Offensive für mehr Lehrkräfte: Landesregierung und Hochschulen schaffen 1.000 neue Studienplätze

Die Landesregierung und die Hochschulen in Nordrhein-Westfalen haben in ihrer Sitzung des Landeskabinetts am 12.11.2019  eine gemeinsame „Studienplatz-Offensive für die Lehrkräfte von morgen“ vereinbart. So sollen 1.000 neue Studienplätze im Bereich Grundschule, Sonderpädagogik, Pflegepädagogik und Sozialpädagogik geschaffen werden. Als Start wird das Wintersemester 2020/2021 (für die Pflegepädagogik WiSe 2019/2020)  anvisiert.  Hierzu werden die notwendigen Mittel in Höhe von rund 115 Millionen Euro bis 2025, die für den dauerhaften Ausbau der zusätzlichen Studienplatzkapazitäten erforderlich sind gemeinsam vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft und den beteiligten Hochschulen bereitgestellt.

„Erstklassige Bildung und gute Studienmöglichkeiten sind zentrale Ziele der Landesregierung. Mit 1.000 zusätzlichen Studienplätzen leisten das Land und die Hochschulen einen wichtigen Beitrag im Kampf gegen den Lehrkräftemangel, von der Grundschule und der Sonderpädagogik über die Kinderbetreuung bis hin zur Pflege. Ich danke den Hochschulen für die konstruktiven Gespräche und ihr großes Engagement. Diese Studienplatz-Offensive für mehr Lehrkräfte ist nur im gemeinsamen Schulterschluss zwischen Hochschulen und Politik möglich“, sagt Wissenschaftsministerin Isabel Pfeiffer-Poensgen.“

(https://www.land.nrw/de/pressemitteilung/offensive-fuer-mehr-lehrkraefte-landesregierung-und-hochschulen-schaffen-1000-neue

In der Pressmitteilung heißt es weiter: „Im Lehramt für sonderpädagogische Förderung (Lehrkräfte an Förderschulen und im Gemeinsamen Lernen) werden die Kapazitäten um weitere 500 Bachelorplätze und später aufwachsend die zugehörigen Masterstudienplätze erweitert. Bereits 2018 waren in der Sonderpädagogik 250 zusätzliche Plätze geschaffen bzw. gesichert worden. In der aktuellen Legislaturperiode werden somit 750 neue Studienplätze für Sonderpädagogik dauerhaft eingerichtet, ein Plus von fast 65 Prozent.“

Wir sind also gespannt auf die kommenden Gespräche zwischen dem Ministerium und unserer Hochschule!

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