{"id":79,"date":"2009-05-20T19:48:48","date_gmt":"2009-05-20T17:48:48","guid":{"rendered":"https:\/\/home.z0id.net\/afpb\/?page_id=79"},"modified":"2009-07-10T21:27:44","modified_gmt":"2009-07-10T19:27:44","slug":"geschichte","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/mia\/wer-sind-wir\/geschichte\/","title":{"rendered":"Geschichte"},"content":{"rendered":"<div class=\"twoclick_social_bookmarks_post_79 social_share_privacy clearfix 1.6.4 locale-de_DE sprite-de_DE\"><\/div><div class=\"twoclick-js\"><script type=\"text\/javascript\">\/* <![CDATA[ *\/\njQuery(document).ready(function($){if($('.twoclick_social_bookmarks_post_79')){$('.twoclick_social_bookmarks_post_79').socialSharePrivacy({\"txt_help\":\"Wenn Sie diese Felder durch einen Klick aktivieren, werden Informationen an Facebook, Twitter, Flattr, Xing, t3n, LinkedIn, Pinterest oder Google eventuell ins Ausland \\u00fcbertragen und unter Umst\\u00e4nden auch dort gespeichert. 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F\u00fcr ihre Treffen besetzen sie die ehemalige Teestube, die \u00fcber ein Jahr lang leer gestanden hatte.<br \/>\nAm 08.01.84 stellten sie dann auf einer Sitzung des Studentenparlaments einen Antrag auf: a) ihre Anerkennung als autonomer Frauenprojektbereich b) einen angemessenen Etat und c) einen, ihnen offiziellen zuerkannten Raum. Daraufhin kam das Studentenparlament, in einem Beschlu\u00df, dem Antrag nach. Drei Monate sp\u00e4ter erhielt der Vorsitzende des Astas einen Brief vom Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer des Studentenwerks, in dem gefordert wurde, dass der Teestubenraum, der dem Asta vom Studentenwerk bereitgestellt worden war, wegen Mi\u00dfbrauch ger\u00e4umt und gereinigt dem Studentenwerk zur\u00fcckgegeben werden soll. Auf eine Einladung vom Frauenprojektbereich antwortet der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer schriftlich und drohte verst\u00e4rkt mit einer Zwangsr\u00e4umung. Sein Vorwurf des \u201eMi\u00dfbrauchs\u201c der ehemaligen Teestube als Frauenraum gr\u00fcndete sich haupts\u00e4chlich auf das Argument der Gruppenpriviligierung. Zudem bestritt er jegliche Diskriminierung von Frauen an der Hochschule. Daraufhin verfassten der Frauenprojektbereich einen offenen Brief, der neben dem Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer noch dem Rektor, dem Kanzler, dem Verwaltungsrat des Studentenwerks und weiteretn Institutionen zugeschickt wurde. In diesem Brief unterrichteten sie \u00fcber die verh\u00e4rteten Fronten und ihrem Anliegen.<br \/>\nAm 26.04.84 fand daraufhin ein erstes Gespr\u00e4ch mit dem Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer statt. In diesem Gespr\u00e4ch wurde ein Kompromi\u00dfvroschlag diskutiert, dem Frauenprojektbereich die Nutzungspriorit\u00e4t des Raumes zu geben. Zwei Wochen sp\u00e4ter bekam der Astavorsitzenden einen Brief vom Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer, in dem er sich von dem Kompromissvorschlag wieder distanzierte, weiterhin auf seinen Argumenten beharrte und auf eine R\u00e4umung bestand, wenn nicht ein Schlu\u00dfgespr\u00e4ch mit ihm, dem Rektor und dem Frauenprojektbereich ein kl\u00e4rendes Ende setzen w\u00fcrde.<br \/>\nNach einigen weiteren Gespr\u00e4chen wurde dann eine Einigung getroffen, die dem oben genannten Kompromissvorschlag entsprach. Der Frauenraum hatte nun die Nutzungspriorit\u00e4t des Raumes.<br \/>\nIn den ersten drei Jahren nach der Gr\u00fcndung war der Frauenprojektbereich aus Mangel an frauenspezifischen Inhalten im Lehrangebot der verschiedenen Fachbereiche und das Unbehagen vieler Frauen an Seminarformen und Strukturen veranla\u00dft, autonome Seminare und Arbeitsgruppen zu Themen wie: Frauen und Sucht, Gewalt gegen Frauen, feministische Wissenschaftsans\u00e4tze, Frauen und Technik, Geschichte der Frauenbewegung und vieles mehr zu veranstalten. Daneben wurden mit einigen Fachbereichen Einzelvortr\u00e4ge und Veranstaltungsreihen organisiert.<br \/>\nIm Laufe der Jahre hat der Frauenprojektbereich noch weitere Veranstaltungen und Kurse organisiert: Fahrradreperaturkurs f\u00fcr Frauen, Frauenfilmreihe, Erstsemestlerveranstaltung, Vortragsreihe Frauen in Europa, Friedensarbeit, Feministische Aktionstage, Infos \u00fcber Stalking, Frauen-Ring-Veranstaltung, diverse Vortragsreihen, Selbstverteidigungskurse, Podiumsdiskussionen, Computerkurse sowie eine Fahrt zum Archiv der deutschen Frauenbewegung.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Entstehung des Frauenprojektbereichs und der \u201eKampf\u201c um den Frauenraum: Am 08.12.83, dem Frauenfriedenstag, organisierten einige Studentinnen ein Seminar zum Thema \u201eGewalt gegen Frauen\u201c, welches in der ehemaligen Teestube der Uni stattfand. 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