Erfahrungsbericht: Stresstypentest

Zu Beginn der Aktionstage lud Frau Katharina Aust in ihrer Funktion als Stressberaterin der Technischen Krankenkasse zum individuellen Stresstypentest ein. In Einzelterminen á 20 Minuten und einer sehr netten Atmosphäre befragte Frau Aust die Teilnehmer nach ihrer ganz persönlichen Einschätzung zum Thema Stress.

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Wir trafen zwei der Teilnehmerinnen vorab und befragten sie nach ihren Erwartungen an den Test:

(Kerrin, studiert Medienwissenschaften an der Uni Paderborn): Den Stresstypentest sehe ich als eine tolle Möglichkeit,  theoretisches Fachwissen dann auch mal praktisch umsetzen zu können.  Diese neuen Impulse aus der Praxis setzte ich dann auch gerne in meinem Alltag um.“

(Lisa, Masterstudentin Sport und Gesundheit)Das Studium und die Arbeit nebenbei sind schon eine große Doppelbelastung; für den einen mehr, für den anderen weniger. Durch den Stresstypentest erhoffe ich mir, praktische Handlungsmöglichkeiten an die Hand zu bekommen und finde es toll, dass es so ein Angebot an der Uni Paderborn gibt.“

Mit der Hilfe von insgesamt 34 Fragen konnten die Teilnehmer gemäß ihren Aussagen in insgesamt 4 Kategorien eingeordnet werden:

  • Der Harmonische
  • Der Starke
  • Der Bewahrende
  • Der Perfekte

Infolgedessen erhebt der Test die persönliche Ausprägung für diese sogenannten vier inneren Antreiber bzw. persönlichen Stressverstärker auf einer Skala von 0 bis 6. So kann mittels eines Auswertungsnetzes der verschiedenen Instanzen eine persönliche Bewertung  in Bezug auf die Ausprägung der vier Stresstypen festgestellt werden.

Tipps für einen guten Umgang mit dem eigenen Stressverhalten definieren die Experten wie folgt:

Stärken Sie Ihre Ressourcen – der Weg zu mehr Ausgeglichenheit:
Ziel ist es, die eigenen Ressourcen zu stärken- sei es, sich regelmäßig zu bewegen um die angestauten Stresshormone abzubauen oder sich möglichst vielfältig und gesund zu ernähren, um persönliche Abwehrkräfte und das Wohlbefinden zu stärken.

Gönnen Sie sich Entspannungsphasen:
Das kann schon morgens der Genuss des Kaffees am Fenster sein, die Pause am Arbeitsplatz, der Spaziergang am Abend, ein gutes Buch auf de Couch oder ein Kinobesuch mit guten Freunden.

Bewerten Sie neue Aufgaben als Herausforderung:
Versuchen Sie, sich ihre eigenen Energien nicht rauben zu lassen, sondern konzentrieren Sie sich auf die schönen Ereignisse des Tages.

Nutzen Sie soziale Unterstützung:
Versuchen Sie, sich regelmäßig miteinander auszutauschen, sprechen Sie eventuelle Schwierigkeiten rechtzeitig an, teilen Sie Aufgaben und suchen Sie gemeinsam nach Lösungen.

Lernen Sie, Fehler zu akzeptieren und werden Sie schlauer aus diesen:
Aufgaben, die Ihrer Meinung nach noch nicht perfekt sind, gilt es manchmal aufzugeben – oft ist es nur ihr eigener Anspruch, der Sie daran hindert und Ihnen unnötig Sorgen bereitet!

Ihre persönlichen Stressverstärker sind Teil Ihrer Persönlichkeit und gehören zu Ihnen:
Versuchen Sie jedoch, diese abzumindern, sodass Sie hier eine gesunde Balance finden.

 

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