{"id":37,"date":"2019-04-15T08:21:52","date_gmt":"2019-04-15T06:21:52","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/sdeeken\/?p=37"},"modified":"2019-04-15T08:21:52","modified_gmt":"2019-04-15T06:21:52","slug":"ein-gelungenes-unterrichtsbeispiel-die-liebe-zum-fach-als-indikator-fuer-guten-unterricht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/sdeeken\/2019\/04\/15\/ein-gelungenes-unterrichtsbeispiel-die-liebe-zum-fach-als-indikator-fuer-guten-unterricht\/","title":{"rendered":"&#8230;ein gelungenes Unterrichtsbeispiel! Die Liebe zum Fach als Indikator f\u00fcr guten Unterricht!"},"content":{"rendered":"<div class=\"twoclick_social_bookmarks_post_37 social_share_privacy clearfix 1.6.4 locale-de_DE sprite-de_DE\"><\/div><div class=\"twoclick-js\"><script type=\"text\/javascript\">\/* <![CDATA[ *\/\njQuery(document).ready(function($){if($('.twoclick_social_bookmarks_post_37')){$('.twoclick_social_bookmarks_post_37').socialSharePrivacy({\"txt_help\":\"Wenn Sie diese Felder durch einen Klick aktivieren, werden Informationen an Facebook, Twitter, Flattr, Xing, t3n, LinkedIn, Pinterest oder Google eventuell ins Ausland \\u00fcbertragen und unter Umst\\u00e4nden auch dort gespeichert. 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Mein Mentor in Wirtschaftswissenschaften unterrichtet in der Klasse zweimal in der Woche und musste die Klasse kurzfristig \u00fcbernehmen, da eine Referendarin ihre Pr\u00fcfung erfolgreich absolviert hat. Bedeutend daran ist, dass die Lehrkraft die Sch\u00fcler und Sch\u00fclerinnen der HHO2 nicht gut kennt und dennoch in der Lage war, einen fachlich gut aufbereiteten Unterricht zu kreieren, welcher auf das Vorwissen der Lernenden aufbaut und in der Interaktion mit den Lernenden die Inhalte vermittelt werden konnten. Ziel der Unterrichtsstunde war, dass die Sch\u00fcler und Sch\u00fclerinnen verschiedene Konjunkturindikatoren kennen und diese auf die einzelnen Konjunkturphasen einordnen bzw. \u00fcbertragen k\u00f6nnen. Der Einstieg erfolgte durch eine Vorwissensaktivierung, indem die Lehrkraft die Begriffe Wirtschaftswachstum, Konjunktur und Bruttoinlandsprodukt mit Hilfe der Lernenden wiederholte. Anschlie\u00dfend zeichnete er den Wachstumspfad bzw. den Konjunkturverlauf an das Smartboard. Nachdem der Zyklus visualisiert wurde, wurden die Lernenden dazu aufgefordert die verschiedenen Konjunkturindikatoren tabellarisch in die verschiedenen Konjunkturphasen einzuordnen. Dies wurde erneut visuell am Smartboard im Plenum besprochen. Besonders erstaunt bzw. besonders gelungen an diesem Unterrichtsbeispiel fand ich, dass die Lehrkraft in der Lage ist, die Sch\u00fcler und Sch\u00fclerinnen alleine im Dialog mit ihm zu aktivieren und so fachliche Inhalte mit den Lernenden zu erarbeiten. Mit Hilfe des Smartboards konnten die Lernenden eine Visualisierung der Indikatoren und Phasen kreieren, welche l\u00e4ngerfristig im Ged\u00e4chtnis bleiben. Kurz gesagt, war ich erstaunt, dass die Lehrkraft die F\u00e4higkeit besitzt, den vollst\u00e4ndigen Unterricht mit Hilfe der Sch\u00fclerantworten aufzubauen und sie so lenken konnte, dass sie auf die fachlich richtigen Inhalte gekommen sind. Bedeutend war hierbei auch, dass man seine Liebe zum Fach Wirtschaftswissenschaften erkennen konnte und er konkrete und lebensnahe Beispiele nennen konnte, um die Sch\u00fcler und Sch\u00fclerinnen zu aktivieren. So kann schlussgefolgert werden, dass die Leidenschaft und das Interesse am Fach ein normativer Faktor sein kann, um guten und interessanten Unterricht aufzubereiten. Zudem sollte man sich mit digitalen Medien, besonders dem Smartboard gut auskennen, da es eine wunderbare Hilfe sein kann (durch die vielen Tools) um Inhalte visuell darzustellen. Mir ist hier bewusstgeworden, dass guter Unterricht dann entstehen kann, wenn die fachlichen Inhalte konkret durchdrungen werden und das pers\u00f6nliche Interesse sp\u00fcrbar wird. Somit kann ich die These: \u201eFachinhalte immer vor Methode\u201c verifizieren. Denn der Unterricht lief zwar frontal ab, jedoch verlief er stetig sch\u00fclerorientiert und aktivierend f\u00fcr die Lernenden, sodass keine Gruppenarbeit oder Partnerarbeit notwendig war.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ich m\u00f6chte ein gelungenes Unterrichtsbeispiel zum Thema Konjunktur im Fach Volkswirtschaftslehre im Ausbildungsgang Berufsfachschule (H\u00f6herer Handel) vorstellen. Mein Mentor in Wirtschaftswissenschaften unterrichtet in der Klasse zweimal in der Woche und musste die Klasse kurzfristig \u00fcbernehmen, da eine Referendarin ihre Pr\u00fcfung erfolgreich absolviert hat. 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