{"id":1272,"date":"2016-06-27T21:51:40","date_gmt":"2016-06-27T19:51:40","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/stadtschreiber\/?p=1272"},"modified":"2016-06-27T21:51:40","modified_gmt":"2016-06-27T19:51:40","slug":"im-paderborner-land-gibts-noch-einiges-zu-entdecken","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/stadtschreiber\/2016\/06\/27\/im-paderborner-land-gibts-noch-einiges-zu-entdecken\/","title":{"rendered":"&#8222;Im Paderborner Land gibt&#8217;s noch einiges zu entdecken!&#8220;"},"content":{"rendered":"<div class=\"twoclick_social_bookmarks_post_1272 social_share_privacy clearfix 1.6.4 locale-de_DE sprite-de_DE\"><\/div><div class=\"twoclick-js\"><script type=\"text\/javascript\">\/* <![CDATA[ *\/\njQuery(document).ready(function($){if($('.twoclick_social_bookmarks_post_1272')){$('.twoclick_social_bookmarks_post_1272').socialSharePrivacy({\"services\":{\"facebook\":{\"status\":\"on\",\"txt_info\":\"2 Klicks f\\u00fcr mehr Datenschutz: Erst wenn Sie hier klicken, wird der Button aktiv und Sie k\\u00f6nnen Ihre Empfehlung an Facebook senden. 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Es war dann aber doch ganz einfach: Mit dem Bus \u2013 der 8 Richtung Gesseln \u2013 ging es bis zur Haltestelle Benhausen, Postweg. Da ich verwirrt und ortsfremd wirkte, hielt die Busfahrerin noch einmal an, \u00f6ffnete die T\u00fcr und fragte, ob ich w\u00fcsste, wohin ich m\u00fcsse. Sie und einer der Fahrg\u00e4ste, ein Sch\u00fctze in voller Montur, erkl\u00e4rten mir kurzerhand durch die offene Bust\u00fcr den Weg. Innerhalb von ein paar Minuten hatte ich die Schmiede schlie\u00dflich gefunden.<\/p>\n<p>Dagmar Fischer pr\u00e4sentierte im offenen Atelier ihre Arbeit, die zum einen das Schmieden, zum anderen das Spielen auf und mit ihren Singenden Instrumenten umfasst. Beim Musizieren wurde sie von Lasse, ihrem ehemaligen Sch\u00fclerpraktikanten, begleitet. Lasse spielte auf der Klarinette, die Schmiedin auf den verschiedensten von ihr selbst geschmiedeten oder auch geschnitzten oder gefundenen Instrumenten. Dabei betonte sie immer wieder, dass die gemeinsame Musik Improvisation sei und daher in eben diesem Augenblick entst\u00fcnde.<br \/>\nDagmar Fischer spielte auf kleinen Gongs, einem Glockenspiel, Klangh\u00f6lzern, Steinen, aber auch einem trichterf\u00f6rmigen Blechblasinstrument. Mein pers\u00f6nliches Highlight war die gro\u00dfe Metallscheibe, deren Durchmesser ich etwa auf einen Meter sch\u00e4tzen w\u00fcrde. In meinen Notizen habe ich sie als \u201eGewittermaschine\u201c bezeichnet. Zu Beginn klang sie auch so, als die Schmiedin n\u00e4mlich mit zwei weichen Schlegeln vorsichtig auf verschiedene Teile des Riesengongs klopfte. Dadurch erzeugte sie ein Grollen, dass sie bis zu lautem Donnerschlag steigerte. Durch das Entlangstreichen an verschiedenen Stellen der Scheibe mit Hilfe gummierter Schlegel, erklang eine Art brummender oder klangvoller Chorgesang oder auch ein schrilles Kreischen, das ebenfalls menschlich schien. Klang da pl\u00f6tzlich ein Cello, da Walgesang? Vielf\u00e4ltigste und unerwartete auch ganz zart anmutende Kl\u00e4nge steckten in der einen gro\u00dfen Scheibe.<\/p>\n<p>Am Ende der Vorf\u00fchrung hatte das Publikum noch Zeit und Gelegenheit Fragen zu stellen. Auch ich griff nat\u00fcrlich die Gelegenheit beim Schopf und fragte die K\u00fcnstlerin, wie sie nach Paderborn gekommen sei. Sie hatte schlie\u00dflich in Schweden studiert und ihr leichter Dialekt hatte ihre bayrischen Wurzeln verraten. Dagmar Fischer hatte w\u00e4hrend eines Besuchs in Paderborn eine \u00e4ltere Gesangslehrerin kennen gelernt, bei der die studierte S\u00e4ngerin gern Unterricht nehmen wollte. So zog sie kurzerhand nach Benhausen in die alte Schmiede, die zuvor seit 36 Jahren leer gestanden hatte. Da sie mit ihrer Kunst nicht standortabh\u00e4ngig ist \u2013 sie fertigt ihre Instrumente nach individuellen W\u00fcnschen f\u00fcr Musiker in der ganzen Welt; ihre Kunden stammen unter anderem Norwegen, Schweden, Australien, Kanada, Japan und der Schweiz \u2013 konnte sie sich hier niederlassen. Die Landschaft empfindet sie als sehr reizvoll und erkl\u00e4rt, sie habe im Paderborner Land noch einiges zu entdecken.<\/p>\n<p>Wer nun Lust bekommen hat, die Singende Schmiedin einmal in Aktion zu erleben, kann dies unter anderem auf YouTube (https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=cNDneS4f2fE) tun. Au\u00dferdem bietet die K\u00fcnstlerin Einf\u00fchrungen in die Schmiedekunst und das Spielen mit den Singenden Instrumenten an. Meine Eindr\u00fccke von der Performance und einen Blick in die Schmiede gibt\u2019s auf Facebook unter www.facebook.com\/StadtschreiberPaderborn<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bei den offenen Ateliers, von denen ich im Vorfeld bereits berichtet hatte, habe ich die \u201eSingende Schmiedin\u201c, Dagmar Fischer kennen gelernt. Ihr Atelier ist die Alte Dorfschmiede in Benhausen. Benhausen klang f\u00fcr mich erst einmal, als sei es weit weg oder zumindest sehr schwer zu erreichen. 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