gestellt werden oder die Lehrperson stellt Rückfragen und es wird (konstruktives) Feedback gegeben.

Lehr-/Lernziel: Die TN sollen viele verschiedene Materialien und Methoden kennenlernen. Indem Kommilitonen diese vorstellen und dazu noch sagen können, unter welchen Bedingungen der Einsatz gut geklappt hat, kommt auch ein Austausch an Praxiserfahrung dazu.

Tipps/Hinweise: Es sollte ein offenes, positives Gespräch über die Materialien entstehen. Dafür hält sich die Lehrperson im Hintergrund und leitet die Kommentare, Rückfragen, das Feedback.

Reaktion der Studierenden: Die Studierenden sind stolz auf ihre Materialien und Methoden und freuen sich darüber, diese zu präsentieren. Sie sind interessiert an den Vorstellungen der anderen TN und fragen aus Eigeninteresse viel zu dem Vorgestellten nach.

Vernissage zu Vorwissen

Fakultät: KW

Veranstaltungstyp: Seminar

TN-Zahl: 40

TN-Zusammensetzung: 2./4. BA-Semester

Phase der Lehrveranstaltung: Erste Arbeitsphase

Raumsituation: normaler Seminarraum

Benötigte Materialien: Vorbereitete Frage- bzw. Karteikärtchen

Kurzbeschreibung der Methode: Aktuelle Wissensstände sollten öffentlich gemacht werden, um einen Eindruck zu bekommen, wo die Teilnehmenden stehen.

Durchführung der Methode: Die Studierenden haben in der ersten Sitzung MIndmaps zu dem Seminarthema angefertigt, auf denen sie ihr Vorwissen darstellen sollten. Sie wurden dazu angehalten, sich auf ihr eigenes Wissen zu verlassen, da es sich um einen Einstieg handelt. Es wurde auch betont, dass es sich nicht um eine Testsituation handelt!

Die Studierenden haben sich ihre Mindmaps in 4er Gruppen gegenseitig vorgestellt und sollten sich befragen, wenn es Unklarheiten gab.

Lehr-/Lernziel: In dieser Sitzung sollten die Studis darüber reflektieren, welches Wissen sie zu dem Seminarthema schon haben. Sie sollten auch einen Einblick bekommen, was ihre KommilitonInnen schon wissen. In der letzten Sitzung sollen die Mindmaps wieder genutzt werden, um den Wissenszuwachs zu verdeutlichen.

Tipps/Hinweise: Die Lehrperson bekommt einen Eindruck, welches Wissen die Studierenden mitbringen, wo Fragen sind und an welche Themen scheinbar keine Anknüpfungspunkte bestehen.

Ausreichend große Zettel mitbringen (z.B. zerschnittenes Flipchart-Papier), da DINA4 doch recht klein ist.

Selbst wenn die Studierenden wissen, was im Zentrum der Mindmap steht, werden viele Impulsfragen benötigt.

Sie brauchten auch nicht viel Zeit, um sich über ihre Ergebnisse auszutauschen, wenn das Vorwissen recht gering ist. Hier helfen vllt. gute Impulsfragen, die sich die Studis untereinander stellen können (woher weißt du das? Wie kommst du darauf? Welche Erfahrungen hast du damit schon? Welche Erwartungen hast du an ds Seminar? Was willst du hinterher können/ wissen?)

Leider ließen sich die Gruppen nicht dazu bewegen, auf zu stehen für die Präsentationen (einige hatten sich erhoben, aber da der Großteil sitzen blieb, setzten auch die anderen sich wieder). Hier habe ich zu spät reagiert, die „Sitzenbleiber“ nochmals aufzufordern und die anderen zu ermutigen. Es hätte auch geholfen, entweder größere Gruppen zu bilden (sodass alle sich bewegen müssen) oder den Raum entsprechend zu präparieren (die zahlreichen Stühle und Tische machen es mühselig, sich hin und her zu bewegen).

 

Der Filter

Fakultät: NW

Veranstaltungstyp: Seminar

TN-Zahl: 9

TN-Zusammensetzung: BK-Studiengang, 6. Semester B.A,

Phase der Lehrveranstaltung: Wiederholung als Einstieg, Fokussierung während der Arbeitsphase

Benötigte Materialien: Vorbereitete Frage- bzw. Karteikärtchen

Kurzbeschreibung der Methode: Studierende werden zu Beginn der Veranstaltung gebeten, auf bestimmte Aspekte zu achten. An die Studierenden werden Karteikarten mit (einfachen) Fragen verteilt. Die Studierenden werden gebeten, zu Beginn der nächsten Seminareinheit eine kurze Erinnerungshilfe an die zuletzt besprochenen Themen zu geben.

Durchführung der Methode: Diese Methode wurde in zwei aufeinanderfolgenden Seminareinheiten „Rechnungswesen“ erprobt. Da die Begeisterung der Studierenden für die Finanz- und Betriebsbuchführung bereits im Vorfeld zurückhaltend war, bekam jede Studierende und jeder Studendierender zu Beginn der ersten Einheit eine Karte mit einer einfachen Frage ausgeteilt, z.B.
Wie ist die Bilanz – grob – gegliedert?
Welche Aufgabe hat die Gewinn- und Verlustrechnung?
Was sind Beispiele für Aufwandskonten?
Zu Beginn der nächsten thematisch aufbauenden Seminareinheit haben die Studierenden ihren Kommilitonen ihr Thema als Wiederholung und auch zum besseren Verständnis noch einmal vorgestellt.

Lehr-/Lernziel: Konzentration und Aufmerksamkeit der Studierenden durch eine Fokussierung in dem für sie herausforderndem Themenfeld Rechnungswesen und zum Seminarzeitpunkt am Montag, 14 Uhr.

Studierende geben bestimmte Lerninhalte aktiv wieder, wodurch diese sich besser „verankern“. Weiterhin sind die Studierenden gefordert, sich in (überschaubares) Wissen im Zusammenhang mit der Frage einzulesen.

Wiederholung und somit Einstieg in die folgende thematisch aufbauende Seminareinheit durch die Studierenden (Aktivierung).

Reaktion der Studierenden: Die Studierenden haben die Fragen / die Methode bereitwillig bearbeitet. Sie folgten dem Seminarverlauf aufmerksamer und empfanden die Methode insgesamt als positiv.

Zwei Studierende haben die Methode aufgegriffen und in eine Präsentation eingebaut. Am Ende der Präsentation baten die Vortragenden die Kommilitonen, die Frage auch als Ergebnissicherung zu beantworten.

Verfasst von: Anja Meyer

Think-Pair-Share

Fakultät: KW

Veranstaltungstyp: Blockseminar

TN-Zahl: 13

TN-Zusammensetzung: 4. FS BA und 1. bzw. 2. FS MA

Phase der Lehrveranstaltung: Arbeitsphase im Nachmittagsblock des ersten Blockseminartags

Raumsituation: Seminarraum für ca. 80 Teilnehmer

Kurzbeschreibung der Methode: Es handelt sich um eine dreistufige Methode. In der ersten Phase arbeiten die Studierenden allein, anschließend arbeiten sie in Zweiergruppen. In der dritten und letzten Phase werden die Ergebnisse im Plenum präsentiert.

Durchführung der Methode: Die Studierenden überlegten sich in der Thinkphase ein Thema und eine grobe Planung für eine Unterrichtsstunde in einer Klasse mit Schülerinnen und Schülern mit und ohne sonderpädagogischen Förderbedarf. Es sollte ein Thema sein welches in verschiedenen Anforderungsstufen und Aufgabenarten aufbereitet werden kann.

In der Pairphase stellten sich die Studierenden ihre Ideen gegenseitig vor und wählten einen der beiden Vorschläge aus, den sie für die Plenumsphase auf einem Plakat visualisierten.

In der Sharephase wurden die Plakate dem Plenum vorgestellt.

Lehr-/Lernziel: Die Studierenden sollten erkennen dass es viele Themen gibt, die sich für einen differenzierten Unterricht in ihrem Schulfach eignen.

Tipps: Je nach Schwierigkeit der Aufgaben sollte man für jede Phase ausreichend Zeit zur Verfügung stellen.

Die Phasen „Think“ und „Pair“ können erst beendet werden, wenn alle Studierenden die Aufgaben der Phase abgeschlossen haben. In der Phase Share sollte jede Gruppe die Gelegenheit haben, ihre Ergebnisse vorzustellen.


Placemat

Fakultät: KW

Veranstaltungstyp: Seminar

TN-Zahl: 17

TN-Zusammensetzung: Bachelor-Studierende im vierten bis sechsten Semester

Raumsituation: gute Raumsituation, genügend Platz für alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer; Tischanordnung im „U“

benötigte Materialien: DIN A3 Zettel oder Flipchart, Eddings

Phase der Lehrveranstaltung: Einstieg in die Seminarsitzung

Kurzbeschreibung der Methode:– strukturiertes Vorgehen unter Nutzung einer grafischen Struktur
– Arbeitsresultate verschiedener Personen werden zusammengeführt
– sowohl individuelle Arbeitsergebnisse als auch Ergebnisse aus Gruppenarbeitsprozessen werden festgehalten

Die Methode eignet sich sehr gut zum Einstieg in ein Thema, indem Vorerfahrungen abgefragt werden, aber auch zur Erfassung von Lernzwischenständen und Arbeitszwischenergebnissen sowie zur abschließenden Diskussion eines Themenkomplexes.

Durchführung der Methode:
Vierergruppen: Die TeilnehmerInnen werden in Kleingruppen – vorzugsweise Vierergruppen – aufgeteilt und erhalten die vorbereitete Flipchart (siehe Abbildung)

Einzelarbeit:
In der ersten Phase setzt sich jede(r) Teilnehmer(in) in Einzelarbeit mit einer Fragestellung/These/Problemstellung/o.ä. auseinander und verschriftlicht ihre Aspekte/Meinung/Vorwissen/o.ä. auf der vorgesehenen Schreibfläche.

Austausch:
Anschließend tauschen sich die TeilnehmerInnen in ihrer Gruppe über ihre Ergebnisse aus und halten die Kernaspekte im mittleren Feld als Gruppenergebnis fest.

Im Plenum werden die Ergebnisse aller Gruppen präsentiert und diskutiert.

 

Lehr-/Lernziel:  – individuelle Auseinandersetzung mit Fragestellung
– Erhebung von Vorwissen der Studierenden
– Austausch und Diskussion in Kleingruppen

 

Reaktion der Studierenden:  – sehr zufrieden über gestaffelte Erarbeitung (EA –> GA)

Peer-Review

Fakultät: EIM

Veranstaltungstyp: Seminar

TN-Zahl: 10

TN-Zusammensetzung: M.A.

benötigte Materialien: Fragenkatalog

Phase der Lehrveranstaltung: Feedback, Bewertung

Kurzbeschreibung der Methode: Jeder Student erhält die Seminar-Arbeiten von 3 anderen Studenten, liest diese und beantwortet einen Fragenkatalog. Dieser enthält u.a. Fragen zur Bewertung. Die beantworteten Fragenkataloge werden vom Dozenten ausgewertet. Die Bewertung durch die Studenten fließt mit in die Gesamtbewertung durch den Dozenten mit ein, z.B. 1:2.

Durchführung der Methode:
s.o.Die Studenten haben die 3 Seminararbeiten + Fragenkatalog als pdf-Formular per Mail erhalten und hatten etwa eine Woche Zeit diese für jede Arbeit auszufüllen.

Fragenkatalog:

Author: _______________________
Reviewer:_______________________
Evaluate by
1. Please summarize the written report in at least 3-5 sentences.
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2. Is the paper technically sound? (1.0 = very good, …, 5.0 = fail)______
3. Evaluate the clarity of the text. (1.0 = very good, …, 5.0 = fail)______
4. Are the references adequate (complete, correctly cited)? (1.0 = very good, …, 5.0 = fail)______
5. What is your suggestion for an overall grade? (1.0 = very good, …, 5.0 = fail)______
6. Please rate your confidence on the topic. (1.0 = I know a lot about this topic, …, 5.0 = the topic was new to me______
7. Optional: Comments for the lecturer
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Lehr-/Lernziel: Studenten sollen in der Lage sein, die Qualität einer Literaturarbeit einschätzen zu können.

Tipps: Wenn das Feedback mit in die Note einfließen soll, müssen alle Studenten ohne Ausnahmen damit einverstanden sein.

Um sicher zu stellen, dass die Arbeit wirklich gelesen wurde und der Fragenkatalog nicht blind beantwortet wurde ist es wichtig, den Inhalt abzufragen.

Studenten müssen respektvoll miteinander umgehen.

Reaktion der Studierenden: Sehr gut. Sie empfanden diese Art der Bewertung sehr fair und haben gewissenhaft geantwortet.

Gruppen-Feedback

Fakultät: EIM

Veranstaltungstyp: Seminar

TN-Zahl: 10

TN-Zusammensetzung: M.A.

Raumsituation: kleiner Seminarraum

benötigte Materialien: Fragenkatalog (bestenfalls: ausgedruckt für jeden Studenten)

Phase der Lehrveranstaltung: Feedback

Kurzbeschreibung der Methode: Vor/nach jeder Präsentation erhält jeder Student einen ausgedruckten Fragenkatalog und füllt diesen aus. Hierbei kann es sich um Feedback handeln, das in die Bewertung mit einfließt und/oder Feedback, dass persönlich für den Präsentierenden ist.

Durchführung der Methode: s.o.
PART 1 wird an den Dozenten gegeben. Die Benotung fliest zu 1/3 in die Gesamtbewertung durch den Dozenten mit ein.
PART 2 ist persönlich für den Präsentierenden.

Fragenkatalog:

Speaker:______________________________________________
Topic:  ________________________________________________
Reviewer:______________________________________________

PART 1:
1. I enjoyed listening. (1.0 = very much, …,  5.0 = hated it) _____
2. The content of the talk was presented very clearly.(1.0 = yes, …,  5.0 = not at all)_____
3. Quality of presentation slides:(1.0 = very good …,  5.0 = fail)_____
4. My suggestion for the overall grade of this presentation:(1.0 = very good …,  5.0 = fail)_____

PART 2:
5. Feedback on presentation style:
(E.g. Your time management is perfect; you have a strong voice; try to speak a bit louder; you looked a lot into the audience – that was good; you forgot to look into the audience, try it next time.)
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Lehr-/Lernziel: Studenten sollen erkennen, was bei einer Präsentation wichtig ist und lernen sich mit anderen vergleichen zu können.

Tipps: Wenn das Feedback mit in die Note einfließen soll, müssen alle Studenten ohne Ausnahmen damit einverstanden sein.

Studenten müssen respektvoll miteinander umgehen.

Reaktion der Studierenden: Sehr gut. Die Studenten haben sehr gewissenhaft bewertet und sehr konstruktives Feedback gegeben.

Glückstopf + Stillarbeit + Mini-Präsentation

Fakultät: EIM

Veranstaltungstyp: Übung

TN-Zahl: 6

TN-Zusammensetzung: M.A. inkl. Austauschstudenten

Raumsituation: großer Seminarraum

benötigte Materialien: kleine Papierstücke / Post-Its auf denen Begriffe bzw. zu bearbeitende Aufgaben stehen,
ggf. Tafel

Phase der Lehrveranstaltung: Arbeitsphase

Kurzbeschreibung der Methode: Die Zettel sind mit Aufgaben bzw. Begriffen (die erklärt werden sollen) versehen.
Jeder Student zieht (mindestens) einen Zettel und bearbeitet diesen in Stillarbeit.
So wird jeder Student mit einbezogen und keiner kann sich komplett raus halten.
Die Ergebnisse der Stillarbeit werden von den Studenten vor den anderen präsentiert und ggf. an der Tafel gesammelt. Nach den einzelnen Präsentationen können Dozent oder Studenten den Inhalt gemeinsam vervollständigen oder Fragen stellen.

Durchführung der Methode: Zu erstellen war eine Scatterplot Matrix. Jeder Student erhielt 3-4 Zettel und musste entsprechend mehrere Scatterplots / Streudiagramme / Teil-Diagramme erstellen. Wie dies geht durften sie in den Vorlesungsunterlagen nachschlagen, mit dem Nachbarn diskutieren etc. Anschließend wurden alle Teile an der Tafel zusammengesetzt. Jeder Student musste seine Teil-Lösung kurz erläutern.

Lehr-/Lernziel: Der Student sollte Lernen einen Scatterplot Matrix zu erstellen und erkennen welche Schwierigkeiten es geben kann.

Tipps: Die Methode ist sehr vielseitig einsetzbar, muss allerdings gut geplant werden. Eine angemessene Auswahl an Aufgaben bzw. Begriffen ist wichtig.

Die Anzahl der Begriffe bzw. Aufgaben muss der Studentenanzahl angemessen sein. Ggf. kann man weitere Zettel zurück halten, um schnellen Studenten weitere zu geben.

Vorteil: Aufgaben werden gleichmäßig verteilt auf die Studenten und keiner hält sich komplett raus.

Reaktion der Studierenden: Sehr gut. Alle haben gut mitgemacht. Bei der Präsentation haben sie sich gut ergänzt.