{"id":9532,"date":"2011-05-25T15:16:21","date_gmt":"2011-05-25T13:16:21","guid":{"rendered":"http:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/mia\/?page_id=9532"},"modified":"2022-04-06T14:37:04","modified_gmt":"2022-04-06T13:37:04","slug":"charity-konzert-city-of-joy","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/mia\/charity-konzert-city-of-joy\/","title":{"rendered":"Projekt \u201cCity of Joy\u201d"},"content":{"rendered":"<div class=\"twoclick_social_bookmarks_post_9532 social_share_privacy clearfix 1.6.4 locale-de_DE sprite-de_DE\"><\/div><div class=\"twoclick-js\"><script type=\"text\/javascript\">\/* <![CDATA[ *\/\njQuery(document).ready(function($){if($('.twoclick_social_bookmarks_post_9532')){$('.twoclick_social_bookmarks_post_9532').socialSharePrivacy({\"txt_help\":\"Wenn Sie diese Felder durch einen Klick aktivieren, werden Informationen an Facebook, Twitter, Flattr, Xing, t3n, LinkedIn, Pinterest oder Google eventuell ins Ausland \\u00fcbertragen und unter Umst\\u00e4nden auch dort gespeichert. 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Die M\u00e4dchen und Frauen brauchen Schutz und es ist dringend an der Zeit, die T\u00e4ter f\u00fcr ihre unz\u00e4hligen Gr\u00e4ueltaten zu bestrafen.\u201c<\/em><br \/>\nDr. Gudrun Berger, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrerin von UNICEF \u00d6sterreich<\/span><\/p>\n<p>Um auf die Gewalt gegen Frauen im Kongo aufmerksam zu machen und den Opfern zu helfen, unterst\u00fctzen wir gemeinsam mit dem Projektbereich &#8222;Eine Welt&#8220; das UNICEF-Projekt &#8222;City of Joy&#8220;. Die \u201eCity of Joy\u201c \u2013 die Stadt der Freude \u2013 bietet den M\u00e4dchen und Frauen unter dem Motto \u201eFrom Pain to Power\u201c Schutz, medizinische und psychologische Betreuung sowie eine Ausbildung. Wir m\u00f6chten das Projekt finanziell unterst\u00fctzen und veranstalten daf\u00fcr am <strong>10. Dezember 2011<\/strong> ein Charity-Konzert in der Kulturwerkstatt Paderborn. Der Gewinn geht vollst\u00e4ndig zugunsten des Frauendorfs &#8222;City of Joy&#8220;.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Sexuelle Gewalt im Kongo<\/strong><br \/>\nEs sind grausame Sexualverbrechen gegen Frauen, von denen Dr. Gudrun Berger spricht und vor denen die Welt\u00f6ffentlichkeit die Augen nicht verschlie\u00dfen darf. Sie sind Teil eines der \u00e4rmsten L\u00e4nder der Welt \u2013 der Demokratischen Republik Kongo. Nach der 30-j\u00e4hrigen Schreckensherrschaft des Diktators Mobutu und seinem Umsturz 1997 hat sich das Land immer noch nicht gefestigt und ist gepr\u00e4gt von B\u00fcrgerkriegen, Unruhen und Korruption.<\/p>\n<p>Frauen und M\u00e4dchen im Kongo haben besonders unter den Konflikten zu leiden, insbesondere aufgrund von brutalen Massenvergewaltigungen. Gezielt \u00fcberfallen bewaffnete Gruppen der Rebellen, aber auch der Regierungstruppen, ganze D\u00f6rfer und terrorisieren die Menschen mit Vergewaltigung und Verst\u00fcmmelung, Folter, Verschleppung und Mord. Dabei wird Vergewaltigung als Kriegswaffe eingesetzt, die dazu dient, den Gegner zu erniedrigen und zu demoralisieren \u2013 man spricht von einer neuen Dimension sexueller Gewalt.<\/p>\n<p>Hunderttausende Frauen und M\u00e4dchen sind seit Beginn der Konflikte zu Opfern geworden. Viele leiden an mangelnder medizinischer Versorgung nach den k\u00f6rperlichen Misshandlungen (nur etwa ein Zehntel der Frauen begibt sich \u00fcberhaupt in Behandlung). Neben Folgen wie Traumata, Schwangerschaften oder der Ansteckung mit HIV leiden viele der vergewaltigten Frauen und M\u00e4dchen insbesondere an der Versto\u00dfung aus der Familie.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Was ist die \u201eCity of Joy\u201c und wie hilft UNICEF?<\/strong><br \/>\nDie \u201eCity of Joy\u201c (\u201eStadt der Freude\u201c) ist ein Frauendorf in Bukavu, das mit dem Ziel gegr\u00fcndet wurde, den misshandelten und gequ\u00e4lten Frauen und M\u00e4dchen Schutz und Hilfe zu bieten. Mit der Vision \u201eturning pain to power\u201c wird das Dorf von den kongolesischen Frauen selbst organisiert und geleitet. In Kooperation von UNICEF und V-Day wurde dieses Projekt bereits 2007 ins Leben gerufen und ist Teil der umfassenden Kampagne \u201eStop raping our gratest recourse: Power to the Women and Girls of the DRC\u201c. Am 4. Februar 2011 wurde die \u201eCity of Joy\u201c er\u00f6ffnet und erm\u00f6glicht nun Hilfsprogramme f\u00fcr j\u00e4hrlich 180 M\u00e4dchen und Frauen zwischen 14 und 35 Jahren.<\/p>\n<p>Zu der umfassenden Hilfe in der \u201eCity of Joy\u201c geh\u00f6rt die medizinische Versorgung der misshandelten M\u00e4dchen und Frauen und die \u00dcbernahme der n\u00f6tigen Kosten f\u00fcr Operationen und Medikamente. Um die erfahrenen Gr\u00e4ueltaten verarbeiten zu k\u00f6nnen, erhalten sie zudem psychologische Betreuung und Therapieprogramme wie z.B. Gruppen- oder Tanztherapien sowie Selbstverteidigungskurse, die das Selbstbewusstsein wieder st\u00e4rken sollen.<\/p>\n<p>Nach dem Motto \u201eHilfe zur Selbsthilfe\u201c gibt es au\u00dferdem viele verschiedene Angebote, die den Weg in ein selbstbestimmtes Leben erm\u00f6glichen sollen. Dazu z\u00e4hlt zun\u00e4chst die Aufkl\u00e4rung \u00fcber die eigenen Rechte der Selbstbestimmung und sexuellen Unabh\u00e4ngigkeit sowie Sexualerziehung insbesondere zu den Problemthemen HIV\/Aids und Verh\u00fctung. Besonders wichtig ist aber auch die Bildung und Ausbildung der M\u00e4dchen und Frauen. In der \u201eCity of Joy\u201c erhalten sie die M\u00f6glichkeit, Lesen und Schreiben zu lernen, aber auch wirtschaftliche Eigenverantwortlichkeit, Handwerk und \u00f6kologisches Know-how.<\/p>\n<p>Die angestrebte Reintegration der vergewaltigten M\u00e4dchen und Frauen in ihre Familien- und Dorfgemeinschaft stellt allerdings h\u00e4ufig ein Problem dar, weil sexuelle Gewalt im Kongo ein gro\u00dfes Tabuthema ist und die Angeh\u00f6rigen oft mit Ablehnung und Versto\u00dfung reagieren. UNICEF redet mit den Angeh\u00f6rigen und bem\u00fcht sich um Aufkl\u00e4rung, damit die betroffenen M\u00e4dchen und Frauen nicht zur\u00fcckgewiesen werden. Mithilfe des \u201eCity of Joy\u201c-Programms sollen die Frauen schlie\u00dflich selbstbewusst in ihre Familien- und Dorfgemeinschaft zur\u00fcckkehren k\u00f6nnen, um diese selbst aktiv mitzugestalten und zu leiten.<\/p>\n<p><strong>Wie wollen wir das Projekt &#8222;City of Joy&#8220; unterst\u00fctzen?<\/strong><br \/>\nGemeinsam als studentischer Frauenprojektbereich MIA und Eine-Welt-Projektbereich der Universit\u00e4t Paderborn m\u00f6chten wir Aufkl\u00e4rungsarbeit \u00fcber das Thema sexuelle Gewalt im Kongo leisten und das Projekt \u201eCity of Joy\u201c unterst\u00fctzen, um einen Beitrag dazu zu leisten, das Leid der M\u00e4dchen und jungen Frauen im Kongo zu lindern und ihnen eine Zukunft zu erm\u00f6glichen.<\/p>\n<p>Daf\u00fcr veranstalten wir am 10. Dezember 2011 ein Charity-Konzert in der Kulturwerkstatt Paderborn. Die Gewinne aus dem Charity-Konzert sowie alle weiteren gesammelten Spenden gehen vollst\u00e4ndig an das Projekt \u201eCity of Joy\u201c. Bei dem Konzert wird UNICEF mit einem Stand pr\u00e4sent sein und n\u00e4here Informationen \u00fcber das Projekt bereitstellen. Zudem wird an der Universit\u00e4t Paderborn eine Aufkl\u00e4rungswoche mit Info-St\u00e4nden, Aktionen und Spendenaufruf geplant.<\/p>\n<p><strong>Mithelfen?<\/strong><br \/>\nDu m\u00f6chtest den Frauen und M\u00e4dchen im Kongo helfen? Es gibt viele M\u00f6glichkeiten:<\/p>\n<ul>\n<li>Geld- und Sachspenden an die &#8222;City of Joy&#8220;<\/li>\n<li>Sponsoring des Charity-Konzerts<\/li>\n<li>Mitorganisation des Konzerts bei MIA oder EINE-WELT<\/li>\n<li>Werbung und Presse f\u00fcr das Projekt<\/li>\n<\/ul>\n<p><span style=\"line-height: 15px;font-family: Arial\">Bei Interesse melde dich einfach bei MIA oder EINE-WELT:<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline\">Frauenprojektbereich Mia \u2013 Miteinander!<\/span><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px\">Universit\u00e4t Paderborn<br \/>\nWarburger Str. 100<br \/>\n33098 Paderborn<br \/>\nRaum: ME 0.204<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px\">Telefon: 05251\/60-4252<br \/>\nwww.mia.upb.de<br \/>\nE-Mail: info@mia.upb.de<br \/>\nTwitter: @MiaMiteinander<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px\">Sprechzeiten:<br \/>\nMittwochs 13:00 \u2013 14.00 Uhr<br \/>\n&#8211; und nach Vereinbarung<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline\">Projektbereich Eine Welt<\/span><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px\">Universit\u00e4t Paderborn<br \/>\nWarburger Str. 100<br \/>\n33098 Paderborn<br \/>\nRaum: ME 0.204<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px\">Telefon: 05251\/60-4252<br \/>\nE-Mail: einewelt@asta.upb.de<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px\">Sprechzeiten:<br \/>\nMittwochs 13:00 \u2013 14.00 Uhr<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div id=\"_mcePaste\"><span style=\"font-size: small\"><span style=\"line-height: 24px\"><br \/>\n<\/span><\/span><\/div>\n<p><strong>Download:<\/strong><br \/>\n<a href=\"http:\/\/groups.uni-paderborn.de\/mia\/wp-content\/uploads\/2011\/05\/charity_konzert_city_of_joy.pdf\">Pressemappe Charity-Konzert &#8222;City of Joy&#8220;<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/groups.uni-paderborn.de\/mia\/wp-content\/uploads\/2011\/05\/infobrosch\u00fcre_city_of_joy_kurz.pdf\">Infobrosch\u00fcre &#8222;City of Joy&#8220;<\/a><\/p>\n<p><strong>Weitere Infos zu &#8222;City of Joy&#8220;:<\/strong><br \/>\n<a href=\"http:\/\/drc.vday.org\/city-of-joy\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">http:\/\/drc.vday.org\/city-of-joy<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.unicef.at\/kongo.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">http:\/\/www.unicef.at\/kongo.html<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.unicef.org\/education\/drcongo_57644.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">http:\/\/www.unicef.org\/education\/drcongo_57644.html<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.stoprapeindrc.org\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">http:\/\/www.stoprapeindrc.org\/<\/a><\/p>\n<p><strong>Quellen:<\/strong><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.un.org\/apps\/news\/story.asp?NewsID=37672&amp;Cr=democratic&amp;Cr1=congo\" target=\"_self\" rel=\"noopener\">http:\/\/www.un.org\/apps\/news\/story.asp?NewsID=37672&amp;Cr=democratic&amp;Cr1=congo<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/ausland\/0,1518,497476,00.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/ausland\/0,1518,497476,00.html<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201eDie alleinige Tatsache, dem weiblichen Geschlecht anzugeh\u00f6ren, gleicht in vielen F\u00e4llen einem Todesurteil. 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