{"id":2490,"date":"2022-09-23T14:22:28","date_gmt":"2022-09-23T12:22:28","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/stadtschreiber\/?p=2490"},"modified":"2022-09-23T14:22:28","modified_gmt":"2022-09-23T12:22:28","slug":"inszenierte-raeume-in-bielefeld-das-museum-huelsmann","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/stadtschreiber\/2022\/09\/23\/inszenierte-raeume-in-bielefeld-das-museum-huelsmann\/","title":{"rendered":"Inszenierte R\u00e4ume in Bielefeld: Das Museum Huelsmann"},"content":{"rendered":"<div class=\"twoclick_social_bookmarks_post_2490 social_share_privacy clearfix 1.6.4 locale-de_DE sprite-de_DE\"><\/div><div class=\"twoclick-js\"><script type=\"text\/javascript\">\/* <![CDATA[ *\/\njQuery(document).ready(function($){if($('.twoclick_social_bookmarks_post_2490')){$('.twoclick_social_bookmarks_post_2490').socialSharePrivacy({\"services\":{\"facebook\":{\"status\":\"on\",\"txt_info\":\"2 Klicks f\\u00fcr mehr Datenschutz: Erst wenn Sie hier klicken, wird der Button aktiv und Sie k\\u00f6nnen Ihre Empfehlung an Facebook senden. 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Die Sammlungen werden in der Direktorenvilla im Ravensburger Park auf mehreren Stockwerken in Epochenr\u00e4umen ausgestellt, die sich chronologisch von der Renaissance bis zum Klassizismus erstrecken. Die inszenierten R\u00e4ume unterscheiden sich in ihrer Konzeption von denen, die beispielsweise in Freilichtmuseen zu finden sind. So sind die R\u00e4ume nicht zwingend als Wohnr\u00e4ume zu erkennen, vielmehr werden Kunstgegenst\u00e4nde einer Epoche in Vitrinen zusammengestellt. Auf Schrifttafeln werden Informationen \u00fcber die jeweilige Epoche und ihre Stilrichtungen gegeben. Der Eindruck eines belebten Raumes wird nur durch ein paar M\u00f6belst\u00fccke angedeutet, vielmehr zeigen die Gegenst\u00e4nde die Trends und Str\u00f6mungen ihrer Entstehungszeit. Streng genommen sind diese R\u00e4ume nach Benno Schubiger somit nicht als Period Rooms, sondern als Epochenr\u00e4ume zu definieren. <\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignleft size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/stadtschreiber\/files\/2022\/09\/IMG_0383-768x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2502\" width=\"384\" height=\"512\" srcset=\"https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/stadtschreiber\/files\/2022\/09\/IMG_0383-768x1024.jpg 768w, https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/stadtschreiber\/files\/2022\/09\/IMG_0383-225x300.jpg 225w, https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/stadtschreiber\/files\/2022\/09\/IMG_0383-1152x1536.jpg 1152w, https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/stadtschreiber\/files\/2022\/09\/IMG_0383-1536x2048.jpg 1536w, https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/stadtschreiber\/files\/2022\/09\/IMG_0383-1200x1600.jpg 1200w, https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/stadtschreiber\/files\/2022\/09\/IMG_0383-scaled.jpg 1920w\" sizes=\"auto, (max-width: 384px) 85vw, 384px\" \/><figcaption>Ein ungew\u00f6hnliches Exponat: Eine Terrine gestaltet als Kohlkopf, um 1750<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Jedes Exponat ist durch ein paar Worte, die Auskunft \u00fcber Klassifizierung, Material und Herkunft geben, beschriftet. Zus\u00e4tzlich sind einige Objekte mit orangefarbenen Tafeln gekennzeichnet. Diese verweisen auf das Forschungsprojekt zur Provenienz der Kunstwerke in der Sammlung Huelsmann. Von 2017 bis 2020 wurde die Objektgeschichte der Sammlungsgegenst\u00e4nde untersucht und auf NS-Raubkunst \u00fcberpr\u00fcft.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter is-resized\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/stadtschreiber\/files\/2022\/09\/IMG_0381-768x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2505\" width=\"600\" srcset=\"https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/stadtschreiber\/files\/2022\/09\/IMG_0381-768x1024.jpg 768w, https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/stadtschreiber\/files\/2022\/09\/IMG_0381-225x300.jpg 225w, https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/stadtschreiber\/files\/2022\/09\/IMG_0381-1152x1536.jpg 1152w, https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/stadtschreiber\/files\/2022\/09\/IMG_0381-1536x2048.jpg 1536w, https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/stadtschreiber\/files\/2022\/09\/IMG_0381-1200x1600.jpg 1200w, https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/stadtschreiber\/files\/2022\/09\/IMG_0381-scaled.jpg 1920w\" sizes=\"(max-width: 709px) 85vw, (max-width: 909px) 67vw, (max-width: 984px) 61vw, (max-width: 1362px) 45vw, 600px\" \/><figcaption>Einblick in den R\u00e9gence-Raum im Museum Huelsmann<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Besonders fasziniert hat mich ein weiteres Ausstellungsthema, das im Museum zu sehen ist: Die Sammlung des Ehepaares Homann, welche aus zahlreichen Porzellantassen, vorwiegend aus dem Biedermeier stammend und mit Spr\u00fcchen, Gedichten und Widmungen versehen, besteht. Die Popularit\u00e4t dieser teils kitschigen, teils am\u00fcsanten Botschaften auf Trinkgeschirr war mir bis dahin nicht bekannt. Im Museum Huelsmann werden die Tassen gemeinsam mit Darstellungen der Mode des 19. Jahrhunderts pr\u00e4sentiert. Zum Museum Huelsmann geh\u00f6rt auch die Turmvilla, die nur wenige Meter von der Direktorenvilla entfernt liegt und zurzeit die Sonderausstellung \u201eDesign? Design!&#8220; zeigt. Hier werden moderne Sammlungsst\u00fccke aus dem Bestand des Museums ausgestellt. Diese zeigen Einrichtungsstile von den 1960er Jahren bis in die Gegenwart auf. Die Sonderausstellung ist noch bis zum 31. Oktober zu besichtigen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zu den inszenierten R\u00e4umen, die ich in Ostwestfalen besucht habe, geh\u00f6ren auch die Period Rooms im Museum Huelsmann in Bielefeld. 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