{"id":1081,"date":"2022-03-30T11:53:00","date_gmt":"2022-03-30T09:53:00","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/performla\/?p=1081"},"modified":"2022-03-31T15:46:12","modified_gmt":"2022-03-31T13:46:12","slug":"die-beratungspraxis-meine-vorstellungen-und-ich","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/performla\/2022\/03\/30\/die-beratungspraxis-meine-vorstellungen-und-ich\/","title":{"rendered":"Die Beratungspraxis, meine Vorstellungen und ich."},"content":{"rendered":"<div class=\"twoclick_social_bookmarks_post_1081 social_share_privacy clearfix 1.6.4 locale-de_DE sprite-de_DE\"><\/div><div class=\"twoclick-js\"><script type=\"text\/javascript\">\/* <![CDATA[ *\/\njQuery(document).ready(function($){if($('.twoclick_social_bookmarks_post_1081')){$('.twoclick_social_bookmarks_post_1081').socialSharePrivacy({\"txt_help\":\"Wenn Sie diese Felder durch einen Klick aktivieren, werden Informationen an Facebook, Twitter, Flattr, Xing, t3n, LinkedIn, Pinterest oder Google eventuell ins Ausland \\u00fcbertragen und unter Umst\\u00e4nden auch dort gespeichert. 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An dieser Stelle freuen wir uns, eine weitere Betrachtungsperspektive er\u00f6ffnen zu k\u00f6nnen, die durch unseren Praktikanten am PLAZ in seinem Erlebnisbericht aus der Beratungspraxis dargestellt wird:&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Mein Name ist Marcel B\u00f6se und ich studiere im f\u00fcnften Fachsemester Erziehungswissenschaft und Englische Sprachwissenschaft im Zwei-Fach Bachelor an der Universit\u00e4t Paderborn. Seit dem 14. Februar 2022 bin ich Praktikant am Zentrum f\u00fcr Bildungsforschung und Lehrerbildung \u2013 PLAZ-Professional School und habe w\u00e4hrenddessen Einblicke in die unterschiedlichen Arbeitsbereiche innerhalb des PLAZ bekommen.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein essenzieller Part und einer der Hauptgr\u00fcnde, weswegen ich mich um eine Praktikumsstelle am PLAZ beworben hatte, war der Arbeitsbereich <em>Beratung<\/em>. Dieser schien mir immer altruistisch und die Tatsache, der Wegweiser f\u00fcr Personen zu werden, welche einen \u00fcbersichtlicheren Blick ben\u00f6tigen, hatte mich bisher konstant fasziniert \u2013 und gl\u00fccklicherweise ist diesem Wunsch nachgegangen worden. Somit schreibe ich nun gerne \u00fcber meine Erkenntnisse \u00fcber den Arbeitsbereich <em>Beratung und Informationsmanagement<\/em> des PLAZ, indem ich meine eing\u00e4nglichen Prognosen schildere, meinen Beisitz in Beratungen kommentiere und letzten Endes meine Erkenntnisse reflektiere.<\/p>\n\n\n\n<p>Eingangs bin ich mit einem Verst\u00e4ndnis an Beratung herangetreten, dass Berater*innen die Personen sind, die \u00fcber das Know-how verf\u00fcgen, welches angefragt wird. Somit w\u00fcrde im Bereich des PLAZ vorausgesetzt sein, dass man sich mit dem Lehramtsstudium detailreich auseinandergesetzt hat und etwaige Fragen im Handumdrehen beantworten kann. Au\u00dferdem war ich der \u00dcberzeugung, dass eine intensive Vorbereitung notwendig ist, um die ratsuchende Person angemessen und fachgerecht \u00fcber die aktuelle Sachlage und potenzielle Optionen zu informieren, damit die Beratung einwandfrei ablaufen kann, sodass nach der Beratung s\u00e4mtliche Blockaden behoben sind und das angef\u00fchrte Problem gel\u00f6st werden kann. Nat\u00fcrlich war ich mir auch bewusst, dass es H\u00e4rtef\u00e4lle geben wird, die nicht einen so einfachen Verlauf gew\u00e4hrleisten k\u00f6nnen. Allerdings hatte ich mir dar\u00fcber eher weniger Gedanken gemacht und im Stil der \u201eersten kleinen Schritte\u201c einen Plan entwickelt, mit dem sich die n\u00e4chsten m\u00f6glichen Schritte aus der Situation heraus ergeben und schwierige F\u00e4lle St\u00fcck f\u00fcr St\u00fcck bearbeitet werden k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p>W\u00e4hrend der Beratungssitzungen habe ich meinen theoretischen Beratungslaufplan teilweise realisieren k\u00f6nnen: Fragen wurden mithilfe der notwendigen Informationen beantwortet und durch eine breite Palette an L\u00f6sungsvorschl\u00e4ge betrachtet, welche in Anspruch genommen werden konnten, um die aktuellen Herausforderungen der Sitzung zu l\u00f6sen. Dadurch ist mir aufgefallen, dass Ratsuchende teilweise lediglich L\u00f6sungsans\u00e4tze ben\u00f6tigen, aus welchen sie frei w\u00e4hlen k\u00f6nnen, um ihre n\u00e4chsten Schritte zu planen. Dieses Vorgehen k\u00f6nnte mit der Analogie eines Kellners bzw. einer Kellnerin verglichen werden, da das Tablett mit den Speisen in der Beratung das Tablett mit den potenziellen L\u00f6sungen darstellen kann. Dabei werden M\u00f6glichkeiten f\u00fcr das weitere Vorgehen geliefert, die beraterische Pr\u00e4ferenz vorerst vernachl\u00e4ssigt und erst bei explizitem Fragen oder entsprechenden Situationen eigene Meinungen geteilt. Andererseits besteht nicht immer der Bedarf nach einer Vielzahl an L\u00f6sungen, sondern es wird lediglich ein \u201eSto\u00df in die richtige Richtung\u201c gesucht. Bei solchen F\u00e4llen habe ich bemerkt, dass die eigene Meinung (bestenfalls aufgrund eigener Expertise) mit den weiteren Schritten geteilt werden kann und sollte, um Praxisn\u00e4he in das scheinbar abstrakte Problem zu bringen. Dieser vorgeschlagene Plan kann daf\u00fcr sorgen, dass sich der \u201eNebel\u201c der ratsuchenden Person lichtet und dadurch selbst die Richtung des Beraters oder der Beraterin verfolgt werden kann \u2013 oder sich durch diesen Denkansto\u00df ein eigenes Bild ergibt, welches die n\u00e4chsten M\u00f6glichkeiten aufzeigt.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Nachgang m\u00f6chte ich anmerken, dass beide Arten von Beratung essenzieller Bestandteil in dem Themengebiet sind, da Beratungen nicht per se nach striktem Handlungsplan ablaufen k\u00f6nnen. Die F\u00e4lle sind aufgrund der Individualit\u00e4t der Menschen und Anliegen \u00e4u\u00dferst vielf\u00e4ltig. Deswegen sind, neben einer inhaltlichen Expertise, ein hohes Ma\u00df an Flexibilit\u00e4t und Menschenkenntnis notwendig, um eine Beratung f\u00fcr Ratsuchende m\u00f6glichst nachhaltig und angenehm zu gestalten. Diese Anpassung inmitten der Beratungen ist mir in meinem anf\u00e4nglichen theoretischen Beratungsszenario entgangen. Gerade diese Anpassungsf\u00e4higkeit hat mich umso mehr dazu motiviert, mehr \u00fcber die Beratung und die angemessenen Handlungsoptionen zu lernen.<\/p>\n\n\n\n<p>Zusammengefasst l\u00e4sst sich sagen, dass ich innerhalb von sechs Wochen mit jeweils durchschnittlich einer Stunde pro Woche Beratung erleben durfte. Dies unter Ber\u00fccksichtigung der Tatsache, dass es sich dabei \u201enur\u201c um Informationsberatungen gehandelt hat, welche ein riesiges Repertoire an tiefergehenden Beratungswissen bereitstellen, konnte ich einen tiefen Einblick in die Matrix der Beratung t\u00e4tigen \u2013 wobei ich lediglich die Oberfl\u00e4che eines \u00e4u\u00dferst komplexen Themas touchiert habe.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein Gastbeitrag unseres Praktikanten am PLAZ Beratung bildet ein zentrales Thema in unserem Blog, das wir bereits empirisch und theoretisch beleuchtet haben. 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