{"id":1172,"date":"2012-06-10T19:40:31","date_gmt":"2012-06-10T19:40:31","guid":{"rendered":"http:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/sbernd\/?page_id=1172"},"modified":"2012-06-10T19:40:31","modified_gmt":"2012-06-10T19:40:31","slug":"charlotte-krug-aufgabe-zum-block-6","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/sbernd\/charlotte-krug-aufgabe-zum-block-6\/","title":{"rendered":"Charlotte Krug Aufgabe zum Block 6"},"content":{"rendered":"<div class=\"twoclick_social_bookmarks_post_1172 social_share_privacy clearfix 1.6.4 locale-de_DE sprite-de_DE\"><\/div><div class=\"twoclick-js\"><script type=\"text\/javascript\">\/* <![CDATA[ *\/\njQuery(document).ready(function($){if($('.twoclick_social_bookmarks_post_1172')){$('.twoclick_social_bookmarks_post_1172').socialSharePrivacy({\"txt_help\":\"Wenn Sie diese Felder durch einen Klick aktivieren, werden Informationen an Facebook, Twitter, Flattr, Xing, t3n, LinkedIn, Pinterest oder Google eventuell ins Ausland \\u00fcbertragen und unter Umst\\u00e4nden auch dort gespeichert. 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Die Bef\u00fcrworter dieses Systems beschreiben viele verschiedene<br \/>\nFunktionen solch einer Notenvergabe:<\/p>\n<p>So sollen Zensuren als <strong>Messinstrumente, bzw. Sch\u00e4tzurteile f\u00fcr erbrachte Leistungen<\/strong> dienen. Desweiteren funktionieren sie als <strong>Mittel zur R\u00fcckmeldung<\/strong>, also besitzen einen informativen Charakter, welcher immer auch einen Appell oder eine Beziehungsbotschaft des Zensurenvergebers, also des Lehrers, impliziert. Dabei wird das leichte und schnelle Verst\u00e4ndnis der Zensur, aufgrund seiner bekannten Bedeutung (zum Beispiel 1= sehr gut), besonders gesch\u00e4tzt. Eine weitere beschriebene Funktion ist der durch Benotung gegebene <strong>Anreiz f\u00fcr Lernanstrengung<\/strong>, das hei\u00dft, dass der Wunsch des Erreichens einer angesehenen Note, dazu f\u00fchrt, dass SuS f\u00fcr Klausuren lernen. Mit anderen Worten ausgedr\u00fcckt, handelt es sich bei Zensuren um einen extrinsischen Motivationsfaktor.<\/p>\n<p>Daneben steht die Funktion Noten als <strong>Indikator f\u00fcr Erfolg, bzw. Misserfolg<\/strong> sehen zu k\u00f6nnen, welcher wiederrum die Motivation, das leistungsbezogene Selbstvertrauen und das Lernverhalten der SuS\u00a0 beeinflusst. So sinkt die Motivation beispielsweise bei einer F\u00fcnf und damit auch das Selbstvertrauen des Sch\u00fclers. Er wird sich lerntechnisch gesehen eher aufgeben, als ein Sch\u00fcler, der eine Zwei bekommen hat und dadurch motiviert wird, sein bisherigen Lernerfolg weiterhin zu halten.<\/p>\n<p>In der Literatur wird au\u00dferdem von der <strong>p\u00e4dagogischen Funktion<\/strong> von Schulnoten gesprochen. Die beschreibt, dass Noten als Zucht-, bzw. Diziplinierungsmittel fungieren k\u00f6nnen und dadurch eine Machtaus\u00fcbung von Seiten des Lehrers erm\u00f6glichen. Besonders Kopfnoten, also Zensuren zum Sozialverhalten eines Sch\u00fclers, k\u00f6nnen als Sanktionsmittel dienen. Desweiteren k\u00f6nnen Schulnoten aber auch eine <strong>Orientierungsfunktion<\/strong> \u00fcber die eigenen F\u00e4higkeiten f\u00fcr Sch\u00fclerinnen<br \/>\nund Sch\u00fcler haben. Sie agieren dann als Anhaltspunkt f\u00fcr eine Leistungseinsch\u00e4tzung, was besonders in der Phase der Identit\u00e4tsfindung f\u00fcr Jugendliche wichtig sein kann. Im Hinblick auf die Gesellschaft und ihre Anspr\u00fcche, k\u00f6nnen Benotungen auch eine <strong>Sozialisationsfunktion <\/strong>inne haben. N\u00e4mlich insofern diese, nachwachsende Generationen auf die Leistungsgesellschaft und die G\u00fcltigkeit des Leistungsprinzips in jener orientieren.<\/p>\n<p>Laut den F\u00fcrsprechern eines Notensystems, wird dadurch desweiteren<br \/>\neine <strong>Evaluations- und Kontrollfunktion <\/strong>gegeben. Diese beschreibt nicht nur die F\u00e4higkeit f\u00fcr den Lehrer durch Zensuren Aufschluss \u00fcber den Leistungsstand seiner Sus zu erlangen, sondern dient dar\u00fcber hinaus auch als Indikator f\u00fcr erfolgreiche Lernarbeit und Leistungsf\u00e4higkeit einer Schule, bzw. eines ganzen Schulsystems.\u00a0 Als eine letzte Funktion ist au\u00dferdem noch zu erw\u00e4hnen, dass Noten immer als <strong>Entscheidungsgrundlage f\u00fcr Auslese und Berechtigung<\/strong> fungieren. Anhand dieser n\u00e4mlich wird im Schulsystem sortiert und selektiert, was Noten demnach eine besondere Autorit\u00e4t verleiht.<\/p>\n<p>Abschlie\u00dfend l\u00e4sst sich also sagen, dass Schulnoten auf dem ersten Blick und in unserer heutigen Gesellschaftssituation viele Funktionen inne haben, die mehr oder weniger relevant scheinen. Sie sind von der modernen Leistungsgesellschaft gepr\u00e4gt und f\u00f6rdern andersherum dessen Entwicklung und Fortbestehen. \u00a0Mir pers\u00f6nlich und auch vielen Kritikern ist es allerdings wichtig eine kritische Sicht auf Zensuren zu<br \/>\nrichten. So offenbaren die Funktionen bei n\u00e4herem Betrachten auch immer eine<br \/>\nnegative Kehrseite, welche uns anregen sollte \u00fcber Alternativen f\u00fcr Benotung<br \/>\nAusschau zu halten.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>b)\u00a0<\/strong><strong>Inwieweit erf\u00fcllen Schulnoten die Testg\u00fctekriterien?<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Bezieht man sich erneut auf die aus Aufgabe a) abschlie\u00dfende kritische Sichtweise auf Schulnoten, so stellt man schnell, beim Blick auf dieallgemein g\u00fcltigen und anerkannten G\u00fctekriterien f\u00fcr Testverfahren, fest, dass das in Deutschland vorherrschende traditionelle Benotungssystem in seiner Messqualit\u00e4t stark bem\u00e4ngelt wird. Bei allen drei Kriterien, also der Objektivit\u00e4t, der Reliabilit\u00e4t und auch der Validit\u00e4t haben Untersuchungen gezeigt, dass sie bei Benotungen nur sehr unzureichend zur Geltung kommen. Die Vergabe von Schulnoten ist offensichtlich immer stark durch Urteilsfehler belastet und von einer Reihe sachfremder Einfl\u00fcsse beeintr\u00e4chtigt. Es ist also wichtig zu erkennen, dass Zensuren letztendlich nur subjektive Sch\u00e4tzungen einer Leistungsh\u00f6he sein k\u00f6nnen und keine Messungen. Trotzdem ist an dieser Stelle zu erw\u00e4hnen, dass vor allem von Sch\u00fclern und Eltern die G\u00fcltigkeit und der Geltungsbereich von Noten meist zu hoch eingesch\u00e4tzt werden. Obwohl immer wieder bewiesen wurde, dass zwischen Noten und dem allgemeinen Selbstkonzept der F\u00e4higkeiten oft nur ein geringer Zusammenhang besteht.<\/p>\n<p>Besonders bei der Benotung von schriftlichen Testverfahren, welche<br \/>\nmeist den gr\u00f6\u00dften Teil einer Schulnote ausmachen, wurde eine hohe Bem\u00e4ngelung<br \/>\nder G\u00fctekriterien festgestellt. So ist bei Diktaten beispielsweise eine<br \/>\nDurchf\u00fchrungsobjektivit\u00e4t nur in geringen Ma\u00dfen oder gar nicht gegeben. Das<br \/>\nAbschneiden der SuS kann n\u00e4mlich stark durch eine zu schnellen oder<br \/>\nfehlerhaften Diktierweise, bzw. Aussprache des Lehrers von der tats\u00e4chlichen<br \/>\nLeistung abweichen. Auch legten unterschiedliche Untersuchungen offen, dass<br \/>\neine hohe Varianz bei der Auswertung zwischen unterschiedlichen Lehrern gibt<br \/>\n(teilweise bis zu vier Notenstufen Unterschied bei gleicher Klausur), wodurch<br \/>\neine Auswertungsobjektivit\u00e4t kaum gew\u00e4hrleistet wird. Desweiteren ist der<br \/>\nFaktor des Vorwissens eines Lehrers hinderlich im Bezug auf Bewertungsobjektivit\u00e4t.<br \/>\nSo lassen sich Lehrer bei der Benotung unbewusst oder sogar bewusst von<br \/>\nVorinformationen, wie Geschlecht des Beurteilten oder des Beurteilers, der<br \/>\nBeliebtheit des jeweiligen Sch\u00fclers, der Handschrift oder auch der L\u00e4nge der<br \/>\nArbeit, sowie von Kenntnissen zu sozialen Hintergr\u00fcnden beeinflussen.<br \/>\nDesweitern ist in Beobachtungen aufgefallen, dass eine Zensur oftmals mehr von<br \/>\nder zuf\u00e4lligen Zugeh\u00f6rigkeit zu einer bestimmten Schulklasse abh\u00e4ngt, als vom<br \/>\ntats\u00e4chlichen Leistungsniveau des Sch\u00fclers.<\/p>\n<p>Demnach l\u00e4sst sich auch die Reliabilit\u00e4t, also die Zuverl\u00e4ssigkeit iner Klausurnote als unzureichend kritisieren.<br \/>\nSo beweisen Untersuchungen, das gleiche schriftliche Arbeiten nach einer zweiten Korrektur und Benotung durch den gleichen Lehrer nach mehreren Monaten sehr<br \/>\nunterschiedlich ausfielen.<\/p>\n<p>Im Bezug auf Untersuchungen zur Inhaltsvalidit\u00e4t\u00a0 fallen starke Schwierigkeiten auf, da Lehrpl\u00e4ne heute noch stark in sich variabel sein k\u00f6nnen und immer eine<br \/>\nInterpretation ben\u00f6tigen. Auch die Tatsache das allgemeine Testmessverfahren,<br \/>\nwie im Bisherigem erl\u00e4utert, fehlende Objektivit\u00e4t und Zuverl\u00e4ssigkeit<br \/>\nausweisen, lassen Untersuchungen zu Validit\u00e4t unn\u00f6tig erscheinen. Allerdings<br \/>\ngibt es Studien zu der prognostischen Validit\u00e4t, also zu zuk\u00fcnftigen Schul-,<br \/>\nbzw. Karriereerfolgen im Zusammenhang mit gegebenen Zensuren. Diese<br \/>\noffenbarten, dass Abschlussnoten oftmals keine zuverl\u00e4ssige Basis f\u00fcr sp\u00e4teren<br \/>\nErfolg in der Ausbildung, Studium oder Beruf sein konnten.<\/p>\n<p>Es l\u00e4sst sich also festhalten, dass das heutige vorwiegend <strong>angewandte Benotungssystem kaum die notwendigen Testg\u00fctekriterien erf\u00fcllen, und somit eine Schulnote ein schlechter Indikator f\u00fcr tats\u00e4chliche Leistung oder F\u00e4higkeiten eines Sch\u00fclers ist.<\/strong><\/p>\n<p>Deshalb wird die Aufforderung f\u00fcr eine Bearbeitung und Reformation<br \/>\ndieses Systems immer lauter. Obwohl Deutschland dabei im europ\u00e4ischem Vergleich<br \/>\nhinten liegt, zeigen sich erste kleine Erfolge bereits im Einsatz von<br \/>\nstandardisierten Schulleistungsstests, die die Objektivit\u00e4t und Reliabilit\u00e4t<br \/>\nder Leistungspr\u00fcfung erh\u00f6hen und die bisweilen vorherrschenden erheblichen<br \/>\nMa\u00dfstabsdifferenzen von Klasse zu Klasse und von Fach zu Fach verringern k\u00f6nnten.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>c)\u00a0\u00a0<\/strong><strong>Inwieweit erf\u00fcllen Schulnoten die Ihnen angedachten Zwecke? Beschreibe f\u00fcr mindestens eine Funktion eine f\u00fcr Dich bessere Alternative.<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Schulnoten erf\u00fcllen die Ihnen angedachten Zwecke und lassen sich<br \/>\nm\u00fchelos dadurch legimentieren, wenn wir nach den Prinzipien unserer<br \/>\nLeistungsgesellschaft denken, in der st\u00e4ndig und auch noch gerne ausgelesen,<br \/>\nsortiert und klassifiziert wird. In der deutschen Gesellschaft, die ein<br \/>\nSchulsystem seit Jahrzehnten mit sich schleppt, das ganz allein dazu dient die<br \/>\nEliten des Landes vom Rest zu absorbieren, sind Schulnoten dabei ein alt<br \/>\nbew\u00e4hrter, einfacher und schneller Mittel zum Zweck. Es ist keine Frage, dass<br \/>\nsie ihre angedichteten Funktionen erstklassig erf\u00fcllen. Und ich bezweifel nicht,<br \/>\ndass eine Eins in Mathe motivieren kann, bzw. mir wei\u00dfmacht, dass ich zu den<br \/>\nBesten in meiner Klasse geh\u00f6re. Spitze! Doch was macht eine schlechte Note mit<br \/>\neinem Sch\u00fcler?! Ihm wird die Rolle des Verlierers zu gesprochen. Seine<br \/>\nMotivation verringert sich, er nimmt seine Rolle immer weiter an,\u00a0 gibt sich auf und rutscht immer weiter hinein in den Teufelskreis. Die Leistungsgesellschaft hat gewonnen. Ein vermeintlich schwarzes Schaf erneut erfolgreich aussortiert. Und all das nehmen wir hin, ja wir orientieren uns an Zensuren, schenken ihnen Glauben und sprechen Ihnen eine immense Autorit\u00e4t zu. Soweit sogar, dass Sch\u00fcler Benotung von ihren Lehrern einfordern. Sie haben das Prinzip der Gesellschaft schon fr\u00fch v\u00f6llig verinnerlicht, sodass sie den durch Noten gef\u00f6rderten Leistungsdruck verlangen und sich allein durch eine Ziffer identifizieren.<\/p>\n<p>Und all das, obwohl PISA und viele andere Untersuchungen immer<br \/>\nwieder zeigen, dass Schulnoten lediglich subjektive Sch\u00e4tzungen und<br \/>\nZufallserscheinungen sind, die nichts \u00fcber tats\u00e4chliche Kompetenzen und<br \/>\nLeistungsniveaus aussagen. Vielmehr zeigen uns diese Studien, dass L\u00e4nder, die<br \/>\nohne Benotung auskommen, schlauere, sozialere und vor allem Sch\u00fcler<br \/>\nhervorbringen, die gerne und intrinsisch motiviert lernen. Deutschland dagegen<br \/>\nbeharrt weiter auf dem alten System, bei dem in der Zensur die Vielfalt des<br \/>\nindividuellen Leistungsspektrum eines jeden Sch\u00fclers v\u00f6llig untergeht, im<br \/>\nGegensatz dazu aber unsoziale, Noten besessene K\u00e4mpfer, ausgebrannte<br \/>\nZw\u00f6lfj\u00e4hrige oder im schlimmsten Fall schulhassende Amokl\u00e4ufer gez\u00fcchtet<br \/>\nwerden.<\/p>\n<p>Ich glaube trotz meiner sehr provokanten Schilderung wird deutlich, dass unser<br \/>\nganzes Bildungssystem, ja eigentlich unsere Gesellschaft im Allgemeinen einer<br \/>\nv\u00f6lligen Reformation bedarf. Und Gott sei Dank gibt es auch viele Kritiker des<br \/>\nBenotungssystems, welche Alternativen erforschen und beschreiben. Besonders bei<br \/>\nder Funktion der Zensuren als Mittel zur R\u00fcckmeldung wird die Sinnlosigkeit von<br \/>\nZiffernoten offensichtlich. Vielmehr w\u00fcrden sich hier qualitative Gespr\u00e4che<br \/>\nzwischen Lehrperson und Sch\u00fcler eignen, in denen \u00fcber Entwicklungen, aktueller<br \/>\nLeistungsstand, zuk\u00fcnftige Lernziele, m\u00f6gliche Lernwege und notwendige<br \/>\nHilfestellungen geredet und diskutiert w\u00fcrde. Stellt eine Note in diesem<br \/>\nZusammenhang zwar eine leicht verst\u00e4ndliche und schnelle Information f\u00fcr den<br \/>\nSch\u00fcler dar, schwingen bei Zensuren aber immer auch ein Appell oder Beziehungsbotschaft mit, die in einer Ziffer impliziert erhebliche emotionale und motivationale Wirkungen verursachen k\u00f6nnen. Deshalb ist es besonders hierbei wichtig Erl\u00e4uterungen und Erkl\u00e4rungen zur Benotung zu geben und ggf. dem Sch\u00fcler die M\u00f6glichkeit einzur\u00e4umen mit zu diskutieren.<br \/>\nEine Ziffer alleine wird f\u00fcr mich dem lerntechnischem Aufwand eines Sch\u00fclers<br \/>\nnie gerecht. Meiner Ansicht nach verdient ein Sch\u00fcler eine qualifizierte und<br \/>\nbegr\u00fcndete Stellungnahme zu seinen erbrachten Leistungen, die nur in einem<br \/>\nGespr\u00e4ch, bzw. einem schriftlichen, l\u00e4ngeren Kommentar Rechtfertigung finden<br \/>\nkann. Desweiteren sehe ich einen Vorteil in solch einer R\u00fcckmeldung darin, dass<br \/>\ndadurch die oftmals als willk\u00fcrlich angesehene Machtaus\u00fcbung der Lehrperson<br \/>\ngemildert wird. Vielmehr w\u00fcrden sich Lehrer und Sch\u00fcler dabei auf gleicher<br \/>\nEbene treffen, produktiver kommunizieren und mehr als Partner agieren. Wodurch<br \/>\nauch das soziale Verh\u00e4ltnis verbessert w\u00fcrde.<\/p>\n<p>Schlie\u00dflich ist diese beschriebene Alternative nur ein kleiner Schritt in ein besseres System, das f\u00fcr mich ganz auf Noten verzichten sollte.<br \/>\nWichtig ist aber vor allem, den Sch\u00fclern immer offenzulegen, dass Zensuren nie<br \/>\nqualitative Garanten f\u00fcr Ihre tats\u00e4chlichen F\u00e4higkeiten sein k\u00f6nnen und dass es<br \/>\nim Leben viel wichtigere Dinge gibt, die einen Menschen ausmachen. Mit einem<br \/>\ngest\u00e4rkten Selbstwertgef\u00fchl, sozialer Kompetenzen und Willen kann man trotz<br \/>\n\u201eschlechter\u201c Noten Vieles erreichen. Einstein hatte auch nur eine Vier in Mathe;)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>a)\u00a0\u00a0Welche Funktion sollen Schulnoten erf\u00fcllen? \u00a0 Seit Jahrzehnten werden Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler in Deutschland zu jedem m\u00f6glichen Zeitpunkt Ihrer Ausbildungsphase mit Zensuren benotet. 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