{"id":71,"date":"2013-04-14T14:07:02","date_gmt":"2013-04-14T12:07:02","guid":{"rendered":"http:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/mernst\/?page_id=71"},"modified":"2013-04-22T11:12:45","modified_gmt":"2013-04-22T09:12:45","slug":"meine-individuellen-entwicklungsziele","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/mernst\/meine-individuellen-entwicklungsziele\/","title":{"rendered":"Kompetenzentwicklung"},"content":{"rendered":"<div class=\"twoclick_social_bookmarks_post_71 social_share_privacy clearfix 1.6.4 locale-de_DE sprite-de_DE\"><\/div><div class=\"twoclick-js\"><script type=\"text\/javascript\">\/* <![CDATA[ *\/\njQuery(document).ready(function($){if($('.twoclick_social_bookmarks_post_71')){$('.twoclick_social_bookmarks_post_71').socialSharePrivacy({\"txt_help\":\"Wenn Sie diese Felder durch einen Klick aktivieren, werden Informationen an Facebook, Twitter, Flattr, Xing, t3n, LinkedIn, Pinterest oder Google eventuell ins Ausland \\u00fcbertragen und unter Umst\\u00e4nden auch dort gespeichert. 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Weinert 2001, S.27f.). In \u00e4hnlicher Weise formulierte Lothar Reetz bereits 1999 sein Verst\u00e4ndnis von Handlungskompetenz. Laut diesem Berufs- und Wirtschaftsp\u00e4dagogen handelt es sich dabei im Sinne der kognitivistischen Tradition um Pers\u00f6nlichkeitsmerkmale, die dem Menschen ein Handeln in konkreten beruflichen Situationen erlauben (vgl. Reetz 1999, S. 38). Berufliche Handlungskompetenz bildet in seinem Modell die Oberkategorie, welche sich in die Qualifikationsbereiche der Sach-\/Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenz aufschl\u00fcsseln l\u00e4sst. Sein Modell der beruflichen Handlungskompetenz kann der folgenden Darstellung entnommen werden (eigene Darstellung in Anlehnung an Reetz 1999, S. 38):<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/mernst\/files\/2013\/04\/Reetz_-Kompetenzmodell.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"Reetz_ Kompetenzmodell\" src=\"http:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/mernst\/files\/2013\/04\/Reetz_-Kompetenzmodell-300x147.jpg\" width=\"300\" height=\"147\" \/><\/a><\/p>\n<p>W\u00e4hrend des fachdidaktischen Praktikums ist es mir in Anlehnung an das Kompetenzmodell von Reetz besonders wichtig, meine Sach- bzw. Methodenkompetenz und Sozialkompetenz weiter auszubauen. Sachkompetenz wird als F\u00e4higkeit eines Individuums zu sacheinsichtigem und probleml\u00f6senden Denken und Handeln in konkreten Anforderungssituationen unter R\u00fcckgriff auf situativ erlernte Strategien und Heuristiken (Methodenkompetenz) definiert (vgl. Reetz 1999, S. 41). Gerade als Student, der bisher vordergr\u00fcndig theoretisch gelernt hat und auf diese Weise vielf\u00e4ltige Methoden und Modelle kennengelernt hat, besteht in fachlicher Hinsicht eine gro\u00dfe Herausforderung darin, das Erlernte in die Praxis umzusetzen. Vor diesem Hintergrund habe ich es mir zum Ziel gesetzt, meine Sach- und Methodenkompetenz in der Weise auszubauen, dass ich in der Lage bin, eine fachlich korrekte Unterrichtsplanung vorzunehmen und den Unterricht so zu gestalten, dass die Sch\u00fcleraufmerksamkeit und ihre Motivation aufrechterhalten bleiben. Die Unterrichtsvorbereitung ist mir w\u00e4hrend des Orientierungspraktikums bereits gut gelungen. Schwieriger fiel mir in einer konkreten Unterrichtssituation die vorgenommen Planung in Reaktion auf das Sch\u00fclerverhalten anzupassen, wenn beispielsweise der Unterricht gest\u00f6rt wurde oder die Motivation nachlie\u00df. Vor diesem Hintergrund m\u00f6chte ich praktische Strategien f\u00fcr die beschriebene Situation kennenzulernen, um bei weiteren Unterrichtsversuchen vorbereitet zu sein und meine Methodenkompetenz weiter ausbauen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Mein zweites Entwicklungsziel des Ausbaus der Sozialkompetenz umfasst nach Reetz den kooperativen Umgang mit Mitmenschen und die F\u00e4higkeit zu solidarischem, sozialkritischem und kommunikativem Handeln (vgl. Reetz 1999, S. 42). W\u00e4hrend des Orientierungspraktikums sind mir die Heterogenit\u00e4t der Sch\u00fcler, h\u00e4ufig auftretende Unterrichtsst\u00f6rungen und die damit einhergehenden Notwendigkeit einer Verhaltensanpassung seitens der Lehrkr\u00e4fte besonders ins Auge gefallen. Es erschien mir als sehr wichtig die sozialen Hintergr\u00fcnde der Sch\u00fcler zu kennen, um Verhalten und Reaktionen nachvollziehen zu k\u00f6nnen und den kommunikativen Umgang darauf anzupassen. Zudem kann sich die Kenntnis \u00fcber Herkunft und soziales Umfeld der Sch\u00fcler positiv auf die Wahrnehmung der Erziehungsverantwortung seitens der Lehrkr\u00e4fte auswirken. W\u00e4hrend ich in meiner eigenen Schulzeit am Gymnasium Lehrkr\u00e4fte lediglich in ihrer Rolle als Wissensvermittler kennengelernt habe, scheint es mir aus bisherigen Erfahrungen an Berufsschulen wichtig zu sein, eine pers\u00f6nlichere Sch\u00fcler-Lehrer-Beziehung aufzubauen. Insbesondere Sch\u00fcler aus sozial schwierigen Verh\u00e4ltnissen sollten erfahren k\u00f6nnen, dass Schule nicht nur ein Lernort ist, in welchem ihnen Pflichten auferlegt werden, sondern auch Raum f\u00fcr pers\u00f6nliche und soziale Kontakte losgel\u00f6st von ihren herkunftsbezogenen Problemen bietet. Fraglich ist, wie eine Lehrkraft in sehr heterogenen Klassen eine Gemeinschaft aufbauen kann und wie mit den Sch\u00fclern kommuniziert werden sollte. Kann es zum Beispiel helfen den Sprachstil der Sch\u00fcler aufzugreifen, um sich einen Zugang zu verschaffen oder wirkt sich dies negativ auf ein authentisches Auftreten aus? Ich habe es mir zum Ziel gesetzt auf diese und \u00e4hnliche Fragen w\u00e4hrend des Praktikums Antworten zu finden bzw. Erfahrungen in diesem Bereich zu sammeln, um meine Sozialkompetenz im schulischen Rahmen weiter auszubauen.<\/p>\n<p>Mir ist es im Hinblick auf beide formulierten Entwicklungsziele besonders wichtig zu erkunden, in welchem Rahmen eine methodisch interessant gestaltete Unterrichtsdurchf\u00fchrung im schulischen Alltag \u00fcberhaupt m\u00f6glich ist und auf welche Art und Weise Lehrkr\u00e4fte in sozialer und erzieherischer Hinsicht in der Lage sind, Einfluss auf die individuelle Entwicklung von Sch\u00fclern zu nehmen. Ich freue mich durch das Modul &#8222;Fachdidaktik&#8220; weitere Einblicke in den Schulalltag zu erlangen und hoffe, dass den praktischen Erfahrungen, welche ich als angehende Lehrkraft als sehr wichtig erachte, ebenso viel thematischer Schwerpunkt einger\u00e4umt wird, wie dem Aspekt des &#8222;Forschenden Lehrens&#8220;. Ein allgemeines Ziel, dass ich mir f\u00fcr dieses Modul bzw. das Fachpraktikum setzten m\u00f6chte, ist das Unterrichtsgeschehen und den Schulalltag st\u00e4rker aus Lehrerperspektive zu betrachten. Zur Zeit des Orientierungspraktikums hatte ich vordergr\u00fcndig fachliches Wissen erworben, wodurch es mir sehr schwer fiel, den Unterricht aus p\u00e4dagogischer Perspektive zu verfolgen. Dieses Defizit konnte ich in den letzten zwei Semester aufholen, sodass ich mein Bestreben darin liegt, st\u00e4rker aus der Lehrerperspektive zu hospitieren.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><b>Literaturverzeichnis <\/b><\/p>\n<ul>\n<li>Franz E. Weinert (2001): <i>Leistungsmessung in Schulen<\/i>. Weinheim und Basel: Beltz.<\/li>\n<li>Reetz, L. (1999): <i>Zum Zusammenhang von Schl\u00fcsselqualifikationen-Kompetenzen-Bildung<\/i>. In: T. Tramm, D. Sembill, F. Klauser &amp; E. G. John (Hrsg.), Professionalisierung kaufm\u00e4nnischer Berufsbildung (S. 32-51). Frankfurt: Peter Lang.<\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Meine Erwartungen und Ziele Die im fachdidaktischen Praktikum angestrebte Professionalisierung des \u201eForschenden Lehrens\u201c bedarf einer Weiterentwicklung meiner bestehenden Kompetenzen. 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