{"id":2395,"date":"2022-08-10T10:08:10","date_gmt":"2022-08-10T08:08:10","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/stadtschreiber\/?p=2395"},"modified":"2022-08-10T10:08:10","modified_gmt":"2022-08-10T08:08:10","slug":"von-raeumen-perspektiven-und-alltagskunst-ein-bericht-zur-ausstellung-im-dioezesanmuseum","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/stadtschreiber\/2022\/08\/10\/von-raeumen-perspektiven-und-alltagskunst-ein-bericht-zur-ausstellung-im-dioezesanmuseum\/","title":{"rendered":"Von R\u00e4umen, Perspektiven und Alltagskunst \u2013 ein Bericht zur Ausstellung im Di\u00f6zesanmuseum"},"content":{"rendered":"<div class=\"twoclick_social_bookmarks_post_2395 social_share_privacy clearfix 1.6.4 locale-de_DE sprite-de_DE\"><\/div><div class=\"twoclick-js\"><script type=\"text\/javascript\">\/* <![CDATA[ *\/\njQuery(document).ready(function($){if($('.twoclick_social_bookmarks_post_2395')){$('.twoclick_social_bookmarks_post_2395').socialSharePrivacy({\"services\":{\"facebook\":{\"status\":\"on\",\"txt_info\":\"2 Klicks f\\u00fcr mehr Datenschutz: Erst wenn Sie hier klicken, wird der Button aktiv und Sie k\\u00f6nnen Ihre Empfehlung an Facebook senden. 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In rund einer Stunde wurde Wissenswertes zu den Exponaten mitgeteilt, jedoch auch \u00fcber die Verbindung von Raum und Objekt diskutiert. Die Ausstellung ist in verschiedene Themengebiete mit \u00dcberschriften wie \u201eFragmente\u201d oder \u201eDialoge\u201d unterteilt. Dabei entsteht durch die Konzeption der Werke von Klemm und Brech mit Objekten aus dem Bestand des Di\u00f6zesanmuseums eine Wechselbeziehung, die diese unterschiedlichen Motive und Bedeutungsebenen aufgreift. So wird der Fotografie \u201eTrapezk\u00fcnstlerinnen\u201d von Barbara Klemm der Libori-Festaltar mit schwebenden Engeln und \u00fcberlebensgro\u00dfen allegorischen Figuren gegen\u00fcbergestellt.<br>In den Arbeiten von Christoph Brech wird die Verbindung von visuellen Motiven und Kl\u00e4ngen deutlich. So ist als auff\u00e4llige Inszenierung Brechs \u201eNr. V \/ cis-moll\u201d zu sehen, bei der der Fotograf Lichtpunkte an den H\u00e4nden eines Dirigenten befestigte und so dessen Bewegungen als eine Art Sichtbarmachung von Musik visualisiert.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/stadtschreiber\/files\/2022\/08\/A748964-1024x797.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2403\" width=\"600\" srcset=\"https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/stadtschreiber\/files\/2022\/08\/A748964-1024x797.jpg 1024w, https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/stadtschreiber\/files\/2022\/08\/A748964-300x234.jpg 300w, https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/stadtschreiber\/files\/2022\/08\/A748964-768x598.jpg 768w, https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/stadtschreiber\/files\/2022\/08\/A748964-1536x1196.jpg 1536w, https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/stadtschreiber\/files\/2022\/08\/A748964-2048x1594.jpg 2048w, https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/stadtschreiber\/files\/2022\/08\/A748964-1200x934.jpg 1200w\" sizes=\"(max-width: 709px) 85vw, (max-width: 909px) 67vw, (max-width: 1362px) 62vw, 840px\" \/><figcaption>Ein Blick in die Ausstellung. Auf der rechten Seite ist Brechs gro\u00dffl\u00e4chige Inszenierung zu sehen. Die Bildrechte liegen beim Di\u00f6zesanmuseum Paderborn.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><br>Besonders spannend erschienen mir Fotografien von Klemm und Brech, die Objekte in ungewohnter Umgebung zeigen. Dazu geh\u00f6rten das Bild einer antiken Statue hinter einem zu modern wirkenden Zaun und die Skulptur eines Schlafenden vor neuzeitlicher Kabelage und Hasenposter. Die Beziehung von Raum und Objekt wurde mir hier sehr deutlich. Auch dies l\u00e4sst sich auf die inszenierten R\u00e4ume \u00fcbertragen, die ich nach wie vor untersuche. Erst durch das Bespielen eines Ortes mit Gegenst\u00e4nden oder Wandgestaltungen wird der Raum zum belebten Wohnraum. Gleichzeitig findet eine Inszenierung statt, ein bestimmtes Bild wird erschaffen und nicht passende Elemente in diesem Raum werden vom Betrachter als St\u00f6rfaktoren wahrgenommen. Wir erwarten eine Symbiose aus Raum und Objekt, die sich nicht gegenseitig widerspricht. Eine Reihe von Fotografien Klemms zeigt au\u00dferdem das Verh\u00e4ltnis von Kunst und Betrachter. Auf den Bildern sind Museumsbesucher zu sehen, die, in zuf\u00e4lligen Posen erstarrt, die Kunstwerke, die sie betrachten, widerspiegeln. Die Kunst wird so im Alltag reproduziert.<br>Bis zum 9. Oktober ist die Ausstellung noch im Di\u00f6zesanmuseum zu sehen. Auch einige \u00f6ffentliche F\u00fchrungen werden bis dahin noch angeboten.<br><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Seit dem 21. Mai ist im Di\u00f6zesanmuseum die Ausstellung \u201eSO GESEHEN\u201d mit Werken von Barbara Klemm und Christoph Brech zu sehen. In einer kleinen Gruppe nahm ich an einer sonnt\u00e4glichen offenen F\u00fchrung durch die Ausstellung teil. 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