{"id":398,"date":"2022-05-09T13:06:49","date_gmt":"2022-05-09T11:06:49","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/theaterlytics\/?page_id=398"},"modified":"2022-05-25T11:17:44","modified_gmt":"2022-05-25T09:17:44","slug":"besucherforschung","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/theaterlytics\/besucherforschung\/","title":{"rendered":"Besucherforschung"},"content":{"rendered":"<div class=\"twoclick_social_bookmarks_post_398 social_share_privacy clearfix 1.6.4 locale-de_DE sprite-de_DE\"><\/div><div class=\"twoclick-js\"><script type=\"text\/javascript\">\/* <![CDATA[ *\/\njQuery(document).ready(function($){if($('.twoclick_social_bookmarks_post_398')){$('.twoclick_social_bookmarks_post_398').socialSharePrivacy({\"txt_help\":\"Wenn Sie diese Felder durch einen Klick aktivieren, werden Informationen an Facebook, Twitter, Flattr, Xing, t3n, LinkedIn, Pinterest oder Google eventuell ins Ausland \\u00fcbertragen und unter Umst\\u00e4nden auch dort gespeichert. N\\u00e4heres erfahren Sie durch einen Klick auf das <em>i<\\\/em>.\",\"settings_perma\":\"Dauerhaft aktivieren und Daten\\u00fcber-tragung zustimmen:\",\"info_link\":\"http:\\\/\\\/www.heise.de\\\/ct\\\/artikel\\\/2-Klicks-fuer-mehr-Datenschutz-1333879.html\",\"uri\":\"https:\\\/\\\/blogs.uni-paderborn.de\\\/theaterlytics\\\/besucherforschung\\\/\",\"post_id\":398,\"post_title_referrer_track\":\"Besucherforschung\",\"display_infobox\":\"on\"});}});\n\/* ]]> *\/<\/script><\/div><p>Die Besucherforschung ist die Planung, Durchf\u00fchrung und Auswertung von Studien, um die Besucher:innen und Nichtbesucher:innen besser kennen zu lernen.<\/p>\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Warum macht man Besucherforschung?<\/h2>\n\n\n<p style=\"text-align: justify\">T\u00e4glich treffen Kulturbetriebe Entscheidungen, die kurz-, mittel- und langfristige Auswirkungen haben. Die Entscheidungen betreffen die Besucher:innen direkt oder indirekt. Dabei ist Kultur(marketing) nur m\u00f6glich, wenn den handelnden Personen bekannt ist, wer ins Theater geht und wer nicht. Durch Besucherforschung schaffen die Kulturbetriebe Transparenz, bilden die Besucherrealit\u00e4t ab und bekommen ein Verst\u00e4ndnis \u00fcber die Besuchererwartungen und das Besucherverhalten. Die gewonnenen Erkenntnisse k\u00f6nnen nicht nur bei der Entwicklung einer Entscheidungsunterst\u00fctzungssoftware genutzt werden, sondern dienen auch direkt als Entscheidungshilfe bei den t\u00e4glich auch ohne Softwareunterst\u00fctzung zu treffenden Entscheidungen. Dar\u00fcber hinaus sind sie eine Argumentationshilfe in Diskussionen (z. B. in Gespr\u00e4chen mit F\u00f6rdergebern). Der Fokus in der Besucherforschung sollte nicht nur auf den aktiven Besucher:innen liegen, denn eine besonders interessante Fragestellung ist auch die, was Nichtbesucher:innen davon abh\u00e4lt ins Theater zu gehen.<\/p>\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Wie macht man Besucherforschung?<\/h2>\n\n\n<p style=\"text-align: justify\">Besucherforschung kann in vier verschiedene Phasen&nbsp;unterteilt werden:<\/p>\n<ol style=\"text-align: justify;margin-left: 25px\">\n<li>Planung: Was m\u00f6chte ich wissen? Von wem? Was m\u00f6chte ich mit den gewonnenen Erkenntnissen machen? In welcher Form ben\u00f6tige ich die Daten? Basierend auf der Beantwortung dieser Beispielfragen entscheidet sich das Forschungsdesign und die Wahl der konkreten Methode.<\/li>\n<li>Erhebung: Hier werden die Erhebungsinstrumente (z. B. ein Interview-leitfaden) erstellt und die Studie wird durchgef\u00fchrt (z. B. Durchf\u00fchrung der Interviews).<\/li>\n<li>Auswertung: Die gesammelten Daten werden aufbereitet und f\u00fcr die Auswertung verf\u00fcgbar gemacht. Beispielsweise m\u00fcssen Interviews f\u00fcr die Auswertung transkribiert werden oder ausgef\u00fcllte Papierfrageb\u00f6gen m\u00fcssen digitalisiert werden.<\/li>\n<li>Umsetzung: Die gewonnenen Ergebnisse und Erkenntnisse werden genutzt, um Handlungsbedarfe zu identifizieren und konkrete Handlungs-empfehlungen zu formulieren. Je klarer das vorherige Ziel definiert wurde, desto leichter k\u00f6nnen konkrete Handlungsanweisungen benannt werden.<\/li>\n<\/ol>\n<hr style=\"height:2px;border:none;color:#333;background-color:#333\">\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><em>Die Wahrnehmungen und die Erwartungen der Besucher:innen k\u00f6nnen sich im Laufe der Zeit ver\u00e4ndern. Somit ist Besucherforschung immer eine Momentaufnahme. Deshalb empfiehlt es sich, diese regelm\u00e4\u00dfig zu betreiben.<\/em><\/p>\n\n\n<hr style=\"height: 2px;border: none;color: #333;background-color: #333\">\n<figure class=\"wp-block-image size-full is-resized aligncenter\"><\/figure>\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"452\" src=\"https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/theaterlytics\/files\/2022\/05\/Handlungsleitfaden_Besucherforschung-1024x452.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-767\" srcset=\"https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/theaterlytics\/files\/2022\/05\/Handlungsleitfaden_Besucherforschung-1024x452.png 1024w, https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/theaterlytics\/files\/2022\/05\/Handlungsleitfaden_Besucherforschung-300x132.png 300w, https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/theaterlytics\/files\/2022\/05\/Handlungsleitfaden_Besucherforschung-768x339.png 768w, https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/theaterlytics\/files\/2022\/05\/Handlungsleitfaden_Besucherforschung-1536x677.png 1536w, https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/theaterlytics\/files\/2022\/05\/Handlungsleitfaden_Besucherforschung-2048x903.png 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Methoden<\/h2>\n\n\n<hr style=\"height:2px;border:none;color:#333;background-color:#333\">\n<p style=\"text-align: center\"><em>\u201eMessen was messbar ist, messbar machen, was nicht messbar ist.\u201c<\/em> &#8211; Galileo Galilei<br><em>\u201e\u2026 und verwerfen, was nicht relevant ist<\/em><em>.<\/em><em>\u201c<\/em> &#8211; Jens Peter Kempkes<\/p>\n<hr style=\"height:2px;border:none;color:#333;background-color:#333\">\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Qualitative und quantitative Besucherforschung<\/h3>\n\n\n<p style=\"text-align: justify\">In der Besucherforschung unterscheidet man zwei unterschiedliche Ans\u00e4tze: das qualitative und das quantitative Vorgehen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Typische <strong>qualitative Methoden<\/strong> sind Interviews (z. B. Experteninterviews), Diskussionen und Beobachtungen. Qualitative Studien werden durchgef\u00fchrt, um bestimmte Zusammenh\u00e4nge zu beschreiben, zu interpretieren und zu verstehen. Es wird eine systematische Beschreibung spezifischer Einstellungen, Situationen und F\u00e4lle vorgenommen, sodass ein komplexes Problem in seiner ganzen Breite betrachtet wird. Daf\u00fcr wird aber eine geringe Anzahl an Datenpunkten ben\u00f6tigt. Typische <strong>qualitative Daten<\/strong> sind demnach Interviews, Social-Media-Posts oder Beobachtungs-Daten. Die inhaltliche Analyse dieser Daten erm\u00f6glicht es ein sehr tiefes Verst\u00e4ndnis f\u00fcr ein bestimmtes Thema zu erlangen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Typische <strong>quantitative Methoden<\/strong> sind Befragungen (z. B. Papier-, Online-Fragebogen), Panel-Befragungen (regelm\u00e4\u00dfig, identischer Personenkreis) und Experimente (Labor-, Feldexperiment).&nbsp;<strong>Quantitative Daten<\/strong> werden genutzt, um vorher definierte Sachverhalte systematisch zu beschreiben und zu erkl\u00e4ren. Aus diesem Grund sind diese Daten im Gegensatz zu qualitativen Daten durch eine vorgefertigte Struktur gekennzeichnet. Deshalb werden wenige, ausgesuchte Merkmale auf einer breiten Datenbasis untersucht. Quantitative Daten werden typischerweise mit Hilfe von statistischen Analyseverfahren ausgewertet, sodass viele Datenpunkte ben\u00f6tigt werden, um verallgemeinerbare Aussagen treffen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><strong><u>Wichtig:<\/u><\/strong>&nbsp;Verschiedene Datentypen, Datenquellen und Methoden k\u00f6nnen kombiniert werden, um ein ganzheitliches Bild eines bestimmten Sachverhalts zu erlangen. Somit k\u00f6nnen Ergebnisse aus qualitativen Studien durch Ergebnisse aus quantitativen Studien verst\u00e4rkt werden. Es ist auch denkbar, dass selbst erhobene Daten mit bereits vorhandenen Daten aus <strong>internen <\/strong><strong>Datenbanken<\/strong>&nbsp;(z. B. einem eigenen Ticketsystem, Social Media Daten oder Kundenkarteien) und <strong>externen Datenbanken<\/strong>&nbsp;(z. B. der Theaterstatistik und Spielstatistik des Deutschen B\u00fchnenvereins) kombiniert werden. Zudem muss beachtet werden, dass der Zugriff auf externe Datenbanken meist nicht kostenlos ist.<\/p>\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Verbreitungskan\u00e4le<\/h3>\n\n\n<p style=\"text-align: justify\">Jede durchzuf\u00fchrende Studie muss die vorher definierte Zielgruppe erreichen. Nichtbesucher:innen sind schwieriger zu erreichen als regelm\u00e4\u00dfige Besucher:innen. Typische Verbreitungskan\u00e4le, um z. B. eine Online-Umfrage zu platzieren oder um Interviewteilnehmer:innen zu finden, sind:<\/p>\n<ul style=\"text-align: justify;margin-left: 25px\">\n<li>E-Mail-Newsletter (eigener Newsletter oder Partnerkulturst\u00e4tten)\u200b<\/li>\n<li>E-Mail-Adressen aus Ticketsystemen<\/li>\n<li>Theaterwebseite\/ -homepage (Partnerkulturst\u00e4tten)\u200b<\/li>\n<li>Social Media Plattformen (eigener Kanal &amp; gesponsorte Beitr\u00e4ge; Partnerkulturst\u00e4tten; Gruppen und Foren)\u200b<\/li>\n<li>Spielzeitheft oder Monatsspielplan des Theaters (gedruckt)\u200b<\/li>\n<li>Flyer, Plakate &amp; Aufsteller (im eigenen Haus, in der Stadt oder bei Partnerkulturst\u00e4tten)\u200b<\/li>\n<li>Anzeige in der Zeitung\u200b<\/li>\n<li>Hinweise in Schul- oder Bildungseinrichtungen\u200b<\/li>\n<li>WhatsApp-Status\u200b<\/li>\n<\/ul>\n\n\n<p>Kritische Fragen<\/p>\n\n\n<ul style=\"text-align: justify;margin-left: 25px\">\n<li>Habe ich die Daten gesammelt, die ich f\u00fcr meine Entscheidungsfindung ben\u00f6tige?<\/li>\n<li>Habe ich das gemessen, was ich messen wollte?<\/li>\n<li>Habe ich die richtigen Teilnehmer:innen erreicht?<\/li>\n<li>Habe ich eine repr\u00e4sentative Zielgruppe erreicht?&nbsp;<\/li>\n<li>Was muss ich machen, damit die Daten ausgewertet werden k\u00f6nnen?&nbsp;<\/li>\n<\/ul>\n<p style=\"text-align: justify\">Diese Beispielfragen verdeutlichen, dass die Besucherforschung nicht mit der Datenerhebung endet. Kritisch muss hinterfragt werden, ob alle relevanten Aspekte ber\u00fccksichtigt wurden und ob die richtige Zielgruppe erreicht wurde. Au\u00dferdem m\u00fcssen die erhobenen Daten eventuell f\u00fcr die Auswertung verf\u00fcgbar gemacht werden. Wird festgestellt, dass nicht die gew\u00fcnschte Zielgruppe angesprochen wurde oder Aspekte nicht gemessen wurden, die gemessen werden sollten, dann muss die Studie entsprechend angepasst werden. Die Fokussierung auf die Ausgangsfragestellung kann dabei helfen.\n<\/p>\n\n\n<h1 class=\"wp-block-heading\">Besucherforschung in Theater-Lytics am Beispiel einer Dauerumfrage<\/h1>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Kurzbeschreibung &amp; Nutzen:<\/h2>\n\n\n\n<p><p style=\"text-align:justify\">Die im Rahmen des Projekts entwickelte Dauerumfrage ist eine standardisierte L\u00f6sung zur regelm\u00e4\u00dfigen Erhebung der Besucherzufriedenheit und zur regelm\u00e4\u00dfigen Messung verschiedener Einflussfaktoren auf die Besucherzufriedenheit. Diese Umfrage ist speziell auf das Theater Paderborn zugeschnitten. \n<\/p><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Inhalt der Umfrage<\/h2>\n\n\n<p style=\"text-align: justify\">Mit Hilfe der Umfrage kann das Theater Paderborn die Wahrnehmung der Besucher:innen nachverfolgen. Dies wird dadurch gew\u00e4hrleistet, dass in der Umfrage unter anderem Fragen zu den aufgef\u00fchrten St\u00fccken, zum Servicedesign, zur Servicescape, zur wahrgenommen Preisstruktur und zur Wahrnehmung der Covid-19-Pandemie-Ma\u00dfnahmen gestellt werden.<\/p>\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Verbreitung der Umfrage<\/h2>\n\n\n<p style=\"text-align: justify\">Die entwickelte Online-Umfrage wird \u00fcber den E-Mail-Newsletter und einen Aufsteller vor dem Gro\u00dfen Haus des Theaters verbreitet. Sowohl im Newsletter als auch auf dem Aufsteller ist ein QR-Code, welcher von den Besucher:innen gescannt werden kann und diese dar\u00fcber auf die Umfrage gelangen. Da die Umfrage dauerhaft online ist, werden die Besucher:innen in regelm\u00e4\u00dfigen Abst\u00e4nden auf die Dauerumfrage aufmerksam gemacht.<\/p>\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Auswertung der Umfrage<\/h2>\n\n\n<p style=\"text-align: justify\">Um eine einfache Auswertung der Umfrage zu gew\u00e4hrleisten, wurde ein Dashboard konzipiert, welches die f\u00fcr das Theater wichtigsten Fragen aus der Umfrage graphisch aufbereitet darstellt. Es kann dort nach den einzelnen Produktionen gefiltert werden.<\/p>\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/theaterlytics\/files\/2022\/05\/Bild1-1.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"326\" src=\"https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/theaterlytics\/files\/2022\/05\/Bild1-1-1024x326.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-535\" srcset=\"https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/theaterlytics\/files\/2022\/05\/Bild1-1-1024x326.png 1024w, https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/theaterlytics\/files\/2022\/05\/Bild1-1-300x95.png 300w, https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/theaterlytics\/files\/2022\/05\/Bild1-1-768x244.png 768w, https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/theaterlytics\/files\/2022\/05\/Bild1-1-1536x489.png 1536w, https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/theaterlytics\/files\/2022\/05\/Bild1-1-2048x652.png 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Ableitung von Handlungsempfehlungen aus den Ergebnissen<\/h2>\n\n\n<p style=\"text-align: justify\">Diese Umfrage wird dauerhaft eingesetzt, um konstant Feedback von den Besucher:innen zu erhalten. Das Nachverfolgen der Besucherzufriedenheit bietet dem Theater die M\u00f6glichkeit bestimmte Prozesse (z. B. im Service) zu optimieren und das Angebot entsprechend an die Bed\u00fcrfnisse der Besucher:innen anzupassen. Des Weiteren k\u00f6nnen die hier gewonnen Erkenntnisse genutzt werden, um konkrete Verhaltensweisen der Besucher:innen zu erkl\u00e4ren.<\/p>\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Kulturspezifisches<\/h2>\n\n\n<p style=\"text-align: justify\">Im Rahmen der Studien, die f\u00fcr das <em>TheaterLytics<\/em>-Projekt durchgef\u00fchrt wurden, haben wir eine hohe Teilnahmebereitschaft erfahren. Insbesondere die sehr aktiven Besucher:innen wie Abokartenbesitzer:innen haben zahlreich an unseren Studien teilgenommen. Die hohe Teilnahmebereitschaft zeigt, dass die <strong>Mitteilungsbereitschaft des Publikums<\/strong> nicht untersch\u00e4tzt werden darf und dass die \u00fcberwiegende Mehrheit sehr an konstruktivem Austausch interessiert ist.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Au\u00dferdem sind <strong>Online-Umfragen<\/strong>&nbsp;<strong>kein Ausschlusskriterium<\/strong> f\u00fcr <em>\u00e4ltere<\/em> Menschen. Bei unseren Studien haben wir Teilnehmer:innen aus allen Altersklassen erreicht und den Altersdurchschnitt der tats\u00e4chlichen Besucherstruktur abgebildet.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Des Weiteren ist der Kulturbereich von Kreativit\u00e4t gepr\u00e4gt. Das bedeutet, dass auch die <strong>Datensammlung kreativ<\/strong>&nbsp;<strong>gestaltet<\/strong> werden kann und verschiedene Datentypen erhoben bzw. gesammelt werden k\u00f6nnen, um eine Entscheidung zu unterst\u00fctzen.  Beispielsweise nutzen wir f\u00fcr die \u00dcberlegung, ob ein weiterer Freiverkaufstermin einer bestimmten Produktion ein weiteres Mal gespielt werden soll, das Feedback von Mitarbeiter:innen der Kasse, Presseberichten und sogar Mitarbeiter:innen aus dem Service. Gerade das Feedback der Mitarbeiter:innen ist sehr aufschlussreich, weil diese im engen Kontakt mit den Besucher:innen stehen. Dieses Feedback kombinieren wir mit anderen Informationen (z. B. Ferienzeit, Wochentag, Jahreszeit), um so die Entscheidungsfindung mit diesen unterschiedlichen Daten zu unterst\u00fctzen. Insgesamt zeigte sich im Projekt TheaterLytics, dass nicht nur die klassischen externen und internen Daten kombiniert werden k\u00f6nnen, sondern dass auch die Mitarbeiter:innen und Besucher:innen eine interessante Datenquelle darstellen und aktiv in die Datensammlung einbezogen werden k\u00f6nnen. <\/p>\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/theaterlytics\/prozessanalyse\/\" data-type=\"page\" data-id=\"110\">\u2190 Prozessanalyse<\/a>         &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<a href=\"https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/theaterlytics\/projektpartner\/\" data-type=\"page\" data-id=\"113\">Projektpartner \u2192<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Besucherforschung ist die Planung, Durchf\u00fchrung und Auswertung von Studien, um die Besucher:innen und Nichtbesucher:innen besser kennen zu lernen. Warum macht man Besucherforschung? T\u00e4glich treffen Kulturbetriebe Entscheidungen, die kurz-, mittel- und langfristige Auswirkungen haben. Die Entscheidungen betreffen die Besucher:innen direkt oder indirekt. Dabei ist Kultur(marketing) nur m\u00f6glich, wenn den handelnden Personen bekannt ist, wer ins &hellip; <a href=\"https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/theaterlytics\/besucherforschung\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">Besucherforschung<\/span> weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":9217,"featured_media":0,"parent":0,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-398","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/theaterlytics\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/398","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/theaterlytics\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/theaterlytics\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/theaterlytics\/wp-json\/wp\/v2\/users\/9217"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/theaterlytics\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=398"}],"version-history":[{"count":42,"href":"https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/theaterlytics\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/398\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":777,"href":"https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/theaterlytics\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/398\/revisions\/777"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/theaterlytics\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=398"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}