








PD Dr. habil. Mathias Kissel ist Privatdozent am Institut für Evangelische Theologie der Universität Paderborn.
[1] Dass Luther bis 1545 das Partizip e˙siw¿pwn als praesens historicum übersetzt, ist schlicht genial. Dadurch nimmt er gleichsam den Leser mit in die Handlung. Spätere Revisionen haben das Tempus leider an die Umgebung assimiliert.
[2] Vgl. Apg 19,13
[3] Für aÓnacworei√n gebe ich dem «Entweichen» den Vorzug vor dem einfachen Fortgehen. Der Bezug zu dem, was sich soeben ereignet hat, erscheint mir allzu offensichtlich, nicht nur aufgrund der Konjunktion kai«. Auch erinnert es an Lk 4,29.30, eine Szene, in der Jesus der Mordabsicht der Gegner «entweicht». Die sprachliche Konstruktion freilich ist bei Lukas eine andere.
[4] Auffälligerweise findet sich die Flexion diela¿loun an keiner anderen Stelle der Bibel.
[5] Obwohl der Text uneinheitlich bezeugt ist: ¢aÓrcierei√ß kai« oi˚ grammatei√ß›…™e˙xeplh/sseto e˙pi« thØv didachØv aujtouv. ¢ 4 2 3 1 N © Ï13 1241  syh » gramm. kai oi Farisaioi 1424 pc | ™ exeplhssonto å ∂ 579. 892. 1424. 2542 al c vgmss |
[6] Über Hermann Menge (1841 – 1939) lohnt sich, ein Wort zu verlieren. Menge hatte zeitlebens das Amt eines Schullehrers inne, ist Verfasser einer Reihe nicht unerheblicher Lehrwerke zur griechischen und lateinischen Sprache und befasste sich erst während seines Ruhestandes mit der Übersetzung der Bibel.
[7] Vgl.etwa V. 2 kai« pareth/roun aujto\n ei˙ toi√ß sa¿bbasin qerapeu/sei aujto/n, iºna kathgorh/swsin aujtouv.
[8] eine jüdische Minderheit, die die Herrschaft des Tetrarchen Herodes Antipas (4 v.Chr. – 39 n.Chr.) unterstützte (Mt 22,16)