{"id":614,"date":"2021-11-26T14:00:00","date_gmt":"2021-11-26T13:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/performla\/?p=614"},"modified":"2021-11-26T13:39:44","modified_gmt":"2021-11-26T12:39:44","slug":"taeuschen-schummeln-und-betruegen-an-der-hochschule-im-licht-der-bildungsforschung-3-7","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/performla\/2021\/11\/26\/taeuschen-schummeln-und-betruegen-an-der-hochschule-im-licht-der-bildungsforschung-3-7\/","title":{"rendered":"T\u00e4uschen, Schummeln und Betr\u00fcgen an der Hochschule im Licht der Bildungsforschung \u2013 3\/7"},"content":{"rendered":"<div class=\"twoclick_social_bookmarks_post_614 social_share_privacy clearfix 1.6.4 locale-de_DE sprite-de_DE\"><\/div><div class=\"twoclick-js\"><script type=\"text\/javascript\">\/* <![CDATA[ *\/\njQuery(document).ready(function($){if($('.twoclick_social_bookmarks_post_614')){$('.twoclick_social_bookmarks_post_614').socialSharePrivacy({\"txt_help\":\"Wenn Sie diese Felder durch einen Klick aktivieren, werden Informationen an Facebook, Twitter, Flattr, Xing, t3n, LinkedIn, Pinterest oder Google eventuell ins Ausland \\u00fcbertragen und unter Umst\\u00e4nden auch dort gespeichert. 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In einer Artikelreihe besch\u00e4ftigen wir uns daher hier im Blog etwas genauer mit dem T\u00e4uschen und Betr\u00fcgen im Studium, h\u00e4ufig zusammengefasst auch unter dem Begriff akademisches Fehlverhalten. Uns interessiert dabei nat\u00fcrlich, welche Ergebnisse der empirischen Bildungsforschung hierzu vorliegen. Nachdem wir im <a href=\"https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/performla\/2021\/11\/04\/tauschungen-bei-prufungen-im-licht-der-bildungsforschung-1-7\/\">ersten Beitrag<\/a> zun\u00e4chst betrachtet haben, welche Arten des akademischen Fehlverhaltens im Studium vorkommen k\u00f6nnen, haben wir im <a href=\"https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/performla\/2021\/11\/11\/taeuschen-schummeln-und-betruegen-an-der-hochschule-im-licht-der-bildungsforschung-2-7\/\">zweiten Beitrag<\/a> ein paar Methoden vorgestellt, wie solches normverletzende Verhalten auch empirisch erhoben werden kann bzw. welche Schwierigkeiten dabei auftreten k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-left\"><em>Wie gro\u00df ist das Problem?<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>In diesem Beitrag soll es nun um die Frage gehen: <strong>Wie gro\u00df ist das Ausma\u00df akademischen Fehlverhaltens bei Studierenden? <\/strong>Welches kommt h\u00e4ufig vor, welches evtl. seltener?<strong> Und wie ist es bei Lehramtsstudierenden<\/strong>? Sie sind ja schlie\u00dflich die Zielgruppe unserer Arbeit in der Nachwuchsforschungsgruppe. Sind sie vielleicht aufgrund ihrer Berufswahl sogar eher vorbildlich, weil sie \u00fcber eine Art Pr\u00fcfungsethos als angehende Lehrkr\u00e4fte verf\u00fcgen? Diese Fragen deuten es schon an. In diesem Beitrag werden wir etwas differenzierter auf Ergebnisse aus Studien blicken und dabei ber\u00fccksichtigen, welche Arten des Fehlverhaltens untersucht wurden, welche Studierenden befragt wurden und auch mit welcher Erhebungsmethode.<\/p>\n\n\n\n<p>Generell wird und wurde akademisches Fehlverhalten weltweit schon l\u00e4nger untersucht, wobei die Ergebnisse auch immer wieder in verschiedenen Reviews zusammengefasst wurden (z.B. Ali et al., 2021; Parthner, 2020; Park, 2010). <strong>Dabei wird ein mindestens einmaliges akademisches Fehlverhalten im Studium von durchschnittlich ca. 70% (z.B. Whitley, 1998) bis ca. 33% (z.B. Teixeira &amp; Rocha, 2010) aller Studierenden berichtet.<\/strong> Dieser Unterschied ist auch darin begr\u00fcndet, dass sich das Ausma\u00df erwartbarerweise je nach T\u00e4uschungshandlung unterscheidet, wobei sich die meisten Studien auf das Plagiieren in Haus- bzw. Abschlussarbeiten beziehen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-right\"><em>Ein Blick in den eigenen Garten&#8230;<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Generell ist es aber schwierig, Studien zu akademischem Fehlverhalten aus unterschiedlichen L\u00e4ndern und Studienkontexten gut miteinander zu vergleichen (vgl. Ison, 2018). Daher blicken wir etwas genauer auf <strong>Ergebnisse aus dem deutschsprachigen Sprachraum, genauer Deutschland und der Schweiz<\/strong>. Viele Untersuchungen wurden von Kolleg*innen der ETH Z\u00fcrich bzw. der Universit\u00e4t Leipzig durchgef\u00fchrt, oft verbunden mit Methodenstudien (die wir im <a href=\"https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/performla\/2021\/11\/11\/taeuschen-schummeln-und-betruegen-an-der-hochschule-im-licht-der-bildungsforschung-2-7\/\">zweiten Beitrag<\/a> dieser Reihe schon kurz kennengelernt haben).<\/p>\n\n\n\n<p>Preisend\u00f6rfer (2008) lie\u00df N = 578 Studierende (haupts\u00e4chlich) der Soziologie in Interviews dichotom dazu befragen, ob sie ein bestimmtes Fehlverhalten im Studium schon einmal getan haben (<em>ja<\/em> oder <em>nein<\/em>) per RRT und per <em>Direct-Response<\/em>. Weil letztere Angaben meist h\u00f6her lagen, nennen wir hier nur die Ergebnisse zum Anteil aus der direkten Befragung in absteigender Reihenfolge:  Abschreiben lassen in Klausur (65,7%), selbst in Klausuren abgeschrieben (57,0%), Spickzettel in Klausur verwendet (21,7%), Teilplagiat in Hausarbeit (15,9%), Buch in der Bibliothek versteckt (5,4%), Komplettplagiat in Hausarbeit (1,4%), Seiten aus einem Buch in der Bibliothek gerissen (1,0%). Coutts et al. (2011) befragten Studierende aller F\u00e4cher und Studieng\u00e4nge ebenfalls per RRT und direkt. In der direkten Befragung (N =  829) gaben 12,0% der Studierenden an, schon einmal in Haus- oder Abschlussarbeiten plagiiert zu haben, 19,4% bei anderen schriftlichen Arbeiten. In einer Teilstudie an drei weiteren Universit\u00e4ten wurden N = 310 auch per <em>Crosswise<\/em>-Modell befragt, wobei sich ein Ausma\u00df von 22,3% Teilplagiat und 1,6% gr\u00f6\u00dferem Plagiat ergab (vgl. Jann et al., 2012; Sattler, 2008).<\/p>\n\n\n\n<p>In der Studie von Jerke &amp; Krumpal (2013) wurden (wieder) Soziologiestudierende per Triangularmodell (N = 281) und direkt (N = 101) befragt. Hierbei ergab sich ein Verhaltensausma\u00df von 18,0% Teilplagiat im TM-Modell (9,9% direkt) und 0,8% Vollplagiat im TM-Modell (0,0% direkt). Nitsche et al. (2014) befragten N = 312 Studierende verschiedener Studienbereiche per TM-Modell an der Hochschule Merseburg und erhielten folgende Ergebnisse: Abschreiben in Klausuren (29%), Verwendung von Spickzetteln (21%), Plagiieren (11%) und Informationsbeschaffung im Internet w\u00e4hrend Pr\u00fcfungen (9%). Krohe (2020) berichtet Ergebnisse einer deutschlandweiten, direkten Onlinebefragung von N = 15440 Studierenden verschiedenster Studieng\u00e4nge. Dabei ergab sich ein Ausma\u00df von: Abschreiben in Klausuren (27,3%), Nutzung von Spickzetteln (22,9%), Teilplagiat in Hausarbeiten (18,1%), Vollplagiat (4,3%) und Nutzung von Ghostwritern\/Mehrfachnutzung der gleichen Arbeit (2,9%).<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Die Ergebnisse der vorliegenden Studien variieren durchaus deutlich, es scheint aber schon eine tendenzielle Abstufung des Ausma\u00dfes bestimmter T\u00e4uschungsarten zu existieren.<\/strong> Allerdings erm\u00f6glichen diese Arbeit es uns nicht, die Frage zu kl\u00e4ren, ob das auch f\u00fcr Lehramtsstudierende gilt, oder ob sie sich von Studierenden anderer Studieng\u00e4nge unterscheiden. Schlie\u00dflich sollten sie im sp\u00e4teren Beruf in dieser Hinsicht f\u00fcr ihre Sch\u00fcler*innen auch ein Vorbild sein.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-left\"><em> Wie sieht es im Lehramt aus?<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Genauere <strong>Einblicke ins Lehramt<\/strong> gibt aber eine der wichtigsten Studien zum akademischen Fehlverhalten in Deutschland: <strong>FAIRUSE<\/strong> <strong>&#8222;Fehlverhalten und Betrug bei derErbringung von Studienleistungen: Individuelle und organisatorisch-strukturelle Bedingungen&#8220;<\/strong> (Sattler &amp; Diewald, 2013). Sie hat nicht nur einen sehr umfangreichen Datensatz, sondern betrachtet auch einige Arten des Fehlverhaltens, die bisher noch nicht vorgekommen sind. Ihre unterschiedlichen Ergebnispublikationen (z.B. Patrzek et al., 2015) sind allesamt \u00e4u\u00dferst lesenswert. <\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignright is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/performla\/files\/2021\/11\/fairuse_logo.png\" alt=\"\" width=\"212\" height=\"149\" \/><figcaption>Bildnachweis: \u00a9 Universit\u00e4t Bielefeld <\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>In der Studie wurden deutschlandweit Studierende an verschiedenen Hochschulen in einem Panel-Design insgesamt zu vier aufeinander folgenden Zeitpunkten gefragt. Die Ergebnisse zum Ausma\u00df von akademischem Fehlverhalten im Abschlussbericht beziehen sich auf N = 3486 Studierende, die auch beim zweiten Messzeitpunkt an der Befragung teilgenommen haben. Methodisch wurde mit dem <em>Direct-Response<\/em>-Ansatz gearbeitet, allerdings wurde im Unterschied zu den bisher genannten Arbeiten auf einer 10-stufigen Skala auch nach der H\u00e4ufigkeit bestimmten T\u00e4uschungshandelns innerhalb der letzten sechs Monate gefragt (von <em>noch nie<\/em> bis <em>mehr als 10-mal<\/em>). Die Studierenden wurden dabei nur gefragt, wenn sie auch eine Pr\u00fcfungsleistung erbringen mussten, auf die sich die jeweilige T\u00e4uschungshandlung bezieht.<\/p>\n\n\n\n<p>Um nun das Ausma\u00df von akademischem Fehlverhalten von Lehramtsstudierenden im Vergleich abzusch\u00e4tzen, habe ich in der folgenden Tabelle (Tab. 1) die Ausma\u00dfe aus dem Abschlussbericht von Studierenden, die in der Studie die Studienabschl\u00fcsse Lehramt und Lehramtsmaster angegeben haben, eingetragen und sie dem jeweiligen Gesamtdurchschnitt gegen\u00fcber gestellt (Sattler &amp; Diewald, 2013, 20-23). Angegeben ist  jeweils der prozentuale Anteil Studierender, die ein mindestens einmaliges T\u00e4uschungsverhalten genannt haben.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-table aligncenter\"><table><tbody><tr><td class=\"has-text-align-center\" data-align=\"center\">Fehlverhalten<\/td><td class=\"has-text-align-center\" data-align=\"center\">Lehramt<\/td><td class=\"has-text-align-center\" data-align=\"center\">Lehramt <br>Master<\/td><td class=\"has-text-align-center\" data-align=\"center\">Gesamt<\/td><\/tr><tr><td class=\"has-text-align-center\" data-align=\"center\">Plagiieren<\/td><td class=\"has-text-align-center\" data-align=\"center\">15,6%<\/td><td class=\"has-text-align-center\" data-align=\"center\">17,4%<\/td><td class=\"has-text-align-center\" data-align=\"center\">18%<\/td><\/tr><tr><td class=\"has-text-align-center\" data-align=\"center\">Spickzettel benutzen<\/td><td class=\"has-text-align-center\" data-align=\"center\">20,0%<\/td><td class=\"has-text-align-center\" data-align=\"center\">24,8%<\/td><td class=\"has-text-align-center\" data-align=\"center\">17%<\/td><\/tr><tr><td class=\"has-text-align-center\" data-align=\"center\">Spickzettel mitnehmen<\/td><td class=\"has-text-align-center\" data-align=\"center\">33,3%<\/td><td class=\"has-text-align-center\" data-align=\"center\">36,2%<\/td><td class=\"has-text-align-center\" data-align=\"center\">31%<\/td><\/tr><tr><td class=\"has-text-align-center\" data-align=\"center\">Abschreiben in Klausuren<\/td><td class=\"has-text-align-center\" data-align=\"center\">22,2%<\/td><td class=\"has-text-align-center\" data-align=\"center\">39,4%<\/td><td class=\"has-text-align-center\" data-align=\"center\">37%<\/td><\/tr><tr><td class=\"has-text-align-center\" data-align=\"center\">falsches Attest benutzen<\/td><td class=\"has-text-align-center\" data-align=\"center\">24,4%<\/td><td class=\"has-text-align-center\" data-align=\"center\">11,3%<\/td><td class=\"has-text-align-center\" data-align=\"center\">15%<\/td><\/tr><tr><td class=\"has-text-align-center\" data-align=\"center\">Abschreiben von Arbeitsaufgaben<\/td><td class=\"has-text-align-center\" data-align=\"center\">20,0%<\/td><td class=\"has-text-align-center\" data-align=\"center\">35,8%<\/td><td class=\"has-text-align-center\" data-align=\"center\">35%<\/td><\/tr><tr><td class=\"has-text-align-center\" data-align=\"center\">Daten f\u00e4lschen\/ver\u00e4ndern<\/td><td class=\"has-text-align-center\" data-align=\"center\">24,2%<\/td><td class=\"has-text-align-center\" data-align=\"center\">12,4%<\/td><td class=\"has-text-align-center\" data-align=\"center\">24%<\/td><\/tr><\/tbody><\/table><figcaption>Tab. 1 &#8222;Ausma\u00df akademischen Fehlverhaltens im Lehramt in der FAIRUSE-Studie (Sattler &amp; Diewald, 2013)&#8220;<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>An der Vermutung, dass Lehramtsstudierende sich im Sinne einer p\u00e4dagogischen Verantwortung schon im Studium vorbildlicher bei Pr\u00fcfungen verhalten, ist anscheinend nur wenig dran. <strong>Auch im Lehramt wird im \u00e4hnlichen Ausma\u00df get\u00e4uscht, teilweise sogar mehr.<\/strong> Hierbei muss man aber nat\u00fcrlich beachten, dass sich die Pr\u00fcfungsformen und damit die m\u00f6glichen T\u00e4uschungshandlungen auch in den studierten F\u00e4chern unterscheiden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-right\"><em>Und nun?<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Im Studium wird in nennenswertem Umfang get\u00e4uscht und betrogen, trotz m\u00f6glicher Sanktionen und relativ klarer Kommunikation des erwarteten akademischen Verhaltens. Warum sollten sich Studierende im Lehrbetrieb an der Universit\u00e4t auch anders verhalten als zuvor im Lehrbetrieb einer Schule? <strong>Festzuhalten ist allerdings auch, dass gute zwei Drittel sich so verhalten, wie es die Hochschulen von ihren Studierenden erwarten.<\/strong> M\u00f6chte man dieses Verh\u00e4ltnis hin zu einem gr\u00f6\u00dferen Anteil korrekten akademischen Verhaltens \u00e4ndern, dann muss gefragt werden, was Studierende zum T\u00e4uschen bringt, bzw. welche Faktoren und Bedingungen es beg\u00fcnstigen. Diese Fragen werden im n\u00e4chsten Beitrag dieser Artikelreihe betrachtet. Er wird wieder an dieser Stelle verlinkt, sobald er online ist.<\/p>\n\n\n\n<p><em>Literatur<\/em><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Ali, I., Sultan, P., &amp; Aboelmaged, M. (2021). A bibliometric analysis of academic misconduct research in higher education: Current status and future research opportunities. <em>Accountability in research<\/em>, 1-22. (<a href=\"https:\/\/www.tandfonline.com\/doi\/abs\/10.1080\/08989621.2020.1836620\">Online<\/a>)<\/li><li>Coutts, E., Jann, B., Krumpal, I., &amp; N\u00e4her, A. F. (2011). Plagiarism in student papers: prevalence estimates using special techniques for sensitive questions. <em>Jahrb\u00fccher f\u00fcr National\u00f6konomie und Statistik<\/em>, <em>231<\/em>(5-6), 749-760. (<a href=\"https:\/\/www.degruyter.com\/document\/doi\/10.1515\/jbnst-2011-5-612\/html\">Online<\/a>)<\/li><li>Ison, D. C. (2018). An empirical analysis of differences in plagiarism among world cultures. <em>Journal of Higher Education Policy and Management<\/em>, <em>40<\/em>(4), 291-304. (<a href=\"https:\/\/www.tandfonline.com\/doi\/abs\/10.1080\/1360080X.2018.1479949\">Online<\/a>)<\/li><li>Jann, B., Jerke, J., &amp; Krumpal, I. (2012). Asking sensitive questions using the crosswise model: an experimental survey measuring plagiarism. <em>Public opinion quarterly<\/em>, <em>76<\/em>(1), 32-49. (<a href=\"https:\/\/academic.oup.com\/poq\/article-abstract\/76\/1\/32\/1892648\">Online<\/a>)<\/li><li>Jerke, J., &amp; Krumpal, I. (2013). Plagiate in studentischen Arbeiten: eine empirische Untersuchung unter Anwendung des Triangular Modells. <em>Methoden, Daten, Analysen (mda)<\/em>, <em>7<\/em>(3), 347-368. (<a href=\"https:\/\/www.zora.uzh.ch\/id\/eprint\/192826\/\">Online<\/a>)<\/li><li>Kroher, M. (2020). Akademisches Fehlverhalten: Wie ehrlich berichten Studierende \u00fcber T\u00e4uschungen?. In I. Krumpal, &amp; R. Berger (Hrsg.),\u00a0<em>Devianz und Subkulturen &#8211; Theorien, Methoden und empirische Befunde<\/em>\u00a0(S. 207-240). Springer VS. (<a href=\"https:\/\/link.springer.com\/book\/10.1007\/978-3-658-27228-9\">Online<\/a>)<\/li><li>Nitsche, I., Rittmann, A., &amp; D\u00f6pke, J. (2014). \u201eWirtschaftsethik \u201cpraktisch: Wie oft schummeln Studierende an der Hochschule Merseburg?. In A. Frei, &amp; G. Marx (Hrsg.), <em>Fahrrad \u2013 Vesper \u2013 Finanzwirtschaft Untersuchungen zu Wirtschaft und Gesellschaft. Festschrift f\u00fcr Eckhard Freyer<\/em> (S. 11-29). Hochschule Merseburg. (<a href=\"https:\/\/www.researchgate.net\/profile\/Joerg-Doepke\/publication\/308079296_Wirtschaftsethik_praktisch_Wie_oft_schummeln_Studierende_an_der_Hochschule_Merseburg\/links\/57d9611d08ae6399a39ad2c8\/Wirtschaftsethik-praktisch-Wie-oft-schummeln-Studierende-an-der-Hochschule-Merseburg.pdf\">Online<\/a>)<\/li><li>Park, C. (2003). In other (people&#8217;s) words: Plagiarism by university students&#8211;literature and lessons. <em>Assessment &amp; evaluation in higher education<\/em>, <em>28<\/em>(5), 471-488. (<a href=\"https:\/\/www.tandfonline.com\/doi\/abs\/10.1080\/02602930301677\">Online<\/a>)<\/li><li>Parnther, C. (2020). Academic misconduct in higher education: A comprehensive review. <em>Journal of Higher Education Policy And Leadership Studies<\/em>, <em>1<\/em>(1), 25-45. (<a href=\"https:\/\/johepal.com\/browse.php?a_id=31&amp;sid=1&amp;slc_lang=en\">Online<\/a>)<\/li><li>Patrzek, J., Sattler, S., van Veen, F., Grunschel, C., &amp; Fries, S. (2015). Investigating the effect of academic procrastination on the frequency and variety of academic misconduct: a panel study. <em>Studies in Higher Education<\/em>, <em>40<\/em>(6), 1014-1029. (<a href=\"https:\/\/www.tandfonline.com\/doi\/abs\/10.1080\/03075079.2013.854765\">Online<\/a>)<\/li><li>Preisend\u00f6rfer, P. (2008). Heikle Fragen in m\u00fcndlichen Interviews: Ergebnisse einer Methodenstudie im studentischen Milieu. <em>ETH Zurich SociologyWorking Paper<\/em>, (6). (<a href=\"https:\/\/core.ac.uk\/download\/pdf\/6442668.pdf\">Online<\/a>)<\/li><li>Sattler, S., &amp; Diewald, M. (2013). <em>FAIRUSE &#8211; Fehlverhalten und Betrug bei der Erbringung von Studienleistungen: Individuelle und organisatorisch-strukturelle Bedingungen &#8211; Schlussbericht zum Projekt<\/em>. Universit\u00e4t Bielefeld. (<a href=\"https:\/\/pub.uni-bielefeld.de\/record\/2958169\">Online<\/a>)<\/li><li>Sattler, S. (2008). Plagiate in Hausarbeiten: Erfassung \u00fcber Direct-Response und Validierung mit Hilfe der Randomized-Response-Technique. In K.-S. Rehberg (Hrsg.), <em>Die Natur der Gesellschaft: Verhandlungen des 33. Kongresses der Deutschen Gesellschaft f\u00fcr Soziologie in Kassel 2006<\/em> (S. 5446-5461). Campus Verlag. (<a href=\"https:\/\/link.springer.com\/book\/10.1007%2F978-3-658-27228-9\">Online<\/a>)<\/li><li>Teixeira, A. A., &amp; Rocha, M. F. (2010). Cheating by economics and business undergraduate students: an exploratory international assessment. <em>Higher Education<\/em>, <em>59<\/em>(6), 663-701. (<a href=\"https:\/\/link.springer.com\/article\/10.1007%2Fs10734-009-9274-1\">Online<\/a>)<\/li><li>Whitley, B. E. (1998). Factors associated with cheating among college students: A review. <em>Research in higher education<\/em>, <em>39<\/em>(3), 235-274. (<a href=\"https:\/\/link.springer.com\/article\/10.1023\/A:1018724900565\">Online<\/a>)<\/li><\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In einer Universit\u00e4t entwickeln sich die Talente Wie \u00fcberall sonst, wird auch an Universit\u00e4ten nicht immer ehrlich gespielt bzw. studiert. In einer Artikelreihe besch\u00e4ftigen wir uns daher hier im Blog etwas genauer mit dem T\u00e4uschen und Betr\u00fcgen im Studium, h\u00e4ufig zusammengefasst auch unter dem Begriff akademisches Fehlverhalten. 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