Festhalten, was bewegt – ein Tagebuch aus dem Dreißigjährigen Krieg

von Julien-Miguel Flören und Jan David Grote

Bei der praktischen Auseinandersetzung mit dem Tagebuch des ehemaligen Paderborner Kanzlers Konrad Wippermann konnten wir sehr eindrucksvolle und lehrreiche Erfahrungen machen. Natürlich wirkt das Schriftbild und die Aufgabe, einen handschriftlichen Text zu transkribieren zunächst sehr anspruchsvoll, bietet hingegen aber eine spannende Herausforderung, aktiv Anteil in der Erschließung von Quellen zu nehmen. Bei der Erschließung des Tagebuchs verwendeten wir sowohl paläographische Hilfsmittel als auch KI-Tools wie Transkribus, die in vielen Situationen den Arbeitsprozess erleichtern konnten. Somit ist es uns gelungen, eine Nähe zur Quelle aufzubauen, die uns während des Arbeitsprozesses auch die Scheu genommen hat, Quellen dieser Art zu betrachten und zu bearbeiten. Natürlich ist eine perfekte Transkription der Quelle innerhalb des Umfangs des Seminars nicht möglich gewesen, weshalb der Fokus des Kurses auf die Erschließung des Quelleninhalts zentriert wurde.

Zusammenfassend hat das Seminar also einen spannenden Einblick in handschriftliche Quellen der Frühen Neuzeit ermöglicht, der uns nicht nur als Studentinnen und Studenten, sondern auch als Historiker den Arbeitsprozess mit Quellen nahe gebracht und vereinfacht hat.

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