{"id":1437,"date":"2022-09-05T13:55:00","date_gmt":"2022-09-05T11:55:00","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/performla\/?p=1437"},"modified":"2022-09-08T14:25:08","modified_gmt":"2022-09-08T12:25:08","slug":"markierung-nicht-entfernen-ein-einblick-in-den-simulations-alltag-der-perform-la-pilotierungsphase","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/performla\/2022\/09\/05\/markierung-nicht-entfernen-ein-einblick-in-den-simulations-alltag-der-perform-la-pilotierungsphase\/","title":{"rendered":"\u201eMarkierung Nicht Entfernen!\u201c"},"content":{"rendered":"<div class=\"twoclick_social_bookmarks_post_1437 social_share_privacy clearfix 1.6.4 locale-de_DE sprite-de_DE\"><\/div><div class=\"twoclick-js\"><script type=\"text\/javascript\">\/* <![CDATA[ *\/\njQuery(document).ready(function($){if($('.twoclick_social_bookmarks_post_1437')){$('.twoclick_social_bookmarks_post_1437').socialSharePrivacy({\"txt_help\":\"Wenn Sie diese Felder durch einen Klick aktivieren, werden Informationen an Facebook, Twitter, Flattr, Xing, t3n, LinkedIn, Pinterest oder Google eventuell ins Ausland \\u00fcbertragen und unter Umst\\u00e4nden auch dort gespeichert. 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Damit dies den Pr\u00fcfungskriterien der Fairness, Objektivit\u00e4t und Transparenz Rechnung tr\u00e4gt, ist es entscheidend, dass die Simulationen einen bestimmten Grad der Standardisierung erreichen: Es soll ein Raum f\u00fcr variable und interaktive Handlungen er\u00f6ffnet werden,&nbsp;w\u00e4hrend die Vergleichbarkeit verschiedener Simulationsdurchl\u00e4ufe durch denselben thematischen Gespr\u00e4chsfokus und wiederkehrende Wort\u00e4u\u00dferungen (verbal Trigger) sichergestellt wird.&nbsp;In Bezug auf das Schauspieltraining bedeutet dies konkret, einzu\u00fcben,&nbsp;die Balance zwischen diesen beiden Schwerpunkten im Schauspiel zu halten und die Rollen als Sch\u00fclerin beziehungsweise Elternteil im Gespr\u00e4ch mit den Studierenden sicher zu inszenieren.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-right\"><em>Wie wurde trainiert?<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>In einem Zeitraum von etwa acht Wochen von Mai bis Juli trafen wir uns mehrmals in der Woche in mehrst\u00fcndigen Sitzungen&nbsp;f\u00fcr das Schauspieltraining. Im Vordergrund stand dabei neben der Ein\u00fcbung der spezifischen Rollenskripte und der verbal Trigger (standardisierte Aussagen und Fragen zur Evokation bestimmter Handlungsweisen), vor allem die Erprobung der Gespr\u00e4chssimulationen. Rollenspielartig wurden daf\u00fcr in wechselnder Besetzung,&nbsp;also eine Person als Lehrkraft mit zwei weiteren Personen als Sch\u00fclerin und Elternteil, die spezifischen Feedback-&nbsp; und Beratungsszenarien geprobt. S\u00e4mtliche Eindr\u00fccke, Auff\u00e4lligkeiten und Erfahrungen wurden anschlie\u00dfend, teilweise videogest\u00fctzt, reflektiert und f\u00fcr die weiteren Proben aufgearbeitet. Im Weiteren durften auch Thomas und ich in der Lehrkraftrolle mitwirken, um unter anderem gezielt Handlungsweisen zu inszenieren, die eher weniger konstruktiv f\u00fcr ein <a href=\"https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/performla\/2021\/08\/25\/das-hast-du-aber-gut-gemacht\/\">Feedback<\/a>&#8211; bzw. <a href=\"https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/performla\/2022\/01\/10\/in-der-schule-gut-beraten\/\">Beratungsgespr\u00e4ch<\/a> sind (nat\u00fcrlich wurde dabei auch viel gelacht). Den Abschluss des Trainings bildete die Teilnahme weiterer Kolleginnen und Kollegen aus dem Zentrum f\u00fcr Bildungsforschung und Lehrerbildung (PLAZ) und der Englischdidaktik in Paderborn, die sich dankbarerweise dazu bereit erkl\u00e4rt haben, ebenfalls in der Lehrkraftrolle zur Erprobung der Simulationen beizutragen.<\/p>\n\n\n\n<p>Neben dem schauspielerischen Schwerpunkt lag ein weiterer Fokus des Trainings auf dem Testen der technischen, r\u00e4umlichen und organisatorischen Realisationsm\u00f6glichkeiten. Konkret begleiteten uns dabei die Fragen nach der optimalen Konfiguration der Tische und St\u00fchle, der idealen Kamerapositionen und -perspektiven im Raum, den besten Winkeln f\u00fcr eine gute Ausleuchtung und Audioqualit\u00e4t und der effizientesten zeitlichen Abl\u00e4ufe.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" src=\"https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/performla\/files\/2022\/08\/goo-1024x768.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1440\" srcset=\"https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/performla\/files\/2022\/08\/goo-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/performla\/files\/2022\/08\/goo-300x225.jpg 300w, https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/performla\/files\/2022\/08\/goo-768x576.jpg 768w, https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/performla\/files\/2022\/08\/goo-1536x1152.jpg 1536w, https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/performla\/files\/2022\/08\/goo-2048x1536.jpg 2048w, https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/performla\/files\/2022\/08\/goo-624x468.jpg 624w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption>Der Szenenaufbau f\u00fcr die Gespr\u00e4chssimulationen (c) Philipp Wotschel.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p><em>Und wie ging es dann weiter?<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Im direkten Anschluss an das Schauspieltraining erfolgte die Pilotierungsphase, in der die Gespr\u00e4chssimulationen mit Lehramtsstudierenden getestet wurden, um Erkenntnisse \u00fcber die Durchf\u00fchrbarkeit und Akzeptanz zu gewinnen und etwaige Anpassungen f\u00fcr die Hauptuntersuchung vornehmen zu k\u00f6nnen. Die Simulationen sind dabei neben weiteren Erhebungsinstrumenten, wie etwa Frageb\u00f6gen zu p\u00e4dagogischen, Sprach- und Beratungskompetenzen oder&nbsp;Interviews zur Wahrnehmung der Gespr\u00e4chssimulationen, eingebettet. Die Daten sollen sp\u00e4ter f\u00fcr Zusammenhangsanalysen genutzt werden, mit denen differenzierte Aussagen \u00fcber die unterschiedlichen feedback- und beratungsspezifischen Kompetenzbereiche getroffen werden k\u00f6nnen. Nat\u00fcrlich m\u00f6chten wir mit Hinblick auf die kommende Haupterhebung an dieser Stelle noch nicht zu viel \u00fcber die Inhalte verraten, um nicht zu viele Informationen (vor allem f\u00fcr die noch teilnehmenden Studierenden) vorwegzunehmen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-right\"><em>Was kann denn \u00fcber den Ablauf der Gespr\u00e4chssimulationen gesagt werden?<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Die teilnehmenden Studierenden erhalten eine gewisse Vorbereitungszeit, um sich mit von uns schriftlich ausgeh\u00e4ndigten Kontextinformationen zu den kommenden Gespr\u00e4chen, vertraut zu machen. Darauffolgend werden die Kameras eingeschaltet und es klopft an der T\u00fcr. Die&nbsp;Schauspielerinnen betreten die \u201eB\u00fchne\u201c. Je nach Szenario treten sie alleine oder zu zweit auf und versuchen, sofern die Studierenden bestimmte Gespr\u00e4chsaspekte nicht selbst einleiten,&nbsp;diese durch gezielte Aussagen und Fragen dahinzubewegen.&nbsp;Dies kann mitunter Handlungsdruck erzeugen, der jedoch auf einem f\u00fcr die Studierenden bew\u00e4ltigbaren Niveau bleibt und zugleich (wie viele Studierenden berichteten) alles um sich herum \u201evergessen\u201c l\u00e4sst. Die Kameras geraten somit in den Hintergrund und die Gespr\u00e4che k\u00f6nnen ihren interaktiven Charakter entfalten, was insbesondere dadurch gekennzeichnet wird, dass Ideen und Aussagen von Studierenden, die noch nicht durch das Schauspieltraining antizipiert werden konnten, problemlos durch kleine Improvisationen in die Szenarien integriert werden k\u00f6nnen.&nbsp;Solche Situationen werden, genau wie die Gespr\u00e4chssimulationen im Allgemeinen, im Nachgang reflexiv aufgearbeitet, sodass das Darstellungsrepertoire unserer Schauspielerinnen stetig umfassender wird.<\/p>\n\n\n\n<p><em>Wie geht es weiter?<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Es zeichnet sich bereits eine gute Passung zwischen den konzeptuellen Vor\u00fcberlegungen und der tats\u00e4chlichen Durchf\u00fchrbarkeit der Gespr\u00e4chssimulationen und den anderen Aspekten der Befragung ab. Bevor dann ab Oktober 2022 die Haupterhebung beginnen soll, womit insbesondere die Anzahl&nbsp;der Teilnehmenden erh\u00f6ht wird, wird es notwendig sein, weitere Anpassungen an den Erhebungsszenarien vorzunehmen. Hierbei stehen&nbsp;vor allem die Validierungsverfahren zur Durchf\u00fchrbarkeit der Gespr\u00e4chssimulationen und der einzelnen verbal Trigger im Vordergrund, die f\u00fcr die Haupterhebung so gek\u00fcrzt werden k\u00f6nnen, dass die Erhebungsszenarien in ihrem zeitlichen Umfang kompakter werden.&nbsp;Wir sind auf jeden Fall gespannt, wie die Hauptuntersuchung anlaufen wird und welche neuen Situationen sich in den Gespr\u00e4chssimulationen zeigen werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Solltet ihr derzeit ein Lehramtsstudium absolvieren und m\u00f6chtet die Gelegenheit bekommen, einmal eure F\u00e4higkeiten in einem gesch\u00fctzten Handlungsrahmen auszuprobieren, dann meldet euch gerne<a> <\/a>bei<a> <\/a><a href=\"https:\/\/plaz.uni-paderborn.de\/bildungsforschung\/forschung-und-entwicklung\/projekte\/personen-perform-la\">uns<\/a> und nehmt an unserer Studie teil!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u00a0Ein Einblick in den\u00a0Simulations-Alltag der PERFORM-LA Pilotierungsphase Auch wenn wir in diesem Blog eine stetig gr\u00f6\u00dfer werdende Vielfalt an Themen behandeln, liegt unser Hauptfokus im Forschungsprojekt PERFORM-LA weiterhin auf der Entwicklung und Erprobung von handlungsnahen Pr\u00fcfungsformaten f\u00fcr verschiedene Bereiche des Lehramtsstudiums.&nbsp; Vor diesem Hintergrund er\u00f6ffneten sich mit dem Beginn des Fr\u00fchjahres 2022 wieder M\u00f6glichkeiten zur [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":9072,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[18,7],"tags":[13,36,28,29,111],"class_list":["post-1437","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-performanzorientiertes-testen","category-werkstattberichte","tag-empirische-bildungsforschung","tag-lehrerbildung","tag-performance-assessment","tag-performanztest","tag-pilotierung"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/performla\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1437","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/performla\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/performla\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/performla\/wp-json\/wp\/v2\/users\/9072"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/performla\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1437"}],"version-history":[{"count":8,"href":"https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/performla\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1437\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1456,"href":"https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/performla\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1437\/revisions\/1456"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/performla\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1437"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/performla\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1437"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/performla\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1437"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}