Neues Portal zur Religionspädagogik

Im Juni 2019 ist die Internetplattform inrev.de gestartet. Das Online-Angebot zu einer Inklusiven Religionspädagogik der Vielfalt richtet sich an Studierende, Lehrende, Wissenschaftler*innen, Personen in der Fortbildungsarbeit und (Religions-)Lehrkräfte und soll einen Einblick in den Bereich der inklusiven Religionspädagogik, den fachlichen und fachdidaktischen Austausch sowie die Weiterentwicklung des Inklusionsdiskurses in der Religionspädagogik ermöglichen.

Neben Grundlagentexten, Bausteinen für die Aus- und Fortbildung von Lehrkräften und Leitlinien zur Sensibilisierung gibt es auch einen Blog zu aktuellen Themen, Neuerscheinungen und Veranstaltungen. Das Internetportal versteht sich als informative und interaktive Plattform, die auch an der Weiterentwicklung einer Inklusiven Religionspädagogik der Vielfalt interessiert ist. Daher gibt es diverse Mitwirkungsmöglichkeiten an dem Portal, z. B. in Form von Diskussionen und Blogbeiträgen.

Inrev ist ein Kooperationsprojekt des Comenius Instituts (Dr. Annebelle Pithan, Dr. Peter Schreiner und Janine Wolf) mit Wissenschaftler*innen aus dem Forschungsgebiet zur inklusiven Religionspädagogik der Universität Paderborn (Prof. Dr. Katharina Kammeyer, Vera Uppenkamp), der Universität Duisburg-Essen (Prof. Dr. Thorsten Knauth) und der Universität Würzburg (Prof. Dr. Ilona Nord).

Link zum Internetportal: https://inrev.de

10 Jahre nach der Ratifizierung der UN-BRK (2009-2019)

Am 26. März 2009 trat in Deutschland das von den Vereinten Nationen drei Jahre zuvor verabschiedete „Übereinkommen über die Rechte von Menschen mit Behinderungen“ (UN-BRK) in Kraft. Die UN-BRK enthält 50 Artikel, in denen die allgemeinen Grund­rechte ausdrücklich im Hinblick auf Men­schen mit Behinderung formuliert werden. „Die UN-BRK ist die erste allgemeine Rechts­norm, die bestehende Menschenrechte konkret auf die Situation von Menschen mit Behinderung bezieht. Dabei unterstreicht die Konvention einen Paradigmenwechsel: Eine Beeinträchtigung stellt nicht ein Defizit oder eine Abweichung dar, sondern ist Teil der Vielfalt menschlichen Lebens. Die eigentli­che Behinderung entsteht aus dem Zusam­menspiel von individueller Beeinträchtigung und äußeren Gegebenheiten, die dieser Person eine Teilhabe am gesellschaftlichen Leben erschwert. Menschen mit Behinderung sind keine Objekte gesellschaftlicher Für­sorge, sondern selbstbestimmte Bürgerinnen und Bürger“ (https://www.aktion-mensch.de/ds/img/content/aktion/soviel/parallax/AKM-Kurzbilanz_10Jahre_UN-BRK.pdf)

Wie aber steht es 10 Jahre nach der Ratifizierung?

Die Bundesländer haben Aktionspläne vorgelegt, was als Plus gewertet werden kann, aber es besteht eine große Uneinheitlichkeit in den einzelnen Bundesländern bezüglich Anstrengung und Umsetzung. Zudem bestehen weiterhin Doppelstrukturen in den Bereichen Bildung, Wohnung und Arbeit.

Wesentlich ist aber, dass Menschen mit Behinderung nach wie vor nicht in den entsprechenden Entscheidungs- und Gesetzgebungsprozesse mit eingebunden werden. Es gibt viel zu tun – auch nach 10 Jahren!

Mehr Info unter: www.aktion-mensch.de oder https://www.institut-fuer-menschenrechte.de/aktuell/news/meldung/article/pressemitteilung-10-jahre-un-behindertenrechtskonvention-in-deutschland-miteinander-von-menschen/

„Die Kinder der Utopie“ – Filmvorführung am 15. Mai

„Sechs junge Erwachsene schauen zurück auf ihre gemeinsame Grundschulzeit in einer Inklusionsklasse. Sie reflektieren ihre Erlebnisse und Erfahrungen – und blicken in die Zukunft.“

Die AG Inklusive Pädagogik lädt herzlich zum Themenabend Inklusion ein.
Am 15. Mai wird in der UCI Kinowelt Paderborn der Film „Die Kinder der Utopie“ gezeigt. Der Film wird um 19.30 Uhr gezeigt, Plätze können im Vorfeld online reserviert werden (https://www.diekinderderutopie.de/paderborn).
Im Anschluss wird zudem eine Podiumsdiskussion zum Thema Inklusion stattfinden.
Alternativ wird am 18. Juni Uni Intern von 18-20 Uhr ebenfalls der Film gezeigt, der Raum wird über die Homepage der AG Inklusive Pädagogik rechtzeitig bekannt gegeben.

Wenn Ihr wissen wollt, worum es in dem Film geht – lest weiter… „„Die Kinder der Utopie“ – Filmvorführung am 15. Mai“ weiterlesen

10 Jahre nach der UN-BRK: Inklusion in NRW stagniert – Was sagen die Zahlen?

In ihrer bildungsstatistische Analyse aus Anlass des 10. Jahrestags des Inkrafttretens der UN Behindertenrechtskonvention am 26. März 2019 machen die Bielefelder Wissenschaftler/innen Helen und Marcus Knauf darauf aufmerksam, dass die gemeinsame Unterrichtung von Schüler/innen mit und ohne sonderpädagogischem Förderbedarf stagniert (vgl. Neue Westfälische, Ausgabe Bielefeld, Zwischen Weser und Rhein, 15.03.2019) und ziehen damit eine enttäuschende Bilanz für den Zeitraum 2009-2017. Die Zahlen weisen darauf hin, dass insbesondere das Bundesland NRW seine Inklusionsverpflichtung nicht erfüllt hat – doch stimmt das so?

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Ment4you lädt ein: Filmabend mit Pizza am 19.12.2018

Inklusion ist ein komplexes und aktuelles Thema, welches (angehende) LehrerInnen im Schulalltag direkt betrifft. Aus diesem Grund machen wir gerne auf unseren zweiten Filmabend zu “Schule, Schule – die Zeit nach Berg Fidel“ aufmerksam. Dieser Dokumentarfilm soll die Zuschauer für dieses viel diskutierte Thema sensibilisieren und ihnen einen Zugang verschaffen.

Bei unserem letzten Filmabend haben wir uns den Film „Berg Fidel – Eine Schule für alle“ angesehen, bei dem die Filmemacherin Hella Wenders die vier Kinder David, Jakob, Anita und Lucas begleitet, die an der inklusiven Schule Berg Fidel in Münster zur Schule gehen, wo Schüler ungeachtet körperlicher, geistiger und sozialer Unterschiede aufgenommen werden und sich mit allen möglichen Beeinträchtigungen arrangiert wird.

Jetzt ist Teil 2 dran: In „Schule, Schule – Die Zeit nach Berg Fidel“ dokumentiert Wenders den Werdegang von David, Jakob und Anita sowie ihrer ehemaligen Mitschülerin Samira, nachdem sie ihre alte Schule verlassen haben und auf unterschiedliche weiterführende Schulen gewechselt sind. Dabei zeigt sie die verschiedenen Träume, Hoffnungen, Sorgen, Ängste und Nöte der vier Kinder und Jugendlichen, aber auch deren schulische und private Erfolge.

▶Für Getränke, passende weihnachtliche Naschereien und leckere Pizza ist natürlich gesorgt.
▶Am: 19.12.2018
▶Um: 16-19 Uhr
▶Raum: N1.344

Hier noch der Trailer zum Film: https://www.youtube.com/watch?v=zIdGOrtGtAA

 

Schule NRW: Neuausrichtung der Inklusion!

Im September 2018 legte die Bildungsministerin Yvonne Gebauer ein Konzept zur Neuausrichtung der Inklusion vor, das von der Landesregierung NRW am 03. Juli 2018 beschlossen wurde.

Diese beginnt mit dem Schuljahr 2019/2020 und versteht Allgemeine Schulen und Förderschulen als zwei gleichberechtigt mögliche Schulformen: „Aus unserer Sicht gehören Inklusion und Förderschulen zu den zwei Seiten einer Medaille.“ Aus diesem Grund soll mit der Absenkung der Mindestgrößenverordnung die Voraussetzung geschaffen werden, den Erhalt eines breiten landesweiten Förderschulangebots zu sichern.

Man darf also gespannt sein, wie sich der Schulentwicklungsprozess in NRW in naher Zukunft gestaltet!

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Teilnahme an Studie

Liebe Studierende,

das Thema Inklusion erhält in Schulen immer größere Bedeutung. Auch Ihre Ausbildungsinhalte werden in in Zukunft immer häufiger aus inklusiven Gesichtpunkten betrachtet werden. Wir aus dem Fachbereich Pädagogische Psychologie und Entwicklungspsychologie entwickeln derzeit einen Fragebogen, der Ihnen dabei helfen soll, Ihre Kompetenzen bezüglich des Themas Inklusion selbst einzuschätzen.
Um die Entwicklung dieses Fragebogens abzuschließen, benötigen wir Ihre Hilfe! Wir würden uns freuen, wenn Sie den folgenden Online-Fragebogen für uns ausfüllen. Die Bearbeitung dauert ca. 10 bis 15 Minuten.

Hier geht’s zum Online-Fragebogen

Vielen Dank und beste Grüße
Prof. Dr. Heike M.Buhl & Dr. Sabrina Bonanati

Einladung zur Vernissage: JointArtventure – Begegnung durch Kunst

Das Bild zeigt Hände, die ein Tablet auf einen Bildschirm im Uni-Foyer halten. Auf Bildschirm und Tablet ist die Startseite des Blogs Sonderpaedagogik zu sehen.Zum zweiten Mal fand in Kooperation der Professur Kunstdidaktik mit besonderer Berücksichtigung von Inklusion und den v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel.regional das Lehrprojekt „JointArtventure“ statt. Studierende erkundeten gemeinsam mit Menschen mit Behinderung via iPad fotografisch die Universität. Durch die Begegnung in gemeinsamer gestalterischer Arbeit wurde Inklusion erfahr- und erlebbar gemacht.
Die entstandenen Fotografien werden am 12. Juli um 18 Uhr im Pontanus-Carré, Pontanusstr. 41-43, 33102 Paderborn präsentiert. Hierzu wird herzlich eingeladen!

Weiterführende Links:
https://blogs.uni-paderborn.de/kunstdidaktik/projekte-events/schulprojekte/
https://blogs.uni-paderborn.de/kunstdidaktik/files/2017/06/Joint-ArtVenture.pdf

Mathematik-Tagung: Tag für Lehrerinnen und Lehrer am 6. März, 8.30-17.30 Uhr

Der Tag für Lehrerinnen und Lehrer wird im Rahmen der gemeinsamen Jahrestagung GMDV 2018 vom 5.-9. März angeboten. Die Vorträge speziell am Tag für Lehrerinnen und Lehrer sind besonders auf die Interessen der Praxis ausgerichtet. So auch der Beitrag von Uta Häsel-Weide, Didaktik der Mathematik der Universität Paderborn: „Lernumgebungen für den inklusiven Mathematikunterricht – zwischen reichhaltiger Offenheit und fokussierter Förderung„.

Die Anmeldung zum Tag für Lehrerinnen und Lehrer ist bis 27. Februar. Für Studierende gibt es einen reduzierten Tarif. Informiert euch über das gesamte Programm: http://www.gdmv2018.de/lehrertag/.