{"id":15481,"date":"2012-02-19T13:28:25","date_gmt":"2012-02-19T11:28:25","guid":{"rendered":"http:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/mia\/?p=15481"},"modified":"2022-04-06T14:07:10","modified_gmt":"2022-04-06T13:07:10","slug":"und-hollywood-erschuf-die-frau","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/mia\/2012\/02\/19\/und-hollywood-erschuf-die-frau\/","title":{"rendered":"&#8222;Und Hollywood erschuf die Frau&#8220;"},"content":{"rendered":"<div class=\"twoclick_social_bookmarks_post_15481 social_share_privacy clearfix 1.6.4 locale-de_DE sprite-de_DE\"><\/div><div class=\"twoclick-js\"><script type=\"text\/javascript\">\/* <![CDATA[ *\/\njQuery(document).ready(function($){if($('.twoclick_social_bookmarks_post_15481')){$('.twoclick_social_bookmarks_post_15481').socialSharePrivacy({\"txt_help\":\"Wenn Sie diese Felder durch einen Klick aktivieren, werden Informationen an Facebook, Twitter, Flattr, Xing, t3n, LinkedIn, Pinterest oder Google eventuell ins Ausland \\u00fcbertragen und unter Umst\\u00e4nden auch dort gespeichert. 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Zu sehen ist der Film noch eine Woche lang auf <a title=\"Und Hollywodd erschuf die Frau\" href=\"http:\/\/videos.arte.tv\/de\/videos\/und_hollywood_erschuf_die_frau-6393552.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Arte+7<\/a>&nbsp;und am Montag, 20.02., 10:45 Uhr auf Arte.<\/p>\n<blockquote>\n<p style=\"text-align: justify; font-size: 12px;\">Filme wie &#8222;Pretty Woman&#8220;, &#8222;Schlaflos in Seattle&#8220;, &#8222;Notting Hill&#8220;, &#8222;Sex and the City&#8220; und &#8222;Der Teufel tr\u00e4gt Prada&#8220; bezeichnet man in den USA als Chick Flicks &#8211; und meint damit Frauenfilme in engerem Sinne. Warum m\u00f6chten wir h\u00e4ufig nicht zugeben, dass wir diese Streifen lieben? ARTE verr\u00e4t, weshalb das Rezept der Hollywood-Romanze so gut funktioniert und geht dabei dem Frauenbild im amerikanischen Film genauer auf den Grund.<\/p>\n<\/blockquote>\n<p><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify; font-size: 12px;\">Beschreibung von <a title=\"Und Hollywodd erschuf die Frau\" href=\"http:\/\/videos.arte.tv\/de\/videos\/und_hollywood_erschuf_die_frau-6393552.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Arte+7<\/a>:<strong> Und Hollywood erschuf die Frau<\/strong><\/p>\n<div style=\"text-align: justify; font-size: 12px;\">Mitte der 80er Jahre hielt mit dem sogenannten &#8222;Chick Flick&#8220; ein neues Frauenfilmgenre Einzug in die Kinos, das weltweite Kassenschlager wie &#8222;Pretty Woman&#8220;, &#8222;Schlaflos in Seattle&#8220;, &#8222;Notting Hill&#8220;, &#8222;Sex and the City&#8220; und &#8222;Der Teufel tr\u00e4gt Prada&#8220; hervorbrachte und als regelrechtes kulturelles und soziologisches Ph\u00e4nomen eine Reihe von Fragen aufwirft. &#8222;Chick Flicks&#8220; &#8211; w\u00f6rtlich &#8222;K\u00fckenfilme&#8220; &#8211; richten sich vorrangig an das weibliche Publikum und z\u00e4hlen mittlerweile neben Western und Thriller zu den klassischen Genres des amerikanischen Films. Auch wenn viele ihren Gefallen an diesen kommerziell orientierten Streifen nur ungern zugeben, l\u00e4sst sich nicht bestreiten, dass das Rezept des Genres dank gut eingespielter dramaturgischer Gesetze bestens funktioniert.<br \/>\nIn der Regel sind &#8222;Chick Flicks&#8220; moderne Varianten des Aschenputtelm\u00e4rchens. Dass die Frauen in diesen Filmen noch immer auf der Suche nach der romantischen Liebe und dem M\u00e4rchenprinzen sind, spricht B\u00e4nde \u00fcber die Entwicklung des Frauenbildes im amerikanischen Film der letzten Jahrzehnte. Was ist aus der amerikanischen Heldin von einst geworden? \u00dcber 30 Jahre nach dem feministischen Aufbruch der 70er Jahre haben sich die Frauen ver\u00e4ndert: Sie sind emanzipiert, haben sich von zahlreichen Tabus und Stereotypen befreit und ihre finanzielle Unabh\u00e4ngigkeit erreicht. Doch finden sich diese gesellschaftliche Entwicklung und dieser neue Frauentyp auch im &#8222;Chick Flick&#8220; wieder?<br \/>\nVon Bette Davis, Greta Garbo und Joan Crawford, die in den 30er und 40er Jahren in abf\u00e4llig als &#8222;Weepies&#8220; (Heulsusen) bezeichneten Melodramen den Traum der amerikanischen Hausfrau verk\u00f6rperten, \u00fcber Jane Fonda, Barbra Streisand und Meryl Streep bis hin zu Julia Roberts in &#8222;Pretty Woman&#8220;, mit der man sich &#8211; obwohl sie auf dem Hollywood Boulevard auf den Strich geht &#8211; leicht identifizieren kann, hat sich das Frauenbild nicht wirklich zum Positiven ver\u00e4ndert. Vielmehr ist zu beobachten, dass die Frauenrollen allen feministischen K\u00e4mpfen zum Trotz immer klischeehafter und \u00fcberzeichneter werden, als w\u00fcrden die starken Filmfrauen von den &#8222;Frauchen&#8220; verdr\u00e4ngt. Wo sind Bette Davis, Scarlett O&#8217;Hara, Gilda und Mildred Pierce heute?<br \/>\nMit Humor und Klarsicht erl\u00e4utern Nora Ephron (Drehbuchautorin von &#8222;Harry und Sally&#8220; und Regisseurin von &#8222;Schlaflos in Seattle&#8220;), Molly Haskell (renommierte Filmkritikerin und Feministin), Darren Star (Sch\u00f6pfer und Produzent von &#8222;Sex and the City&#8220;), Callie Khouri (oscargekr\u00f6nte Drehbuchautorin von &#8222;Thelma &amp; Louise&#8220;), Lynda Obst (Produzentin und Partnerin von Steven Spielberg) und Robin Swicord (Drehbuchautorin) die Mechanismen des &#8222;Chick Flicks&#8220; und halten gleichzeitig eine umfassende R\u00fcckschau auf die bei weitem nicht immer positive Darstellung der Frau in der 50-j\u00e4hrigen Geschichte des amerikanischen Films.<br \/>\n<em>(Frankreich, 2009, 53mn)<\/em><br \/>\n<em>ARTE F<\/em><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Arte sendete am Samstag den Dokumentarfilm &#8222;Und Hollywood erschuf die Frau&#8220; (2009) der Regisseurinnen Clara Kuperberg und Julia Kuperberg, in dem die Mechanismen des Filmgenres &#8222;Chick Flicks&#8220; erl\u00e4utert und die Darstellungen der Frauen im Film ab den 1950ern gezeigt werden. 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