{"id":1413,"date":"2016-08-06T18:25:39","date_gmt":"2016-08-06T16:25:39","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/stadtschreiber\/?p=1413"},"modified":"2016-08-06T18:25:39","modified_gmt":"2016-08-06T16:25:39","slug":"libori-nachwehen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/stadtschreiber\/2016\/08\/06\/libori-nachwehen\/","title":{"rendered":"Libori-Nachwehen"},"content":{"rendered":"<div class=\"twoclick_social_bookmarks_post_1413 social_share_privacy clearfix 1.6.4 locale-de_DE sprite-de_DE\"><\/div><div class=\"twoclick-js\"><script type=\"text\/javascript\">\/* <![CDATA[ *\/\njQuery(document).ready(function($){if($('.twoclick_social_bookmarks_post_1413')){$('.twoclick_social_bookmarks_post_1413').socialSharePrivacy({\"services\":{\"facebook\":{\"status\":\"on\",\"txt_info\":\"2 Klicks f\\u00fcr mehr Datenschutz: Erst wenn Sie hier klicken, wird der Button aktiv und Sie k\\u00f6nnen Ihre Empfehlung an Facebook senden. 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Ich habe das gleiche wehm\u00fctige Gef\u00fchl, wenn ich an den Brotstand denke, der immer vor der Marktkirche steht: Vollkornfladenbrot mit Kartoffeln und K\u00e4se \u2013 sowas bekommt man auch nur bei diesem einen Stand!<\/p>\n<p>F\u00fcr einen franz\u00f6sischen Freund von mir sind die \u201epetites chevaux\u201c \u2013 die kleinen Pferde \u2013 immer das Highlight von Libori. Wenn er zu Libori nach Paderborn kommt, wird also immer Pferderennen gespielt. F\u00fcr wieder andere ist das Feuerwerk der H\u00f6hepunkt der Kirmes. Diese Paderborner sind sogar so organisiert, dass sie bereits mehr als zweieinhalb Stunden vor Beginn mit ihren Picknickdecken auf dem Rasenst\u00fcck vor der Stadtverwaltung campieren. Das habe ich in diesem Jahr nicht geschafft und habe stattdessen vom Paderquellgebiet aus das Feuerwerk angesehen. Mit dem B\u00e4umen im Hintergrund hat es auch ein sehr sch\u00f6nes Bild abgegeben, wie ich finde!<\/p>\n<p>Libori war f\u00fcr mich auch noch einmal die Gelegenheit einige ausw\u00e4rtige Besucher zu ihrem Paderborn-Bild zu befragen. Gelegen kam mir da beispielsweise die Erdinger-Promotion-Aktion im Munchies, wo ich drei junge Bayern in Trachten getroffen habe. Die drei wohnen in M\u00fcnchen und waren von der Mentalit\u00e4t der Paderborner begeistert: Die Tatsache, dass es hier m\u00f6glich sei, dass sich die G\u00e4ste selbstst\u00e4ndig am K\u00fchlschrank bedienen k\u00f6nnten und das Bier auch sofort bezahlen w\u00fcrden, sei bemerkenswert und schaffe eine tolle Atmosph\u00e4re. \u201eIn M\u00fcnchen geht das nicht. Da stellt der Wirt seine G\u00e4ste von vorn herein unter Generalverdacht!\u201c Im Umgang mit den Paderbornern ist den drei Promotern aufgefallen, dass man sich anfangs anstrengen muss, um die Leute pers\u00f6nlich abzuholen, wenn man sie aber begeistert hat, dann sind sie mit Feuereifer dabei. Mit vier 2er Teams hatten die drei verschiedene Wettk\u00e4mpfe in den Disziplinen Wettnageln (hier werden N\u00e4gel mit der spitzen Seite eines Hammers um die Wette in ein St\u00fcck Holz geschlagen), Ma\u00dfkrugstemmen und Liedererraten veranstaltet. Die Stimmung zwischen Teilnehmern und Promotern war am Ende sogar so gut, dass die G\u00e4ste aus Bayern nach Feierabend von ihren Teilnehmern zu einer Kneipentour eingeladen wurden.<\/p>\n<p>Eine andere Gruppe von G\u00e4sten konnte man am zweiten Libori-Wochenende kaum \u00fcberh\u00f6ren: Die \u201eQuerschl\u00e4ger\u201c, die Paderborner Gruppe einer europ\u00e4ischen Samba-Combo, hatten andere Teile der Gruppe aus Europa eingeladen. Ich hatte die Gelegenheit mich mit drei Berliner und K\u00f6lner Trommlern zu unterhalten. Die drei sind teilweise seit 2007 bei den Veranstaltungen der Querschl\u00e4ger auf dem Libori-Fest dabei. Alle drei genie\u00dfen die Auftritte dort und erkl\u00e4ren, das Paderborner Publikum nehme die Auftritte sehr begeistert auf. Man m\u00fcsse zwar ab 23.00 Uhr Schluss machen, aber schlie\u00dflich wolle man auch im n\u00e4chsten Jahr wieder Libori feiern. Weiter geht es f\u00fcr die Trommler jedes Jahr in verschiedenen Bars, Kneipen und Clubs der Paderstadt. Vorzugsweise geht man dorthin, wo K\u00f6lsch serviert werde.<\/p>\n<p>Jetzt dauert es wieder ein ganzes Jahr, aber der Kultursommer in Schloss Neuhaus, die Paderborner Herbstkirmes \u201eKlein-Libori\u201c und der Weihnachtsmarkt tr\u00f6sten doch ein wenig \u00fcber die Zeit bis zum n\u00e4chsten Libori-Fest hinweg. Und zur Not, muss man eben den ein- oder anderen Cr\u00eapes-Abend mit Freunden dazwischen schieben: Selbst, wenn man es nicht schafft mit den Libori-Buden zu konkurrieren, vertreibt man sich so zumindest die Zeit bis zur n\u00e4chsten Kirmes&#8230;<\/p>\n<p>Mehr Eindr\u00fccke von meinem pers\u00f6nlichen Libori gibt&#8217;s auf Facebook: <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/StadtschreiberPaderborn\/\">https:\/\/www.facebook.com\/StadtschreiberPaderborn\/<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In dieser Woche, der Woche nach Libori, habe ich so etwas wie Entzugserscheinungen bei den Paderbornern festgestellt. Im Bus habe ich beispielsweise geh\u00f6rt, wie ein Junge von etwa 6 Jahren dar\u00fcber sinniert hat, was ihm jetzt alles fehlen wird. 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