{"id":611,"date":"2013-06-07T16:05:47","date_gmt":"2013-06-07T14:05:47","guid":{"rendered":"http:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/mernst\/?page_id=611"},"modified":"2013-06-13T14:15:43","modified_gmt":"2013-06-13T12:15:43","slug":"konzeptplanung","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/mernst\/konzeptplanung\/","title":{"rendered":"Konzeptplanung"},"content":{"rendered":"<div class=\"twoclick_social_bookmarks_post_611 social_share_privacy clearfix 1.6.4 locale-de_DE sprite-de_DE\"><\/div><div class=\"twoclick-js\"><script type=\"text\/javascript\">\/* <![CDATA[ *\/\njQuery(document).ready(function($){if($('.twoclick_social_bookmarks_post_611')){$('.twoclick_social_bookmarks_post_611').socialSharePrivacy({\"txt_help\":\"Wenn Sie diese Felder durch einen Klick aktivieren, werden Informationen an Facebook, Twitter, Flattr, Xing, t3n, LinkedIn, Pinterest oder Google eventuell ins Ausland \\u00fcbertragen und unter Umst\\u00e4nden auch dort gespeichert. 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Fraglich ist jedoch, ob auch die Sch\u00fcler diese Meinung vertreten oder ihrerseits Verbesserungsbedarf hinsichtlich der Umsetzung besteht. In bisherigen Unterrichtshospitationen, die ich in der entsprechenden Klasse erleben durfte, hat sich bereits angedeutet, dass eine solche Unzufriedenheit bestehen k\u00f6nnte.<\/p>\n<p><strong>Thema:<\/strong><\/p>\n<p>Beispielhafte Erfassung der Sch\u00fclerperspektive zur Umsetzung des Lernfeldkonzeptes<\/p>\n<p><strong>Erkenntnisinteresse:<\/strong><\/p>\n<p>Beschreibung der Umsetzung des Lernfelds 8 im Ausbildungsberuf der Automobilekaufleute und Dokumentation der Sch\u00fclerperspektive<\/p>\n<p><strong>Fragestellung: <\/strong><\/p>\n<p>Wie nehmen Sch\u00fcler im Ausbildungsberuf der Automobilkaufleute die Umsetzung des<b> <\/b>Lernfelds 8 wahr? In welchen Bereichen sehen sie Verbesserungsbedarf?<\/p>\n<p><strong>Zielsetzung: <\/strong><\/p>\n<p>Analyse der Lernsituation \u201aMarketing-Projekt\u2018, die das Lernfeld 8 ausgestaltet und Darstellung der Sch\u00fclerperspektive zur Umsetzung<\/p>\n<p><strong>Methodisches Vorgehen:<\/strong><\/p>\n<p>In einem ersten Schritt habe ich mit dem KMK-Rahmenlehrplan der Automobilkaufleute und dem in NRW geltenden Lehrplan auseinandergesetzt, um die Vorgaben zur Umsetzung des Lernfeldkonzepts in Bezug auf den benannten Ausbildungsberuf nachvollziehen zu k\u00f6nnen (vgl. Ministerium f\u00fcr Schule, Jugend und Kinder des Landes Nordrhein-Westfalen).<\/p>\n<p>Im weiteren Verlauf m\u00f6chte ich mit der Methodik der qualitativen, empirischen Sozialforschung arbeiten. Ein zentrales Merkmal davon ist die Verwendung verbalisierter Daten, die eine Erfahrungswirklichkeit der Befragten wiederspiegeln und interpretativ ausgewertet werden k\u00f6nnen (vgl. Bortz\/D\u00f6ring 2006, S. 296). Unter Ber\u00fccksichtigung der aufgestellten Forschungsfrage soll zur Datenerhebung zun\u00e4chst ein Experteninterview mit der Lehrperson durchgef\u00fchrt werden, in dessen Klasse die Sch\u00fcler zur Umsetzung des Lernfelds 8 befragt werden sollen. Diese Lehrperson war ma\u00dfgeblich an der Ausgestaltung der Lernsituation durch die Konzeption des Marketing-Projektes beteiligt und f\u00fchrt es bereits seit mehreren Jahren mit Sch\u00fclern im Ausbildungsberuf der Automobilkaufleute durch. Die Intention dieser Art der Befragung ist nach Lamnek der Kategorie des informatorischen Interviews zuzuordnen. Es \u201edient der deskriptiven Erfassung von Tatsachen aus den Wissensbest\u00e4nden der Befragten\u201c (Lamnek 2005, S. 333), die als Experten fungieren und Informationen \u00fcber Sachverhalte liefern sollen, die den Forscher interessieren. Vor diesem Hintergrund eignet sich das Experteninterview, um die Umsetzung des Lernfelds 8 zu beschreiben.<\/p>\n<p>Zur Erfassung der subjektiven Perspektive hinsichtlich der Umsetzung des Lernfelds 8 (ausgestaltet durch die Lernsituation Marketing-Projekt) sollen etwa drei Sch\u00fcler interviewt werden. Nach einer Auseinandersetzung mit der Thematik und Gespr\u00e4chen mit der Bildungsgangleitung sowie der betreuenden Lehrperson am Carl-Severing Berufskolleg hat die subjektive Erfassung f\u00fcr die Schule einen h\u00f6heren Nutzen als die nummerische Erfassung in Form eines Fragebogens innerhalb einer Klasse. Das Forschungsvorhaben bezieht sich daher nicht wie urspr\u00fcnglich gedacht auf eine Erfassung des Kompetenzzuwachses, sondern auf die Dokumentation der Sch\u00fclerperspektive in Bezug auf die Umsetzung des Projektes. Aber auch in dieser Betrachtung soll, wenn m\u00f6glich, die Entwicklung von Kompetenzen insofern thematisiert werden, dass auf die zu entwickelnde Handlungskompetenz im Rahmen des Lernfelds Bezug genommen werden kann.<\/p>\n<p>Das beschriebe Untersuchungsdesign soll mit der Methode des halbstrukturierten Leitfadeninterviews umgesetzt werden. Ein zentrales Merkmal dessen ist die Formulierung offener Fragen, auf die der Interviewte frei antworten kann (vgl. Flick 2010, S. 222). Durch den Leitfaden soll eine Orientierung w\u00e4hrend der Interviews geschaffen werden, die in Bezug auf die Sch\u00fclerperspektive insbesondere vor dem Hintergrund eines anschlie\u00dfenden Datenvergleichs relevant ist (vgl. Bortz\/D\u00f6ring 2006, S. 314). Dem Interviewer ist es dabei m\u00f6glich, die Reihenfolge der zuvor festgelegten Fragen zu variieren, Fragen auszulassen oder zu vertiefen, sodass der Gespr\u00e4chsverlauf in Reaktion auf die Antworten des Befragten gesteuert werden kann (vgl. Flick 2010, S. 223).<\/p>\n<p>Die Auswertung der gewonnen Daten soll mit Hilfe der qualitativen Inhaltsanalyse (evtl. nach Mayring 2002, S. 114 f.) erfolgen. Anhand der Ergebnisse ist es dann eventuell m\u00f6glich in Abh\u00e4ngigkeit der erfassten Sch\u00fclermeinungen einen Handlungsbedarf auszusprechen.<\/p>\n<p>Literaturverzeichnis<\/p>\n<ul>\n<li>BORTZ, J. \/ D\u00d6RING, N. (2006): Forschungsmethoden und Evaluation f\u00fcr Human- und Sozialwissenschaftler. Heidelberg: Springer Verlag.<\/li>\n<li>FLICK, U. (2010):<b> <\/b>Qualitative Sozialforschung. Eine Einf\u00fchrung. Hamburg: Rowohlt Taschenbuch Verlag.<\/li>\n<li>LAMNEK, S. (2005): Qualitative Sozialforschung. Weinheim, Basel: Beltz Verlag.<\/li>\n<li>MAYRING, P. (2002): Einf\u00fchrung in die Qualitative Sozialforschung. Eine Anleitung zum qualitativen Denken. Weinheim, Basel: Beltz Verlag.<\/li>\n<li>SCHULMINISTERIUM NRW (2004): <a href=\"http:\/\/www.berufsbildung.schulministerium.nrw.de\/cms\/upload\/_lehrplaene\/a\/automobilkaufleute.pdf\">http:\/\/www.berufsbildung.schulministerium.nrw.de\/cms\/upload\/_lehrplaene\/a\/automobilkaufleute.pdf<\/a> (Stand: 07.06.2013)<\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Problemkontext: Die Theorie des Lernfeldkonzeptes steht im Zusammenhang mit der Entwicklung einer beruflichen Handlungskompetenz, die durch die Orientierung an beruflichen Handlungsfeldern gew\u00e4hrleistet sein soll. 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