{"id":1349,"date":"2016-07-13T23:19:27","date_gmt":"2016-07-13T21:19:27","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/stadtschreiber\/?p=1349"},"modified":"2016-07-14T08:51:47","modified_gmt":"2016-07-14T06:51:47","slug":"paderborn-ist-ort-der-internationalen-freestyle-szene","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/stadtschreiber\/2016\/07\/13\/paderborn-ist-ort-der-internationalen-freestyle-szene\/","title":{"rendered":"Paderborn ist&#8230; Ort der internationalen Freestyle-Szene!"},"content":{"rendered":"<div class=\"twoclick_social_bookmarks_post_1349 social_share_privacy clearfix 1.6.4 locale-de_DE sprite-de_DE\"><\/div><div class=\"twoclick-js\"><script type=\"text\/javascript\">\/* <![CDATA[ *\/\njQuery(document).ready(function($){if($('.twoclick_social_bookmarks_post_1349')){$('.twoclick_social_bookmarks_post_1349').socialSharePrivacy({\"services\":{\"facebook\":{\"status\":\"on\",\"txt_info\":\"2 Klicks f\\u00fcr mehr Datenschutz: Erst wenn Sie hier klicken, wird der Button aktiv und Sie k\\u00f6nnen Ihre Empfehlung an Facebook senden. 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Der eigentliche Wettkampf begann dann erst gegen 14.00 Uhr, was mir aber die Gelegenheit gab, mich mit Teilnehmern, Organisatoren und Zuschauern zu unterhalten oder auch einfach in der Sonne zu sitzen und den Skatern beim Warmfahren zuzusehen. Au\u00dferdem war ich sehr gespannt, schlie\u00dflich hatte Marc den Freestyle-Part des Wettbewerbs als \u201einoffiziellen Worldcup\u201c bezeichnet. Der internationale Charakter der Veranstaltung war nicht zu \u00fcbersehen oder besser gesagt zu \u00fcberh\u00f6ren: Als ich mich mit meiner Tasche und einer eiskalten Cola auf die Wiese setzte, unterhielt man sich auf dem Platz neben mir auf Englisch. Wie ich sp\u00e4ter erfuhr, kamen die Teilnehmer unter anderem aus Ungarn, Rum\u00e4nien, England, Spanien, Schweden, Brasilien und Deutschland. Auch die Zuschauer waren teilweise weit angereist oder aber Paderborner mit und ohne Familien, junge, alte, neue, alteingesessene und auch Studenten, kurzum: ein vollkommen gemischtes, buntes Publikum.<\/p>\n<p>Sobald sich die Gelegenheit bot, quatschte ich kurzerhand einen meiner Sitznachbarn an. Simon aus Hannover war mit der S-Bahn angereist und im letzten Jahr zum ersten Mal beim Paderborner Skatecontest dabei gewesen. Paderborn kannte er davor nur aus dem gleichnamigen Lied der Band \u201eAbst\u00fcrzende Brieftauben\u201c, in dem aber keine Aussagen \u00fcber die Stadt gemacht werden. Auch er konnte keine Aussagen \u00fcber Paderborn machen, da er selbst bisher nur Bahnhof und Skatepark kennt. Er erkl\u00e4rte mir, dass Freestyle Wettk\u00e4mpfe im Skateboardbereich eine Seltenheit darstellten und, dass dieser Wettkampf \u201eeuropaweit eine echte Hausnummer\u201c sei: \u201eDer Contest ist f\u00fcr die deutschen Freestyler eine Must-have-Veranstaltung!\u201c<\/p>\n<p>Simon stellte mich dann Yo Yo Schulz \u2013 einem \u201eUrgestein der Freestyle-Szene\u201c \u2013 vor. Yo Yo schilderte dann, wie der Freestyle-Contest nach Paderborn kam: 2001 lief die Kommunikation innerhalb der Skateboard-Szene noch nicht \u00fcbers Internet, sondern \u00fcber das \u201eBoardstein\u201c-Magazin. Dort hatte Ratzi (alias Ralf Loser), der Besitzer des Slider\/Loser Coffee und \u201eVater des Skateboardens in Paderborn\u201c, den Wettkampf beworben: Samstag Street\/Sonntag Oldschool. F\u00fcr Yo Yo stellte sich daraufhin die Frage \u201eWas ist oldschool?\u201c, die er daraufhin am Telefon auch Ratzi stellte. Der lud die Freestyler daraufhin zum Contest am Sonntag ein. Daraus ergab sich eine Freundschaft und ein Meilenstein in der Freestyle-Szene.<br \/>\nYo Yo erkl\u00e4rte mir au\u00dferdem, was Freestyle im Skateboarden eigentlich bedeutet, n\u00e4mlich, dass keinerlei Hilfsmittel wie Rampen oder Gel\u00e4nder verwendet w\u00fcrden, sondern lediglich die flache Ebene genutzt w\u00fcrde. Auch die Skateboards sehen etwas anders aus, sie haben beispielsweise kleine Plastikstege als Verst\u00e4rkung an den L\u00e4ngsseiten der Bretter, die das Springen auf den Kanten erm\u00f6glichen.<\/p>\n<p>Auch mit Ratzi habe ich mich nat\u00fcrlich \u00fcber den Wettkampf unterhalten und dar\u00fcber, wie dieser nach Paderborn kam: Ratzi selbst ist in Paderborn aufgewachsen und in seiner Jugend zu \u201ediesem Ding mit den vier Rollen\u201c gekommen. Die Freundschaften und die sich daraus ergebende Gemeinschaft \u2013 in und auch au\u00dferhalb der Skateboardszene \u2013 macht f\u00fcr ihn letztendlich diese Stadt und das Leben in ihr aus.<br \/>\nZusammen mit den anderen Paderborner Skateboardern hatte er in anderen St\u00e4dten an Contests teilgenommen, allerdings fehlte ihnen die M\u00f6glichkeit, vielmehr der Ort, an dem sie in Paderborn trainieren konnten. Erst, als die Skatboardgemeinschaft den Verein \u201ePaderborner Asphaltsurfer e.V.\u201c ins Leben rief, konnte sie etwas bewegen. Erste Sportm\u00f6glichkeiten wurden von den Skatern selbst im Inselbadstadion geschaffen; die ersten Rampen hatten sie selbst aus Holz gebaut, erz\u00e4hlte mir Ratzi. Als das Inselbadstadion schloss, wurde er in die Planung des Skateparks im Goldgrund einbezogen.<\/p>\n<p>Von Ratzi und Jan Hatebur, der den Contest in diesem Jahr erstmalig organisierte, wurde mehrfach betont, dass die Veranstaltung ohne die vielen ehrenamtlichen Helfer nicht m\u00f6glich w\u00e4re. \u201eDie Leute ziehen durch, bis sie umkippen\u201c, erkl\u00e4rte mir Jan. Die Atmosph\u00e4re im Goldgrund habe ich pers\u00f6nlich als sehr famili\u00e4r und freundschaftlich wahrgenommen, was f\u00fcr einen Sportwettbewerb, insbesondere auf internationaler Ebene, alles andere als selbstverst\u00e4ndlich ist! Was mich ebenfalls beeindruckt hat war, dass die Sportler alle sehr aufgeschlossen, freundlich und offen waren: Eine Szene ganz ohne Starall\u00fcren, wie mir schien! Auch hatte ich den Eindruck, dass alle \u2013 Teilnehmer, Organisatoren, Helfer und Zuschauer \u2013 viel Spa\u00df hatten. Gewonnen hat den Wettkampf schlie\u00dflich der deutsche Skateboarder G\u00fcnther Mokulys, der \u00fcbrigens unter anderem 11facher Flatland Freestyle Skateboard Weltmeister ist.<\/p>\n<p>Eindr\u00fccke vom BBQ Skateboardcontest gibt es in Form von Videos bei den Asphaltsurfern:<br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.facebook.com\/asphaltsurferev.paderborn\">www.facebook.com\/asphaltsurferev.paderborn<\/a><\/p>\n<p>Bilder vom Wettkampf gibt es auf meiner Facebook-Seite: <a href=\"http:\/\/www.facebook.com\/StadtschreiberPaderborn\">www.facebook.com\/StadtschreiberPaderborn<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am Sonntag war ich, wie mir Marc im Vorfeld geraten hatte, im Goldgrund, um mir den zweiten Teil des BBQ Skatecontests anzusehen. Oder genauer gesagt: ich war beim 19. Paderborner Freestyle Contest! Ich war schon ein paar Minuten vor zw\u00f6lf da, um nichts zu verpassen. 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