{"id":706,"date":"2021-12-16T10:41:00","date_gmt":"2021-12-16T09:41:00","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/performla\/?p=706"},"modified":"2023-05-03T14:19:24","modified_gmt":"2023-05-03T12:19:24","slug":"meidingers-10-todsuenden-der-schulpolitik-im-licht-der-bildungsforschung-1-11","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/performla\/2021\/12\/16\/meidingers-10-todsuenden-der-schulpolitik-im-licht-der-bildungsforschung-1-11\/","title":{"rendered":"Meidingers 10 Tods\u00fcnden der Schulpolitik im Licht der Bildungsforschung 1\/12"},"content":{"rendered":"<div class=\"twoclick_social_bookmarks_post_706 social_share_privacy clearfix 1.6.4 locale-de_DE sprite-de_DE\"><\/div><div class=\"twoclick-js\"><script type=\"text\/javascript\">\/* <![CDATA[ *\/\njQuery(document).ready(function($){if($('.twoclick_social_bookmarks_post_706')){$('.twoclick_social_bookmarks_post_706').socialSharePrivacy({\"txt_help\":\"Wenn Sie diese Felder durch einen Klick aktivieren, werden Informationen an Facebook, Twitter, Flattr, Xing, t3n, LinkedIn, Pinterest oder Google eventuell ins Ausland \\u00fcbertragen und unter Umst\\u00e4nden auch dort gespeichert. 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Diese B\u00fccher kritisieren meist bestimmte Defizite und argumentieren davon ausgehend f\u00fcr bestimmte Ver\u00e4nderungen. <strong>Wie stichhaltig diese Argumentationen sind, h\u00e4ngt nat\u00fcrlich auch davon ab, wie zutreffend die vorherigen Analysen und Zustandsbeschreibungen sind.<\/strong> Ergebnisse empirischer Bildungsforschung k\u00f6nnen hierzu Einsch\u00e4tzungen erm\u00f6glichen, bspw. ob sie zutreffen oder ob \u00fcberhaupt Erkenntnisse vorliegen.<\/p>\n\n\n\n<p><em>Worum gehts?<\/em><\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignright is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/performla\/files\/2021\/12\/Meidinger_Wikipedia.jpg\" alt=\"\" width=\"240\" height=\"241\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Bildnachweis: \u00a9 Stifterverband,  <a href=\"https:\/\/creativecommons.org\/licenses\/by\/3.0\/deed.de\">CC BY 3.0 <\/a><\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>In einer kleinen Beitragsreihe m\u00f6chten wir uns mit einem solchen Buch besch\u00e4ftigen, das sich neben dem Inhaltlichen auch aufgrund seines <em>Clickbait<\/em>-\u00e4hnlichen Titels perfekt f\u00fcr unseren Blog eignet ;). Es geht um <strong><a href=\"https:\/\/shop.claudius.de\/die-10-todsunden-der-schulpolitik.html\">&#8222;Die 10 Tods\u00fcnden der Schulpolitik &#8211; Eine Streitschrift&#8220;<\/a> von Heinz-Peter Meidinger<\/strong> (2021) erschienen im Claudius Verlag, M\u00fcnchen. Heinz-Peter Meidinger ist medial <strong>haupts\u00e4chlich bekannt als aktueller ehrenamtlicher Pr\u00e4sident des <a href=\"https:\/\/www.lehrerverband.de\/\">Deutschen Lehrerverbandes<\/a>.<\/strong> Der Lehrerverband ist eine Dachorganisation von vier bundesweiten Lehrkr\u00e4fteverb\u00e4nden, von denen der <a href=\"https:\/\/www.dphv.de\/\">Deutsche Philologenverband e.V.<\/a>,  in dem sich haupts\u00e4chlich Gymnasiallehrkr\u00e4fte organisieren, sicherlich der bekannteste ist. Es ist also nicht m\u00f6glich als Lehrkraft direkt Mitglied im Lehrerverband zu werden (wobei es auch weitere gro\u00dfe Lehrkr\u00e4fteverb\u00e4nde gibt, die nicht teil des Lehrerverbands sind). Man kann den Lehrerverband auch nach den formulierten <a href=\"https:\/\/www.lehrerverband.de\/ueber-uns\/\">Zielen<\/a> haupts\u00e4chlich als eine Vernetzungs- und Abstimmungsorganisation der Mitgliedsverb\u00e4nde bezeichnen, die explizit Einfluss auf politische Entscheidungen zur Entwicklung des Bildungssystems nehmen m\u00f6chte. Es geht also auch um Lobbyarbeit f\u00fcr bestimmte Ziele. Das Buch kann in diesem Kontext als m\u00f6glicher Beitrag betrachtet werden, Diskussionen zur Schulpolitik anzuregen, verbunden mit dem Ziel, bestimmte Ver\u00e4nderungen erreichen zu wollen. Anzumerken ist allerdings, dass die im Buch enthaltenen Thesen, Argumente und Begr\u00fcndungen nicht als Positionen des Lehrerverbandes bezeichnet werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Autor selbst war Gymnasiallehrer und sp\u00e4ter auch lange Jahre Schulleiter in Bayern und ging im Sommer 2020 in den Ruhestand. Bevor er 2017 erstmalig als Pr\u00e4sident des Lehrerverbandes gew\u00e4hlt wurde, war Heinz-Peter Meidinger 13 Jahre lang Vorsitzender des deutschen Philologenverbandes. <strong>Er schreibt also aus der Perspektive des erfahrenen Gymnasialschulleiters mit vielf\u00e4ltigen Einblicken aus der Verbandsarbeit.<\/strong> Mehr erf\u00e4hrt man \u00fcber ihn und seine Positionen auch auf <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Heinz-Peter_Meidinger\">Wikipedia<\/a> ;).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-right\"><em>Was passiert hier?<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>In dieser Artikelreihe m\u00f6chten wir uns etwas differenzierter mit den Argumentationen im Buch aus Perspektive der empirischen Bildungsforschung auseinandersetzen. <strong>Dabei geht es uns weniger darum, eine eigene Bewertung der Thesen des Autors vorzunehmen, sondern eher zu pr\u00fcfen, was man aus Ergebnissen der Bildungsforschung zu ihren Pr\u00e4missen beisteuern kann oder nicht.<\/strong> Hierzu ist es nat\u00fcrlich sinnvoll, das Buch gelesen zu haben. Das m\u00f6chte ich an dieser Stelle ausdr\u00fccklich empfehlen, auch wenn man vielleicht manche Position des Autors nicht teilt. Man kann durch die Auseinandersetzung auch die eigene Perspektive aussch\u00e4rfen. Diese Beitragsreihe ist daher keine Rezension im engeren Sinne, sondern wir werden punktuell Aspekte herausgreifen, die sich sinnvoll auf Ergebnisse empirischer Bildungsforschung beziehen lassen. Jede &#8222;Tods\u00fcnde&#8220; bekommt dabei einen eigenen kurzen Beitrag, die in der L\u00e4nge aber auch sehr variieren k\u00f6nnen (je nachdem, inwiefern sich inhaltlich ankn\u00fcpfen l\u00e4sst).<\/p>\n\n\n\n<p>In diesem Beitrag geht es um das erste Kapitel, quasi das Vorwort, welches mit <em>&#8222;Schulpolitik in der Krise&#8220;<\/em> \u00fcberschrieben ist. Heinz-Peter Meidinger stellt darin zun\u00e4chst Bedingungen heraus, die f\u00fcr das Feld der Bildungspolitik charakteristisch seien, z.B.  dass das Bildungssystem hochkomplex und durch viele Interdependenzen gepr\u00e4gt sei. Er findet, das deutsche Schulsystem arbeite in vielen Bereichen sehr gut, aber Dinge, die schief laufen, m\u00fcssten f\u00fcr eine Bestandsaufnahme herausgestellt werden. Die Sprache ist &#8211; negativ interpretiert &#8211; polemisch, &#8211; positiv interpretiert &#8211; ausdrucksstark, was sich auch darin zeigt, dass als Analogie f\u00fcr <em>&#8222;[&#8230;] Konzepte, Reformen, politische Haltungen und Ideologien sowie wiederkehrende Verhaltensmuster, aber auch permanente Unt\u00e4tigkeit sowie bewusste Vers\u00e4umnisse, die der Bildungsqualit\u00e4t in unserem Land schaden [&#8230;]&#8220;<\/em> (Meidinger, 2021, 23) das Konzept der &#8222;Tods\u00fcnde&#8220; aus der katholischen Theologie verwendet wird. Aber es ist ja auch als Streitschrift angek\u00fcndigt.<\/p>\n\n\n\n<p><em>G9 zu G8 &#8211; Wie ist es gelaufen?<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>In diesem Vorwortkapitel f\u00e4llt es schwer, Aussagen zu finden, die mit Bezug zu empirischen Forschungsergebnissen betrachtet werden k\u00f6nnen. Es enth\u00e4lt viele Meinungs\u00e4u\u00dferungen, die zumindest an dieser Stelle nicht anhand konkreter Beispiele begr\u00fcndet werden. Eine Ausnahme ist die Thematisierung der <strong>Umstellung vieler Bundesl\u00e4nder von einem neunj\u00e4hrigen (G9) hin zu einem achtj\u00e4hrigen Abiturbildungsgang (G8), als Beispiel f\u00fcr eine Ver\u00e4nderung der Schulstrukturen, die m\u00f6glicherweise zu vielen negativen Nebenwirkungen f\u00fchrte.<\/strong> Heinz-Peter Meidinger nennt Folgende: Baubedarf an Mittagskantinen, mehrfache \u00dcberarbeitung der Lehrpl\u00e4ne auf Druck von Au\u00dfen, weniger Nachwuchs in Sportvereinen, Kirchen bzw. in der Kinder- und Jugendarbeit, weniger junge Menschen nehmen eine duale Ausbildung auf.<\/p>\n\n\n\n<p>W\u00e4hrend mir zum Baubedarf keine Studien bekannt sind und Lehrplan\u00fcberarbeitungen je nach Bundesland mehr oder weniger h\u00e4ufig vorkamen (und man beides auch als positive Nebenwirkung sehen k\u00f6nnte, weil z.B. Lehrpl\u00e4ne an neue Rahmenbedingungen angepasst wurden), liegen zu den Auswirkungen auf das Freizeitverhalten von Jugendlichen und zur Ausbildungsneigung Analysen auf Basis empirischer Daten vor (vgl. K\u00fchn et al., 2013). <strong>Die Ergebnisse zum Freizeitverhalten sind zusammengefasst uneindeutig<\/strong> (vgl. Meyer &amp; Thomsen, 2015), was auch daran liegt, dass die Umstellung von G9 auf G8 nicht in allen Bundesl\u00e4ndern gleich verlief, sich die Erfahrungen der Sch\u00fcler*innen daher unterschieden und die Analysen auch methodisch variieren. Es wurde z.B. h\u00e4ufig mit Selbstausk\u00fcnften zu vorgegebenen Freizeitt\u00e4tigkeiten gearbeitet, die von Sch\u00fcler*innen in G9- oder G8-Ausbildungsg\u00e4ngen beantwortet und teils parallel, teils nacheinander erhoben wurden. Daher k\u00f6nnen die Ergebnisse auch am ehesten differenziert nach Art der Freizeitt\u00e4tigkeit dargestellt werden.<\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr Aktivit\u00e4ten im Sport konnten dabei \u00fcberwiegend keine bzw. kaum Unterschiede im zeitlichen Umfang f\u00fcr G9- und G8-Sch\u00fcler*innen festgestellt werden (Laging et al., 2014; im Brahm et al., 2013). Ebenfalls keine Unterschiede zeigen sich bzgl. anderer  T\u00e4tigkeiten z.B. musischer Hobbys wie Orchester, Unternehmungen mit der Familie, Computer (z.B. Spielen) (H\u00fcbner et al., 2017). Stabile signifikante Unterschiede mit eher mittlerem Effekt zeigen sich vor allem f\u00fcr das Aus\u00fcben eines Nebenjobs, was h\u00e4ufiger von G9-Sch\u00fcler*innen getan wurde (z.B. H\u00fcbner et al., 2017; Meyer &amp; Thomsen, 2015) und ein R\u00fcckgang bzgl. ehrenamtlicher T\u00e4tigkeiten (wobei Sport hier noch einmal gesondert erfasst wurde), allerdings ausgehend von einem generell niedrigen Niveau (f\u00fcr Hessen: Meyer &amp; Thomsen, 2015). Eine interessante Erkenntnis im Zusammenhang mit diesen Analysen ist, dass die Sch\u00fcler*innen innerhalb der G8-Bildungsg\u00e4nge Freizeit teilweise anders bewerteten bzw. einsch\u00e4tzten, als in G9-Bildungsg\u00e4ngen (Blumentritt et al., 2014). <em>&#8222;Folglich scheint die konzeptionelle Engf\u00fchrung von Freizeit als Nicht-Schulzeit aus den exemplarisch ausgew\u00e4hlten Beschreibungen der Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler beider Bildungsg\u00e4nge nicht vollst\u00e4ndig tragf\u00e4hig.&#8220;<\/em> (Blumentritt, 2015, 150).<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Bezogen auf die These, dass die duale Berufsausbildung unter der Umstellung gelitten habe, liegen kaum empirische Erkenntnisse vor.<\/strong> Marcus &amp; Zambre (2017) berichten, dass nach Einf\u00fchrung der G8-Abiturbildungsg\u00e4ngen weniger junge Menschen ein Studium aufnahmen, was man allerdings nicht direkt so interpretieren kann, dass diese stattdessen eine Berufsausbildung aufnahmen. Es zeigt sich zudem eine Art Pausenjahr vor der Studienaufnahme. Die Entscheidung f\u00fcr ein Studium oder eine Berufsausbildung scheint eher von Faktoren abzuh\u00e4ngen, die unabh\u00e4ngig von der Art des Abiturbildungsgangs sind (vgl. Flake et al., 2017). In seiner Dissertation berichtet Meyer (2016) f\u00fcr Sachsen-Anhalt Analysen, die eher darauf hindeuten, dass G8-Sch\u00fcler*innen tendenziell sogar vermehrt eine Berufsausbildung an ihr Abitur anschlossen.<\/p>\n\n\n\n<p>Was l\u00e4sst sich hieraus nun bzgl. der Thesen aus dem Buch schlie\u00dfen? <strong>Die Annahme, dass die Umstellung von G9 zu G8 negative Nebenwirkungen hatte, ist vor dem Licht der empirischen Daten teilweise zutreffend, aber nicht bzgl. aller genannten Nebenwirkungen.<\/strong> Die Situation ist in repr\u00e4sentativeren Stichproben nicht so eindeutig wie suggeriert. Allerdings liegen auch insgesamt wenig empirische Analysen vor. Die erste Tods\u00fcnde wird Gegenstand des n\u00e4chsten Beitrags in dieser Artikelreihe sein. Er findet sich <a href=\"https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/performla\/2022\/04\/17\/meidingers-10-todsuenden-der-schulpolitik-im-licht-der-bildungsforschung-2-11\/\">hier<\/a>. Hintergr\u00fcnde zum Autor und zum Buch werden dort nicht noch einmal aufgef\u00fchrt.<\/p>\n\n\n\n<p><em>Literatur<\/em>:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Blumentritt, L. (2015). Ver\u00e4nderte Schulzeit\u2013ver\u00e4nderte Freizeit? Freizeit im Kontext der gymnasialen Schulzeitverk\u00fcrzung. In R. Freericks, &amp; D. Brinkmann (Hrsg.), <em>Die Stadt als Kultur-und Erlebnisraum &#8211; Analysen &#8211; Perspektiven &#8211; Projekte. 3. Bremer Freizeit-Kongress<\/em> (S. 141-153). Institut f\u00fcr Freizeitwissenschaft und Kulturarbeit e.V. (<a href=\"https:\/\/media.suub.uni-bremen.de\/handle\/elib\/4338\">Online<\/a>)<\/li>\n\n\n\n<li>Blumentritt, L., K\u00fchn, S. M., &amp; van Ackeren, I. (2014). (Keine) Zeit f\u00fcr Freizeit? Freizeit im Kontext gymnasialer Schulzeitverk\u00fcrzung aus Sicht von Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fclern. <em>Diskurs Kindheits-und Jugendforschung<\/em>, <em>9<\/em>(3), 15-16. (<a href=\"https:\/\/elibrary.utb.de\/doi\/abs\/10.3224\/diskurs.v9i3.16627\">Online<\/a>)<\/li>\n\n\n\n<li>Flake, R., Malin, L., &amp; Risius, P. (2017). Einflussfaktoren der Bildungsentscheidung von Abiturienten f\u00fcr Ausbildung oder Studium. <em>IW-Trends-Vierteljahresschrift zur empirischen Wirtschaftsforschung<\/em>, <em>44<\/em>(3), 99-115. (<a href=\"https:\/\/www.econstor.eu\/handle\/10419\/175024\">Online<\/a>)<\/li>\n\n\n\n<li>H\u00fcbner, N., Wagner, W., Kramer, J., Nagengast, B., &amp; Trautwein, U. (2017). Die G8-Reform in Baden-W\u00fcrttemberg: Kompetenzen, Wohlbefinden und Freizeitverhalten vor und nach der Reform. <em>Zeitschrift f\u00fcr Erziehungswissenschaft<\/em>, <em>20<\/em>(4), 748-771. (<a href=\"https:\/\/link.springer.com\/article\/10.1007\/s11618-017-0737-3\">Online<\/a>)<\/li>\n\n\n\n<li>im Brahm, G., K\u00fchn, S. M., &amp; Wixfort, J. (2013). Wie nehmen Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler des doppelten Abiturjahrgangs die eigene Schulzeit wahr?: Eine geschlechtsspezifische Analyse der Sch\u00fclerperspektive auf acht-und neunj\u00e4hrige Bildungsg\u00e4nge am Gymnasium. <em>Schulp\u00e4dagogik heute<\/em>, <em>4<\/em>(8), 223-240.<\/li>\n\n\n\n<li>K\u00fchn, S. M., van Ackeren, I., Bellenberg, G., Reintjes, C., &amp; im Brahm, G. (2013). Wie viele Schuljahre bis zum Abitur?<strong> <\/strong>&#8211; Eine multiperspektivische Standortbestimmung im Kontext der aktuellen Schulzeitdebatte . <em>Zeitschrift f\u00fcr Erziehungswissenschaft<\/em>, <em>16<\/em>(1), 115-136. <a href=\"https:\/\/link.springer.com\/article\/10.1007\/s11618-013-0339-7\">(Online<\/a>)<\/li>\n\n\n\n<li>Laging, R., B\u00f6cker, P., &amp; Dirks, F. (2014). Zum Einfluss der Schulzeitverk\u00fcrzung (G8) auf Bewegungs-und Sportaktivit\u00e4ten von Jugendlichen. <em>Sportunterricht<\/em>, <em>63<\/em>(3), 66-72. (<a href=\"https:\/\/www.hofmann-verlag.de\/pdf\/archiv\/sportunterricht\/2014\/Sportunterricht-Ausgabe-Maerz-2014.pdf#page=4\">Online<\/a>)<\/li>\n\n\n\n<li>Marcus, J., &amp; Zambre, V. (2017). Folge der G8-Schulreform: Weniger Abiturientinnen und Abiturienten nehmen ein Studium auf. <em>DIW Wochenbericht<\/em>, <em>84<\/em>(21), 418-426. (<a href=\"https:\/\/www.econstor.eu\/handle\/10419\/158834\">Online<\/a>)<\/li>\n\n\n\n<li>Meidinger, H.-P. (2021). <em>Die 10 Tods\u00fcnden der Schulpolitik &#8211; Eine Streitschrift<\/em>. Claudius Verlag.<\/li>\n\n\n\n<li>Meyer, T. (2016). <em>An evaluation of the shortened high school duration in Germany and its impact on postsecondary education and labor market entry<\/em>. Gottfried Wilhelm Leibniz Universit\u00e4t Hannover. (<a href=\"https:\/\/www.repo.uni-hannover.de\/bitstream\/handle\/123456789\/8793\/865599874.pdf?sequence=1\">Online<\/a>)<\/li>\n\n\n\n<li>Meyer, T., &amp; Thomsen, S. L. (2015). Schneller fertig, aber weniger Freizeit?\u2013Eine Evaluation der Wirkungen der verk\u00fcrzten Gymnasialschulzeit auf die au\u00dferschulischen Aktivit\u00e4ten der Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler. <em>Schmollers Jahrbuch<\/em>, <em>135<\/em>, 249-278. (<a href=\"https:\/\/www.fachportal-paedagogik.de\/literatur\/vollanzeige.html?FId=1105465\">Online<\/a>)<\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ist das schon Clickbait? Zu allen Fragen des deutschen Bildungssystems im Allgemeinen und der Lehrer*innenbildung im Speziellen gibt es eine Vielzahl von B\u00fcchern unterschiedlicher Akteur*innen, die einen gewissen Einfluss auf bildungspolitische Diskussionen innerhalb der Medienlandschaft haben bzw. dies wollen. 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