{"id":982,"date":"2012-05-28T06:38:35","date_gmt":"2012-05-28T06:38:35","guid":{"rendered":"http:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/sbernd\/?page_id=982"},"modified":"2012-05-28T06:38:35","modified_gmt":"2012-05-28T06:38:35","slug":"aufgaben-zu-block-4-von-bernd-schnittker","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/sbernd\/aufgaben-zu-block-4-von-bernd-schnittker\/","title":{"rendered":"Aufgaben zu Block 4 von Bernd Schnittker"},"content":{"rendered":"<div class=\"twoclick_social_bookmarks_post_982 social_share_privacy clearfix 1.6.4 locale-de_DE sprite-de_DE\"><\/div><div class=\"twoclick-js\"><script type=\"text\/javascript\">\/* <![CDATA[ *\/\njQuery(document).ready(function($){if($('.twoclick_social_bookmarks_post_982')){$('.twoclick_social_bookmarks_post_982').socialSharePrivacy({\"txt_help\":\"Wenn Sie diese Felder durch einen Klick aktivieren, werden Informationen an Facebook, Twitter, Flattr, Xing, t3n, LinkedIn, Pinterest oder Google eventuell ins Ausland \\u00fcbertragen und unter Umst\\u00e4nden auch dort gespeichert. 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Man unterscheidet zwischen kognitiven, motivationalen, selbstregulativen, sozialen und emotionalen Faktoren.\u00a0 Ganz allgemein kann man festhalten, dass dIe Lehrperson anhand der Noten feststellen kann, dass gewisse Lernziele nicht erreicht werden. Es gibt jedoch auch die M\u00f6glichkeit durch die Beobachtungen der Lehrperson im Unterricht, gewisse Symptome und deren Merkmale zu erkennen. Die Kunst besteht darin, diese dann zu deuten und zu interpretieren.\u00a0 Das Urteil h\u00e4ngt von der diagnostischen Kompetenz des Lehrers ab.<br \/>\nWie oben schon angesprochen, kann die Leistung bzw. das Verhalten des Sch\u00fclers mehrere Gr\u00fcnde haben. So k\u00f6nnte eine Sehschw\u00e4che (biologische Ursache) begr\u00fcnden, warum sich eine Sch\u00fclerin\/ein Sch\u00fcler auf Fragen an der Tafel nicht meldet.\u00a0 Weiterhin kann die Schulleistung aber auch mit einer unzureichenden Informationsverarbeitung, oder unzureichen Lernaktivit\u00e4ten, oder soziokulturellen Faktoren zusammenh\u00e4ngen.<br \/>\nDie Informationsaufnahme und die daraus resultierende Informationsverarbeitung ben\u00f6tigt die volle Aufmerksamkeit des Sch\u00fclers. Erkennt man folgende Symptome wie z.B. Tr\u00e4umen und Tr\u00f6deln w\u00e4hrend des Unterrichts, kann es sich bei dem Sch\u00fcler um eine St\u00f6rung der Aufmerksamkeitsleistung handeln. Viele Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler leiden heutzutage unter der &#8222;Aufmerksamkeitsdefizit-\/Hyperaktivit\u00e4tsst\u00f6rung&#8220; (ADHS) und sind deshalb nicht in der Lage sich \u00fcber einen l\u00e4ngeren Zeitraum zu konzentrieren.<br \/>\nIm Kapitel 17.3 &#8222;Motivationstraining&#8220; weisen Fries &amp;Souvignier darauf hin, dass eine gewisser Grad an Motivation aufseiten des Lerners eine Grundvorraussetzung f\u00fcr erfolgreiche Lernprozesse sind, daher ist es unsere Aufgabe als zuk\u00fcnftige Lehrer den unterricht so zu gestalten, dass er f\u00fcr die Sch\u00fcler motivierend ist.<br \/>\nUm die Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler zu f\u00f6rdern, wurden f\u00fcr die oben genannten Faktoren Strategien entwickelt, auf die ich unter Punkt b) genauer eingehen werde.<\/p>\n<p><strong>b) Bestimme f\u00fcr die einzelnen Faktoren, welche grunds\u00e4tzlichen Strategien zum Umgang damit bestehen.<\/strong><br \/>\nIn der Erfassung von Sch\u00fclermerkmalen stehen nach Krapp &amp; Wild (2006) eine ganze Bandbreite diagnostischer Verfahren zur Verf\u00fcgung. Durch Schulleistungstests, Intelligenztests, Pers\u00f6nlichkeitsfrageb\u00f6gen, Einstellungs- und Interessentests, Motivationstests, oder auch Angstests k\u00f6nnen Merkmale von Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fclern gemessen werden. Zudem k\u00f6nnen mit Hilfe von standardisierten Instrumenten auch die Merkmale des Schulkontexts erfasst werden. Dazu verwendet man Frageb\u00f6gen, die zum einen die Qualit\u00e4t und zum anderen das Klima innerhalb von Schule und Unterricht erfassen.\u00a0 Auch die Unterrichtsbeobachtung dient als Verfahren zur Erfassung von Merkmalen des Schulkontexts.\u00a0 Neben diesen Instrumenten wird auch auf Informationen der Lehrkr\u00e4fte zur\u00fcck gegriffen.<br \/>\nUWie unter Punkt a) schon erl\u00e4utert wurde, besteht der Lernerfolg aus den kognitiven, motivationalen, selbstregulativen, sozialen und emotionalen F\u00e4higkeiten des Lernenden.\u00a0 Bleibt der Lernerfolg aus, so hat dies damit zu tun, dass es oftmals in mindestens einem dieser Bereiche Probleme gibt. Um diese Probleme zu bew\u00e4ltigen wurden f\u00fcr diese f\u00fcnf Faktoren spezielle Trainingsverfahren entwickelt. Training kann man nach Fries &amp; Souvignier wie folgt definieren:<br \/>\n&#8220; Ein Training ist eine strukturierte und zeitlich begrenzte Intervention, in der mittels wiederholter Aus\u00fcbung von T\u00e4tigkeiten die absicht verfolgt wird, Fertigkeiten und F\u00e4higkeiten aufzubauen oder zu verbessern.&#8220;<br \/>\nMan unterscheidet also in trainierte Funktionsbereiche. Einer davon ist der kognitive Funktionsbereich, in der eine Vielzahl von Trainingsverfahren existieren. Man kann dabei auch noch zwischen dem Training allgemeiner intellektueller Kompetenten (Aufmerksamkeit, Ged\u00e4chtnis, Denken, etc.) und dem Training kulturbezogener Grundkompetenzen (Lesen, Schreiben und Rechnen) unterscheiden.\u00a0 Ein weiteres Merkmal von Trainingsverfahren ist der, dass oftmals mehrere Funktionsbereiche mit einem Trainingsverfahren abgedeckt werden. Das Denktraining nach Klauer ist ein Beispiel f\u00fcr das Training kognitiver Grundfunktionen.<br \/>\nIm motivationalen Funktionsbereich gibt es zwei Ansatzpunkte, zum einen die Ver\u00e4nderung der Situationsmerkmale und zum anderen die Ver\u00e4nderung der Personenmerkmale. Durch zus\u00e4tzliche Anreize am Lernen, dadurch dass wir die Merkmale einer Situation \u00e4ndern,\u00a0 wird die Motivation kurzfristig gesteigert. Dies findet im Unterricht statt, ist aber kein Bestandteil eines Trainings. Ein Verfahren, welches eine Ver\u00e4nderung eines Personenmerkmals beinhalten ist das Selbstberwertungsmodell.<br \/>\nDen emotionalen und sozialen Funktionsbereich kann man gut zusammen beschreiben.\u00a0 Man hat auf der einen Seite die sozialen Fertigkeiten (z.B. Empathie) und auf der anderen Seite das &#8222;bewusste Erleben und Benennen von Gef\u00fchlen sowie der Ausdruck und die Regulation von Emotionen&#8220; (Fries &amp; Souvignier, Training, 2009, S. 415). Die Mischung aus der Wahrnehmung einer sozialen Situation und der F\u00e4higkeit der Analyse\u00a0 von Verhaltensoptionen und der Reflexion der Kosequenzen, bei der gew\u00e4hlten Verhaltensoption f\u00fcr mich und meine Umwelt. Zur Bew\u00e4ltigung sozialer Konfliksituation hat Beelmann im Jahre 2004 ein &#8222;Soziales Probleml\u00f6setraining&#8220; entwickelt.<br \/>\nDas Training von kulturbezogener Grundkompetenzen (dem Lesen und Schreiben) l\u00e4sst sich in mehrere Trainingsma\u00dfnahmen gliedern. Die Vorschulische F\u00f6rderung des Schriftspracherwerbs dient dazu sp\u00e4tere Lese- und Rechtschreibschwierigkeiten zu vermeiden. Zur systematischen F\u00f6rderung der phonologischen Bewusstheit haben K\u00fcspert &amp; Schneider (1999) mit dem Programm &#8222;H\u00f6ren, Lauschen, Lernen ein geeignetes Trainingsprogramm vorgelegt. Ein weiterer wichtige Strategie ist das Training des Leseverst\u00e4ndnisses. Hierzu haben wurde das Programm Textdedektive (2004) entwickelt. Es gibt sechs Merkmale effektiver Lesef\u00f6rderung: Vermittlung von Lesestrategien, Aufbau metakognitiver Kompetenzen, Vermittlung von Textstrukturwissen, Explizite Instruktion von Strategiewissen und Peer-Tutoring-Methoden. Im Bereich des Trainings von Schreibkompetenzen unterscheidet man im Training f\u00fcr die Rechtschreibung und das Training f\u00fcr das Schreiben von Texten.<\/p>\n<p><strong>c) Auf Grundlage von Aufgaben a) und b): Wo siehst Du als Lehrerin\/Lehrer Dein zuk\u00fcnftiges Aufgabengebiet, wo sind deine Grenzen?<\/strong><br \/>\nIch bin der Meinung, dass die Diagnostik zu meinem zuk\u00fcnftigen Aufgabengebiet geh\u00f6ren wird, da es meine Aufgabe sein wird, nicht nur festzustellen, dass eine Sch\u00fclerin\/ein Sch\u00fcler die geforderten Lernziele nicht erreicht, sondern auch zu erkennen, welche Faktoren daf\u00fcr verantwortlich ist.<br \/>\nDabei muss ich Beobachtungen \u00fcber einen l\u00e4ngeren Zeitraum in meine Interpretion einflie\u00dfen lassen und auch Elterngespr\u00e4che f\u00fchren. Sollte man einen Verdacht haben, k\u00f6nnte man durch gewisse Strategien versuchen diese zu \u00fcberpr\u00fcfen. Ein Pers\u00f6nlichkeitsfragebogen w\u00e4re zum Beispiele eine Variante.<br \/>\nIch halte es nur f\u00fcr problematisch im Unterricht Zeit daf\u00fcr zu finden, um gewisse diagnostische Verfahren zur Erfassung von Sch\u00fclermerkmalen durchzuf\u00fchren. Ebenso halte ich es in der Sekundarstufe f\u00fcr schwierig und problematisch dann auch noch spezielle Trainingsverfahren mit den Sch\u00fclern durchzuf\u00fchren. Da erstens nicht alle Sch\u00fcler unter einer Lernst\u00f6rung leiden und bei denjenigen die es tun, handelt es sich in den meisten F\u00e4llen um unterschiedliche Gr\u00fcnde. Deshalb m\u00fcsste ich mir f\u00fcr jeden Sch\u00fcler individuell Zeit nehmen und das ist bei den heutigen Vorgaben kaum zu bew\u00e4ltigen. Von daher sehe ich mein Hauptaufgabenfeld eher darin, die Lernst\u00f6rung der Sch\u00fclerin bzw. des Sch\u00fclers zu erkennen und anhand der gezeigten und beobachteten Symptome ein Grund f\u00fcr die Lernst\u00f6rung zu finden, um dann mit Absprache der Eltern L\u00f6sungsans\u00e4tze vorzuschlagen, die jedoch au\u00dferhalb des Unterrichts und mit der Hilfe des Elternhauses umgesetzt werden m\u00fcsste.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Aufgabe(n) zu Block 4\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 10.05.2012 a) Eine Sch\u00fclerin\/ein Sch\u00fcler erreicht dauerhaft nicht die geforderten Lernziele.\u00a0 An welchen Faktoren (allgemeine faktoren und ggf. konkrete Beispiele) kann dies liegen? &#8211; Nach Fries &amp; Souvignier (2009) k\u00f6nnen mehrere Faktoren daf\u00fcr verantwortlich sein, dass &hellip; <a href=\"https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/sbernd\/aufgaben-zu-block-4-von-bernd-schnittker\/\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":811,"featured_media":0,"parent":0,"menu_order":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-982","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/sbernd\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/982","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/sbernd\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/sbernd\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/sbernd\/wp-json\/wp\/v2\/users\/811"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/sbernd\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=982"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/sbernd\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/982\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1002,"href":"https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/sbernd\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/982\/revisions\/1002"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/sbernd\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=982"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}