Schlagwort-Archiv: Erarbeitungsphase

Gruppentische, -puzzle

Veranstaltungstyp: Übung

Teilnehmeranzahl: 20-30

Teilnehmerzusammensetzung:  Studierende im 1. Semester, sowie Wiederholer (3., 5., 7. Semester)

Raumsituation: Der Raum ist gut groß, hell, mit OHP und Beamer ausgestattet. Allerdings gibt es nur 2 kleinere Tafeln, die oft gewischt werden müssen.

Name der Methode: Gruppentische, teilweise Gruppenpuzzle

Materialien: Moderationskarten

Phase der Lehrveranstaltung: Arbeitsphase

Kurzbeschreibung der Methode: Die TN der Übung werden in verschiedene Gruppen eingeteilt (am besten ist es, wenn sie sich selbst einteilen). Gruppengröße sollte 5-6 Studierende betragen. Ggf. sollte man als Tutor*in nochmal darauf hinweisen. Da die TN an Tischen arbeiten sollen, werden auch die Tische entsprechend zusammengestellt. Die einzelnen Gruppen bekommen dann per Moderationskarte Arbeitsaufträge, die sie im Laufe der Sitzung abarbeiten sollen. Dabei können das immer die gleichen Aufträge sein oder verschiedene, sodass bei letzterem dann am Ende alle Arbeitsteile zusammengetragen werden müssen als Gruppenpuzzle.

Durchführung der Methode: Die Methode wurde erstmalig am Anfang des Semesters durchgeführt in einer Gruppe mit 30 Studierenden. Die erste Sitzung verlief super (im Nachhinein betrachtet). Die Teilnehmer*innen organisierten sich selbständig in Gruppen und haben die Arbeitsaufträge gut angenommen. Erfreulicherweise kam es zu fachlichen Gesprächen innerhalb der Gruppen, wo einander erklärt worden ist. Als Tutor hatte ich wenig zu tun und konnte den Gruppen mit einfachen Hinweisen helfen. Das Feedback verlief am Ende sehr gut: wir sollten dies auch weiterhin durchführen. Leider wurde die Methode in späteren Sitzungen immer weniger angenommen. An der Stelle hätte ich als Tutor doch mehr unterstützen müssen.

Lehr-/Lernziel: Mein Ziel war es, die Erstsemester mit den höheren Semesterstudierenden zusammen zu bringen. Dazu kam der Wunsch, fachlichen Austausch über die Inhalte anzuregen. Des Weiteren habe ich gehofft, dass Teilnehmer*innen, die die Inhalte der Sitzung erklären können, sich dieser stärker bewusst werden und sich an diese auch erinnern.

Empfehlungen an Kolleg*innen: Meiner Erfahrung nach würde bzw. sollte man den Studierenden nicht zu viel Freiräume lassen, da sich die Idee von Gruppentischen/-puzzlen sonst nicht auf Dauer gewinnbringend umsetzen lässt. Allerdings ist das auch sehr von der Studierendengruppe abhängig. Ansonsten lässt sich nur sagen: ausprobieren und schauen, in welcher Weise sich das umsetzen lässt.

Reaktion der Studierenden: Wie zuvor geschrieben, haben die Teilnehmer*innen die erste Stunde mit Gruppentischen gut angenommen. Später dann leider weniger.

Verfasser: Anonym