Wir gegen Depression – Eine Retrospektive der Aktionstage 2015

Es war eine spannende Zeit, die wir hier auf diesem Blog begleitet und dokumentiert haben. Vorbereitet und umgesetzt wurden die Aktionstage im Rahmen des Seminars „Depression – die andere Seite im Leben. Eine filmische Auseinandersetzung mit einer Volkskrankheit“ im Wintersemester 2014/15.

Wir haben es uns zum Ziel gemacht, Studierende und Mitarbeitende der Uni Paderborn über die Krankheit zu informieren und sie dazu anzuregen, sich mit dem Thema auseinanderzusetzten. Mit verschiedenen Aktionen, Informationen rund um das Thema und vor allem den im Seminar entstandenen studentischen Filmen wollten wir sensibilisieren und über die Krankheit aufklären, die wirklich jeden treffen kann. „Wir gegen Depression“ wurde hierbei nicht nur zu unserer Motivation während der Aktionstage im Januar, auch freuen wir uns, dass die Inhalte unseres Projektes hier auf dem Blog weiterhin verfolgt werden können.

Wer nachlesen möchte, wie alles entstand, was alles gemacht wurde und wer daran beteiligt war… hier ist alles zusammengefasst:

Wer Fragen hat oder mit den Initiatoren der Aktionstage Depression 2015 in Kontakt treten möchte, kann sich an das Unibündnis gegen Depression an der Uni Paderborn wenden.

Erfahrungsbericht: Entspannungscoaching

Wir haben die Workshops unserer Aktionswoche besucht und möchten unsere Erlebnisse teilen. Vielleicht wird der ein oder andere dadurch auf eine persönliche Entspannungstechnik aufmerksam.

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Das Gefühl des Stresses kommt aus der Steinzeit. Menschen mussten damals übermäßig viel Energie produzieren um wegzulaufen oder ähnliches. Wenn wir heutzutage Stress haben, reagiert der Körper nicht viel anders. Übermäßig viel Energie wird produziert und wir fühlen uns in gestressten Phasen sehr müde und ausgelaugt. Beim Entspannungscoaching soll gelernt werden die Bereitstellung von zu viel Energie zu stoppen und dem Körper damit zu zeigen, dass im Moment keine Energie zum weglaufen benötigt wird. Daraus folgt die Entspannung. Weiterlesen

Dr. Janosch Schobin: Soziale Isolation

Dr. Janosch Schobin

Soziale Isolation: Ein gesellschaftliches erzeugtes Problem?

 

Manche Menschen sind nahezu immer allein, andere episodisch und einige nie. Manche ertragen die Vereinzelung als drückende Einsamkeit, andere suchen sie als erholsame Solitude und viele ignorieren sie schlicht, solange sie von kurzer Dauer ist. Unter Umständen ist soziale Isolation einfach nur ein Produkt psychischer Dispositionen und erratischer Gelegenheiten. Dagegen spricht, dass moderne Gesellschaften Kontaktchancen sehr ungleich verteilen und das Vereinsamung – verstanden als dauerhafte, negativ erlebte und unfreiwillige soziale Isolation – besondere Trägergruppen kennt: Die Alten, die Kranken, die Stigmatisierten und die Bedürftigen. Soziale Isolation ist folglich nicht nur eine soziale Tatsache, sondern mitunter auch ein gesellschaftliches Problem. Weiterlesen

Berühmt – reich – depressiv.

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Angelina Jolie

„Ich habe das wirkliche Leben entdeckt und begriffen, dass andere Dinge wichtiger sind als eine Karriere in Hollywood.“

„Wollte ich mein Leben überhaupt leben oder doch lieber einfach Schluss machen? Ich habe jahrelang in einer gewissen inneren Dunkelheit zugebracht. Genauer gesagt: Ich war depressiv.“
Quelle: http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-19489094.html

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Filmemacher

In der Aktionswoche vom 27.- 30. Januar zeigen wir die Filme, die innerhalb unseres Seminars entstanden sind. Wir haben die Seminarteilnehmer zu ihren Filmen als auch ihrer Arbeit interviewt. Hier schon mal ein kleiner Vorgeschmack:

Du bist nicht allein.

Im Rahmen unserer Arbeit möchten wir nach und nach die einzelnen Anlaufstellen in und um Paderborn vorstellen, die wir in den letzten Wochen besucht und portraitiert haben. Den Anfang macht die Initiative Du bist nicht allein:

 

Unsere Initiative beschäftigt sich allgemein mit dem Problem von Druck und Stress im Studium, mit Problemen rund um das Studium sowie mit privaten Problemen. Wir sind eine Anlaufstelle von Studierenden, für Studierende. Da es manchmal schwierig ist sich an Menschen zu wenden, die man bereits kennt, bilden wir eine neutrale Instanz.

Du bist nicht allein

mit: Lilian Izsak und Sumaya Islam

Wir heben uns von der Zentralen Studienberatung dadurch ab, dass diese sehr viel professioneller ist. […] Bei uns findet man neutrale Beratung auf Augenhöhe. Unsere Mitglieder sind von der psychosozialen Beratung der ZSB der Universität Paderborn geschult. Dadurch haben wir Methoden der Gesprächsführung kennengelernt.

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