{"id":1065,"date":"2022-08-05T14:21:11","date_gmt":"2022-08-05T12:21:11","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/zekkblog\/?p=1065"},"modified":"2022-08-05T14:21:11","modified_gmt":"2022-08-05T12:21:11","slug":"und-was-willst-du-dann-spaeter-damit-machen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/zekkblog\/2022\/08\/05\/und-was-willst-du-dann-spaeter-damit-machen\/","title":{"rendered":"<strong>\u201eUnd, was willst du dann sp\u00e4ter damit machen \u2026?\u201c<\/strong>"},"content":{"rendered":"<div class=\"twoclick_social_bookmarks_post_1065 social_share_privacy clearfix 1.6.4 locale-de_DE sprite-de_DE\"><\/div><div class=\"twoclick-js\"><script type=\"text\/javascript\">\/* <![CDATA[ *\/\njQuery(document).ready(function($){if($('.twoclick_social_bookmarks_post_1065')){$('.twoclick_social_bookmarks_post_1065').socialSharePrivacy({\"txt_help\":\"Wenn Sie diese Felder durch einen Klick aktivieren, werden Informationen an Facebook, Twitter, Flattr, Xing, t3n, LinkedIn, Pinterest oder Google eventuell ins Ausland \\u00fcbertragen und unter Umst\\u00e4nden auch dort gespeichert. 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So wird es wohl auch&nbsp;<em>dem\/der einen oder anderen&nbsp;<\/em>Studierenden der Zwei-Fach-Bachelor und<em>&nbsp;<\/em>Zwei-Fach-Master-Studieng\u00e4ngen an unserer Universit\u00e4t ergehen. Eigentlich harmlos und wertsch\u00e4tzend, wenn sie mit Wohlwollen und Neugier gefragt wird, aber manchmal auch stichelnd, wenn da dieser gewisse Unterton mitschwingt.<\/p>\n\n\n\n<p>Nicht, dass die Frage nicht \u00e4u\u00dferst relevant w\u00e4re. Doch erstens kribbelt sie oftmals an wunden Punkten der Selbstexploration, wenn sie f\u00fcr sich selbst im eigenen Findungsprozess (noch) nicht beantwortet werden kann (wenn doch: umso besser!). Und zweitens wird sie auch dem Generalist*innen-Potenzial von Kulturwissenschaftler*innen nicht immer gerecht, da es Fluch und Segen zugleich sein kann, wenn die Wahl eines Studiengangs gegen\u00fcber anderen Bereichen (Medizin, Jura, Architektur, \u2026) noch nicht so zielgerichtet Aussage \u00fcber das zuk\u00fcnftige T\u00e4tigkeitsfeld verschaffen kann und muss \u2013 d. h. diese Findungsphase kann angesichts der flexiblen Berufsperspektiven ggf. immer wieder neu im Laufe der Berufslaufbahn verhandelt werden. Wenn dann noch bestimmte F\u00e4cher, denen mit besonders vielen Vorurteilen begegnet wird, z.B. theologischer Natur (\u201eUm Gottes Willen!\u201c, \u201eDas ist doch keine Wissenschaft!\u201c), erziehungswissenschaftlicher Natur (\u201eDu willst also Nanny werden?!\u201c) oder philosophischer Natur (der oder die Taxifahrer*in l\u00e4sst clich\u00e9haft gr\u00fc\u00dfen) ins Spiel kommen, dann wird das Studienvorhaben unter den skeptischer veranlagten Zeitgenoss*innen im famili\u00e4ren Umfeld oftmals nicht gerade als Sicherheitszuschuss verstanden.<\/p>\n\n\n\n<p>Doch wie steht es um die Kulturwissenschaftler*innen auf dem deutschen Arbeitsmarkt? Ein Blick in Statistiken verr\u00e4t: Insgesamt eigentlich ganz gut und auf jeden Fall besser als meist gedacht! Auch wenn die berufliche Einstiegszeit manchmal herausfordert und sich die Besch\u00e4ftigungssituationen unterscheiden, gibt es keine h\u00f6here Arbeitslosenquote als in anderen Bereichen. In der Wirtschaft arbeiten z.B. in gr\u00f6\u00dferen Unternehmen mittlerweile vier von zehn Angestellte mit einem kulturwissenschaftlichen Hintergrund, weil sie f\u00fcr ihre Soft Skills und Vielseitigkeit gesch\u00e4tzt werden.<a href=\"\/\/D0DACD18-CD55-46FD-982C-8364492FAAC1#_ftn1\"><sup>[1]<\/sup><\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Hier also ein paar (nicht immer ganz ernst gemeinte) Strategien zum Umgang bei anstehenden unfreiwilligen Berufsfindungsinterviews, die vor Rechtfertigungsschleifen oder eing\u00e4ngigen Gewissenspr\u00fcfungen helfen k\u00f6nnen:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Wegbleiben&nbsp;<\/li><li>Vom Thema ablenken (\u201eIst die Pizza schon bestellt?\u201c)<\/li><li>Einen Katalog mit Statistiken hervorzaubern (\u201eich hab\u2018 da mal was vorbereitet \u2026\u201c)<\/li><li>Versichern, noch auf Lehramt zu wechseln (und es dann doch nicht tun \u2026 ^^)<\/li><li>Irgendeinen beliebigen \u201eklassischen\u201c Beruf nennen, den der Onkel oder die Gro\u00dfcousine kennt (PR-Agentin, Lektor, &#8230;) und mit dem sich zufriedengegeben wird<\/li><li>Ironie (\u201eHundefriseurin oder Taxifahrer!\u201c)<\/li><li>Wenn jemand wirklich interessiert ist: die offene und breit aufgestellte Ausrichtung des Studiums erkl\u00e4ren und \u00fcber m\u00f6gliche oder ganz konkrete Interessengebiete berichten<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p>Die beste (und ernst gemeinte) Strategie sollte allerdings sein, sich nicht entmutigen zu lassen, wenn die Studienwahl selbst gef\u00e4llt, Freude macht und sich stimmig anf\u00fchlt, und stets die Augen offen zu halten nach Orientierungspunkten, Austauschm\u00f6glichkeiten und Erfahrungssch\u00e4tzen: Was f\u00fcr ein Praktikum kann mir weiterhelfen, um zu entscheiden, was (nicht) in Frage kommt? Wo liegen meine St\u00e4rken, Schw\u00e4chen und Interessen? Kann ich mal mit jemanden sprechen, der das schon beruflich macht, was mich interessiert? Wo kann ich z. B. \u00fcber Nebenjobs hilfreiche Kontakte kn\u00fcpfen? Was f\u00fcr Stellenanzeigen interessieren mich, was brauche ich f\u00fcr Qualifikationen und Weiterbildungen, um die Einstellungskriterien zu erf\u00fcllen? Wie kann ich mit den Ambivalenzen des Studienbereichs Umgang finden lernen und die breiten Orientierungsm\u00f6glichkeiten f\u00fcr mich gewinnbringend nutzen? Denn mit mehr Orientierung f\u00fchlt sich auch die Frage gleich nicht mehr so zwickend an und die Motivation im Studium wird durch Zielperspektiven gef\u00f6rdert.<\/p>\n\n\n\n<p>Und: Die Frage zwischendurch auch mal bei Seite stellen und einfach Spa\u00df am Studium haben! Egal was f\u00fcr die kommenden Wochen geplant ist: Allen Studierenden eine sch\u00f6ne vorlesungsfreie Zeit!<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator\" \/>\n\n\n\n<p><a href=\"\/\/D0DACD18-CD55-46FD-982C-8364492FAAC1#_ftnref1\"><sup>[1]<\/sup><\/a>\u00a0https:\/\/www.iwkoeln.de\/presse\/pressemitteilungen\/christiane-konegen-grenier-bessere-berufschancen-als-gedacht.html<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" src=\"https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/zekkblog\/files\/2022\/08\/pexels-pixabay-289998-1024x768.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1066\" srcset=\"https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/zekkblog\/files\/2022\/08\/pexels-pixabay-289998-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/zekkblog\/files\/2022\/08\/pexels-pixabay-289998-300x225.jpg 300w, https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/zekkblog\/files\/2022\/08\/pexels-pixabay-289998-768x576.jpg 768w, https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/zekkblog\/files\/2022\/08\/pexels-pixabay-289998-1536x1152.jpg 1536w, https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/zekkblog\/files\/2022\/08\/pexels-pixabay-289998-2048x1536.jpg 2048w, https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/zekkblog\/files\/2022\/08\/pexels-pixabay-289998-400x300.jpg 400w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"has-blue-color has-text-color\">Sarah Lebock ist Wissenschaftliche Mitarbeiterin am ZeKK &amp; am PIIT und gemeinsam mit Dr. Annette Bentler, Dr. Thomas Reuther und Andreas Fr\u00f6ger Teil des Dozierendenteams f\u00fcr den Kurs \u201eKulturwissenschaftler*innen im Beruf\u201c, der stets zum Wintersemester an der UPB angeboten wird.<\/p>\n\n\n\n<p>#Studium #Orientierung #UniPaderborn \u200b#KulturwissenschaftenUPB \u200b#Kulturwissenschaften<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das ist eine Frage, die wohl viele Studierende kulturwissenschaftlicher Studieng\u00e4nge zu gen\u00fcge kennen und mit der sie sich regelm\u00e4\u00dfig bei famili\u00e4ren Festivit\u00e4ten, Geburtstagen, religi\u00f6sen Feiertagen oder sonstigen Anl\u00e4ssen auseinandersetzen d\u00fcrfen. 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