{"id":1612,"date":"2018-02-27T19:41:53","date_gmt":"2018-02-27T18:41:53","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/stadtschreiber\/?p=1612"},"modified":"2018-02-27T19:41:53","modified_gmt":"2018-02-27T18:41:53","slug":"eindruecke-aus-dem-paderborner-stadtmuseum-teil-1","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/stadtschreiber\/2018\/02\/27\/eindruecke-aus-dem-paderborner-stadtmuseum-teil-1\/","title":{"rendered":"Eindr\u00fccke aus dem Paderborner Stadtmuseum (Teil 1)"},"content":{"rendered":"<div class=\"twoclick_social_bookmarks_post_1612 social_share_privacy clearfix 1.6.4 locale-de_DE sprite-de_DE\"><\/div><div class=\"twoclick-js\"><script type=\"text\/javascript\">\/* <![CDATA[ *\/\njQuery(document).ready(function($){if($('.twoclick_social_bookmarks_post_1612')){$('.twoclick_social_bookmarks_post_1612').socialSharePrivacy({\"services\":{\"facebook\":{\"status\":\"on\",\"txt_info\":\"2 Klicks f\\u00fcr mehr Datenschutz: Erst wenn Sie hier klicken, wird der Button aktiv und Sie k\\u00f6nnen Ihre Empfehlung an Facebook senden. 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Links? Geradeaus? Hier beginnt die Dauerausstellung. Aufgenommen mit leider g\u00e4nzlich ungeeigneter Handy-Kamera.<\/figcaption><\/figure>\n<p>Ticket gekauft, Tasche und Mantel verstaut. Wie jeder Besucher im Foyer des Paderborner Stadtmuseums habe ich jetzt die Wahl: Links ginge es in die aktuelle Sonderausstellung \u201eBriten in Westfalen\u201c. Geradeaus k\u00e4me ich in den Kreuzgang des ehemaligen Abdinghof-Klosters und zur rechten Seite f\u00fchrt mich eine Wendeltreppe in die stadtgeschichtliche Dauerausstellung. Heute bin ich einer der wenigen, die sich f\u00fcr die Wendeltreppe entscheiden. Die meisten Besucher haben den Weg nach links eingeschlagen, wohl auch, weil die \u201eBriten in Westfalen\u201c nur noch heute und morgen zu sehen sind.<\/p>\n<p>Die Dauerausstellung beginnt am unteren Ende der Wendeltreppe.\u00a0\u00a0 Behandelt wird hier\u00a0das Stadtbild, wie es uns seit der fr\u00fchen Neuzeit auf Drucken und Gem\u00e4lden begegnet. In ihrer Gesamtschau verdeutlichen diese Kunstwerke den Wandel Paderborns, sowie den Wandel in der Art seiner Darstellung bis ins fr\u00fche 20. Jh. Jedes Exponat l\u00e4dt mich\u00a0dazu ein, nach dem zu suchen, was bis heute erhalten und sichtbar geblieben ist, sowie nach dem, was seither verschwunden ist. So pr\u00e4gt der Dom bekannterma\u00dfen noch heute die Paderborner\u00a0Silhouette, w\u00e4hrend die Stadtmauer und ihre zahlreichen T\u00fcrme nur mehr\u00a0teilweise erhalten sind. Auch\u00a0bilden sie l\u00e4ngst keine\u00a0Barriere zwischen Stadt und Umland mehr.<\/p>\n<figure id=\"attachment_1616\" aria-describedby=\"caption-attachment-1616\" style=\"width: 270px\" class=\"wp-caption alignright\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-1616\" src=\"https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/stadtschreiber\/files\/2018\/02\/1-225x300.jpg\" width=\"270\" height=\"360\" srcset=\"https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/stadtschreiber\/files\/2018\/02\/1-225x300.jpg 225w, https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/stadtschreiber\/files\/2018\/02\/1-768x1024.jpg 768w, https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/stadtschreiber\/files\/2018\/02\/1-1200x1600.jpg 1200w, https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/stadtschreiber\/files\/2018\/02\/1.jpg 1944w\" sizes=\"auto, (max-width: 270px) 85vw, 270px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-1616\" class=\"wp-caption-text\">Erl\u00e4uterte Modelle wichtiger Paderborner Stadtbauten. Im Hintergrund: \u00dcberreste des Torbogens eines Kaufmannshauses aus dem fr\u00fchen 17. Jh.<\/figcaption><\/figure>\n<p>Wer die Wendeltreppe hinaufgestiegen ist, was bei genauer Betrachtung der genannten Kunstwerke eine Weile dauern sollte, ist im architekturgeschichtlichen Teil der Ausstellung angelangt. Hier werden einzelne, besonders signifikante Bauwerke der Stadt anhand von Modellen vorgestellt. Man beginnt beim imposanten Kaufmannshaus aus dem 12. Jh. und endet bei der Universit\u00e4t der 1970er Jahre. Jedes Geb\u00e4ude repr\u00e4sentiert eine Epoche der Stadtgeschichte, mit ihren jeweiligen Bauherren, ihren architektonischen M\u00f6glichkeiten, Bed\u00fcrfnissen und Vorlieben.<\/p>\n<figure id=\"attachment_1618\" aria-describedby=\"caption-attachment-1618\" style=\"width: 270px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-1618\" src=\"https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/stadtschreiber\/files\/2018\/02\/2-225x300.jpg\" width=\"270\" height=\"360\" srcset=\"https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/stadtschreiber\/files\/2018\/02\/2-225x300.jpg 225w, https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/stadtschreiber\/files\/2018\/02\/2-768x1024.jpg 768w, https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/stadtschreiber\/files\/2018\/02\/2-1200x1600.jpg 1200w, https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/stadtschreiber\/files\/2018\/02\/2.jpg 1944w\" sizes=\"auto, (max-width: 270px) 85vw, 270px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-1618\" class=\"wp-caption-text\">Nicht nur in der Stadt, jenseits der Museumsmauern, gibt es immer etwas zu entdecken! Es lohnt sich ein Blick in die Schubladen&#8230;<\/figcaption><\/figure>\n<p>Wer detaillierte Informationen sucht, findet sie in den spannend und kurzweilig gestalteten Lehrfilmen, die die knappen Erl\u00e4uterungstexte an den Modellen erg\u00e4nzen. So bekommt der interessierte Besucher die (Sozial-)Geschichte der Stadt gleich miterz\u00e4hlt, ohne dass er hierf\u00fcr meterlange Wandtexte lesen m\u00fcsste. Zwar wird niemand, denke ich, jeden Einzelnen der Filme schon beim ersten Besuch ansehen. Das Sch\u00f6ne an Dauerausstellungen ist aber, dass sie uns nicht davonrennen\u2026<\/p>\n<p>Pers\u00f6nlich f\u00fchle ich mich motiviert, die in der Ausstellung besprochenen Geb\u00e4ude zeitnah selbst aufzusuchen oder zumindest ihnen in meinen Wanderungen durch die Stadt mehr Aufmerksamkeit zu widmen. Geht es auch anderen Besuchern so? Ich freue mich darauf, dies bald herausfinden zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Besonders eindr\u00fccklich vertreten ist auch ein st\u00e4dtisches Bauwerk, an das nur ein 1993 errichtetes Mahnmal erinnern kann: die 1938 zerst\u00f6rte Paderborner Synagoge in der Stra\u00dfe \u201eAm Busdorf\u201c. Ein einzelnes durch Feuer geschw\u00e4rztes ovales Fenster verweist auf das Schicksal dieses 1882 errichteten Gotteshauses. Ein eigener Lehrfilm l\u00e4sst es als virtuelle Rekonstruktion f\u00fcr den Besucher neu auferstehen, zeigt die Bilder der Zerst\u00f6rung und erinnert an die hundert Paderborner Juden, die den Nazi-Genozid nicht \u00fcberlebt haben.<\/p>\n<p>Auf den architekturgeschichtlichen Teil der Dauerausstellung folgt dessen Herzst\u00fcck: die Pr\u00e4sentation der st\u00e4dtischen Sammlungen. F\u00fcr deren Besprechung siehe Teil 2!<\/p>\n<p>Herzliche Gr\u00fc\u00dfe und bis bald,<\/p>\n<p>Paul Duschner<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ticket gekauft, Tasche und Mantel verstaut. Wie jeder Besucher im Foyer des Paderborner Stadtmuseums habe ich jetzt die Wahl: Links ginge es in die aktuelle Sonderausstellung \u201eBriten in Westfalen\u201c. Geradeaus k\u00e4me ich in den Kreuzgang des ehemaligen Abdinghof-Klosters und zur rechten Seite f\u00fchrt mich eine Wendeltreppe in die stadtgeschichtliche Dauerausstellung. 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