{"id":552,"date":"2025-10-28T19:38:09","date_gmt":"2025-10-28T18:38:09","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/mentoring\/?p=552"},"modified":"2026-01-13T11:21:07","modified_gmt":"2026-01-13T10:21:07","slug":"von-paderborn-nach-muenchen-mein-weg-zur-promotion-waehrend-des-peer-mentoring-programms","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/mentoring\/2025\/10\/28\/von-paderborn-nach-muenchen-mein-weg-zur-promotion-waehrend-des-peer-mentoring-programms\/","title":{"rendered":"Von Paderborn nach M\u00fcnchen: Mein Weg zur Promotion w\u00e4hrend des Peer-Mentoring-Programms"},"content":{"rendered":"<div class=\"twoclick_social_bookmarks_post_552 social_share_privacy clearfix 1.6.4 locale-de_DE sprite-de_DE\"><\/div><div class=\"twoclick-js\"><script type=\"text\/javascript\">\/* <![CDATA[ *\/\njQuery(document).ready(function($){if($('.twoclick_social_bookmarks_post_552')){$('.twoclick_social_bookmarks_post_552').socialSharePrivacy({\"txt_help\":\"Wenn Sie diese Felder durch einen Klick aktivieren, werden Informationen an Facebook, Twitter, Flattr, Xing, t3n, LinkedIn, Pinterest oder Google eventuell ins Ausland \\u00fcbertragen und unter Umst\\u00e4nden auch dort gespeichert. N\\u00e4heres erfahren Sie durch einen Klick auf das <em>i<\\\/em>.\",\"settings_perma\":\"Dauerhaft aktivieren und Daten\\u00fcber-tragung zustimmen:\",\"info_link\":\"http:\\\/\\\/www.heise.de\\\/ct\\\/artikel\\\/2-Klicks-fuer-mehr-Datenschutz-1333879.html\",\"uri\":\"https:\\\/\\\/blogs.uni-paderborn.de\\\/mentoring\\\/2025\\\/10\\\/28\\\/von-paderborn-nach-muenchen-mein-weg-zur-promotion-waehrend-des-peer-mentoring-programms\\\/\",\"post_id\":552,\"post_title_referrer_track\":\"Von+Paderborn+nach+M%C3%BCnchen%3A+Mein+Weg+zur+Promotion+w%C3%A4hrend+des+Peer-Mentoring-Programms\",\"display_infobox\":\"on\"});}});\n\/* ]]> *\/<\/script><\/div><div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignleft size-large is-resized\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/mentoring\/files\/2025\/10\/Foto_Jasmin-Heimrichs_Blog-768x1024.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-553\" style=\"width:220px;height:auto\" \/><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Jasmin Heinrichs hat Grundschullehramt an der Universit\u00e4t Paderborn studiert und im Wintersemester 2024\/2025 am Peer-Mentoring-Programm \u201eEinblick!\u201c teilgenommen. Sie arbeitet nun an der TUM am Lehrstuhl f\u00fcr P\u00e4dagogische Psychologie und promoviert zum Thema der professionellen Unterrichtswahrnehmung von (angehenden) Lehrkr\u00e4ften.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Bereits mit meinem Lehramtsstudium der F\u00e4cher Sprachliche und Mathematische Grundbildung sowie Englisch an der Universit\u00e4t Paderborn hat mein Weg in die Wissenschaft begonnen. Mein erster Kontakt zur Forschung ergab sich \u00fcber meine Bachelorarbeit, in der ich die soziale Akzeptanz von M\u00e4dchen und Jungen mit F\u00f6rderbedarf untersuchte. Sp\u00e4ter im Studium folgten zwei weitere Forschungsarbeiten (im Bereich Bildungswissenschaften und in der Sprachdidaktik Deutsch) sowie schlie\u00dflich meine Masterarbeit \u00fcber die Kompetenzeinsch\u00e4tzungen von studentischen Vertretungslehrkr\u00e4ften im Praxissemester. Parallel konnte ich als studentische und wissenschaftliche Hilfskraft am Zentrum f\u00fcr Bildungsforschung und Lehrerbildung (PLAZ) Einblicke in den wissenschaftlichen Alltag gewinnen. Besonders pr\u00e4gend war dabei die enge Zusammenarbeit mit zwei Promovierenden, die ich vom Beginn bis zum Abschluss ihrer Promotion begleitet habe. Diese Erfahrung hat mir nicht nur gezeigt, wie vielf\u00e4ltig Forschung sein kann, sondern auch, welche Herausforderungen und Chancen eine Promotion mit sich bringt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Dennoch war f\u00fcr mich bis zu einer Stellenzusage unklar, welchen Weg ich nach dem Studium einschlagen will. Ich stellte mir Fragen wie: Soll ich zun\u00e4chst das Referendariat und somit meine Lehramtsausbildung vollst\u00e4ndig abschlie\u00dfen? Oder m\u00f6chte ich promovieren und mit einer Stelle als wissenschaftliche Mitarbeiterin in das Arbeitsleben einsteigen? Ist die Wissenschaft wirklich etwas f\u00fcr mich, macht sie mir Spa\u00df? Und woher wei\u00df ich, in welchem Fachbereich ich forschen m\u00f6chte?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Da ich insbesondere im Grundschullehramt und Freundeskreis wenige Studierende getroffen habe, die sich mit solchen Fragestellungen auseinandergesetzt haben, erschien mir das&nbsp;Peer-Mentoring-Programm&nbsp;hilfreich. Es reizte mich sehr, mich mit anderen Studierenden, die wom\u00f6glich vor \u00e4hnlichen Fragen und Entscheidungen standen, austauschen zu k\u00f6nnen. Und wie erwartet gab mir das Programm zahlreiche Impulse und vor allem Orientierung. Workshops haben mir neue Perspektiven er\u00f6ffnet und mich umfassend informiert, z.B. \u00fcber Unterst\u00fctzungsangebote f\u00fcr Promovierende an der Universit\u00e4t Paderborn sowie \u00fcber Finanzierungsm\u00f6glichkeiten im Verlauf der Promotion. Selbstreflexionen schlossen sich an und mir wurde bspw. klar: F\u00fcr mich kommt eine Promotion nur in Verbindung mit einer wissenschaftlichen Mitarbeiter*innenstelle infrage. Ganz besonders hilfreich waren die Kleingruppentreffen mit unserer Mentorin, einer Promovierenden der Uni Paderborn. Mit ihr haben wir uns intensiv \u00fcber Bewerbungsprozesse, unterschiedliche Karrierewege in der Wissenschaft sowie universit\u00e4re Strukturen ausgetauscht.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">W\u00e4hrend der Arbeit an meiner Masterarbeit begann ich, mich parallel einerseits auf wissenschaftliche Stellen und andererseits f\u00fcr das Referendariat zu bewerben. Mein Gedanke war: Wenn sich eine gute und passende Stelle findet, gehe ich zun\u00e4chst die Promotion an und hole sp\u00e4ter das Referendariat nach. Und tats\u00e4chlich wurde ich auf zwei spannende Stellen aufmerksam. W\u00e4hrend das Bewerbungsgespr\u00e4ch an der Technischen Universit\u00e4t M\u00fcnchen schon Mitte Dezember, weiterhin mitten in meiner Masterarbeitsphase, stattfand (die Zusage kam wenig sp\u00e4ter und freute mich sehr), sagte ich das Gespr\u00e4ch f\u00fcr die zweite Stelle im Januar ab. Die Entscheidung f\u00fcr die TUM f\u00fchlte sich sofort richtig an. Unter anderem, weil der Austausch und das Miteinander im Bewerbungsgespr\u00e4ch und bei einem sp\u00e4teren Besuch des Lehrstuhls sehr angenehm waren. Es passte, insbesondere menschlich.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">R\u00fcckblickend konnte ich durch die Arbeit als SHK\/WHB erste Erfahrungen im Arbeitskontext Wissenschaft sammeln, doch erst die Gespr\u00e4che mit unserer Mentorin zeigten so viele wertvolle Informationen auf. Auch informelles Wissen dar\u00fcber, wie unterschiedlich wissenschaftliche Arbeit oder auch das Miteinander an der Universit\u00e4t (z.B. je nach Fakult\u00e4t, Fach oder Lehrstuhl) aussehen k\u00f6nnen. Denn unsere Mentorin hatte selbst in verschiedenen Bereichen und an unterschiedlichen Universit\u00e4ten gearbeitet und konnte uns so die diversen universit\u00e4ren Strukturen und Abl\u00e4ufe gut erkl\u00e4ren. Kleiner Exkurs: Auch das Thema&nbsp;<em>Imposter-Syndrom<\/em>&nbsp;haben wir einige Male thematisiert sowie in einem Workshop mit einer Trainerin intensiver besprochen. Allein zu wissen, dass die damit einhergehenden Gef\u00fchle vielen bekannt sind, nimmt viel Druck.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ein Aspekt, der mir in diesem Zusammenhang noch einmal besonders bewusst geworden ist, betrifft das Thema Mobilit\u00e4t in der Wissenschaft. Der Schritt, von Paderborn nach M\u00fcnchen zu ziehen, bedeutete f\u00fcr mich nicht nur einen Ortswechsel, sondern auch eine Neuorientierung&nbsp;\u2013 beruflich&nbsp;wie privat.&nbsp;Mobilit\u00e4t ist im deutschen Wissenschaftssystem mittlerweile oder nicht selten eine zentrale Voraussetzung aufgrund des wissenschaftlichen Stellenmarktes, und sie ist zeitgleich Herausforderung wie Chance.&nbsp;Mir er\u00f6ffnet sie neue Perspektiven, erm\u00f6glicht den Austausch mit neuen Institutionen und erweitert den eigenen Blick auf das Fach. Gleichzeitig fordert sie heraus, z.B. durch den Umzug in eine neue und viel gr\u00f6\u00dfere Stadt, den Aufbau neuer Netzwerke und die Anpassung an andere universit\u00e4re Strukturen. Dieser Schritt war f\u00fcr mich mit vielen Fragen verbunden, aber insbesondere auch mit Neugier und Offenheit. R\u00fcckblickend sehe ich meinen universit\u00e4ren Wechsel zum Promotionsstart hin als wichtigen Schritt meiner beruflichen Entwicklung in der Wissenschaft, den ich gerne gegangen bin.&nbsp;Gleichzeitig bin ich mir bewusst, dass ich diesen Schritt durch meine Ungebundenheit gehen konnte, was in anderen Lebensphasen (beispielsweise mit Familie) eine gr\u00f6\u00dfere Herausforderung dargestellt h\u00e4tte.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Heute arbeite ich in M\u00fcnchen an meiner Promotion und bin dankbar, dass mich das Peer-Mentoring auf genau diesem Weg begleitet hat. Es hat mir nicht nur bei der Entscheidung (Promotion: Ja oder Nein?) geholfen, sondern mir auch den \u00dcbergang in meine neue Rolle \u2013 als Wissenschaftlerin \u2013 erleichtert.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Jasmin Heinrichs hat Grundschullehramt an der Universit\u00e4t Paderborn studiert und im Wintersemester 2024\/2025 am Peer-Mentoring-Programm \u201eEinblick!\u201c teilgenommen. Sie arbeitet nun an der TUM am Lehrstuhl f\u00fcr P\u00e4dagogische Psychologie und promoviert zum Thema der professionellen Unterrichtswahrnehmung von (angehenden) Lehrkr\u00e4ften. Bereits mit meinem Lehramtsstudium der F\u00e4cher Sprachliche und Mathematische Grundbildung sowie Englisch an der Universit\u00e4t Paderborn hat [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":9430,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[4],"tags":[],"class_list":["post-552","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-einblick"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/mentoring\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/552","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/mentoring\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/mentoring\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/mentoring\/wp-json\/wp\/v2\/users\/9430"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/mentoring\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=552"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/mentoring\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/552\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":582,"href":"https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/mentoring\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/552\/revisions\/582"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/mentoring\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=552"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/mentoring\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=552"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-paderborn.de\/mentoring\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=552"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}