Wir gegen Depression – Eine Retrospektive der Aktionstage 2015

Es war eine spannende Zeit, die wir hier auf diesem Blog begleitet und dokumentiert haben. Vorbereitet und umgesetzt wurden die Aktionstage im Rahmen des Seminars „Depression – die andere Seite im Leben. Eine filmische Auseinandersetzung mit einer Volkskrankheit“ im Wintersemester 2014/15.

Wir haben es uns zum Ziel gemacht, Studierende und Mitarbeitende der Uni Paderborn über die Krankheit zu informieren und sie dazu anzuregen, sich mit dem Thema auseinanderzusetzten. Mit verschiedenen Aktionen, Informationen rund um das Thema und vor allem den im Seminar entstandenen studentischen Filmen wollten wir sensibilisieren und über die Krankheit aufklären, die wirklich jeden treffen kann. „Wir gegen Depression“ wurde hierbei nicht nur zu unserer Motivation während der Aktionstage im Januar, auch freuen wir uns, dass die Inhalte unseres Projektes hier auf dem Blog weiterhin verfolgt werden können.

Wer nachlesen möchte, wie alles entstand, was alles gemacht wurde und wer daran beteiligt war… hier ist alles zusammengefasst:

Wer Fragen hat oder mit den Initiatoren der Aktionstage Depression 2015 in Kontakt treten möchte, kann sich an das Unibündnis gegen Depression an der Uni Paderborn wenden.

Ein Sondtrack für den guten Zweck!

Stolz können wir heute präsentieren, dass es der Song aus dem studentischen Film „Ganz normal depressiv“, der im Rahmen der Aktionstage gegen Deprressionen entstanden ist, vielleicht schon bald unter die deutschen Download-Charts schaffen könnte!

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Die Single „Under the Ice“ steht seit Kurzem auf iTunes zum Herunterladen bereit. Der Erlös von 1,29€ je Download wird gespendet. Filmemacher sowie Komponist erfreuen sich somit weiterer Verwendung ihrer Arbeit und auch wir sind beeindruckt von so viel Engagement!

Erfahrungsbericht: Achtsamkeitstraining

Der Workshop zum Achtsamkeitstraining, der von Frau Elisabeth Fey aus dem Department für Psychologie und Sportwissenschaft der Uni Bielefeld geleitet wurde, erfreute sich mit rund 20 Teilnehmern einer großen Aufmerksamkeit. In einem gemütlichen Stuhlkreis widmete sich die Gruppe dem Vortrag der Referentin in einer entspannten und vertrauensvoll anmutenden Atmosphäre. Das Achtsamkeitstraining, welches seinen Ursprung im Buddhismus begründet sieht, konnte sich in den letzten Jahren einem gesteigerten Interesse erfreuen; was neuste Studien belegen. Darüber hinaus habe es sich auch bei der Therapie von Depressionen als durchaus geeignet und empfehlenswert erwiesen. Die zentralen Inhalte und Ziele Des Trainings beschrieb Frau Fey wie folgt:

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Erfahrungsbericht: Autogenes Training

Autogenes Training, erklärt uns der Gruppenleiter Jörn Sickelmann, stammt von dem griechischen Wort „selbstständig“ ab. Und genau darum geht es auch bei dem Workshop: Mit unterschiedlichen Übungen sollen wir unseren Körper in eine Art „Trance Zustand“ versetzen.

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Die Aufgabe ist es, sich einen schönen Ort vorzustellen, während Herr Sickelmann die Worte „Ich bin ganz ruhig“ drei Mal langsam wiederholt. Nach fünf Minuten dürfen wir die Augen wieder öffnen. Die Teilnehmer berichten von unterschiedlichen Erfahrungen. Manchen von ihnen ist es leicht gefallen, anderen fiel es schwer, sich einen schönen Ort vorzustellen oder nicht an ihre Alltagsaufgaben zu denken. Das alles sei ganz normal, informiert uns Herr Sickelmann von der Zentralen Studienberatung, es bräuchte einige Zeit bis man das Autogene Training beherrschen würde. Wir machen noch zwei weitere Übungen. Bei der einen konzentrieren wir uns darauf, dass Arme und Beine schwer werden, bei der anderen, dass uns warm wird. Als der Workshop vorbei ist, verlassen die Workshopteilnehmer zufrieden den Raum. Sie wollen diese Entspannungstechnik nun öfter im Alltag anwenden.

Für Studierende wird Autogenes Training übrigens jedes Semester an der Uni Paderborn angeboten.

Erfahrungsbericht: Entspannungscoaching

Wir haben die Workshops unserer Aktionswoche besucht und möchten unsere Erlebnisse teilen. Vielleicht wird der ein oder andere dadurch auf eine persönliche Entspannungstechnik aufmerksam.

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Das Gefühl des Stresses kommt aus der Steinzeit. Menschen mussten damals übermäßig viel Energie produzieren um wegzulaufen oder ähnliches. Wenn wir heutzutage Stress haben, reagiert der Körper nicht viel anders. Übermäßig viel Energie wird produziert und wir fühlen uns in gestressten Phasen sehr müde und ausgelaugt. Beim Entspannungscoaching soll gelernt werden die Bereitstellung von zu viel Energie zu stoppen und dem Körper damit zu zeigen, dass im Moment keine Energie zum weglaufen benötigt wird. Daraus folgt die Entspannung. Weiterlesen

Erfahrungsbericht: Stresstypentest

Zu Beginn der Aktionstage lud Frau Katharina Aust in ihrer Funktion als Stressberaterin der Technischen Krankenkasse zum individuellen Stresstypentest ein. In Einzelterminen á 20 Minuten und einer sehr netten Atmosphäre befragte Frau Aust die Teilnehmer nach ihrer ganz persönlichen Einschätzung zum Thema Stress.

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Dr. Janosch Schobin: Soziale Isolation

Dr. Janosch Schobin

Soziale Isolation: Ein gesellschaftliches erzeugtes Problem?

 

Manche Menschen sind nahezu immer allein, andere episodisch und einige nie. Manche ertragen die Vereinzelung als drückende Einsamkeit, andere suchen sie als erholsame Solitude und viele ignorieren sie schlicht, solange sie von kurzer Dauer ist. Unter Umständen ist soziale Isolation einfach nur ein Produkt psychischer Dispositionen und erratischer Gelegenheiten. Dagegen spricht, dass moderne Gesellschaften Kontaktchancen sehr ungleich verteilen und das Vereinsamung – verstanden als dauerhafte, negativ erlebte und unfreiwillige soziale Isolation – besondere Trägergruppen kennt: Die Alten, die Kranken, die Stigmatisierten und die Bedürftigen. Soziale Isolation ist folglich nicht nur eine soziale Tatsache, sondern mitunter auch ein gesellschaftliches Problem. Weiterlesen

FILMABEND: HEUTE 18 UHR in H1.232!

Alle Interessierten sind heute herzlich dazu eingeladen, an unserem Filmabend teilzunehmen. Neben der Vorführung der studentischen Filme, stehen die Filmemacher sowie ausgewählte Experten für Fragen rund um das Thema zur Verfügung!

Wir freuen uns auf volle Reihen, einen kreativen Austausch sowie jeden Menge Kinoatmosphäre!

Jörn Sickelmann: Psychosoziale Beratung für Studierende

Auch während der Aktionstage geht es auf dem Blog weiter! Neben spannenden Artikeln zu den einzelnen Workshops, die bald hier erscheinen werden, möchten wir heute noch einmal auf das Angebot der Uni Paderborn aufmerksam machen, die verschiedene Anlaufstellen zum Thema anbietet:

Jörn Sickelmann ist stellvertretender Leiter und Studienberater der Zentralen Studienberatung der Universität Paderborn. Sein Arbeitsschwerpunkt ist die psychosoziale Beratung, die neben der allgemeinen Studienberatung, dem Career Service und der Beratung zum Studium mit Beeinträchtigung zu den vier Aufgabenbereichen der Zentralen Studienberatung gehört. Auch ihn haben wir besucht und uns erklären lassen, welche Angebote es für Studierende gibt.

mit: Jörn Sickelmann

mit: Jörn Sickelmann

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Film ab!

Passend zum Start der Aktionstage möchten wir heute das Geheimnis um unsere Filme lüften, die im Rahmen des Seminars „Depression – die andere Seite im Leben“ sowie in enger Kooperation mit Frau Dr. Yvonne Koch und Bernhard Koch im vergangenen Wintersemester entstanden sind. Wir freuen uns, dass wir uns diesem Thema auf einer filmischen Ebene nähern sowie den ein oder anderen durch unsere Aktionen für die Thematik Depressionen mobilisieren konnten.

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Die Filme sind hier zu finden.