{"id":1821,"date":"2025-05-19T13:41:15","date_gmt":"2025-05-19T11:41:15","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/zekkblog\/?p=1821"},"modified":"2025-05-19T13:41:15","modified_gmt":"2025-05-19T11:41:15","slug":"rueckblick-auf-den-narrt-fachtag-2025","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/zekkblog\/2025\/05\/19\/rueckblick-auf-den-narrt-fachtag-2025\/","title":{"rendered":"R\u00fcckblick auf den narrt-Fachtag 2025"},"content":{"rendered":"<div class=\"twoclick_social_bookmarks_post_1821 social_share_privacy clearfix 1.6.4 locale-de_DE sprite-de_DE\"><\/div><div class=\"twoclick-js\"><script type=\"text\/javascript\">\/* <![CDATA[ *\/\njQuery(document).ready(function($){if($('.twoclick_social_bookmarks_post_1821')){$('.twoclick_social_bookmarks_post_1821').socialSharePrivacy({\"txt_help\":\"Wenn Sie diese Felder durch einen Klick aktivieren, werden Informationen an Facebook, Twitter, Flattr, Xing, t3n, LinkedIn, Pinterest oder Google eventuell ins Ausland \\u00fcbertragen und unter Umst\\u00e4nden auch dort gespeichert. 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Juni fand der diesj\u00e4hrige Fachtag des <a href=\"https:\/\/narrt.de\/\">Netzwerks antisemitismus- und rassismuskritische Religionsp\u00e4dagogik und Theologie (narrt)<\/a> als digitale Veranstaltung statt und bot den Teilnehmenden vielf\u00e4ltige Einblicke in aktuelle Diskurse und Forschungsprojekte.<\/p>\n\n\n\n<p>Den inhaltlichen Schwerpunkt am Vormittag bildete die Frage, nach welchen Kriterien die Qualit\u00e4t von rassismus- und antisemitismuskritischer Bildung gemessen werden kann. Als wesentliche Qualit\u00e4tskriterien antisemitismuskritischer Bildung wurden das Durchbrechen von Stereotypen und die Reflexion von Selbst- und Fremdbildern genannt. Damit lie\u00dfe sich transparent machen, wo antisemitische Narrative ihre Urspr\u00fcnge haben und woran sich deren Aktualisierungen als antisemitische Erz\u00e4hlungen erkennen lassen. Zudem sei es wichtig erkl\u00e4ren zu k\u00f6nnen, warum f\u00fcr einige Menschen Antisemitismus so attraktiv ist. F\u00fcr mich schlie\u00dft sich die Frage an, welche Funktionen Antisemitismus auf pers\u00f6nlicher, gesellschaftlicher, politischer und auch theologischer Ebene einnehmen kann. Antisemitische Erz\u00e4hlungen k\u00f6nnen sich als n\u00fctzlich erweisen, wenn nach einfachen Antworten auf komplexe Problemlagen gesucht wird. Das aktuelle Erstarken von Antisemitismus in vielen Bereichen des \u00f6ffentlichen Lebens weist meines Erachtens darauf hin, dass wir uns in einer Zeit befinden, in der die Welt immer un\u00fcbersichtlicher und krisenhafter wird und gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit als ein destruktiver Weg angeboten wird, um damit umzugehen.<\/p>\n\n\n\n<p>Am Nachmittag wurde der Einblick in aktuelle Forschungsprojekte erm\u00f6glicht und es wurden Ergebnisse aus der Forschung pr\u00e4sentiert. In der Diskussion wurde deutlich, dass nicht nur in der empirischen Forschung, sondern auch in der Praxis beobachtet wird, dass ein fehlendes Problembewusstsein ebenso wie geringes Wissen zur Reproduktion und Festigung antisemitischer und rassistischer Erz\u00e4hlungen beitr\u00e4gt. Handreichungen wie <a href=\"https:\/\/www.kmk.org\/fileadmin\/veroeffentlichungen_beschluesse\/2024\/2024_12_13-Darstellung-Judentum-in-Bildungsmedien.pdf\"><em>Darstellung des Judentums in Bildungsmedien<\/em><\/a> des Zentralrats der Juden in Deutschland, des Verbands Bildungsmedien und der Kultusministerkonferenz aus dem Jahr 2024 bieten zwar den Vorteil, dass sie Wissen vermitteln und Orientierung erm\u00f6glichen, haben aber auch den Nachteil, dass sie als eine Art Checkliste zum Abarbeiten missverstanden werden k\u00f6nnten, die keine eigene Haltung oder Reflexion ben\u00f6tigen. Im R\u00fcckblick auf den Fachtag und die dort besprochenen Inhalte ist f\u00fcr mich aber gerade das einer der wichtigsten Schritte f\u00fcr antisemitismus- und rassismuskritische Religionsp\u00e4dagogik und Theologie, auch im schulischen Kontext: eine eigene Haltung entwickeln und vor allem Haltung zeigen (nicht nur) gegen Antisemitismus und Rassismus, gegen zu einfache und sch\u00e4dliche Antworten auf komplexe Fragen und Herausforderungen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"617\" height=\"122\" src=\"https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/zekkblog\/files\/2025\/05\/Bild-BloKK-narrt-Fachtag.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-1822\" srcset=\"https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/zekkblog\/files\/2025\/05\/Bild-BloKK-narrt-Fachtag.png 617w, https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/zekkblog\/files\/2025\/05\/Bild-BloKK-narrt-Fachtag-300x59.png 300w, https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/zekkblog\/files\/2025\/05\/Bild-BloKK-narrt-Fachtag-500x99.png 500w\" sizes=\"auto, (max-width: 617px) 100vw, 617px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"has-blue-color has-text-color has-link-color wp-elements-96306dbc31d8df3a34a3f27c9914edad\">Jun.-Prof. Dr. Vera Uppenkamp Juniorprofessur f\u00fcr Evangelische Religionsp\u00e4dagogik an der Leuphana Universit\u00e4t L\u00fcneburg.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am 15. 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