{"id":761,"date":"2012-05-13T07:43:59","date_gmt":"2012-05-13T07:43:59","guid":{"rendered":"http:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/sbernd\/?page_id=761"},"modified":"2012-05-13T07:43:59","modified_gmt":"2012-05-13T07:43:59","slug":"charlotte-krug-aufgabe-zu-block-4","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/sbernd\/charlotte-krug-aufgabe-zu-block-4\/","title":{"rendered":"Charlotte Krug Aufgabe zu Block 4"},"content":{"rendered":"<div class=\"twoclick_social_bookmarks_post_761 social_share_privacy clearfix 1.6.4 locale-de_DE sprite-de_DE\"><\/div><div class=\"twoclick-js\"><script type=\"text\/javascript\">\/* <![CDATA[ *\/\njQuery(document).ready(function($){if($('.twoclick_social_bookmarks_post_761')){$('.twoclick_social_bookmarks_post_761').socialSharePrivacy({\"txt_help\":\"Wenn Sie diese Felder durch einen Klick aktivieren, werden Informationen an Facebook, Twitter, Flattr, Xing, t3n, LinkedIn, Pinterest oder Google eventuell ins Ausland \\u00fcbertragen und unter Umst\\u00e4nden auch dort gespeichert. 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(2009) wird Lernerfolg immer von kognitiven, motivationalen, selbstregulativen, sozialen und emotionalen F\u00e4higkeiten des Lernenden bestimmt.<br \/>\nTritt nun in einem von den aufgef\u00fchrten Bereichen ein Defizit, bzw. ein<br \/>\nProblemverhalten auf, so zieht dies meist eine Leistungsbeeintr\u00e4chtigung mit<br \/>\nsich. So haben Studien beispielsweise gezeigt, dass Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler<br \/>\nmit St\u00f6rungen in ihrem Sozialverhalten, einem oppositionellem Trotzverhalten<br \/>\noder einer Hyperaktivit\u00e4t stark in ihrer Lern- und Leistungsentwicklung<br \/>\nbeeintr\u00e4chtigt sind. Au\u00dferdem ist bekannt, dass das Vorkommen von<br \/>\nErziehungsproblemen und Schulproblemen sich h\u00e4ufig \u00fcberschneiden. Hat ein<br \/>\nSch\u00fcler demnach ein Problem in seinem famili\u00e4ren Umfeld oder kam es zu<br \/>\nProblematiken bei der Erziehung (fehlende Emotionalit\u00e4ten zwischen Eltern,<br \/>\nGeschwistern; fehlende fr\u00fchkindliche F\u00f6rderung, fehlendes Vorleben wichtiger<br \/>\nsozialer Umgangsweisen;\u2026) so \u00e4u\u00dfert sich dies auch im Schulalltag und dem<br \/>\nnotwendigen Erbringen von Leistungen. Ein weiterer Faktor bei Lernschwierigkeiten kann au\u00dferdem ein Migrationshintergrund der SuS sein.<br \/>\nBesonders in Deutschland f\u00e4llt immer wieder auf, dass diese Sch\u00fcler in der<br \/>\nKompetenzentwicklung im Vergleich zu Kindern ohne Migrationshintergrund<br \/>\nschlechter abschneiden, da der sozio\u00f6konomische Status jener Familien h\u00e4ufig<br \/>\ngeringer ist. Das Nichterreichen von Schullernzielen, kann demzufolge<br \/>\nunterschiedlichste Urspr\u00fcnge haben. Problematiken treten also meist als Folge<br \/>\nvon Teilleistungsst\u00f6rungen, wie beispielsweise einer Lese-Rechtschreib-Schw\u00e4che,<br \/>\neiner Demotivation des Sch\u00fclers, emotionalen Symptomen, wie Schulangst,<br \/>\ndepressiven Verstimmungen, St\u00f6rungen im Sozialverhalten und Diziplinschwierigkeiten auf. Sichtbar wird hierbei schnell, das oftmals nicht<br \/>\nnur ein Faktor ausschlaggebend sein muss, sondern das die Faktoren sich<br \/>\ngegenseitig auch bedingen k\u00f6nnen und ein sogenannter Teufelskreis entstehen<br \/>\nkann.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>b) Bestimme f\u00fcr die einzelnen Faktoren, welche grunds\u00e4tzlichen Strategien zum Umgang\u00a0<\/strong><strong>damit bestehen.\u00a0 <\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Allgemein l\u00e4sst sich zuerst einmal sagen, dass bei Strategien zum Umgang mit<br \/>\nLernmisserfolgen wichtig ist, dass diese Ma\u00dfnahmen auf Erkenntnissen der p\u00e4dagogisch- psychologischen Forschung basieren sollten, das hei\u00dft das sie elaboriert und reflektiert sind. Es sollten auch\u00a0 Kenntnisse zur Testtheorie und Ergebnisse zu Wirksamkeitsstudien des Verfahrens vorliegen.<br \/>\nDes Weiteren ist vor allem zu Anfang einer F\u00f6rderung eine klare Definition vom<br \/>\ntats\u00e4chlichen IST- und dem erw\u00fcnschten SOLL- Zustand des Sch\u00fclers von N\u00f6ten.<br \/>\nDabei sollten immer alle Beteiligten ein Mitspracherecht bekommen, also der<br \/>\nbetroffene Sch\u00fcler selbst, seine Eltern, Lehrer, Klassenkameraden und Peers,<br \/>\nP\u00e4dagogen, ggf. auch Psychologen und im weitesten Sinne die Gesellschaft im<br \/>\nAllgemeinen. Je nach vorliegendem Problem oder St\u00f6rung existieren speziell<br \/>\nfokussierte Ma\u00dfnahmen vor, die jedoch alle dem Zwecke dienen die aufgekommene<br \/>\noder drohende Diskrepanz zwischen IST- und SOLL-Zustand durch sogenannte<br \/>\nIntervention, Pr\u00e4vention oder Rehabilitation zu verringern. \u00a0Bei St\u00f6rungen in kognitiven, motivationalen, selbstregulativen, sozialen oder emotionalen Bereichen ist die Ma\u00dfnahme des <strong>Trainings<\/strong> oftmals sinnvoll. Dabei handelt es sich um eine gesteuerte wiederholende \u00dcbung spezifischer Aufgaben,<br \/>\ndurch die eine Vermittlung von prozeduralem Wissen erreicht werden soll. Ein<br \/>\nhoher Strukturierungsgrad ist hierbei besonders n\u00f6tig. Eine weitere anerkannte<br \/>\nMa\u00dfnahme ist die <strong>Beratung<\/strong>. Diese basiert haupts\u00e4chlich auf einer sprachlichen Interaktion zwischen Beratungskraft und Sch\u00fcler, setzt daher eine Freiwilligkeit und Bereitschaft des betroffenen Sch\u00fclers voraus. Sie dient als Unterst\u00fctzung bei der Findung einer individuellen Probleml\u00f6sung und wird meist angewandt, um Orientierung zu geben, eine Planung zu erstellen, Entscheidungen zu reflektieren und zu treffen, sowie auch zur Bew\u00e4ltigung von traumatischen Erlebnissen. Wobei bei diesem letzten T\u00e4tigkeitsfeld die Beratung \u00fcbergehen kann in eine Therapie. Die<br \/>\nMa\u00dfnahme der <strong>Therapie<\/strong> findet mit einem ausgebildeten Psychologen statt und wird zur Bew\u00e4ltigung, Linderung bis hin zur Heilung von affektiven, neurotischen St\u00f6rungen, sowie bei Pers\u00f6nlichkeits-und Verhaltensst\u00f6rungen und auch bei Entwicklungsst\u00f6rungen angewandt.\u00a0 Weitere auch im Bereich von<br \/>\nSchulischen St\u00f6rungen, bzw. aufgekommener Lernproblematiken verwendeter<br \/>\nMa\u00dfnahmen k\u00f6nnen das <strong>Coaching<\/strong>, das <strong>Mentoring<\/strong> oder die <strong>Supervision<\/strong> sein.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>c)\u00a0 Wo siehst Du als Lehrerin\/Lehrer Dein zuk\u00fcnftiges Aufgabengebiet, wo sind Deine\u00a0<\/strong><strong>Grenzen? <\/strong><\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p>Im Hinblick auf meine zuk\u00fcnftige Rolle als Lehrerin und die damit verbundene<br \/>\nVerantwortung gegen\u00fcber den Sch\u00fclern, sehe ich besonderes bei der F\u00f6rderung und<br \/>\nUnterst\u00fctzung mein Aufgabengebiet. Dabei sollte ich versuchen die Sch\u00fcler und<br \/>\nihr Verhalten im Unterrich, sowie dar\u00fcber hinaus, beispielsweise in den Pausen,<br \/>\nim Umgang mit anderen Lehrern oder Sch\u00fclern, so gut es geht zu beobachten, um<br \/>\nrechtzeitig auf St\u00f6rungen, Probleme oder Diskrepanzen aufmerksam zu werden.<br \/>\nMeiner Meinung nach ist eine Sensibilisierung auf die Schw\u00e4chen einzelner<br \/>\nSch\u00fcler aber auch dessen St\u00e4rken n\u00f6tig, um \u00fcberhaupt eine M\u00f6glichkeit zur<br \/>\nindividuellen F\u00f6rderung, sowie eines fr\u00fchzeitigem Erkennen von<br \/>\nLernschwierigkeiten zu bekommen. Hilfreich dabei k\u00f6nnen zum Beispiel regelm\u00e4\u00dfige<br \/>\nElterngespr\u00e4che und Sch\u00fclergespr\u00e4che \u00fcber ihren Alltag, besondere Ereignisse,<br \/>\n\u00c4ngste und W\u00fcnsche sein, um damit einen \u00a0besseren \u00dcberblick \u00fcber die Sch\u00fcler und dessen Lebenswelten zu gewinnen. F\u00fcr mich liegt darin die Chance eine Beziehung zu diesen aufzubauen und dadurch ggf. leichter Einfluss nehmen zu k\u00f6nnen. Der<br \/>\nst\u00e4ndige Austausch mit anderen Lehrern und ihren Erfahrungen, bzw. \u00a0Einsch\u00e4tzungen erscheint mir daneben genauso wichtig. Dabei kann man Ratschl\u00e4ge erhalten \u00a0oder einfach gemeinsam Hilfe bei lernschwachen Sch\u00fclern leisten, damit immer von allen Seiten an einem gleichen Strang gezogen wird. Alles in allem empfinde ich die Devise \u201eHingucken statt Weggucken\u201c\u00a0 ausschlaggebend f\u00fcr<br \/>\neine gute Lehrerarbeit und die M\u00f6glichkeit einer geeigneten F\u00f6rderung der<br \/>\nSch\u00fcler. Dennoch ist mir bewusst, dass ich mit meiner Lehrerausbildung gerade<br \/>\nbeim Thema Diagnose &amp; F\u00f6rderung schnell an meine professionellen Grenzen<br \/>\nsto\u00dfen kann. So bin ich auch daf\u00fcr, dass ein Lehrer nie zu lange abwarten<br \/>\nsollte, sondern lieber fr\u00fchzeitig Experten und professionelle F\u00f6rderma\u00dfnahmen<br \/>\nzu Rate zieht. Grenzen beim Aufgabenfeld F\u00f6rderung sehe ich ganz klar darin,<br \/>\nwenn es um eine geschulte und spezialisierte, fachm\u00e4nnische Ausf\u00fchrung von<br \/>\nF\u00f6rderma\u00dfnahmen, wie einer Beratung oder einer Therapie geht. Au\u00dferdem glaube<br \/>\nich, dass in einer gro\u00dfen Klasse, so wie in der Realit\u00e4t des Schullebens meist<br \/>\nvorhanden, es \u00e4u\u00dferst schwer ist \u00a0den \u00dcberblick \u00fcber jeden Sch\u00fcler und dessen individuellen Stand bzw. dessen Probleme oder pers\u00f6nlichen Schwierigkeiten zu behalten. Der Wunsch, zu jedem<br \/>\nSch\u00fcler eine gute und vertrauensvolle Beziehung aufzubauen, damit man \u00fcber<br \/>\nfamili\u00e4re Probleme unterrichtet wird oder einem pers\u00f6nliche \u00c4ngste anvertraut<br \/>\nwerden, ist so traurig es klingt, wahrscheinlich eher Utopie. Auch ausreichend Zeit<br \/>\nf\u00fcr intensive Elternarbeit und der Einbezug dieser in den Schulalltag hat man<br \/>\nals Lehrer wohl eher keine.<\/p>\n<p>Egal wie sch\u00f6n und geeigneten sich die Theorie auch anh\u00f6rt und wie gerne ich selbst<br \/>\nals zuk\u00fcnftige Lehrerin meine Sch\u00fcler bestm\u00f6glich begleiten und f\u00f6rdern m\u00f6chte,<br \/>\nso bin ich mir dennoch der Realit\u00e4t und der dabei fehlenden Zeit f\u00fcr all diese<br \/>\nMa\u00dfnahmen bewusst. Letztendlich meine ich aber, dass es nie der Weg sein darf,<br \/>\naus Bequemlichkeit wegzuschauen und so Schwierigkeiten von Sch\u00fclern nicht zu<br \/>\nerkennen. Man sollte immer versuchen, sein Bestm\u00f6glichstes zu geben und auch<br \/>\nkleine Handlungen und Reaktionen k\u00f6nnen oft schon hilfreich sein.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>a)\u00a0Ein Sch\u00fcler erreicht dauerhaft nicht die geforderten Lehrziele. An welchen Faktoren\u00a0(allgemeine Faktoren und gegebenenfalls konkrete Beispiele) kann das liegen? \u00a0 Laut Fries, S. &amp; Souvignier, E. (2009) und Pikowsky, B. &amp; Wild, E. 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